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Rassekatzen im Tierheim finden

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Rassekatze im Tierheim Ob Maine Coon, Britisch Kurzhaar oder Kartäuser – als Katzenfreund hat man sich schnell in eine bestimmte Katzenrasse verliebt. Dass das Aufsuchen eines entsprechenden Züchters aber nicht immer nötig ist, da Rassekatzen im Tierheim ebenso zu finden ist, ist vielen bei der Suche eines tierischen Mitbewohners nicht klar. Bevor das große Glück mit deinem neuen vierbeinigen Freund beginnen kann, solltest du dir als zukünftiger Besitzer und Halter eines Tieres jedoch einige wichtige Fragen stellen. Nur so kannst du wirklich sicher sein, dass aus dem Abenteuer nicht schnell ein Albtraum für Mensch und Tier wird.

Welche Katze passt zu mir?

Gerade Katzen aus dem Tierheim können spezielle Bedürfnisse haben und müssen manchmal leider auch Traumata überwinden. Damit du die geeignete Katze für dich aussuchen kannst, musst du dir vorher darüber klar werden, was für ein Typ Mensch du eigentlich bist. Das Beste ist nämlich, einen flauschigen Freund zu haben, mit dem sich das eigene Leben ideal vereinbaren lässt. Abseits aller materiellen Dinge, die Samtpfoten für ihr bis zu 20 Jahre langes Leben brauchen, sind Liebe und Zeit immer noch am aller wichtigsten und der Schlüssel zu dem Herz jedes Haustigers. Nur wenn es möglich ist, diese dem kleinen Vierpföter in ausreichendem Maße zu bieten, hat eure Beziehung eine gute Chance, zu einem harmonischen und bereichernden Miteinander zu werden. Vor allem die folgenden Fragen sind wichtig für dich zu klären:

● Sind mein Alltag und mein Lebensrhythmus mit den Bedürfnissen eines Tieres vereinbar?
● Kann ich den nötigen Platz und Beschäftigungsmöglichkeiten bieten?
● Kann meine Katze überhaupt nach draußen?
● Ist es für mich vorstellbar, auch in 20 Jahren noch mit diesem Freund zusammenzuleben?
● Warum genau möchte ich eine Katze?

Wenn du diese Fragen alle mit gutem Gewissen und klaren Aussagen beantworten kannst, dann sollte einer tollen Zeit mit deiner Miezekatze nichts mehr im Weg stehen und du darfst dich ganz auf die Suche nach deinem miauenden Partner konzentrieren.

Arten für alle Vorlieben

Vielen Besitzern von Haustieren ist es wichtig, ihre kleinen Schützlinge direkt ab dem Kindesalter zu begleiten. Katzen aus Tierheimen haben zudem nicht unbedingt den besten Ruf. Jedes Lebewesen ist es aber Wert, geliebt zu werden. Besonders ältere Katzen sind außerdem bereits wesentlich ruhiger und eventuell kastriert, sie haben sich an den Umgang mit Menschen gewöhnt und besitzen bereits feste eigene Charaktere. Darüber hinaus ist es ein wundervolles Gefühl, einem kleinen Stubentiger in Not zur Seite zu stehen und ihm ein Fels in der Brandung sein zu können. Gerade Katzen sind dafür bekannt, dass sie entgegengebrachte Liebe oft mehrfach in Zuneigung zurückzahlen. Wenn du dich auf eine bestimmte Katzenrasse fokussiert hast, ist die Chance nicht klein, bei der Auswahl an Rassekatzen im Tierheim die passende Samtpfote zu finden. Vorab solltest du dir jedoch erst einmal ein klares Bild über die Rassen und deren jeweiligen Besonderheiten machen. Dazu erhältst du hier einen kleinen Überblick der beliebtesten Katzenarten:

● Norwegische Waldkatzen: Die sehr verspielten und sanftmütigen Tiere aus dem hohen Norden besitzen viele Bewunderer auf der ganzen Welt. Ihre typischen langen Haare und die Halskrause geben ihnen ein unverwechselbares Aussehen. Sie akzeptieren meist auch andere Katzen in ihrem Revier und sind daher für Doppelhaltungen gut geeignet.
● Sibirische Katzen: Diese sehr beliebte Art aus der ehemaligen Sowjetunion ist inzwischen weltweit verbreitet und begeistert viele Menschen mit ihrer kräftigen Statur, den halblangen Haaren sowie ihrer Anhänglichkeit. Diese Rasse ist in vielerlei Hinsicht noch sehr ursprünglich und benötigt deshalb viel Platz, um den Jagdtrieb ausleben zu können. Optimal für Sibirische Katzen ist ein Zuhause mit einem Garten samt Bäumen.
● Siamkatzen: Das Besondere dieser exotischen Rasse sind die mandelförmigen Augen und die fast dreieckige Gesichtsform. Die überaus schönen und sozialen Katzen sollten niemals alleine gehalten werden, denn sie haben ein hohes Spielbedürfnis und leben gern in Gruppen zusammen. Die Siamkatzen sind sehr kommunikativ, lernfähig und intelligent.
● Snowshoe: Die gemusterten Katzen fallen vor allem durch ihre weißen Pfoten auf. Sie gelten als aktiv und freundlich. Die Stimme der kommunikationsfreudigen Snowshoe Katzen ist sehr weich und angenehm, außerdem lieben sie es, sich an Menschen anzuschmiegen.
● Perserkatzen: Hier handelt es sich um eine der weitverbreitetsten Katzenarten. Sie zeichnet sich durch einen ruhigen sowie zuverlässigen Charakter aus und ist ideal für die Haltung im Inneren geeignet. Sie erfordert jedoch eine regelmäßige Fellpflege, die viel Zeit in Anspruch nehmen kann.

Auch wenn Rassekatzen im Tierheim keine Seltenheit sind, solltest du dich nicht allzusehr auf eine bestimmte Rassekatze versteifen. Bei deinem Besuch im Tierheim kann es durchaus sein, dass du dich in eine ganz andere Katze verliebst – schließlich zählt auch hier häufig der berühmte erste Eindruck.

Rassekatzen im Tierheim finden: Das musst du beachten

Es ist großartig, einem kleinen Vierbeiner ein neues Zuhause zu geben, und darauf kannst du sehr stolz sein. Allerdings haben die Miezen oft schon so einige Abenteuer erlebt, die ihren rassetypischen Charakter stark geprägt haben können. Deshalb ist es besonders wichtig, ihnen genug Zeit bei der Eingewöhnung zu geben und rücksichtsvoll zu sein. Falls du Kinder bei dir zu Hause hast, solltest du ihnen den Umgang mit dem neuen Familienmitglied genau erklären. Lasse der Katze den nötigen Rückzugsort und störe sie insbesondere nicht, wenn sie gestresst ist oder schläft. Verzweifle nicht direkt, wenn der Anfang ein bisschen holprig ist, dein kleiner Freund hat wahrscheinlich nicht immer gute Erfahrungen mit seinen Besitzern gemacht und braucht erstmal ein bisschen Zeit, um sich an dich zu gewöhnen und Vertrauen zu dir aufzubauen.

Der große Tag ist da!

Endlich ist die kleine Mieze in ihrem neuen Zuhause angekommen und ab jetzt kann eure liebevolle Beziehung beginnen. Meistens verläuft die Ankommensphase relativ problemlos, jedoch ist es trotzdem möglich, dass deine Samtpfote Angstverhalten und Unsauberkeit zeigt. Dies sind typische Stressmerkmale und gehen in dem Maße vorüber, in dem sich eure Beziehung verbessert und intensiviert. Bitte sei nachsichtig, wenn in den ersten Tagen mal ein Malheur passieren sollte, oder wenn die Mieze viel Zeit für sich alleine braucht. Achte immer darauf, deinem neuen Freund genug Rückzugsmöglichkeiten zu lassen. Außerdem können dir die Pfleger im Heim bestimmt ein paar wertvolle Tipps über die Vorlieben deines neuen flauschigen Partners geben. Frage überdies nach dem vorher gegebenen Futter, denn eine gewisse Kontinuität beim Essen hilft der Katze, sich zu beruhigen und einzugewöhnen. Später kannst du natürlich dein favorisiertes Futter geben.

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