Katzenerziehung: Ein Ding der Unmöglichkeit?

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KatzenerziehungKatzenerziehung ist für ein harmonisches Zusammenleben zwischen Mensch und Katze unerlässlich. Es muss klare Regeln geben, an die sich die Katze auch hält. Doch häufig heißt es: „Katzen lassen sich nicht erziehen“. Wie es doch klappen kann, erfährst du hier.

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Grundsätzliches zur Katzenerziehung

Natürlich haben Katzen ihren eigenen Kopf. Darum lassen sie sich auch nicht gerne herum kommandieren. Sie testen ab und zu, wie weit sie bei Herrchen oder Frauchen gehen können. Katzen merken wegen ihrer Sensibilität jedoch schnell, wie deine Stimmung ist und ob das, was sie gerade tun, dir ge- oder missfällt. Ob der Stubentiger deshalb jedoch das von dir unerwünschte Verhalten bleiben lässt, ist eine ganz andere Frage.

Grundsätzlich unterscheidet sich die Erziehung einer Katze in vielerlei Hinsicht von der eines Hundes. Viele Hunderassen besitzen den so genannten „Will to please“ (in Deutsch „Wunsch zu gefallen“). Sie finden es toll, dem Hundeführer den ganzen Tag über zu folgen und seine Anordnungen auszuführen. Anders jedoch bei Katzen! Sie sind wesentlich selbstständiger und es macht für sie keinen Sinn, ihrem Menschen permanent zu gehorchen.

Man muss sich bewusst machen, dass die Katze bestimmte Sachen nicht lernt beziehungsweise nicht lernen kann, weil sie einfach in ihrer Natur liegen. Sie kratzt nicht an Möbeln und Wänden, um dich zu ärgern, sie tut es vielmehr um ihre Krallen zu stutzen. Auch das nächtliche Herumtoben ist darin begründet, dass sie einfach ein nachtaktives Tier ist. In solchen Fällen bringt Bestrafung gar nichts. Es geht vielmehr darum, das unerwünschte Verhalten in alternative Wege zu lenken, die für dich als Besitzer akzeptabel sind.

Die Zauberformel: Konsequenz und positive Bestärkung

Diese drei Bestandteile bilden die Grundlage und gleichzeitig die Herzstücke für die Katzenerziehung. Von vorneherein muss klar festgelegt sein, was dein Stubentiger darf. Die „Spielregeln“ zwischendurch zu ändern, verwirrt deine Katze und kann dazu führen, dass alle bisherigen Lernerfolge zu Nichte gemacht werden. Sind die Regeln einmal klar definiert, müssen sie von allen Personen im Haushalt konsequent und ohne Ausnahme langfristig durchgesetzt werden. Nur so kann sich ein anhaltender Erfolg einstellen. Bleibe dabei immer geduldig! Lernerfolge brauchen meistens mehr als nur ein paar Tage.

Rufe dir immer vor Augen, was du von deiner Katze erwarten kannst und verlange nicht zu viel. Lasse ihr unbedingt genügend Freiraum, um dennoch ein artgerechtes Katzenleben zu gewährleisten. Bleibt dafür kein Raum, wirst du zuhause bald eine unausgelastete, frustrierte Katze vorfinden.

Der letzte wichtige Punkt ist die positive Bestärkung. Diese Methode bringt viel mehr, als eine Katze durch Angst erziehen zu wollen. Generell lernen Katzen durch Verknüpfungen. Wird gewünschtes Verhalten unmittelbar mit Streicheleinheiten oder Leckerchen belohnt, wird sich die Katze das merken und fortan wissen, dass ihr dieses Verhalten „mehr bringt“.

„Richtig“ schimpfen

Viele Hunde können locker über zehn verschiedene Kommandos erlernen und ausführen, die natürlich auch „Nein“ und „Aus“ beinhalten. Auch bei Katzen kann sich die Einführung des Befehls „Nein“ lohnen. Dieses spezielle Wort ist übrigens völlig willkürlich gewählt. Du könntest ebenso gut „Lass das“ als Unterlass-Kommando einführen. Wichtig ist dabei, dass immer dasselbe Wort mit ähnlicher Betonung zu nutzen. Dabei sollte man möglichst streng klingen und mit klarer, gut verständlicher Stimme sprechen – jedoch besteht kein Grund, zu schreien. Auch feine „negative Schwingungen“ in der Stimme wird dein Vierbeiner wahrnehmen.

Ganz besonders wichtig beim Thema „Nein“ ist das richtige Timing und die Schaffung von Alternativen. Macht deine Katze etwas Unerwünschtes, muss die Bestrafung unmittelbar folgen, sonst weiß sie nicht, für was sie gerade gerügt wird.

Setzt deine Katze beispielsweise an, wieder einmal am Sofa zu kratzen, reagiere sofort mit einem strengen „Nein“ und zeige ihr so, dass das Verhalten unerwünscht ist. Direkt danach sollte der zweite Schritt folgen – die Alternative. Nach dem „Nein“ nimmst du deine Katze also hoch und setzt sie an ein Kratzmöbel, beispielsweise einen Kratzbaum. Wetzt sie sich nun dort die Krallen, folgt das verdiente Lob.

Übrigens: Nutze beim Tadeln nicht den Namen deiner Katze! Dieser soll ausschließlich positive Verknüpfungen besitzen – sie weiß auch so ganz genau, wann sie gemeint ist.

Wenn „Nein“ nicht ausreicht: Erzieherische Hilfsmittel

Besonders bei jungen, ausgelassenen oder dominanten Katzen kann es vorkommen, dass sie dein „Nein“ eher kalt lässt und sich das unerwünschte Verhalten nicht legt. In solchen Fällen hilft es, sich unterstützende Hilfsmittel zu besorgen. Ähnlich wie Hunde lassen sich auch Katzen beispielsweise mit einem Clicker erziehen bzw. kann der Clicker beim Trainieren der Katze behilflich sein. Auch ein Imitieren der Katzensprache kann bei der Katzenerziehung helfen.

Pustet man der Katze beispielsweise ins Gesicht, ähnelt das dem Fauchen, mit dem sich Katzen auch untereinander maßregeln. Meistens ist es aber förderlich, wenn die Bestrafung (zumindest für die Katze gesehen) nicht von dir kommt. Hier wird häufig der Gebrauch von lauten Geräuschen gemacht, etwa in-die-Hände-klatschen oder das Rappeln von einer mit Schrauben gefüllten Blechdose. Da Katzen sehr empfindlich auf Geräusche reagieren, zeigen diese Mittel meistens Erfolg.

Mit einem weiteren Hilfsmittel in der Katzenerziehung wollen wir uns hier jetzt intensiver beschäftigen: Dem Einsatz von Wasser. Dieser kann mit einer kleinen Wasserpistole, einer Spritze (natürlich ohne Kanüle) oder einer Blumenspritze erfolgen.

Wie bei allen Erziehungsmethoden gibt es auch hier Katzenbesitzer, die diese Methode ablehnen. Da die Katze aber durch diese Wassernutzung, die natürlich sanft dosiert erfolgt, weder zu schaden kommt noch bis ins Innere erschüttert oder verletzt wird, ist grundsätzlich nicht davon abzuraten. Wichtig ist jedoch,  diese Methode sparsam einzusetzen und nicht zur Gewohnheit werden lassen.
Setzt man die Wasserpistole (oder jedes andere Hilfsmittel) moderat ein, kann man schlechte Verhaltensweisen nachhaltig abgewöhnen.

Die Grundidee ist dabei die folgende. Lege dich auf die Lauer und beobachte die Katze nicht merklich. Setzt sie zum ungewollten Verhalten an, überrasche sie mit sparsam dosierten Wasserspritzern. Wird diese Prozedur jetzt jedes Mal wiederholt, wenn sich die Handlung zeigt, dann verknüpft die Katze bald das unerwünschte Verhalten mit dem für sie unangenehmen Wasser und wird es fortan unterlassen.

Wie gesagt – beachte, dass der Wasserstrahl nicht zu hart ist. Auch darf niemals auf Kopf oder Ohren gezielt werden, da hier gesundheitliche Schäden entstehen können.

Falsche Maßnahmen & Ansätze

Leider hört man immer wieder, dass der Versuch der Katzenerziehung nach hinten losgeht. Damit dir das nicht passiert, solltest du dich an ein paar einfache Grundregeln halten.

Die wichtigste ist dabei der absolute Verzicht auf Gewalt. Katzen sind sehr sensible Tiere! Schlägt ihre Bezugsperson sie, zerstört das nicht nur jegliches Vertrauen, es kann auch Wesensänderungen hervorrufen. Viele Katzen werden so eingeschüchtert, dass sie Menschen generell als Bedrohung ansehen, andere reagieren mit Aggression, um sich gegen den vermeidlichen Angreifer zu wehren. Damit es gar nicht erst dazu kommt, sollte komplett auf das Erheben der Hand verzichtet werden. Katzen vergessen nicht und ein einziger fester Klaps oder Schlag kann bereits irreparabel die Beziehung schädigen.

Auch das Erheben der Stimme gleicht einem „verbalen Schlag“, weshalb man auf Schreien und Gezeter verzichten sollte. Das provoziert lediglich Angst und Misstrauen. Zusätzlich sollte man die Katze nicht „zuquatschen“ – wie gesagt ist das richtige Timing ein wichtiges Stichwort in der Katzenerziehung.

Zu guter Letzt sollte man darauf verzichten, die Katze als Bestrafung einzusperren. Sie würde das nicht verstehen und weiß nicht, dass ihr Verhalten die Ursache dafür war.

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Uschi Stein sagt:

    Hallo,

    die Tipps sind interessant, und informativ, aber nur für Katzenanfänger.

    Vor ca. zwei Jahren, musste ich eine meiner Miezen, über die Regenbogenbrücke schicken. Wenn, Zooroyal die Lobby hat, und sich traut, … sollte auch mal darauf hin gewiesen werden, wie wichtig ein guter Tierarzt ist.

    Auf jeden Fall, wenn ein Tier ernsthaft erkrankt ist. Ich selbst bin geh behindert, und darf bedingt durch Medikamente, kein Fahrzeug führen.
    …also Taxi abhängig.

    Trotzdem ist mir, leider erst im Nachhinein klar geworden, wäre ich einige Male zu einem wirklich guten TA gefahren, anstatt oft zu einem „Tierarzt“, hätte ich weniger Kosten gehabt, und möglicherweise wäre meine Katze noch zu retten gewesen.

    Der Weg zum TA, in einer der schönen Katzentragetaschen, ist kein Problem. Diese Taschen sind Gesellschaftsfähig und können auch als Rückzugs- oder Schlafplatz-Höhle genutzt werden.
    …können also immer im Blickfeld der Tiere stehen bleiben. WER eine Katze hat nimmt, das gerne in Kauf.

    Die Utensilien von TRIXI, sind dafür durchaus geeignet.

    Einige Miezen von mir sind bestechlich. Die Notfälle nicht. Socke überhaupt nicht. Ich will Ihnen den Verkauf nicht schädigen, doh einige Dinge kann man gut selbst machen. Leider bieten Sie nur Sisalband an. Es ist schwer stabiles Naturband zu bekommen.

    Vor allem Kinder basteln gerne. Katzen futtern fast alles, was sie zwischen die Zähne, bekommen.

    Eine Kaufbastelecke, wäre eine schöne Möglichkeit. Meine 3, 4 zwei Beiden,-)), finden die Spieleangeln doof. doch ein z. B. geflochtener Sisalzopf … ja so einfach … lässt vor allem die jüngeren Fellpfoten Purzelbäume schlagen.

    Wenn ich dann mal, keine Lust habe auf zu stehen, setze ich mich auf einen Hocker. Irgendwann sind alle so platt,
    Für Katzenanfänger: typisch Katzen. Wie bei den großen Wildkatzen. Schnell, aber nur für kurze Zeit.

    Doch dann, lernen sie nach einer kleinen Ruhepause, viel viel lieber. Bitte liebes zooroyal, lasst die Plastikdinger weg, und das Spielzeug, das so merkwürdig riecht.

    Als Tipp: Zum Beispiel die Trixi Sachen, stecke ich in den Trockner. Natürlich sollte man schon auf passen, das ist klar.
    Natürlich kein Plastik!!!

    Katzenmenschen, oder Menschen die ein Tier besitzen, können es nach vollziehen.

    Tipp: Es ist möglich wie ein Tier zu fühlen. Stelle ich mir vor, mich würde der Hulk oder jemand, der riesengroß ist, in die kleinste Hütte der Welt stecken, hätte ich auch Angst,
    Mit dem Hintergedanken, ich komme da ganz schnell wieder raus, und nach Hause, ist die Angst zu bewältigen.

    Erziehen mit vor leben, auch als Mensch, macht auch bei Miezen nichts unmöglich. Ganz im Gegenteil, Reaktionen bei Hunden sind vorprogrammiert, bei Katzen eine schöne, oft lustige Überraschung.
    Nur es braucht Geduld, so viel Geduld.

    Mein Kater leidet immer noch um seine Lilly. Das zu dem Thema Tiere vergessen schnell.

    Er hat nicht gesehen, als ich mit meiner Katze, verschwunden bin.

    Tipp: Alles was unmittelbar mit der toten Samtpfote zu tun hatte, wurde sofort und so schnell wie möglich entfernt, sogar teilweise sogar gereinigt. Teppiche, Läufer etc. , kann kaum jemand sofort erneuern.

    Doch aus einem selbstbewußten, übermütigen, kleinen Wildfang, ist ein introvertierter Kater geworden.
    In ganz schlimmen Fällen, obwohl wissenschaftlich nicht bewiesen bei Vollmond, besucht er alle Plätze an denen Lilly sich aufgehalten hat.
    Er schafft es dann immer wieder, sich die Fellhaare Büschelweise, aus zu reißen.

    Da kann ich nur Schüssler Salze, und/oder Rescue Tropfen empfehlen.

    Tipp: auf die Regelmäßigkeit der Einnahme kommt es an.
    Sonst, wirft man Perlen vor Schweine, die ich auch sehr liebe.

    Socke klammert sich dermaßen an mich, das er sich in meine Haare verkriecht.

    Tipp für Katzenanfänger: Socke will mir sagen, ich gehöre zu seiner Familie.

    Ungewollt wird er den anderen Fellpopos bevorzugt.

    Es war schon ein schweres Stück Arbeit, die Miezen wieder an normale Fütterzeiten und normales Katzenfutter zu gewöhnen. Mit viel Geduld haben wir es geschafft. Die Essenszeiten werden eingehalten, wer nicht will der hat auch keinen Hunger.

    Tipp: Bei mehr als zwei Katzen, sollte man es auf jeden Fall, machen.

    Nur Socke nicht. Socke ist jetzt mittlerweile 10 Jahre alt. Hat er einen guten Tag, ist kein Möbelstück vor ihm sicher. Ich muss ihn dann stoppen, sonst sind die nächsten Tage keine schönen Tage …, rein physisch gesehen.

    Socke futtert dann auch mal 3 Tage gar nichts. Dann vielleicht widerwillig etwas Trockenfutter.

    Am 4. Tag hält Dosi es nicht mehr aus.

    Auch hier sollte zooroyal, wenn möglich auf eine Tierversicherung hinweisen, oder sich verlinken!???

    Sie dürfen gerne, meinen Kommentar, mit einbeziehen, verwenden. Ein Jahr bevor Lilly 8 Jahre alt wurde, habe ich die ganze Bande versichern lassen. Lilli war die älteste Mieze.

    Allein beim ersten Besuch in der Klinik, hat sich die Versicherung, schon bezahlt gemacht.
    Ich verzichte gerne, auf ein Teil für mich, wenn es dem Clan gut geht.
    …noch einmal Katzenmenschen verstehen das.

    Tipp: bei den Versicherungen ist es wie bei einer privaten Krankenversicherung, Auch Mensch, wird z.B. bei Sonderleistungen, irgendwann ausgesteuert. Der Quatsch ___ ich lege jeden Monat etwas zurück klappt nicht auf Dauer.

    Tipp: Auch Tiere können Allergien bekommen.

    Das hat dann nichts mehr mit Erziehung zu tun. Wir Menschen wissen, wie sich das anfühlt. Für Menschen gibt es frei verkäufliche Medis.

    Apotheken die Tiermedizin führen, gibt es vor Ort kaum. Vielleicht hat zooroyal die Möglichkeit, das eine oder andere Medikament mehr an zu bieten, als es eh schon vorhanden. Der große Lebensmittelpartner, sowie der angeschlossene Discounter, bietet für „Mensch“, auch eine Medis an.

    Das waren ein paar Tipps für Fortgeschrittene,

    den Text werde ich frei nach Mark Twain, so senden wie er ist:

    Man lege die deutsche Sprache, sanft zu den toten Sprachen. Denn nur die haben Zeit die Sprache zu lernen.

    Uschi winkt

    1. ZooRoyal sagt:

      Liebe Uschi,

      vielen Dank für deinen informativen Beitrag!

      Liebe Grüße wünscht dir
      dein ZooRoyal Team

    2. ArianaGrande100 sagt:

      Ich habe mal eine Frage, nämlich mein Kater ( 5 Monate alt ) hat irgendwas. Einmal ist er lieb im nächsten Moment faucht er und Springt durch die Gegend und schmeißt alles runter. Ich habe mich bei einer Freundin informiert und sie sagt die Katze hat dann ihre 5 Minuten stimmt das ?? Ich mache mir nämlich Grose Sorgen um das Kleine Fellkneulchen das er irgendwas hat. Bei ihm ist es auch wenn man ihm zu nahe kommt dass er durchdreht wäre, echt nett und Hilfreich wenn jemand mir antwortet

      1. ZooRoyal sagt:

        Hallo Ariana,

        das klingt tatsächlich, als hätte deine Samtpfote einfach viel Temperament. 😉 Besonders bei so jungen Katzen ist das ganz normal, Sorgen musst du dir keine machen.
        Evtl. kannst du mit einem Pheromon-Spray für eine etwas entspanntere Atmosphäre in deiner Wohnung sorgen: https://www.zooroyal.de/feliway-reg-classic-verdampfer-happy-home-start-set-48ml

        Viele Grüße,
        dein ZooRoyal Team

    3. ArianaGrande100 sagt:

      Ich habe mal eine Frage, nämlich mein Kater ( 5 Monate ) hat irgendwas. Es kommt mir vor als wäre er agressiv oder hat irgendwas anderes . Denn er ist im ersten Moment lieb und im mästen Moment spielt er verrückt. Ich habe Angst um ihn denn er trinkt auch seid 1and halb Tagen nichts mehr wäre lieb wenn mir jemand antwortet.

      1. ZooRoyal sagt:

        Hallo ArianaGrande100,

        wir möchten dich bitten, das Verhalten deines Katers zunächst tierärztlich abklären zu lassen. Denn auch Krankheiten (z. B. eine Schilddrüsenüberfunktion, bestimmte Infektionskrankheiten) können zu Verhaltensänderungen führen. Insbesondere, wenn Wasser-/Futteraufnahme seitens der Katze eingestellt wird, muss sofort der Tierarzt hinzugezogen werden.

        Wenn gesundheitliche Ursachen ausgeschlossen wurden, solltest du den Rat eines guten Tiertrainers/Katzenverhaltenstherapeuten einholen. Er wird dir dabei helfen können, die Ursache des aggressiven Verhaltens zu finden und eine Lösung für dich und deinen Kater erarbeiten.

        Wir wünschen dir und deinem Katerchen alles Gute!
        Dein ZooRoyal Team

  2. samuele sagt:

    Habe selbst auch zwei Katzen zuhause. Und ich Stimme das was auf dieser Seite steht, voll und ganz zu :)! Aber Wenn jemand Katzen haben will, müsste derjenige auch bereit sein diese katze richtig zu eriehen.

    Weiter so und toll

    grüsse Samy

  3. Nina sagt:

    Bitte niemals eine Katze für ihr Fehlverhalten bestrafen. Denn Katzen sind einfach nicht in der Lage, eine Bestrafung mit der vermeintlichen Tat zu verknüpfen.
    Mittelalterliche Methoden wie Wasserspritze oder Zitrusdüfte, Pfeffer, Zwiebeln, Chinaöl ect. sind unbedingt zu vermeiden. Dies kann das Vertrauen zwischen Mensch und Katze derart schaden, das die ganze Situation nur schlimmer und am Ende, möglicherweise, die Katze Unsauber wird.

    Die Katzenverhaltensberaterin Christine Hauschild hat diese
    „Therapiemaßnahme“ mit dem Wasserspritzen z.B. mal unter die Lupe
    genommen.

    Katzen lassen sich nur in einem gewissen Maß erziehen, sagen wir lieber Trainieren. Und es gibt einfach Dinge, die sie nie lernen kann, weil sie gegen ihre Natur sind. Dann hättest du dir vielleicht besser einen Hund anschaffen sollen. Katzen werden Verbote immer übertreten und Reviergrenzen, z.B. wie der verbotene Sessel, oder den Tisch, überschreiten.
    Du kannst es mit dem Kommando „NEIN!“ versuchen. Immer dann, wenn du die Katze bei einer Tat erwischst, in einem strengen, möglichst immer gleichen Tonfall „Nein“ sagen. Manche Katzen reagieren besser auf „Lass das!“ Hierbei sollte die Betonung auf dem „S“ liegen, da es für die Katze wie ein fauchen eines Artgenossen klingt.

    Du kannst einer Katze aber mit dem Clickertraining einiges bei bringen. Denn auch Katzen wollen gefordert und gefördert werden.
    Und natürlich kann ich dir noch das Buch von Birga Dexel Empfehlen !

    Kommentar wurde wegen Verstoß gegen die Netiquette angepasst.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Nina,

      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Wir haben uns noch einmal mit dem Beitrag beschäftigt und die Passage über den Einsatz von Wasser angepasst.
      Deinen Hinweis der Möglichkeit des Clickertrainings nehmen wir ebenfalls auf und integrieren ihn in nächster Zeit in unseren Beitrag.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  4. Erika Fuss sagt:

    Ich habe eine Katze aus dem Tierheim (14 Tage ) . Sie ist teilweise sehr anhänglich und sitzt manchmal
    trotzdem 4 bis 5 Stunden unter dem Sofa. Nachts will sie unbedingt ins Bett und wenn es ihr verboten wird schreit sie ganz laut. Es ist meine 1. Katze und ich bin im Zweifel ob es richt war eine Katze aufzunehmen. Ich hatte bisher nur Hunde.

    Viele Grüße Erika

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Erika,

      Veränderungen führen bei Katzen sehr oft zu Stress, weshalb sie sich dann zurück ziehen. Gib deiner Samtpfote noch etwas Zeit, sich an ihr neues Zuhause zu gewöhnen. 🙂
      Um deinem Vierbeiner das Eingewöhnen etwas angenehmer zu gestalten, würden wir dir noch den Fleliway Verdampfer empfehlen, der speziell für Stresssituationen bei Katzen konzipiert wurde.

      Und noch ein kleiner Tipp: adoptiere für deine Katze am besten noch einen Artgenossen. Katzen sind keine Einzelgänger und lieben die Nähe zu anderen Katzen.

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

    2. Manuela sagt:

      Hallo Erika,

      mach dir nicht zu große Sorgen. 14 Tage ist für dein Kätzchen eine sehr kurze Zeit. Es ist natürlich unterschiedlich wie lange eine Katze braucht um sich einzugewöhnen, aber mit 1-2 Monaten kannst du durchaus rechnen. Ich habe meinen kleinen Sammy mit 12 Wochen bekommen. Er war bereits nach ein paar Stunden recht zutraulich, kam aus seinem Versteck und erkundete alles und kam bereits am 2ten Tag zum Kuscheln zu mir. Bis er sich richtig eingelebt hatte dauerte es aber um die 1-2 Monate. Vor 2 Monaten kam dann noch ein 1 1/5 Jahre alter Kater (Lewis) hinzu, weil Sammy dringend einen Spielgefährten brauchte. Bei Lewis wiederum war es ganz anders… Die ersten Tage hat er sich nur unter dem Bett verkrochen und kam gar nicht heraus. Ich musste ihm sogar das Futter unter das Bett stellen, weil er selbst zu Fressen nicht herauskommen wollte. Nach ein paar Tagen kam er dann doch immer mal wieder heraus und zeigte sich in dieser Zeit sehr anhänglich und verschmust. Allerdings war das meist nur in den Abendstunden. Später dann, war er immer draußen, wenn ich zu Hause war, aber sobald ich die Wohnung verlassen hatte zum Arbeiten etc. verkroch er sich wieder und kam erst wieder heraus, wenn ich nach Hause kam. Inzwischen toben beide gemeinsam den ganzen Tag durch die Wohnung und keiner versteckt sich mehr und beide sind glücklich und ausgeglichen. Wichtig ist, dass du deiner Katze die Zeit lässt, die sie braucht. Versuche nicht, sie gegen ihren Willen aus ihrem Versteck zu holen oder so etwas. Das stresst die Katze nur und erschüttert ihr Vertrauen. Ich habe mich bei Lewis immer mal zwischendurch ans Bett gesetzt und ihm Leckerlies hingelegt, ein wenig mit ihm gesprochen und ihm meine Hand hin gereicht, damit er an mir riechen kann, sich an meine Gegenwart gewöhnt und merkt, dass ihm von mir keine Gefahr droht. Wenn du die Katze nicht im Schlafzimmer haben möchtest hilft wohl nur konsequent sein und sie von Anfang an daran gewöhnen, dass das Schlafzimmer tabu ist… Wobei ich diesen Rat tatsächlich nur bedingt sinnvoll finde, wenn man wie ich 2 Kater hat, die nicht nur vor der Tür sitzen und maunzen, sondern auch noch lautstark daran kratzen. Das ist schwierig, wenn man zur Miete wohnt. Ich lasse beide ins Schlafzimmer. Sammy schläft dann immer auf seinem Kratzbaum und Lewis rollt sich am Fußende vom Bett zusammen oder kuschelt sich an mich, was ich wirklich nicht mehr missen möchte 🙂 Ich muss aber dazu sagen, dass meine beiden reine Wohnungskatzen sind. Wären sie Freigänger, fänd ich das wahrscheinlich auch nicht so appetitlich. 🙂 Nun also lange Rede, kurzer Sinn: Hab einfach ein bisschen Geduld mit deinem Kätzchen und mach dir keine Sorgen – alles ganz normal 🙂

  5. Jörn sagt:

    Wie bringe ich meiner Katze bei umsichtiger mit meinen Kindern (1 und 3) umzugehen und sie nicht ständig anzufallen? Meine Frau sagt sie will nur spielen, wenn sie mit ihren Vorderpfoten die Beine meiner Dreijährigen beim Vorbeilaufen festhält. Manchmal rennt sie die kleine (1 Jahr alt) auch einfach um, wenn sie versucht an ihr „vorbei“ zu flitzen.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Jörn,
      aus der Ferne ist es eigentlich unmöglich für uns zu beurteilen, weshalb genau deine Katze so agiert. Wir haben folgende Vermutung: Das Gehabe deiner Katze könnte fehlgeleitetes Jagdverhalten sein. Ihr solltet hier absolut aufmerksam bleiben, die Sache ernst nehmen und nichts verharmlosen!
      Katzen, die dieses Verhalten auf Personen gerichtet zeigen, tun das vor allem aus zwei Gründen: Zum einen fehlt ihnen oft die nötige geistige und körperliche Auslastung, zum anderen kann eine mangelnde Hemmung beim Spielen beteiligt sein.

      Grundsätzlich gilt daher:
      1. Lastet eure Katze richtig aus. Ihr werdet schnell sehen, dass sie dadurch entspannter wird. Nehmt euch Zeit, um mit ihr zu spielen und sie gezielt zu beschäftigen. Insbesondere Stubentiger brauchen im Gegensatz zu Freigängern besondere Aufmerksamkeit und Zeiten, in denen sie sich mal so richtig auspowern können.
      2. Ihr bestimmt ganz klar, wie gespielt wird! Wildes, aggressives Spiel ist unerwünscht und daher zu vermeiden. Schlägt eure Katze über die Stränge, kratzt oder beißt sogar dabei, wird das Spiel sofort beendet. Gut geeignet sind Jagdspiele, bei denen Distanz zum Menschen eingehalten wird. Perfekt hierfür ist zum Beispiel eine Katzenangel wie diese:
      3. Lasst eure Kinder niemals mit der Katze unbeaufsichtigt!

      Beobachtet ihr, dass eure Katze gezielt den Kindern auflauert? Dann halten eure Kinder dazu an, die Lauerplätze zu umgehen. Wenn die Katze sich an den Beinen vergreift, sollten die Kinder im Idealfall immer stehen bleiben und nicht schreien. Das gilt übrigens genauso, wenn sie es bei euch tut. Bleibt stehen und ignoriert sie komplett. Schnell verliert sie dann die Lust am „Beine jagen“. Weglaufen und kreischen wäre nur eine tolle Bestätigung für die Katze und fördert ihren Spaß am Jagdverhalten. Beginnt auch nur mit einem Spiel mit der Katze, wenn sie sich vorab gut verhalten hat. Niemals darf eine „Attacke“ zu einem darauffolgenden Spiel führen. Das verstärkt unerwünschtes Verhalten.

      Falls ihr das Problem nicht selbstständig unter Kontrolle bringen könnt, solltet ihr euch professionelle Hilfe suchen – auch zum Schutz eurer Kinder.

      Wir hoffen sehr, dass wir dir hiermit helfen konnten und wünschen viel Durchhaltevermögen und Geduld bei der Erziehung deiner Katze!

      Viele Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  6. Wolf sagt:

    Hallo zusammen

    Ich habe mir das hier durchgelesen und wollte mal was loswerden, ich habe zwei junge Katzen. Einen Kater und ein Weibchen. Wer heir schreibt Wasser soll man bei der Erziehung weglassen der liegt falsch, man kann Wasser einsetzen, dies muss aber im Grenzbereich liegen und gezielt eingesetzt werden. Das Verhalten oder das Wesen wird dadurch nicht verändert, es ist lediglich so das die Katze dann lernt: „Wenn ich das tue was ich nicht darf, dann werde ich nass und das mag ich dann nicht.“ Trotzdem vertrauen mir meine flauschigen Begleiter immer noch sehr stark. Jede Katze ist ander und man soll sich am Verhalten der Katze orientieren, was hilft und was nur verstöhrt.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Wolf,

      vielen Dank, dass du deine Erfahrung mit uns teilst!

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  7. Michaela Pötgen sagt:

    Hallo ihr Tier lieb haber,
    wie bekomme ich unseren Kater vom Kratzen des Sofas?
    Mit Wasser einer kleinen Wasser Pistole, immer wieder nein mit hin bringen zum Kratzbaum alles funktioniert nicht. Das selbe mit dem Wohnzimmer Ablagen an den Wänden über dem Fernseher (OK zu meiner Verteidigung der Schrank wahr zuerst da) ist für ihn ein Kletter Paradies ,bekommen wir nicht angewöhnt.
    Was kann man sonst tun,außer alles abräumen und resignieren.
    LG Ela

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Michaela,

      in unserem Beitrag zum Kratzverhalten von Katzen findest du viele Tipps, die dir bestimmt weiterhelfen. https://www.zooroyal.de/magazin/katzen/training-erziehung-katzen/kratzverhalten-katze/
      Wir wünschen dir viel Erfolg!

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  8. Susi sagt:

    Was tun , wenn die Katze in die Wohnung pinkelt. Für das große Geschäft geht sie auf das Katzenklo .

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Susi,

      das Harnmarkieren kann unterschiedliche Gründe haben. Eine gute Übersicht und hilfreiche Tipps findest du in unserem Beitrag: https://www.zooroyal.de/magazin/katzen/training-erziehung-katzen/die-katze-markiert/
      Du solltest deine Fellnase auf jeden Fall auch einmal von deinem Tierarzt durchchecken lassen, um eine Erkrankung auszuschließen.

      viele Grüße und alles Gute,
      dein ZooRoyal Team

  9. Clara sagt:

    Hallo liebes Team von ZooRoyal!

    Vor knapp vier Wochen haben meine Freundin und ich uns ein kleines süßes Katzen Baby geholt und haben uns auch schon sehr auf die Ankunft des kleinen Tigers gefreut. Sie war damals knapp 14 Wochen alt und wir haben sie von einem Pärchen adoptiert. Auf Grund der Allergie von einem von beiden hatten sie sich dazu entschieden sich von ihr zu trennen. Wir hatten auch die Baby Katze erstmal besucht bevor wir uns dazu entschieden haben und beim ersten Treffen war sie sehr entspannt, hatte viel mit uns gespielt und geschmust.
    Jedoch als die Katze bei uns eingezogen ist war ihr Charakter wie ausgewechselt. Sie ist sehr aggressiv geworden, sie „redet“ gar nicht, lässt sich auch gar nicht streicheln und wenn es wagt wird man sofort gebissen oder komplett zerkratzt. Wenn man im Bett liegt und die Katze liegt auch da, muss man evtl in Kauf nehmen, dass man ebenfalls im Gesicht gekratzt wird.
    Anfangs dachte ich es wäre der Stress der Wohnungsumstellung, aber mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob das Pärchen, welches zu erst diese Katze hatte, sie wirklich wegen der Allergie oder wegen dem Verhalten weg geben wollten.
    Seit einigen Tagen hat die Katze auch damit angefangen die Tapete von der Wand abzukratzen bzw. abzureißen.
    Es ist bereits meine vierte Katze, ich würde mich nicht als Meister der Katzenhaltung bezeichnen, aber mit allen anderen Katzen vorher hatte ich nie solche extremen Verhaltensprobleme.
    Die Wohnung ist entsprechend auch katzengerecht eingerichtet worden und da sie stubenrein ist, kann ich mir ihr Verhalten nicht erklären.
    Ich möchte nicht sagen ich bin verzweifelt, aber langsam gehen mir die Ideen aus.
    Was kann ich tun um sie ein wenig zu zähmen ?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Clara,

      das klingt sehr danach, als wäre das kleine Kätzchen nicht genug ausgelastet. In seinem jungen Alter hat es noch sehr viel Energie, die es natürlich raus lassen möchte.
      Das geht an besten mit einem Artgenossen, da dieser nicht da ist, muss die Samtpfote sich anderweitig austoben. Katzen und besonders Kitten sollten immer zu zweit gehalten werden, denn der Mensch kann einen Artgenossen zum Spielen und Kuscheln niemals ganz ersetzen.
      Wir raten euch deshalb, unbedingt eine zweite Katze zu adoptieren, dann sollte sich auch die überschüssige Energie beruhigen. 🙂
      Fürs erste können wir dir auch noch den Feliway Verdampfer empfehlen, der eine beruhigende Wirkung auf deine Katze hat: https://www.zooroyal.de/feliway-reg-classic-verdampfer-happy-home-start-set-48ml

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

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