Die Katze markiert – Ursachen und Lösungsansätze

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Harnmarkieren KatzeManche Katzen, die ihren Urin außerhalb der Katzentoilette absetzen, erleichtern sich  nicht im eigentlichen Sinne, sondern setzen Harnmarkierungen. Sie tun das nicht, weil sie „mal müssen“, sondern die Katze markiert, weil sie dadurch meistens Revierangelegenheiten regeln will. 

Erkennen von Harnmarkieren

Es gibt einige sichere Indizien, an denen du erkennen kannst, dass deine Katze markiert. Typischerweise stehen Katzen dabei mit senkrecht hochgestreckten, zitterndem Schwanz und tippeln mit den Hinterbeinen. Der Urin wird währenddessen mehr oder weniger waagerecht nach hinten weg gesprüht. Normalerweise bespritzen sie dabei eine Senkrechte, z.B. eine Wand, einen Schrank oder den Fensterrahmen. Falls du deine Katze nicht dabei beobachten kannst und nur den Urin findest, dann prüfe, ob du Spuren von heruntergelaufenem Urin an solchen Senkrechten findest – denn das Ergebnis ist natürlich ein kleiner See am Boden, der nicht ohne Weiteres von einer „normalen Pipi-Pfütze“ zu unterscheiden ist.

Die Urinmenge ist übrigens kein zuverlässiges Zeichen dafür, ob eine Katze markiert oder uriniert. Während einige Katzen mit nur wenigen Tropfen markieren, leeren andere gerne die halbe oder ganze Blase dabei.

Alles für die Katze

Reviermarkierungen

Das Revier mit Harn zu markieren, ist für Katzen ein ganz normales Verhalten. Sie hinterlassen damit Visitenkarten für andere Katzen, mit denen sie um das Revier konkurrieren: Wer sie sind, Kater oder Kätzin, wann sie hier waren, wie gesund/gestresst sie sind – und womöglich noch einige Infos mehr, die uns Menschen noch nicht bekannt sind. Sie zeigen mit den Markierungen Präsenz in Abwesenheit und behaupten so ihre Ansprüche.

Was für Ansprüche sind denn das? Unter den Nicht-Kastrierten geht es natürlich viel um Fortpflanzung: Wer ist gerade paarungsbereit und welcher Kater ist der tollste Kandidat? In diesen Fällen enthält die Harnmarkierung auch Informationen zum sexuellen Status. Weitaus häufiger geht es aber eben nicht um die Fortpflanzung, sondern um begehrte Ressourcen im Revier: Jagdbeute bzw. Zugang zu aussichtsreichen Jagdgründen, sonnigen Plätzen, Futterstellen, Rückzugsorten etc. Deshalb ist Harnmarkieren auch keine reine Katerangelegenheit. Kätzinnen beherrschen diese Kunst ebenso gut! Und natürlich sind die genannten Ressourcen auch für kastrierte Kätzinnen und Kater wichtig.

An wen geht die Botschaft?

Wenn im Haus markiert wird, können dennoch unterschiedliche Adressaten gemeint sein: Häufig sind es Nachbarkatzen draußen. Dann findest du die Markierungen vor allem in der Nähe von Fenstern, Terrassentüren, der Haustür u.Ä. Im Mehrkatzenhaushalt greifen Katzen manchmal auf Markierungen zurück, um Konflikte aggressionsfrei auszutragen. Dann liegt oft eine unterschwellige Spannung in der Luft. In diesen Fällen wirst du Markierungen vor allem an wichtigen Katzenplätzen, wie z.B. dem Kratzbaum finden, oder an zentralen Durchgängen, etwa an Türrahmen oder im Flur.

Markieren wegen Aufregung

Katzen markieren manchmal aber auch, ohne dass sie gerade ihr Revier im Kopf haben, und zwar aus Aufregung. Das Harnmarkieren scheint dann wie ein Ventil zu funktionieren, mit dem die Katze Spannung abbaut. Wie bewusst sie das in diesen Moment tut, ist unklar. Wahrscheinlich handelt es sich aber um ein Übersprungverhalten, d.h. es erfolgt als eine Art automatische Reaktion.

Dieses Aufregungsmarkieren steht oft im Zusammenhang mit Bedürfnissen der Katze, um die sie sich nicht selber kümmern kann: Sie möchte hinaus, aber die Tür wird ihr nicht geöffnet. Sie hat Hunger, aber der Mensch entscheidet, dass noch nicht Fütterungszeit ist. Sie bittet um unsere Aufmerksamkeit. Alle ihre Versuche laufen ins Leere, weil wir gerade einen spannenden Text über Katzen im Internet lesen … Dann kann es passieren, dass eine Katze mit Blick auf ihren Menschen vor dessen Augen markiert. Die meisten Menschen fühlen sich dann besonders stark provoziert und werden wütend. Die Katze schaut ihren Menschen jedoch vor allem an, weil sie sich von ihm Hilfe bei der Erfüllung ihrer Buchtipp: Stille Örtchen für Stubentiger

Bedürfnisse erhofft – und vor lauter Aufregung markiert sie dann dabei. Im Akt des Markierens selbst steckt dann ziemlich sicher keine gezielte Botschaft an den Menschen – aber er signalisiert uns, wie aufgeregt und womöglich hilflos die Katze sich gerade fühlt!

Was kannst du tun?

Je nachdem, ob deine Katze tatsächlich ihr Revier markiert oder dieses Verhalten aus Aufregung zeigt, sind verschiedene Ansätze sinnvoll. Für beides gilt: Beginnt deine Katze zu markieren, lasse sie einmal gründlich beim Tierarzt untersuchen. Gesundheitliche Probleme können die Beziehungen zu anderen Katzen verändern, aber auch für stärkere Erregung sorgen.

Die Revier markierende Katze braucht Hilfe, um sich mit den anderen Katzen zu arrangieren. Das kann individuell ganz unterschiedlich ausfallen: Die einen müssen zum richtigen Zeitpunkt hinaus dürfen, um sich den Nachbarkatzen zu stellen. Andere brauchen vielleicht Sichtschutz nach draußen. Im Mehrkatzenhaushalt gilt es, die persönlichen Räume der einzelnen Katzen zu schützen und ihnen zu helfen, eine harmonischere Beziehung zu entwickeln.

Beim Aufregungsmarkieren gilt: Versuche im Alltag so viele Stresssituationen wie möglich zu entschärfen. Oftmals ist es ratsam, die Abläufe ein wenig anzupassen, so dass man typische Bedürfnisse der Katze befriedigt, bevor sie allzu groß werden und die Katze sich deshalb meldet. Wenn deine Katze immer schon vor der Fütterungszeit den Hungertod verkündet, probiere zum Beispiel mal aus, die Tagesfuttermenge auf mehr Mahlzeit als jetzt zu verteilen und ihr häufiger eine kleine Portion zu geben. Oder biete deinem Katerchen ein ausgiebiges Actionspiel an, bevor du dich noch einmal für längere Zeit an den Computer setzt.

Und außerdem

Besonders, wenn deine Katze mit größeren Urinmengen markiert, überprüfe bitte die Katzenklobedingungen (vgl. Erste Hilfe bei Unsauberkeit). Vielleicht benutzt deine Katze die angebotenen Klos nicht so gerne, so dass sie häufiger eine volle Blase hat. Oder vielleicht gerät sie sogar dadurch in starke Erregung, die im Markieren mündet, weil sie mal muss, aber auf ihrer Katzentoilette gerade „nicht kann“. Konfliktsituationen („Ich will so gerne, aber ich traue mich/kann nicht!“) lösen leicht Übersprunghandlungen aus – und Harnmarkieren kann eine von ihnen sein, genauso wie hektisch die Schulter lecken oder eine Runde am Teppich kratzen.

Die Ursachen von Harnmarkieren sind oft nicht leicht oder schnell zu beheben. Insofern wirst du, falls deine Katze markiert, vermutlich einen etwas längeren Atem brauchen, um ihr zu helfen. Deine Hilfe braucht sie aber wirklich, um sich im Alltag in ihrer Lebensumgebung wieder rundum entspannt fühlen zu können. Solltest du alleine innerhalb weniger Wochen keine positiven Veränderungen erzielen können, gilt wie so oft: Eine Katzenverhaltensberatung kann dir und deiner Katze oftmals Abkürzungen auf diesem schwierigen Weg aufzeigen. Das ist nicht unwichtig, denn je länger ein Verhalten gezeigt wird, desto stärker verfestigt es sich und kann zur Gewohnheit werden. Und das wäre bei Harnmarkieren nun wirklich nicht so schön.

Viel Geduld und Erfolg!

 

Dieser Text wurde in Zusammenarbeit mit Christine Hauschild von Happy Miez erstellt.


Christine Hauschild lebt mit ihrem Kater in Hamburg. Sie betreibt dort seit über 10 Jahren die Katzenschule Happy Miez und berät Halter in allen Fragen rund um das (Problem-)Verhalten ihrer Katzen. Zusätzlich zu ihrer Arbeit als Katzenverhaltensberaterin bietet sie Seminare und Fortbildungen an. Außerdem ist sie Verfasserin mehrerer Katzenratgeber.


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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Andreas Messner sagt:

    Hallo,
    eine wilde Katze markiert immer an meiner Haustür.
    Es ist sehr ärgerlich da die Haustür mit einem Kupferblech versehen ist und daran Flecken bleiben und Gerüche verursacht.
    Können Sie mir einen Rat geben was ich dagegen machen kann?
    Danke
    Andreas Messner

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Andreas,

      wir haben deine Frage an unsere Tierexpertin weitergeleitet.
      Diese meldet sich so schnell wie möglich bei dir.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

    2. ZooRoyal sagt:

      Hallo Andreas,

      unsere Tierexpertin hat sich mit deinem Kommentar beschäftigt. Leider haben wir da auch keine zündende Idee, da sich der Bereich vor der Haustür nicht so umstrukturieren lässt, dass die fremde Katze nicht mehr herankommt.
      Vielleicht kann es helfen zu beobachten, auf welchem Weg die Katze das Grundstück betritt und dann diesen Weg zuzumachen. Mit Glück reicht das aus, um ihre Gewohnheiten zu verändern. Im Sommer könnte man den Weg über das Grundstück auch durch einen Reiherschreck ungemütlich machen, der auf Bewegung hin Wasserstrahlen aussendet. Zur aktuellen Jahreszeit kommt das nicht infrage.
      Ansonsten würden wir empfehlen, durch häufige Reinigung der Tür mit einem speziellen Urinreiniger die Tür hoffentlich zu schützen. Allerdings solltest du hier prüfen, wie verträglich der verwendete Reiniger für Kupfer ist.
      Eine andere Möglichkeit wäre, die so genannte „Verpiss-dich-Pflanze“, die angeblich Katzen fernhalten soll, dicht an die Haustür zu pflanzen. Eine Garantie für das Ausbleiben der Markierungen ist aber auch das leider nicht. Ähnliches wird dem Geruch von Essig nachgesagt. Es wäre eventuell eine Option, für einige Monate Essigwasser vor/neben die Haustür zu stellen. Möglicherweise veranlasst das die Katze, sich andere Stellen zum Markieren zu suchen.

      Wir wünschen dir viel Erfolg!

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  2. Dagmar Wilden sagt:

    Hallo ZooRoyal,

    Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus in einer ländlichen Gegend. Im Haus leben zur Zeit 5 Katzen, davon 3 Kater. Alle Katzen und Kater sind kastriert und Freigänger und leben in verschiedenen Haushäushalten. Es gibt ausreichend Platz für die Katzen (Feld, Bauernhöfe und Wald)
    Ein Kater macht allerdings allen ein wenig Sorgen. Er ist total lieb und versteht sich augenscheinlich mit allen anderen Katzen, natürlich gibt es gelegentlich einige reibereien was ich als normal empfinde, haben Hunde und Menschen ja auch. Im nächsten momentan wird auch gespielt.
    Dieser Kater markiert sehr stark (Fenster, Möbel, Wäsche die zum trocknen im Garten hängt, Schuhe, Fußmatten etc) gibt es irgendetwas was ihn davon abhält alles zu markieren bzw ist es normal? Es kommt mir sehr stark vor. Ohne die Katzen zu verjagen?

    Wir wären um eine Antwort sehr dankbar.

    Mfg

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Dagmar,

      sollten die im Beitrag beschriebenen Tipps nicht helfen, würden wir dir empfehlen, einmal den Feliway Zerstäuber auszuprobieren: https://www.zooroyal.de/feliway-reg-classic-verdampfer-happy-home-start-set-48ml?c=204 Dieser kann durch Pheromone das Harnmarkieren um bis zu 90% reduzieren.
      Außerdem solltest du dir noch unseren Beitrag zur Unsauberkeit bei Katzen durchlesen: https://www.zooroyal.de/magazin/katzen/training-erziehung-katzen/unsauberkeit-bei-katzen/

      Viele Grüße und viel Erfolg!
      dein ZooRoyal Team

  3. Cornelia sagt:

    Hallo ZooRoyal
    Wir haben seit fünf Jahren 2 Katzen, die zusammen bei uns eigezogen sind. Ein Kater und eine Kätzin.
    Nun habe ich gestern die Kätzin gerade erwischt, wie sie an unsere Grillabdeckung markiert hat und heute hab ich sie gerade abhalten können. In der Wohnung hat sie dann auch noch. Die beiden sind Freigänger. Kann das Markieren plötzlich eintreten? Was kann ich tun?
    Besten Dank für einen Rat, bin gerade etwas überfordert…

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Cornelia,

      bei so plötzlichem Eintreten des Markierens ist es sehr gut möglich, dass deine Samtpfote krank ist. Daher solltest du sie vorsichtshalber unbedingt von einem Tierarzt untersuchen lassen!

      Viele Grüße und alles Gute,
      dein ZooRoyal Team

  4. Dorothee Schulte sagt:

    Liebes ZooRoyal Team,

    seit ein paar Wochen lebt eine schwer traumatisierte und unterernährte Katze bei uns, die aus einer schrecklichen Situation in einer Messi-Wohnung mit lebenden und toten Katzen und Igeln und einer dort verstorbenen Frau, gerettet wurde.
    Zu Beginn hatten wir noch eine andere, jüngere Katze aus dem Tierheim, welche aber die ältere nicht akzeptierte und sie extrem „mobbte“, z. B. durfte sie nicht auf Katzenklo gehen, fressen oder sich nicht mal bewegen. Mein Sohn hat dann die jüngere Katze zu sich geholt und wir haben enorme Fortschritte gemacht. Unsere Vivi frisst, geht zum Klöchen und besichtigt die Wohnung, lernt sogar zu miauen und seit 2 Tagen darf ich sie sogar etwas kraulen. Das Problem ist, dass sie die Wohnung mehr als gründlich markiert, seitdem sie Ruhe hat. Ich vermute, dass sie sicherstellen will, dass die Wohnung nun ihr gehört. Und in der früheren Situation war sie leider mit vielen Tieren und ohne Versorgung komplett verwahrlost..also holt sie jetzt vielleicht alles nach, was in ihrem Leben gefehlt hat. Sie wird auf etwa 10 Jahre geschätzt und es ist nicht bekannt, ob sie kastriert ist. Ich habe ihr bisher Bachblüten gegen Angst und Schock gegeben, momentan bekommt sie welche gegen Verstecken…dazu mehrmals am Tag Futter mit Vitaminzusätzen. Das Katzenklo wird nach jedem Häufchen davon befreit, komplett wird es alle 3-5 Tage geleert und gereinigt.
    Meine Frage ist, wie ich ihr ..und auch uns..helfen kann, so dass das Markieren aufhört? Sie macht Pfützen überall hin und das ist, bei allem Verständnis, mehr als unschön.

    Ich würde mich über Tips sehr freuen.

    Liebe Grüße

    Dorothee

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Dorothee,

      wie schön, dass die kleine Vivi sich schon so gut eingelebt hat! Das freut auch uns sehr. 🙂
      Das Urinieren außerhalb der Katzentoilette ist verständlicherweise dennoch sehr lästig. Eventuell kann es daran liegen, dass Vivi nie „richtige“ Stubenreinheit gelernt hat – wo sie doch aus einem derartig verwahrlosten Haushalt kam. Dann solltet ihr hier nochmal nacharbeiten. Aber auch gesundheitliche Ursachen können der Grund sein – beispielsweise eine Blasenentzündung. Betroffene Katzen urinieren dann oft bevorzugt auf weichen Untergründen. Wir empfehlen euch daher vor weiteren Maßnahmen dringend, Vivi einmal tierärztlich durchchecken zu lassen. Auf dem Weg kann dann auch geklärt werden, ob die Dame kastriert ist oder nicht.
      Außerdem möchten wir dir diese Beiträge aus unserem Magazin empfehlen:
      https://www.zooroyal.de/magazin/katzen/training-erziehung-katzen/unsauberkeit-bei-katzen/
      https://www.zooroyal.de/magazin/katzen/katzen-stubenrein-bekommen/

      Wir wünschen viel Erfolg im Kampf gegen die unerwünschten Pfützen und drücken die Daumen, dass Vivi weiterhin so große Fortschritte macht!
      Viele Grüße
      dein ZooRoyal Team

  5. Anne Kaus sagt:

    Meine beide kastrierten Birma-Kater sind reine Wohnungskatzen und knapp 2 Jahre alt. Sie markieren seit etwa 2 Wochen insbesondere unterhalb der Fenster. Die Flüssigkeit ist völlig farblos, etwas klebrig und hat absolut keinen Geruch. Meistens passiert das Nachts oder wenn sie mal allein sind. Ist das tatsächlich Urin?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Anne,

      aus der Ferne lässt sich sowas leider sehr schwer beurteilen. Wir empfehlen dir, dich mit deinem Tierarzt in Verbindung zu setzen und das einmal überprüfen zu lassen!

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  6. Nora Putzhammer sagt:

    Unsere Kitty ist 10 Jahre alt. Wir sind vor über einem Jahr umgezogen, eine Parterre-Wohnung mit Terrasse und Garten. Sie kann immer raus, aber sie pinkelt fast täglich auf die Teppiche, bzw. Schmutzfang-matten. Unser Hund ist mit umgezogen. Die Beiden respektieren sich. Kitty hat das im alten Haus nicht gemacht. Ich bin ziemlich verzweifelt. Was kann ich tun? – Es gibt immer ein sauberes Kisterl, das sie auch ab und an in der Nacht benützt. (Nachts ist Kitty in der Wohnung).

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Nora,

      wir würden dir empfehlen, mit deiner Kitty einmal zu deinem Tierarzt zu fahren. Die plötzliche Verhaltensänderung kann auch mit der Gesundheit zusammen hängen. Um diese ausschließen zu können, sollte der Arzt sie einmal durch checken.

      Viele Grüße und alles Gute,
      dein ZooRoyal Team

  7. Renate sagt:

    Hallo, liebes ZooRoyal Team,
    seit geraumer Zeit haben wir junge wildkatzen im Garten, da es nun Winter wird, werden sie regelmäßig von uns gefüttert. die Mutter ist aus der Nachbarschaft und ist relativ zahm. die Mutter erscheint auch regelmäßig am Fressnapf. Eines tages lag eine tote Maus an der Futterstelle, wohl hat sie aus Dankbarkeit diese da abgelegt. Es ging eine Weile gut und es kamen immer mehr Gäste die sich bereicherten an dem tollen Menü (Trockenfutter spezial. Nassfutter und Katzenmilch). Natürlich mußte ich die Portionen immer größer machen. Da ich nun beschlossen hatte nicht mehr fünf Töpfe Milch zur Verfügung zu stellen, sondern nur drei,kam es zum Eklat. Heute Morgen gabs eine unangenehme Überraschung mit der ich nie gerechnet hätte.
    In einem leeren Milchnapf hat eine der Besucher Ihre Exkremente abgelegt. Ich traute meinen Augen nicht, aber es war nun mal geschehen.
    Sicherlich ist das eine Verhaltenssprache, aber was will Sie damit sagen? Wenn möglich, erwarte eine Erklärung von Ihren Experten.
    m.f.G.
    Renate

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Renate,

      wir freuen uns, dass du dich mit dieser Angelegenheit vertrauensvoll an uns wendest!

      Generell ist es natürlich nicht leicht, Verhaltensprobleme aus der Distanz zu beurteilen. Deshalb raten wir stets dazu, vor Ort einen Experten die Situation beurteilen zu lassen. Dennoch können wir dir gerne mitteilen, welche Ideen uns zu dieser Situation kommen.

      Vorab solltest du dir eine Frage stellen: Ist das Malheur tatsächlich genau an dem Morgen passiert, nachdem erstmalig weniger Schalen hingestellt wurden? Falls nicht, wäre ein ganz direkter Zusammenhang zwischen der Reduktion des Angebots und dem Kotabsatz schon nicht mehr plausibel. So oder so – es ist absolut möglich, dass es sich um einen zufälligen zeitlichen Zusammenhang handelt.

      3 weitere mögliche Erklärungsansätze:

      1) Es könnte sich um Igel-Kot handeln, der Katzenkot von Form und Konsistenz sehr ähnelt. Auch Igel fühlen sich von Futterstellen angezogen.

      2) Es gibt einzelne Katzen, die zuverlässig und freudig alle möglichen und teils absurden Gegenstände als Katzentoilette nutzen, sofern sie irgendwie katzenklo-ähnlich sind, d.h. einen Rand haben und innen mehr oder weniger leer sind. Diese Katzen scheinen Freude am Experimentieren zu haben und machen auch vor leeren Fressplätzen nicht halt. Vielleicht ist eine solche Katze in die Katzenschar eingezogen.

      3) Es finden sich laut deiner Schilderung immer mehr Gäste ob des attraktiven Angebots ein. Das kann für diese Gäste tatsächlich etwas stressig sein. An Futterstellen rücken Katzen aufgrund der für sie lebenswichtigen Ressourcen enger aneinander, als ihnen ansonsten vielleicht lieb wäre. Einige von ihnen empfinden außerdem womöglich Konkurrenzgefühle in Bezug auf das Futter. Vermenschlichend würden wir annehmen, sie sorgen sich, ob noch genug für sie übrig bleibt. Diese Art von Stress (Sorge um wichtige Ressource, Konkurrenz mit Artgenossen) befördert Markierverhalten. Und dieses kann sich in seltenen Fällen nicht nur durch Harnmarkieren, sondern eben auch durch Kotmarkierungen ausdrücken.
      In diesem dritten Fall wäre den Katzen unter Umständen durch eine ausreichende Anzahl von Schalen geholfen, die jeweils mit einigem Abstand zueinander platziert werden. Eine Reduktion der Schalen würde ich nur fortführen, wenn das aus praktischen Gründen wirklich erforderlich ist.

      Eine kurze Anmerkung für alle anderen Leser: Handelsübliche Vollmilch sollte nicht an Katzen verfüttert werden – es droht sonst Durchfall. Stattdessen sollte – so wie es auch Renate völlig richtig macht – spezielle Katzenmilch verwendet werden.

      Wir wünschen dir, Renate, und deinen zahlreichen Pfleglingen alles Gute!

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal Team

  8. Babs sagt:

    Hallo ZooRoyal Team

    Freue mich meeeega über einen oder mehrere gute Tipps von euch!!

    Habe arge Probleme, das Markieren unseres jüngsten, stattlichsten und gegenüber unseren eigenen Katzen/Kater durchaus selbstbewusst auftretenden Katers in den Griff zu kriegen. (Er scheint in der Rangordnung hinter dem ältesten Weibchen die 2. Position inne zu haben.)
    Felyway Putzmittel und beide Zerstäuber sind seit 3 Wochen auf allen 4 Stockwerken im Dauereinsatz. Neue Rückzugsplätze, Höhlen, KratzBäume gebaut und auch angenommen ebenso neue Katzenklos mit bewährter Einsteu nun auf allen Etagen aufgestellt, also auch im Wohnzimmer, welches gleich an den Eingangsbereich anschließt. Und dennoch….. Unser knuddeliger Jungspun (vorher waren’s auch noch beide Kätzinnen) lässt vom Markieren nicht ab sondern intensiveiert dies gar seit einer Woche noch auf ein tägliches Markieren….

    Als dieser junge Kater vor 2 1/2 Jahren zu uns kam, lief die ganze Vergesellschaftung relativ reibungslos ab.
    Später „pöbelte“ er die weitaus sensiblere, ranghinterste, unserer beiden Kätzinnen gern mal „aus dem Nichts“ an. Auf diese Weise fordert er den Kater jeweils ZIM Spielen auf – sie aber möchte definitiv NICHT mit IHM spielen,sondern mag nur seinen Spielpartner, den im Rang 2. hintersten. (Diese Kätzin lief vor rund 4Jahren einer Bekannten weg und „adoptierte“ sich durch den älteren Kater, den sie sehr mag, quasi selbst bei uns. da sich diese Katze von meiner Bekannten nicht anfassen/zum Tierarzt bringen oder geschweige denn ihr im Main Coon Stil gewachsenens Fell kämmen liess, ich aber mit einigen Wochen Geduld gut an sie rankam, einigten wir uns darauf, dass sie bei mir bleiben dürfte – heute lässt sie sich anfassen und gar von ausgewählten Menschen aufheben). Nun, dieses Weibchen knurrt zwar, wenn der Junge auf sie zuläuft, tut aber dem Kater von sich aus nie was, sondern entfernt sich unterwürfig von ihm. (Ich hatte später die Vermutung, dass hier DER Ursprungs-Konflikt liegen könnte, konnte aber keinen unmittelbaren Ablauf Provokation des Katers/Markieren feststellen. Eher im Gegenteil, das Markieren geschieht losgelöst von der Anwesenheit anderer Katzen)
    Vor ca. 1 1/2 Jahr begann Mowgli als einziger eines der Katzenklos im Haus zu benutzen. Kurz darauf stellte ich Blut im Urin fest und ging zur Tierärztin. Viele Abklärungen folgten. Man konnte soweit nichts Auffälliges feststellen. Mit Cortisol hörte die, wohl stressbedingte Blutung wieder auf, kam noch 2x und ist seit rund 1 Jahr glücklicherweise nicht mehr aufgetreten (auch gegenwärtig nicht).

    Verändert hat sich hingegen der Gesundheitszustand des Hundes. Er ist alt, bekommt Schmerzmittel und hat ab und zu mit leichter Inkontinenz zu schaffen. Die Medis vertrug er überhaupt nicht, hatte 3 Tage und Nächte heftigst Durchfall, weshalb wir lieber täglichen den Parkett feucht aufnehmen als ihm diese Medis weiter zu geben.

    Das Markieren von Mowgli trat meines Wissens bereits vor der Inkontinenz des Hundes, also bereits vor rund 3/4Jahr auf. Die Inkontinenz könnte also höchstens das Thema des Markierens begünstigt, aber nicht ausgelöst haben.
    Anfangs markierte er v.a. hölzernes Material wie Treppe, Klavier und Fagott (Letztere tragen nun einen „Aluminiumfolie-Schutz“ als Prävention). Mehrere Katzen markierten auch auf der Küchenablage, welche dummerweise aus demselben Alumaterial ist wie die eine Katzenkiste.
    Mittlerweise, wohl dank Feliway, markiert nur noch einer. Doch dieser „spezialistiert“ sich nun auf alle Ecken und Kanten; v.a. im EG-Bereich (seit Feliway ist in den OG’s keine Markierung mehr ersichtlich). Auch von der Küchenablage haben alle Katzen nach mehreren Nächten mit Doppelklebband und Kissen statt Komposteimer auf der Ablage abgelassen.

    Weil sich die Situtiation verstärkt hat, blieb ich die letzten Tage permanent im EG (wo sich die Schleuse befindet). Dabei stellte ich fest, dass der Kater durch die Schleuse kommt, weder eine Katze noch der Hund „im Weg“ gelegen hätten, und er dennoch quasi daheim als erstes „sein Zuhause“ als solches mit Urin definierte. (Das neueste, weitere Katzenklo, welches ich im EG platzierte, wird rege von allen 4en genutzt und mehrmals täglich gereinigt. Dennoch markierte er heute DIREKT neben dem Klo an den Cellokoffer, den er ja schon früher angepinkelt gehabt hatte ….)

    Unser Hund, der nur im EG lebt, pinkelt NICHT im hauseigenen Garten.
    Innerhalb des Einzugsgebietes unserer eigenen Miezen leben noch weitereNachbarskatzen, welche sich untereinander öfter hefitig zanken oder auch versuchen, in unseren Garten zu kommen und hier dann auch markieren.
    Z.B. kam vor 3 tagen erneut die sehr dominante Nachbarskatze in die Nähe unseres Gartens. Nachdem Mowgli unterlegen war, markierte er direkt vor den Schleuseneingang (was mir als Revierverteidigung sehr plausibel erscheint) und mir im Garten grundsätzlich auch nichts ausmacht.
    Für das Thema Freilauf und dann umgehendes Markieren IM HAUS bräuchte ich wirklich eine Lösung, konnte dazu aber leider nichts finden.
    Mowgli reagierte zwar auf Veränderungen/Umstellen von Möbeln tatsächlich mit Markieren an ebensolchen, jedoch hörte dies im Allgemeinen ziemlich bald wieder auf. Im Kontakt mit Artgenossen stufe ich ihn eher als selbstbewusst ein, zumal er sich Einiges getraut, ein gesundes Fell und zzt weder ein Blasenproblem hat noch unkastriert ist. (Er ist zwar riiiesig, aber mit 6kg auch eher an der oberen Gewichtsgrenze – erhält exakt dasselbe, was die andern 3 bekommen, die alle zwischen 3,8-4,5kg schwer sind.) Er spielt und apportiert sehr gerne und ist extrem verschmust. Unsere Kinder sind alle schon grösser (teenager bis erwachsen) und unser Haus bietet mit 8 Zimmern jeder Katze eine Ausweichmöglichkeit.
    Ich weiss mir also wirklich keinen Rat mehr…. Hoffe ihr könnt mir nach der umfassenden Schilderung noch etwas raten, was ich noch nicht ausprobiert hab.

    Mit liebem Dank!!
    Babs

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Babs,

      vielen Dank für deine sehr ausführliche Schilderung. Großes Lob an dich, du scheinst deine Katzen allesamt sehr gut zu kennen und dich intensiv mit ihnen zu beschäftigen. Es ist schön zu merken, wie gut du ein Gespür dafür entwickelt zu haben scheinst, was auch in ihrem Inneren vorgeht und was sie zu ihrem jeweiligen Verhalten bewegt. Das sind insgesamt gute Voraussetzungen, um dem Problem des Markierens ein Ende zu bereiten!

      Wie du dir sicher vorstellen kannst, ist es auch für uns nur schwer nachvollziehbar, warum dein junger Kater sich dermaßen verhält. Daher raten wir dir, zunächst den Rat eines Tierarztes einzuholen und ihn gründlich durchchecken zu lassen. Hierbei sollte beispielsweise kontrolliert werden, ob bei der Kastration das Hodengewebe vollständig entfernt wurde. Einen Hinweis darauf geben kann das Erscheinungsbild des Penis: Sind auf seiner Oberfläche kleine, stachelige Fortsätze zu erkennen, spricht das für eine nicht erfolgte oder unvollständige Kastration. Bei einem vollständig kastrierten Kater fehlen diese Fortsätze üblicherweise. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit des LH-Tests, bei dem der Gehalt des luteinisierenden Hormons im Blut bestimmt wird. Dieser Test kann bei der Einschätzung, ob dein Kater wirklich kastriert ist, helfen.

      Sollten die Probleme trotz vollständiger Kastration bestehen bleiben, raten wir dir, dich an einen versierten Verhaltenstherapeuten für Katzen oder einen auf Verhaltenskunde spezialisierten Tierarzt zu wenden. Solche Personen können das Verhalten deines Katers und auch die Gruppendynamik mit den anderen Katzen im Haushalt einschätzen und dir anhand deiner individuellen Gegebenheiten Ratschläge geben. Es bleibt beispielsweise auch die Möglichkeit, dass dein Kater sogenanntes hypersexuelles Verhalten zeigt, dass im Gegensatz zu normalem Sexualverhalten behandlungswürdig wäre. Auch bei der Einschätzung, ob das Verhalten „normal“ oder „übersteigert“ ist, kann und sollte dir ein guter Katzenverhaltenstherapeut oder Tierarzt mit entsprechendem fachlichen Hintergrund helfen.

      Wir wünschen dir, dass dem Problem des Harnmarkierens zeitnah ein Ende bereitet werden kann! Berichte uns gerne, wie es für euch weiter gegangen ist. Wir freuen uns über eine Nachricht von dir!

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  9. Babs sagt:

    Liebes ZooRoyalTeam

    Herzlichen Dank für eure „Blumen“ und eure Tipps, mit denen ich mich gerne an meinen Tierarzt wenden werde.

    Herzlichst Babs

  10. Vivien Hoffmann sagt:

    Hallo,
    Und zwar habe ich ein Problem mit meinem Kater. Erst ist 1 Jahr alt und kastriert. Seit kurzem pinkelt er uns ständig auf die Bettdecke…
    Wir sind vor einem Monat in eine neue Wohnung gezogen und in unserer Nachbarschaft läuft ein anderer Kater herum..
    Wie können wir das aus ihm wieder heraus bekommen?

    Danke im voraus…

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Vivien,

      huch, das ist ja wirklich unangenehm! 🙁

      Deinen Kater solltest du bitte zunächst unbedingt von einem Tierarzt untersuchen lassen. Eine mögliche Ursache für das Aufsuchen von weichen Untergründen (wie zum Beispiel das Bett) für den Harnabsatz kann bei Katzen nämlich eine schmerzhafte Blasenentzündung sein.

      Erst wenn körperliche Ursachen sicher ausgeschlossen sind, sind die Gründe in der häuslichen Umgebung oder seinem sozialen Umfeld mit anderen Katzen zu suchen. Gib dann deinem Kater etwas Zeit, um in der neuen Wohnung anzukommen. Wichtig dabei ist, dass du dir trotz des Umzugsstresses bewusst Zeit für den kleinen Kerl einplanst. Gerade, wenn sich viel für ihn verändert, darf er sich nicht zusätzlich vernachlässigt fühlen. In solchen Situationen neigen Katzen zu „Protestpinkeln“.

      Schau mal, vielleicht hilft dir auch dieser Beitrag weiter: https://www.zooroyal.de/magazin/katzen/training-erziehung-katzen/unsauberkeit-bei-katzen/

      Falls unsere Tipps dir nicht weiterhelfen, wende dich bitte an einen Spezialisten für Katzenverhalten. Ein solcher kann gezielt auf Problemsuche gehen und euch dann sicherlich weiterhelfen.

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  11. Rebecca sagt:

    Hallo Vivien,
    wie ZooRoyal schon geschrieben hat, sollten auf jeden Fall gesundheitliche Ursachen abgeklärt werden. Falls er gesund ist, kommt das plötzliche urinieren wirklich durch den Umzug. Für ihn riecht wahrscheinlich noch alles neu, ist ungewohnt und er hat Stress. Es dauert dann einige Zeit, bis er sich eingewöhnt. Eventuell kann man ihm eine Hilfestellung geben, sich schneller einzuleben, zum Beispiel mit Wohlfühlpheromonen. Schau mal, hier findest du noch mehr Infos dazu: Aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette wurde der Link entfernt.

    Ich hoffe, das hilft!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Rebecca,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Du machst einen sehr sinnvollen Vorschlag! Pheromone können Katzen gut dabei unterstützen, sich in fremder Umgebung einzuleben. Zu diesem Zweck empfehlen wir dieses Produkt: https://www.zooroyal.de/feliway-reg-classic-verdampfer-happy-home-start-set-48ml

      Wir wünschen dir schöne Osterfeiertage!

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  12. Sabine Mayr sagt:

    Hallo!
    Unsere Katze ist 6 Jahre alt und markiert draußen alles rund ums Haus. Haustüre, Blumentöpfe, Mauer, ….
    Die Markierung ist geruchslos, aber sehr lästig. Gibt es einen Spray mit dem man das Markieren an gewissen Stellen verhindern kann oder eine andere Maßnahme?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Sabine,

      oh, das klingt wirklich sehr unangenehm. 🙁
      Mit diesem Produkt kannst du die markierten Stellen reinigen. Das kann auch das Risiko reduzieren, dass deine Katze erneut an gleicher Stelle uriniert. Falls ihr das Markieren damit nicht in den Griff bekommen solltet, wendet euch bitte an eine versierte Katzenverhaltensberatung. Eine solche kann mit euch die Ursache(n) für das störende Verhalten eurer Katze ergründen und gezielt individuelle Lösungsansätze entwickeln.

      Wir drücken euch die Daumen, dass das Markieren bald ein Ende hat!

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  13. Rebecca sagt:

    Hey Sabine!
    Nach dem Reinigen mit dem von ZooRoyal vorgeschlagenem Produkt könntest du zusätzlich ein Pheromon-Spray anwenden, das diese Zone als „Wohlfühlzone“ markiert. Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass deine Katze dort nochmal markiert. Du musst das Spray natürlich am Anfang regelmäßig aufsprühen, aber irgendwann wird die Katze diese Stellen auch verinnerlicht haben. Pheromon-Sprays gibt’s z.B. von Feliway, ich verlinke dir das mal: Link wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette entfernt.

    Verhaltenstherapie sollte auf jeden Fall unterstützend durchgeführt werden, um die Ursache zu finden und zu beheben. Viel Erfolg! 🙂

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Rebecca,

      vielen Dank für deinen hilfreichen Kommentar.
      Hier findest du ein zu deinen Tipps passendes Produkt.

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

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