Rottweiler im Rasseportrait

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Rottweiler

Steckbrief

Polizeihunde
Herkunft Deutschland Lebenserwartung 10 Jahre
FCI-Standard FCI Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde Funktion Polizeihunde
Größe Große Hunderassen Häufige Krankheiten robuste Hunderasse
Gewicht Rüden 61 bis 68, Hündinnen 56 bis 63 Zentimeter Felllänge Stockhaar / kurz
Charakter/Wesen starker Charakter sucht Aufgaben; anhänglich, treu Fellfarbe schwarz mit rotbraunen Abzeichen
Besonderheiten

klassischer Polizeihund, heute teilweise Listenhund

Rassenmerkmale und Erscheinungsbild

Wie sieht ein Rottweiler aus?

Der Rottweiler ist eine der klassischen deutschen Hunderassen. Es ist ein mittelgroßer bis großer, sehr kräftiger Hund. Sein Körperbau ist harmonisch ohne Übertreibungen. Seine Schnauze ist eher kurz aber keineswegs so kurz wie bei den so genannten Plattnasen. Der Standard sieht ihn so:

Der Rottweiler ist ein mittelgroßer bis großer, stämmiger Hund, weder plump noch leicht, nicht hochläufig oder windig. Seine im richtigen Verhältnis stehende, gedrungene und kräftige Gestalt lässt auf große Kraft, Wendigkeit und Ausdauer schließen.

Leider ist der Rottweiler in den letzten Jahrzehnten immer schwerer und massiger gezüchtet worden. In alten Werken wird der Rottweiler wesentlich schlanker beschrieben, als wir ihn heute kennen. Richard Strebel beschreibt ihn 1904 wie auch Brehms Tierleben 1915 als 25 bis 30 kg schwer bei einer Widerristhöhe von 50 bis 60 Zentimetern. Der heutige Standard sieht ihn in der Größenordnung um 50 kg bei Rüden und 42 Kilogramm bei Hündinnen. Nicht selten sehen wir in der Praxis Rottweiler-Bullen von mehr als 60 kg. Der Rottweiler hat also sein Gewicht glatt verdoppelt. Gesundheitlich begünstigt das die Herausbildung von Defekten im Gangwerk und Körperbau. Die kraftstrotzende Masse des heutigen Rottweilers hat aber noch wesentlich größere Gefahren auf den Plan gerufen: Den Menschen selber. Spätestens mit dem Verbot der so genannten „Kampfhunderassen“ war der Rottweiler zu zweifelhaften Ehren gekommen. Für ihn interessierten sich Menschen, die ihn als Waffe, Machtdemonstration oder Krücke für ihr schwaches Ego missbrauchen. Parallel dazu gibt es eine Fülle von Vermehrern und Hundehändler, die diese Nachfrage gerne bedienen. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren glücklicherweise wieder geändert. Stockhaar bildet das Fellkleid eines Rottweilers, meint es besteht aus Deckhaar und Unterwolle. Das Deckhaar ist mittellang, derb, dicht und straff anliegend. Die Unterwolle soll nicht aus dem Deckhaar hervortreten. Als Fellfarbe ist Schwarz mit gut abgegrenzten Abzeichen (Brand) von satter, rotbrauner Färbung an Backen, Fang, Halsunterseite, Brust und Läufen sowie über den Augen und unter der Rutenwurzel vorgesehen.

Wie groß ist ein Rottweiler?

Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 61 bis 68 Zentimeter und Hündinnen 56 bis 63 Zentimeter.

Wie alt wird ein Rottweiler?

Die Lebenserwartung eines Rottweilers liegt bei etwa 10 Jahren.

rottweilerWesenszüge und Charaktereigenschaften

Welche Eigenschaften hat ein Rottweiler?

Der Rotti ist im Kern ein hervorragender Familienhund, wie er es immer war – wenn er nach klassischem Bild gezüchtet wird. Er ist ein toller Kumpel. Er ist gut zu erziehen. Er liebt seine Familie ob zwei- oder vierbeinig vorbehaltlos und beschützt sie im besten Sinne. Er hat ein ausgewogenes Temperament. Er hat genau die richtige Mischung zwischen Agilität und Gelassenheit. Er ist nicht aggressiv aber wehrhaft. Er ist gehorsam aber kein serviler Sklave. Ein gesunder, nicht zu schwerer Rottweiler ist ein arbeitsfreudiger Hund, der alles mitmachen will und kann. Aber er ist kein Junkie, der täglichen Leistungssport einfordert. Der Standard sieht sein Wesen so:

Der Rottweiler ist von freundlicher und friedlicher Grundstimmung, sehr anhänglich, gehorsam, führig und arbeitsfreudig. Seine Erscheinung verrät Urwüchsigkeit; sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken. Er reagiert mit hoher Aufmerksamkeit und zugleich gelassen gegenüber seiner Umwelt.

Der „will to please“ ist bei ihm nicht so stark ausgeprägt wie bei vielen anderen Arbeitshunderassen. Den muss sich Herrchen oder Frauchen erst noch verdienen. Dann ist er ein ausgesprochen leistungsfähiger Allrounder und liebenswerter Freund. Er meistert die Rolle als alltagstauglicher Begleithund ebenso wie seine Herausforderungen im Hundesport oder sogar als Rettungs-, und Fährtenhund. Er ist ein wehrhafter Beschützer seiner Familie und behütet sein Territorium mit Beflissenheit. Er ist intelligent und sucht die echte Partnerschaft zu Herrchen und Frauchen. Er ist sehr anhänglich und sensibel und strahlt zugleich etwas Urwüchsiges, Archaisches aus. Als gut erzogener und geforderter Arbeitshund ist der Rottweiler dann auch ein ganz hervorragender Familienhund. Er freut sich nicht selten über Liebkosungen und Streicheleinheiten wie ein kleines Schoßhündchen. Menschen, die er einmal ins Herz geschlossen hat, steht er ausgesprochen freundlich, treu und sanft gegenüber. Wen er einmal kennengelernt hat, vergisst er nicht mehr. Aufgrund seiner Kraft ist er nicht ohne weiteres als Anfängerhund zu empfehlen.

Herkunft & Geschichte

Wo kommt der Rottweiler ursprünglich her?

Im Standard wird auf die Geschichte des Rottweilers eingegangen:

Sein Ursprung geht bis in die Römerzeit zurück. Er wurde dort als Hüte- und Treiberhund gehalten. Die Hunde zogen mit den römischen Legionen über die Alpen, beschützten die Menschen und trieben das Vieh. Im Raum um Rottweil trafen diese Hunde mit den einheimischen Hunden zusammen.

Damit wird dem Rottweiler eine direkte Linie zu den Hunden der Römer zugeschrieben. Das ist sicher nicht ganz unrichtig. Nur steht er damit keineswegs alleine. Es gibt etliche weitere Hunderassen aus dem großen Formenkreis der Molosser deren Ahnen wie die es Rottweilers bereits in der Antike als Treib-, Schutz-, Zug- und Wachhunde tätig waren. Der Kynologe Hans Räber weist darauf hin, dass der Rottweiler vor etwa 140 Jahren kaum von den damaligen Vorfahren des Großen Schweizer Sennenhundes zu unterscheiden gewesen wäre. Auch die US-Genetikerin Heidi G. Parker und ihre Kolleginnen (2004 und 2017) stellen den Rottweiler in ihrer genetischen Landkarte der Hunderassen neben Bulldogge, Mastiff, Boxer und eben die Schweizer Sennenhunde. Die Vorfahren dieser genannten Hunde waren als Bullenbeißer schon über tausende von Jahren mit den Handelswegen regelmäßig importiert und exportiert worden, ob sie nun aus Schottland oder von jenseits der Alpen oder aus dem Schwabenland stammten. Der Rottweiler Metzgerhund entwickelte sich vor 150 Jahren zu einem der besten Arbeitshunde weltweit. Bei allen Aufgaben zeigte er hervorragende Leistungen. Als Diensthund überzeugt er noch heute bei Polizei und Bundeswehr. Dort ist er als Sprengstoff-, Brandmittel-, Rauschgift-, Leichen-, Blutspür- sowie Fährten– und Schutzhund im Einsatz. Zudem schätzt man ihn weltweit als leistungsbereiten Helfer in Katastrophengebieten, wo der Rottweiler seine Fähigkeiten als Flächen-, Trümmer- und Lawinensuchhund entfaltet. Nicht zuletzt glänzt der einfühlsame Rotti auch als „Helfer auf vier Pfoten“ und Therapiehund. So beschreiben es nicht ohne Stolz aber völlig korrekt seine Züchter. Familienhund, Sportkamerad, Dienst- oder Rettungshund oder sogar Therapeut? Rottweiler sind auf all diesen Gebieten Zuhause und das nicht umsonst. Sie bringen eine Vielfalt von positiven Eigenschaften mit, die sie – bei entsprechender Sozialisierung und Ausbildung – gerne entfalten. Der Rottweiler wurde 1910 offiziell als Polizeihund anerkannt. Er stellt eine der 10 anerkannten Diensthunderassen in Deutschland. Leider haben wir Menschen besonders in den 1990er Jahren dem treuen Rottweiler übel mitgespielt. Er wurde von einschlägigen Menschen als Waffe missbraucht. Die Zucht bediente dieses Klientel mit überschweren „Rottweilern“, die zudem einen tendenziell aggressiven Charakter hatten. Darunter leidet diese Rasse noch heute. Die Zucht eines Rottweilers gehört ausschließlich in kontrollierte, seriöse Hände, ebenso die Haltung dieses so wunderbaren Hundes. Der erste Standard wurde 1883 vom Tiermaler Albert Kull ausgearbeitet. Die ersten Vereine rund um die Hunderasse wurden Anfang 1900 gegründet. Sie schlossen sich 1921 zum Allgemeinen Deutschen Rottweiler-Klub zusammen. Der betreut ihn noch heute und ist weltweit für seinen Standard zuständig. 1955 erfolgte die endgültige Anerkennung durch den Welthundeverband FCI. Heute fallen pro Jahr zwischen 1500 und 2000 Welpen unter dem Dach des VDH.

Beliebte Mixe

Mixe mit Rottweiler sind nicht selten. Des Öfteren gibt es bei den Mixen Probleme mit dem Wesen. Die enorme Kraft und Power des Rottweilers trifft bei Mixen zuweilen auf ein nicht dazu passendes Wesen, zum Beispiel was die Reizschwelle angeht. Beim Rottweiler selbst ist es zudem wichtig, dass er über Generationen durch eine seriöse Zucht mit seriöser Sozialisation begleitet wird.

Pflege, Gesundheit und Krankheiten

Wie viel Pflege braucht ein Rottweiler?

Der Rottweiler ist ein pflegeleichter und sehr robuster Hund.

Gibt es beim Rottweiler rassetypische Krankheiten?

Per Saldo kann man den Rottweiler als einen Hund bezeichnen, der in seiner körperlichen Gesundheit gut dasteht. HD, ED und einzelne Erbkrankheiten sind ein Problem und werden vom Allgemeinen Deutschen Rottweiler-Klub seit Jahren bekämpft. Auch könnte die Lebenserwartung um 2 und mehr Jahre länger sein.

Welches Futter ist für einen Rottweiler am besten?

Der Rottweiler stellt keine besonderen Ansprüche. Er ist durchweg unkompliziert. Der Rottweiler eignet sich natürlich auch zum Barfen.

Aktivitäten mit dem Rottweiler

Wie viel Bewegung braucht ein Rottweiler?

Ein Rottweiler eignet sich für fast alle Aktivitäten, die Du mit Hund unternehmen kannst. Ja, der Rottweiler eignet sich sogar für sehr anspruchsvolle Herausforderungen als Arbeitshund. Er sticht sowohl im Vielseitigkeitssport als auch beim Fährten- und Turniersport hervor. Agility und Flyball liegen dem Kraftpaket ebenso wie Frisbee. Als Diensthund überzeugt er bei Polizei, Bundespolizei und Bundeswehr. Dort ist er als Spür- sowie Fährten- und Schutzhund im Einsatz. Zudem schätzt man die Rasse weltweit als Helfer in Katastrophengebieten, wo der Rottweiler seine Fähigkeiten als Trümmer- und Lawinensuchhund entfaltet. Nicht zuletzt glänzt er als Assistenz- und Therapiehund.

junger RottweilerÜberlegungen vor der Anschaffung

Wo kann man einen Rottweiler kaufen?

Willst Du dein Leben mit einem Rottweiler teilen, solltest Du dich lange vor der Anschaffung nach einem Züchter umschauen. Der Züchter sollte dem Allgemeinen Deutschen Rottweiler-Klub angeschlossen sein. Bitte kaufe keinen Rottweiler übers Internet, da dort das Risiko sehr groß ist, dass der Welpe von einem – in aller Regel gut getarntem – Hundehändler oder Vermehrer kommt. Hier hast du keine Sicherheit, dass dein Rotti artgerecht gezüchtet und sozialisiert wurde.

Erziehung und Haltung

Passt ein Rottweiler zu mir?

Ein seriös und nicht zu schwer gezüchteter Rottweiler ist robust und stellt keine besonderen Anforderungen an seine Haltung. Es sind gutmütige, wesensstarke Familienhunde, die einer ebenso wesensstarken Führung bedürfen. Ein Rottweiler ist nicht geeignet als Ersthund eines unerfahrenen Herrchens oder Frauchens. Für eine Etagenwohnung in der Großstadt eignet er sich ebenso wenig. Du solltest Zeit und Lust haben, dich mit diesem arbeitsfreudigen Hund zu beschäftigen. Er eignet sich hervorragend für diverse Ausbildungen und Hundesportarten (siehe oben). Schließlich meistern Im Auto nimmst du ihn am besten in einer ausreichend dimensionierten Box aus Aluminium mit. Der Rotti ist kein Couch-Potatoe aber auch kein nervöser Arbeitsjunkie. Er ist schlicht ein toller Partner und Kumpel. Schließlich solltest du bedenken, dass der Rottweiler in Deutschland und anderen Staaten teils als Listenhund geführt wird. Das ist zwar fachlicher Nonsens, doch bringt es finanziell und rein rechtlich Probleme mit sich. Das A und O ist, dass du deinen Welpen nur vor Ort bei einem seriösen Züchter kaufst. Der sollte einen leichten und freundlichen Typ als Familienhund präferieren. Ganz wichtig ist die gute Sozialisation. Hier werden Weichen gestellt. Bei einer liebevollen Sozialisation von der Wurfkiste an, bei einer fachkundigen Erziehung und obendrauf noch Ausbildung wirst du einen charakterstarken Freund bekommen, den nichts so schnell aus der Ruhe bringen kann. Der klassische Rottweiler ist ein idealer Begleiter und Beschützer für dich und die ganze Familie.

Interessantes, Wissenswertes & Extras

Der seriös gezüchtete Rottweiler ist ein toller Arbeits- und Familienhund zugleich. Das Kraftpaket ist der optimale Kumpel für ein aktives und hundeerfahrenes Herrchen und Frauchen.


Christoph JungChristoph Jung Seit seiner Kindheit gehören Hunde zu den besten Freunden des Hundeforschers. Die Beziehung Mensch – Hund ist für ihn ein faszinierendes Thema, das ihn täglich beschäftigt und für das er sich auch öffentlich engagiert. Aus seiner täglichen Forschung entstand das Buch „Tierisch beste Freunde“. Jung lebt mit seiner Familie und seinen Hunden in der Nähe von Halle.


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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Alf sagt:

    der Rottweiler ist der „beste“ Hund aller Zeiten!
    wenn man ihn in das Leben mit einschließt und teilhaben läßt!!
    Zeig ihm , wie man die Zeitung hält, oder wie man den Müll rausbringt…..
    und zeig ihm, daß er die Zeitung nur halten, aber nicht zerbeissen darf!?
    Und zeig ihm, wohin er die Mülltüten tragen soll und nicht weiter!
    Ist das alles so schwer??
    Regeln und Teilhabe?? Ich kann diesen Bericht blind unterschreiben!
    Freundlich, friedlich, kinderliebend, anhänglich, gehorsam, führig und arbeitsfreudig!!!!!!!
    Und will dabei sein um dazu zu gehören!!
    Mein Rottweiler Jimmy, 59 Kilo war der sanfte Starke! Er wußte irgendwie, mit wem er sich abgibt und wen er ignoriert? Auf kleine Möchtegern-Hunde, die sich aufspielen und nicht erzogen sind, hat er sich einfach drauf gelegt! Dazwischen hat er mich angeschaut, ob er es so machen darf!
    Und ich war dabei und bin mit ihm! Ich würde mich auch auf Möchtegern legen!
    Dieses „Tier“ war eine Bereicherung meines Lebens! Hat gefressen ohne Ende, lächel..
    Ich hatte das Glück Jimmy überall mitnehmen zu können! Daran liegt es wohl, daß er so perfekt und bezaubernd war? Einschlafen mußte er auf seinem Platz. So gegen drei Uhr nachts kam er zu mir aufs Bett geschlichen und schnarchte. Ich wollte es so und war in Ordnung!
    Zeig dem Rottweiler, dass er zu Dir gehört und er wird Dir gehören!
    Nur wenn ich, mit verschlossener Tür, zehn Minuten auf dem Klo war, hat er sich gefreut, wenn ich endlich rauskam und fertig war. Seine Rute wedelte vor Freude gegen jeden Schrank!
    Heißt aber auch, daß er irgendwie etwas erwartet hat. Entweder eine Belohnung für sein Warten oder eine neue Aufgabe?!! Sehr wichtig..
    Es gab zwei NachbarsKinder, die auf Jimmy geritten sind! Und es gab erwachsene Nachbarn, die von Grund auf gegen alles sind und sich selbst nur verteidigen wollen.
    Apropo Verteidigung…. der Rottweiler steht neben mir oder hinter mir! Steht er vor mir, denkt er, er muss mich verteidigen! Eine Regel!
    Ich schubste, zwickte und boxte meinen Hund und er mich! Und ich zeigte stets, was Spiel und Ernst ist! Dafür hatte ich den Respekt meines Hundes und ich seinen…
    Man braucht Zeit für diesen Hund und er gibt es zurück!
    Jedes Lebewesen, was annähernd denken kann, wird krank, aggressiv oder komisch, wenn es vernachläßigt wird! Einen Rottweiler darfst Du nicht ausgrenzen oder in die Ecke sperren!
    Sowieso nicht zum Killer erziehen!
    Jimmy ist gestorben, einfach so! Ohne Vorwarnung und auf seinem Platz mit neun Jahren!
    Er war an diesem Morgen nicht in meinem Bett!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Alf,

      vielen Dank für deinen emotionalen Kommentar und dass du deine Erfahrung mit uns teilst!
      Jimmy scheint wirklich ein toller Weggefährte gewesen zu sein. 🙂

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  2. Eva sagt:

    Der Rottweiler ist ein „Traum“, die Erfüllung all Deiner Wünsche.
    Wir hatten drei im Laufe der letzten 20 Jahre, einen Rüden aus einem Tierheim, der in etwa so, wie Alfs Jimmy war – einfach die Ruhe selbst. Obwohl er Furchtbares in seiner Jugend durchgemacht hat, hat er den Menschen ‚verziehen‘ und war zu allen freundlich.
    Dann zwei Hündinnen, die etwas lebhafter (z.B. beim ‚Anschlagen‘ im Garten) waren, aber sonst ist nicht viel Unterschied – freundlich, aufmerksam, man könnte ‚vernünftig‘ sagen und dabei immer den Schalk in den Augen und meistens ein Lächeln im Gesicht.
    Aber dazu gehört eine konsequente Erziehung ohne Härte, die ein Rotti sowieso gern mitmacht, viel Bewegung und vor allem Liebe und Zuneigung, die der Rotti 100-fach zurück gibt.
    Unser letztes Rotti-Mädchen Duchess hat uns erst vor ein paar Wochen verlassen und sie hat ein Stück meines Herzens mitgenommen. genau so, wie die beiden vor ihr.
    Wer sich einen Rottweiler nimmt, sollte zu ihm stehen, genau so, wie der Rottweiler zu seinem Herrchen und der ganzen Familie steht. Man bekommt mit ihm einen Freund und genau so sollte man ihn behandeln.
    Einmal im Leben bricht er Dir das Herz – dann, wenn er für immer von Dir geht.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Eva,

      es tut uns Leid, dass du dich auch von deiner geliebten Duchess nun verabschieden musstest. Aber es freut uns sehr zu lesen, welch wundervolle Erfahrungen du mit dieser Hunderasse gemacht hast! Vielen lieben Dank, dass du uns davon berichtest.

      Falls du magst, kannst du zum Gedenken an deine Rottis gerne die ZooRoyal-Regenbogenbrücke nutzen.

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  3. Roswitha sagt:

    Hallo Alf, du hast deinem Jimmy ein wunderschönes Rottie- Leben ermöglicht. Es nist sehr positiv
    das du davon so bewegend erzählst. Hoffentlich lesen es auch jene, diie einen Rottie „brauchen“
    um ihre eigenen Mankos zu minimieren!! Ich mag grosse Hunde, viel lieber als die Kleinen.
    Auch den Rottweiler, den ich für sehr schön halte, aber ich verfüge nicht über die Erfahrung
    und das Wesen. LG

  4. Di Sa sagt:

    Hallo, ich betreue seit Februar einen 8-jährigen, etwas vernachlässigten Rotti „King“. Meine Hundeerfahrung erstreckt sich seit dem Ableben meines Labradors „George“
    nur auf dessen 14- jährige Haltung als liebsten und besten Familienhund der Welt.
    Und nun dieser „Kampfhund“.
    Anfangs hatte ich meine Bedenken, diesen ins Alter gekommenen, furchtlosen, Dominanz zeigenden und mitunter angriffslustigen „King“ an der Leine zu führen.
    Denn ein Rottweiler ist ein ernster und ernst zu nehmender Begleiter. Darauf habe ich mich eingestellt und mit Ruhe die Unterordnung des „King“ eingefordert, was mir immer mehr gelingt. Er verhält sich bei unseren Gassirunden ruhiger, freundlicher, immer friedlicher und loyal. Durch diese fast tägliche Bewegung im Freien sind wir Freunde geworden. „King“ ist immer mehr ein herzlicher und gutmütiger Kerl, der auch seinen ausgeprägten Schutzinstinkt mich betreffend zeigt, was ich anfänglich falsch als aggressives Verhalten gedeutet habe. Einfach ein toller Begleiter! Von wegen Kampfhund.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Di Sa,

      es freut uns, dass du so gute Erfahrungen mit King machst und diese mit uns teilst.

      Wir wünschen euch weiterhin eine tolle Freundschaft!

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

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