BARF Hundefutter

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Hector & Paula Probierpaket 8x2x250g
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proCani Barf Lachs-Öl 250ml
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proCani Pferd pur Hypoallergen Nuggets 5er
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proCani Selection Pferd Hypoallergen 400g
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Hector & Paula Wild Menü
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proCani Lamm Menü Nuggets 5x480g
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Grau BARF Hagebutten Feinteile 100g
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BARF: Biologisch artgerechte Rohfütterung

Wer sich mit Hundefutter-Zubereitung beschäftigt, stößt unweigerlich auf das Thema BARF. Befürworter schätzen diese Ernährung als sehr naturnahe Fütterungsform. Im ersten Moment denkst du vielleicht an Rohfleisch-Kost. Doch das ist noch nicht alles. Wir zeigen auf, was sich dahinter verbirgt, wie der Speiseplan aussieht und welche Vor- und Nachteile das BARF-Hundefutter mit sich bringt.

Was bedeutet der Begriff BARF?

BARF steht für "Biologisch Artgerechte Roh-Fütterung" und erfreut sich unter Hundefans immer größerer Beliebtheit. Neben rohem Fleisch kommen auch bestimmte Gemüse, Obst, Ei, Salat und Knochen und vieles mehr mit in den Fressnapf. Barfen ist - richtig angewendet - eine ausgewogene Rohkostfütterung, die speziell auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt ist.

Unser Tipp: Um zu verhindern, dass Rohfutter auf dem Boden verteilt wird, kannst du eine praktische Napfunterlage verwenden!

Was gehört auf den BARF-Speiseplan?

Eine Faustregel besagt, dass eine Tagesration Hundefutter beim Barfen ca.  3% des Körpergewichtes ausmachen soll. Das heißt, ein gesunder und normal aktiver Retriever von 35 kg sollte ein gutes Kilogramm Futter täglich erhalten. Diese Gesamtration besteht zu etwa 10 bis 25 % aus pflanzlichen und etwa 70 bis 80 % aus tierischen Anteilen. Dabei darf keinesfalls nur Muskelfleisch verfüttert werden, sondern auch Innereien, Mägen und Knochen gehören auf den Speiseplan. Dem werden gern noch Milchprodukte, Eier, Fisch, Kräuter und bestimmte Nüsse hinzugefügt.

Um ein ausgewogenes Menü selbst herzustellen, kannst du Fleischsorten und Innereien als Frostfutter einkaufen. Das Fleisch wird direkt nach der Schlachtung tiefgefroren und Nährstoffe bleiben gut erhalten.

Gemüse, Obst und Getreide – Viele Kombinationsmöglichkeiten

Dein Hund kann 2 bis 3 Eigelb pro Woche fressen. Das Eiklar sollte roh besser vermieden werden, da es den wichtigen Nährstoff Biotin bindet! Gekocht ist es kein Problem. Auch Öle dürfen im BARF Hundefutter nicht fehlen, unter anderem damit der Hund fettlösliche Vitamine aufnehmen kann. Neben hochwertigem Fleisch und Fett gehören pflanzliche Anteile auf den Speiseplan. Nicht jedes Obst und Gemüse eignet sich für die Rohfütterung. Unbedenkliche Sorten sind zum Beispiel:

  • Karotte
  • Gurke
  • Pastinake
  • Salate
  • Rote Beete
  • Zucchini  

Wahlweise kannst du Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln, Reis oder Hirse zugeben - diese immer aber gegart! Generell gilt für Gemüse und andere pflanzliche Zutaten: Alles, was du für dich immer garst, gare auch für deinen Hund! Und stets sollte ein Napf mit Wasser oder ein Trinkbrunnen bereit stehen.

Ist BARF als Alleinfutter geeignet?

BARF Hundefutter eignet sich als Alleinfutter, wenn die Ration genau berechnet wird. Lasse dich deshalb vorab von einem Experten beraten. Insbesondere alte Hund, tragende und säugende Hündinnen und Hunde im Wachstum sollten mit Bedacht gefüttert werden. Es gilt einiges zu beachten, da selbst Wölfe in freier Wildbahn nicht nur das Fleisch, sondern auch andere Teile des Beutetiers und außerdem Wurzeln, Gräser und Früchte fressen. Ohne genaue Überprüfung entstehen beim Barfen schnell ungewollte Fütterungsfehler und die Hunde leiden an Nährstoffmangel oder -überversorgung.  Folgende Details benötigen besondere Aufmerksamkeit:

  • Calcium-Phosphor-Verhältnis
  • Fettlösliche Vitamine A, D, E
  • Nährstoffreiche Innereien
  • Knochen-Fütterung
  • Jod-Versorgung  

Den Calcium-Bedarf zu kennen, ist essentiell. Ein gesunder, ausgewachsener Hund benötigt etwa 80 mg Calcium pro kg Körpergewicht: Wiegt dein Hund 15 kg, braucht er 15 x 80 mg = 1200 mg Calcium pro Tag. Das erreichst du durch Knochenfütterung. Darauf möchtest du verzichten, zum Beispiel weil dein Hund hastig schlingt? Dann solltest du alternativ den BARF-Speiseplan mit einem Ergänzungsfuttermittel, das Calcium enthält, abrunden.

Unser Tipp: Knochen sind hervorragende Calcium-Lieferanten und eine natürliche Zahnpflege.

BARF Hundefutter für jeden Hund?

Generell ist Barfen für jeden Hund geeignet, doch im Alter sowie bei Erkrankungen und Diäten ist besondere Vorsicht geboten: Beispielsweise gibt es Situationen, in denen Hunde weniger Protein brauchen und ein so hoher Fleischanteil ist dann ungeeignet. Eine Möglichkeit hierbei wäre eventuell, abhängig vom Hund und seinem Problem, auch das Teil-Barfen, bei dem gekochte Kohlenhydratquellen gefüttert werden und die Fleischmenge reduziert ist. Sollte dein Hund eine spezielle Ernährung benötigen, wende dich in jedem Fall für die Rationsplanung an einen Tierarzt, idealerweise mit Spezialisierung auf Tierernährung.

Möchtest du deinen Welpen barfen, gilt das gleiche. Denn wird der Kleine mit beispielsweise Calcium und Phosphor über- oder unterversorgt, kann dies zu massiven Wachstumsstörungen führen.

Pro und Contra: BARF Hundefutter im Fokus

Unter Hundefreunden wird BARF kontrovers diskutiert. Dank der Rohfütterung bleiben wichtige Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe erhalten, die bei erhitztem, industriell verarbeiteten Hundefutter teilweise verloren gehen. Die Zutaten werden zum Beispiel als BARF Frostfutter erworben, um das Fleisch zu Hause zu verarbeiten. Du kannst das Futter für deinen Hund individuell zusammenstellen - aber es muss korrekt berechnet sein. Auch Hundeleckerlies sollten in der Bedarfsplanung berücksichtigt werden.

Ist die Inhaltsstoff-Zusammensetzung nicht bedarfsgerecht geplant oder das Hundefutter einseitig gestaltet, kann Barfen nachteilig wirken. Auch der Umgang mit rohem Fleisch benötigt sorgsame und hygienische Handhabe, um zu verhindern, dass sich Keime verbreiten.

BARF Hundefutter – Kein Problem mit dem richtigen Zubehör

Wer seinen Liebling barfen möchte, sollte sich mit Zusammensetzung und Inhaltsstoffen von Hundefutter vertraut machen. Jedoch bietet der Markt viele hochwertige Komponenten für die Zubereitung der Rohnahrung, wie beispielsweise Frostfutter oder Nahrungsergänzungsmittel. Zudem lernst du bei der Hundefutter-Herstellung viel über deinen Hund, seine Vorlieben und mögliche Unverträglichkeiten. Hast du dich einmal in die Materie eingearbeitet, bietet die BARF-Ernährung eine große Vielfalt und Flexibilität.

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