Siamesischer Kampffisch: Haltungstipps

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Siamesischer KampffischEin siamesischer Kampffisch ist ein wahrer Charakterkopf und stellt in bestimmten Bereichen hohe Ansprüche an dich als Halter. Wenn du wissen willst, was es mit diesem Fisch und seinen Besonderheiten auf sich hat, bekommst du hier Antworten auf deine Fragen.

Siamesischer Kampffisch: Allgemeine Informationen

Der Kampffisch (kurz:„Kafi“) kommt meist aus Thailand und Kambodscha. In Europa erschien er das erste Mal im Jahre 1892, seine Zucht geht jedoch viel weiter zurück, genauer gesagt um einige Jahrhunderte: Der Betta Splendens wurde nämlich in seiner Heimat für Schau- und vor allem Wettkämpfe gezüchtet. Aufgrund des farbenprächtigen Äußeren war der Kafi seit je her ein Statussymbol bei den Einheimischen.

Der wilde, ursprüngliche Kampffisch ist meist rötlich oder braun und besitzt fahnenartige Flossen. Diese sind – im Gegensatz zur Zuchtform – verhältnismäßig kurz, so dass der Fisch gut und ausdauernd schwimmen kann. Gezüchtete Formen gibt es in allen erdenklichen Farben und ständig kommen noch neue Farbvarianten dazu. Grundsätzlich werden Kafis 5 bis 7cm groß und erreichen ein Alter von rund 4 Jahren. Eine Besonderheit bei diesen Fischen ist die Zugehörigkeit zu den Labyrinthfischen. Diese Fischarten besitzen das so genannte Labyrinthorgan, welches es ihnen erlaubt, atmosphärischen Sauerstoff aus der Luft aufzunehmen. Sie sind deshalb in der Lage, auch in relativ warmem und deshalb sauerstoffarmem Wasser zu überleben.

Woher kommt der Name?

Kafis sind stark revierbildend und dulden keine Eindringlinge. Je nach Wesen und Temperament reagieren sie in solchen Fällen äußerst aggressiv. Männliche Rivalen werden bis zum Tod bekämpft (in Aquarien noch mehr als in der Natur, denn hier kann der Unterlegene nicht ausweichen). Auch Weibchen werden bedrängt, aber zu Balz- und Paarungszwecken. Dieses Vorgehen kann unter Umständen so stressig für das weibliche Tier werden, dass es stirbt. Es gibt sogar Fälle, in denen Kafi-Männchen ihr eigenes Spiegelbild angreifen. Diese Revierverteidigung richtet sich jedoch nicht nur gegen Artgenossen. Auch andere Fische – besonders farbenfrohe Arten oder solche mit langen Flossen – werden attackiert.

Wild- und Zuchtform

Bei den heutigen Kafi-Arten unterscheidet man zwischen der Wild- und der Zuchtform . Die Wildform – kurze Flossen mit meist „einfachen“ Färbungen – eignen sich unter Umständen zur Haltung mit ein oder zwei Artgenossen, da sie weniger aggressiv sind als die Zucht- oder „Hochform“. Dazu benötigt man vor allem ein größeres Becken – mindestens 54 l – und die Konstellation ein Männchen plus zwei Weibchen. Auch hier kommt es allerdings zu permanentem Stress für die Fische, welcher mitunter die Lebenserwartung stark senken kann. Die Zuchtform unterscheidet sich dabei nicht nur vom Wesen, sondern auch vom Äußeren von ihren ursprünglichen Artgenossen. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre langen Flossen aus, die wie ein Schleier hinter ihnen hergezogen werden.

Die Haltung

Grundsätzlich ist der Kafi auch für Anfänger ein gut zu haltender Fisch. Er stellt nur geringe Ansprüche an sein Becken – sowohl in Größe als auch bezüglich der gewünschten Wasserwerte. Er setzt lediglich eine Temperatur um 26°C voraus, dazu einen pH-Wert zwischen 6  und 8 und eine Gesamthärte zwischen 5 und 15. Da er in seiner Heimat in stillstehenden Gewässern vorkommt, sollte man keine künstliche Strömung installieren.

Nun zu einem Thema, bei dem sich die Geister scheiden: Die benötigte Aquariengröße. Grundsätzlich sollte man für einen Fisch dieser Größe ein Becken mit mindestens 54 l und einer Kantenlänge von rund 60 cm wählen. Besonders bei Kampffischen wird jedoch die Haltung in deutlich kleineren Nanos beschrieben, die ungefähr 30l Volumen haben. Davon raten wir jedoch ab. Aus einem einfachen Grund: In einem solchen Becken ist es schwierig, stabile Wasserwerte zu erreichen und beizubehalten. Mit größerem Fassungsvermögen des Aquariums ist eine konstant gute Wasserqualität eher zu erreichen. Und die braucht auch der Kampffisch. Die Haltung in kleineren Becken in seltenen Ausnahmefällen bleibt somit nur extrem erfahrenen Aquarianern vorbehalten.

Das ideale Becken

Auch die Einrichtung des Beckens ist keine komplizierte Angelegenheit: Der Bodengrund sollte aus feinem Kies bestehen, der nicht zu hell sein darf. Die Bepflanzung ist idealerweise recht üppig und bietet dem Fisch somit genügend Versteckmöglichkeiten; ein siamesischer Kampffisch wühlt sich gerne durch einen wahren Pflanzendschungel. Man sollte allerdings nicht so viele Schwimmpflanzen einsetzen, dass der Fisch keine freie Oberfläche mehr zum Atmen vorfindet.

Auch die Technik ist schnell beisammen: Man braucht einen guten Filter, einen Heizstab und die passende Beleuchtung, die nicht zu hell sein sollte: ein siamesischer Kampffisch mag es gerne etwas schummrig. Diese sorgt auch dafür, dass die Luft über dem Wasser nicht wesentlich kälter ist als die Wassertemperatur: Somit wird sichergestellt, dass sich die Fische beim Atmen nicht verkühlen. Am besten kombiniert man die Beleuchtung mit einer passenden Abdeckung: Manche Kafis springen gern.

Die Fütterung

Ein siamesischer Kampffisch ist in der Natur Fleischfresser, dementsprechend sollte man ihn mit Lebend- oder Frostfutter ernähren, so dass er viel tierisches Protein zugeführt bekommt. Darüber hinaus gibt es sowohl spezielles Flockenfutter als auch Granulat-Varianten für Kafis.

Erfolgreiche Vergesellschaftung

Damit aus Vergesellschaftungsversuchen keine zusätzliche Nahrungseinheit wird sollte man bei der Auswahl der passenden Fische auf einiges achten: Sie dürfen weder zu klein sein, da sie sonst als Beute angesehen werden, noch Revierverhalten zeigen (zum Beispiel typisch bei Barschen). Darüber hinaus dürfen sie keine großen Flossen besitzen, da dies bei Kafi Revierverhalten auslöst (etwa langflossige Guppys). Zu guter Letzt dürfen sie nicht zu lebhaft sein (wie etwa viele Bärblinge), da dies bei den Kafis zusätzlichen Stress verursacht. Geeignet zur Vergesellschaftung sind dagegen viele Welsarten und ruhige Schwarmfische.

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. S. Wöhrle sagt:

    Hallo, ich habe ein 20 l Nanobecken mit 15 Redfire Garnelen. Die Bepflanzung ist sehr gut. Gibt es kleine Arten vom Kafi und reichen 20 l ? Ich denke immer daran, dass auch ein Fisch entsprechende Bewegungsfreiheit benötigt. Aber wenn ich hier lese, dass grosser Schwimmraum Stress für den Kafi bedeutet.
    Wie fressgefährdet sind die Garnelen ?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo,

      dein Aquarium sollte mindestens 54L umfassen, das entspricht zum Beispiel einer Größe von 60x30x30 cm.
      Die Garnelen solltest du gesondert halten, da die Wahrscheinlichkeit relativ hoch ist, dass sie vom KaFi gefressen werden.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  2. Klaus Dieter sagt:

    Man kann aber so einen Fisch auch auf einem Samtkissen betten!
    Völlig übertriebene Haltungsvorstellung!
    An Kleinschwänzige Guppy bspw. geht so ein Beta so gut wie gar nicht ran. Und auch Strömung treibt ihn nicht in den Selbstmord. Kleines Becken nur für EXTREM erfahrene Halter? Unterwasserjungel? Gehts noch?
    Normales Leitungswasser, normale Temperatur (20) 22-28C, halbwegs sauberer Boden und Filter, etwas Abwechslung im Futter, einige Pflanzen, Hölzer und Steine – gut ists.
    Liebe Grüße!
    Klaus
    (30 Jahre Beta-Erfahrung)

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Klaus,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Sinn unseres Beitrags ist es, unseren Lesern die möglichst optimale Kampffischhaltung nahe zu bringen. Dabei nehmen wir es sehr genau, weil wir am Wohl der von unseren Lesern gehaltenen Tiere interessiert sind.
      Gelegentlich mag die Haltung dieser Tiere – bei sehr erfahrenen Aquarianern wie dir – auch mal auf anderem Wege gelingen. Nicht zuletzt unterscheiden sich ja mitunter auch die Ansprüche unterschiedlicher Betta splendens-Zuchtformen. Mit den Ratschlägen aus unserem Beitrag wird man in der Regel jedem Siamesischen Kampffisch gerecht. Daher bleiben wir bei unseren Empfehlungen und bitten dich diesbezüglich um Verständnis.

      Wir wünschen dir weiterhin viel Freude und Spaß an der Kampffischhaltung!

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

    2. Daniel sagt:

      ich finds ned übertrieben was größe angeht.. meiner meinung nach würd ich dem lebewesen wenns schon in gefangenschaft leben muss lieber zu viel als zu wenig platz zur verfügung stellen.

      Kommentar wurde wegen Verstoß gegen die Netiquette bearbeitet.

    3. S. Wöhrle sagt:

      Hallo Klaus, danke für Deine Antwort. Nach reichlich Sammmlung von Info habe ich mich entschieden einen Kafi in das Becken zu setzen. Wenn man den Ursprung dieser Fische bedenkt – Reisfelder und kleine dreckige Tümpel – dann reicht dieses kleine Becken völlig aus. Mit einem größeren wäre der Kafi wohl auch etwas überfordert, da er ständig dabei ist „sein Revier“ zu kontrollieren. Umso mehr er mit den relativ langen Flossen schwimmen muss, kostet es ihn Kraft. Ich würde allerdings gern noch eine kleine Sorte Welse dazu setzen, nicht mehr als 2 ((gleichgeschlechtliche). Hast Du hier Erfahrung ?

    4. S. Wöhrle sagt:

      Hallo Klaus, die Vergesellschaftung mit Welsen war Übrigends in einem größeren Becken angedacht…. Keine Antwort erforderlich

  3. Johanna sagt:

    Hallo,
    Ich habe ein Aquarium mit einem Kampffisch Männchen und zwei Weibchen. Wir Wurden vor dem Kauf beraten und uns wurde gesagt dass dies keine Probleme hervorrufen wird. Nach 2 Tagen hat Sich das Männchen immer aggressiver gegenüber den Weibchen verhalten nun jagt er sie ununterbrochen und droht ihnen, indem er die Kiemen aufklappt. Was soll ich tun muss ich die Weibchen aus demAquarium entfernen?
    Danke schon mal
    Lg Johanna

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Johanna,

      je nach Beckengröße kann der Besatz von 3 Tieren zu viel sein. Wenn es sich nicht um erkennbares Balzverhalten handeln, solltest Du die Tiere separieren oder viele Versteckmöglichkeiten anbieten (Höhlen, Pflanzen, Wurzeln, Moose, etc.) und das Geschehen beobachten, jedoch nicht zu lange, dass die Tiere nicht vor Erschöpfung eingehen.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  4. Mandy sagt:

    Hallo, ich habe ein 70 Liter Becken mit 3 Trauermantelsalmlern und 3 Blutsalmlern. Passt zu der Besatzung ein Kampffisch oder sollte ich es lieber lassen ? Genug Versteckmöglichkeiten gibt es.
    Liebe Grüße
    Mandy

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Mandy,

      zu Blutsalmlern bitte keine langflossigen Fische (hier: Kampffisch) setzen. Sie fressen diese gerne an. Auch wenn genügend Verstecke zur Verfügung stehen, sollte man diese Vergesellschaftung vermeiden.
      Empfehlenswert ist es außerdem, beide Salmlerschwärme deutlich aufzustocken. Je Salmlerart sollten min. 10 Tiere vorhanden sein, damit eine artgerechte Haltung ermöglicht werden kann.

      Also lieber auf den Kampffisch verzichten und noch ein paar hübsche Trauermantel- und Blutsalmler dazu setzen.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  5. Nina Emig sagt:

    Hallo. Ich habe ein 100 lt Becken. Habe dort 1 Männchen und zwei Weibchen rein gesetzt. Nun nach einem Tag war ein Weibchen total zerfetzt. Ist das evtl doch nicht gut ? Habe das Weibchen nun in ein Mini Aquarium bis ein neues Aquarium kommt. Aber ich denke das Männchen ist zu dominant. Denn das andere Weibchen attackiert er auch und wenn ich Essen gebe und mit Hand versuchte ihn fern zu halten attackiert er meine Hand…. ist das normal?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Nina,

      wir haben deinen Kommentar an unsere Aquaristik-Expertin weitergeleitet. Diese empfiehlt dir:

      Ein artgerecht eingerichtetes Aquarium senkt in jedem Fall das Stresslevel der Tiere und kann damit auch aggressives Verhalten reduzieren. Falls noch nicht geschehen, sollte also das Becken „kampffischgerecht“ eingerichtet werden. Das heißt: Gut strukturieren mit beispielsweise Pflanzen/Wurzelholz/Steinen. Damit werden „Reviergrenzen“ geschaffen. Zusätzlich sollte auf die Wahl eines dunklen Bodengrundes geachtet werden. (Heller Boden stresst viele Fischarten, auch den Siamesischen Kampffisch.) Mit Schwimmpflanzen und von oben ins Becken hängenden Fingerholzwurzeln kann man prima den Lichteinfall reduzieren und so für schummrige Beleuchtung sorgen, die Kampffische eher als angenehm empfinden. Natürlich sollten außerdem die entsprechenden Wasserwerte berücksichtigt werden!
      Während der Umstrukturierung bitte die Fische aus dem Aquarium nehmen und in unterschiedlichen Wasserbehältern ohne Sichtkontakt zueinander aufbewahren. Nach der Umstrukturierung sollten sie dann zeitgleich (wichtig wegen Revierbildung!) im Becken wieder zueinander gesetzt werden.

      Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass dem Männchen beide Weibchen nicht recht sind und er Platz für seine Herzdame schaffen möchte. Gelegentlich hilft es also, ein oder zwei weitere Weibchen mit beispielsweise anderer Farbe und anderem Aussehen hinzuzusetzen. Das sollte dann wieder möglichst zeitgleich mit den anderen nach einer Umstrukturierung des Beckens erfolgen.

      Wenn alles nichts hilft, muss der Unruhestifter leider in Einzelhaft in ein anderes Aquarium – zum Schutz der anderen Fische. Aber vorab gerne die anderen Methoden ausprobieren, denn mit großer Wahrscheinlichkeit ist das Problem so zu lösen.

      Außerdem solltest du sicherstellen, dass es sich wirklich um ein Weibchen und nicht eventuell um ein kurzflossiges Männchen handelt.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  6. Fisch Hagenah sagt:

    Hallo, ich bin der Meinung , dass es völlig Quatsch ist was da steht den die pH Wert liegt zwischen 6 und 8. Ich hoffe ich konnte ihnen weiterhelfen.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Fisch Hagenah,

      vielen Dank für den richtigen Hinweis. Wir haben es im Beitrag geändert.

      Eine schöne Woche!
      Dein ZooRoyal Team

  7. Janette Harrison sagt:

    Einen schönen guten Abend ich bin mittlerweile ratlos.
    Da mir in verschiedene Geschäften und
    Foren zur komplett unterschiedlichen Haltung geraten wird.
    Ich habe einen Bigear. (Elefanten ohr) in einem
    80L Becken mit 8 zwegkrallenfrösche und 3 Schnecken.
    Gut bewachsen,
    im Wechsel Lebendfutter /Frost Futter
    ( 2 Futter Plätze)
    1aussage war das es kein Problem sei da es genug Platz und Versteck Möglichkeiten gibt und die Frösche nix tuhn.
    2 Aussage
    Bitte dringend nur komplett alleine halten. Sofort raus nehmen
    3 Aussage in ein Artenbecken setzten mit 2 Betta Weibchen .
    Also ….Was soll ich tun ?!….
    Danke im vorraus.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Janette,

      für die Haltung von Tieren gibt es nicht DIE richtige Aussage, wie Du nun sicherlich durch das Durchstöbern von Foren und Ratgebern erfahren hast.
      In Deinem Fall kannst Du wahrscheinlich ganz gut selbst beurteilen, wie gut es deinen Tieren im Aquarium geht und ob es Verhaltenskonflikte zwischen den „Insassen“ gibt.

      Wir würden beurteilen, dass das von Dir beschriebene Aquarium mit ausreichenden Rückzugsmöglichkeiten und Pflanzen und dem gemischten Futteragebot gut funktioniert und die jeweiligen Bewohner ausreichend gut gepflegt werden können.

      Lass Dich nicht verrückt machen; solange Du Deine Tierchen beobachtest und im Fall der Fälle eingreifen und Tiere separieren kannst, ist alles gut. 🙂

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

    2. Frank.S sagt:

      zuerst sollte man sich immer über die lebensgewohnheiten eines fisches machen befor man ihn kauft. zu beispiel ist ein kampfischmännchen ein einzelgänger und sucht sich nur zur paarungzeit ein weibchen, was er aber nach der aufzucht wieder ferläst. so ist es in der wildbahn und überall zu erfahren. also warum ein einzelgänger der sein revier beansprucht zwei weiber auf dem hals hetzen ? halte ihn einfach allein in sein becken !

      gruss frank

      1. ZooRoyal sagt:

        Hallo Frank,

        da ahst du Recht, beim Kampffisch handelt es sich um einen Einzelgänger. Beide Geschlechter leben einzeln, Reviere haben aber bloß in etwa einen Durchmesser von 20-40 Zentimetern. D. h., dass man in einem ausreichend großen und gut strukturierten Aquarium durchaus auch Männchen und Weibchen gemeinsam halten kann. Die gemeinsame Haltung von Männchen in einem Becken sollte aber unbedingt vermieden werden!
        Die Haltung im Artenbecken ist theoretisch vorzuziehen, dennoch ist aber eine Vergesellschaftung mit passenden Arten möglich. Hier Bedarf es dann eventuell einer Abwägung im Einzelfall.

        Viele Grüße,
        dein ZooRoyal Team

  8. Frank.S sagt:

    hallo an alle. ich habe seit 3 jahre einen dunkelblauen kampffisch in einem juwel rio 180 liter becken und muss sagen er fühlt sich sehr wohl. ich habe wenig strömung und den indischen zwerglotus, sher viel fahne als beflanzung. er ist mitlerweile so zarm das wenn eine bestimmte uhrzeit ist, er an die oberfläche an einer bestimmten stelle kommt wegen sein futter. er frist mir aus der hand und kommt immer ganz dicht an meiner hand, pinzette oder auch fangnetz wenn ich mal was sauber machen muss. er ist sehr neugirig und ein interesanter fisch der mir auch zeigt in seinem verhalten was er mag und was nicht. seine mitbewohner sind 6 kadinalfische, 15 armanogarnelen und 20 rennschneken.

    gruss frank

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Frank,

      vielen Dank für deinen Kommentar und dass du deine Erfahrung mit uns teilst! Wir wünschen dir noch viel Spaß mit diesem tollen Hobby. 🙂

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  9. Gabriel Amrhein sagt:

    Hallo Zoo Royal,

    Ich habe mir ein 70l Becken gekauft ich möchte aufjeden fall Garnelen (überwiegend neocaradina) und Pandapanzerwels kann denn dort noch ein kampffisch mit rein und wenn ja welche fische könnten dann noch mit rein die eine schöne farbenbrach haben

    1. Gabriel Amrhein sagt:

      vielleicht noch als info das ist das juwel primo 70 komplettset

    2. ZooRoyal sagt:

      Hallo Gabriel,

      wir habend einen Kommentar an unseren Aquaristik-Experten weitergeleitet. Dieser meldet sich so schnell wie möglich bei dir. 🙂

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  10. terobt sagt:

    hallo,ich wollte mal fragen ob man bei einen mänlichen betta auch weibliche bettas dazu tun kann?
    Und wenn ja wie viele?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Terobt,

      deine Frage bezüglich der Betta Zusammenstellung haben wir an unseren Aquaexperten weitergeleitet. Dieser gibt dir so schnell wie möglich eine Antwort. 🙂

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

    2. ZooRoyal sagt:

      Hallo terbot,

      Kampffische sind Einzelgänger. Daher ist es ratsam, Männchen und Weibchen allein zu halten und nur zu Paarungszwecken zusammen zu setzen. Alternativ ist es mit etwas Aufwand möglich, ein größeres Aquarium sehr gut zu strukturieren, sodass die Bildung von Revieren möglich ist. In aller Regel lassen sich dann auch männliche und weibliche Kampffische gut gemeinsam pflegen. Wie gut es klappt, hängt natürlich auch immer ein wenig vom Charakter der einzelnen Fische ab. Gemeinsam mit der Aquariengröße und -strukturierung entscheidet dieser darüber, wie viele Weibchen du zu einem Männchen setzen kannst. Wichtig bei der Wahl eines größeren Aquariums ist, dass es nicht zu hoch sein darf. Kampffische sind nicht die agilsten Schwimmer und müssen schnell vom Boden zur Wasseroberfläche kommen können, um atmosphärische Luft zu atmen. Falls du Weibchen und Männchen gemeinsam halten möchtest, fange mit einem Männchen und einem Weibchen an. Gegebenenfalls kannst du dann noch ein zweites Weibchen dazu setzen. Achte darauf, dass stets jedem einzelnen Tier ein Revier zur Verfügung steht, dass räumlich durch Pflanzen, Steinaufbauten oder Dekoobjekte von den anderen abgegrenzt ist.

      Wir wünschen dir viel Freude an deinen Kampffischen und gutes Gelingen!
      dein ZooRoyal Team

  11. Birgit Isenbrand sagt:

    Soviel Quatsch auf einmal habe ich selten gelesen. Ein Kampffisch MUSS alleine gehalten werden, Auch die Weibchen. Eine sog. Haremshaltung ist völlig überholt und absolut stressig für jeden Beta.Lediglich einige Schneckenarten (Blasenschnecken, Turmdeckelschnecken) sind ok, Garnelen enden meist als teures Lebendfutter.
    Leider ist das wohl immer noch nicht angekommen und leider sind die armen Fische im Laden immer noch mit Beifischen in ihren Becken.
    Dann ist der Kampffisch ein Territorialfisch, der schwimmt sein Territorium mehrfach am Tag ab. Der arme Fisch der so ein wie von Ihnen empfohlenes Becken mit seinen langen Flossen abschwimmen muss, der ist schnell gestresst und liegt bald nur noch unten auf dem Grund.
    Und dass ein eingefahrenes Becken von 34 l schneller kippt als ein 54 l oder noch größer ist auch ein Märchen, ich teste jede Woche mit Tröpfchentest meine Werte meines 30 l cube´s und fülle eigentlich nur verdunstetes Wasser nach.
    Dann kann ein Kampffisch keine Strömung ertragen. Für ein Kampffisch ist ein filterloses Becken ideal. Auch ohne Filter gibt es keinerlei Probleme mit der Wasserqualität.
    Wasseraufbereiter und co sind Geldmacherei!
    Und zum Futter: ein Beta ist ein Fleischfresser. Ausschließlich ein Fleischfresser. Weizen, Getreide, Hefen etc was alles in den Granulaten drin ist, hat in einem Kampffischmagen NICHTS zu suchen. Lediglich Lebendfutter oder Frostfutter ist hier zu füttern. Allerdings auf eine Abwechslungsreiche Kost, also nicht wochenlang nur weiße Mückenlarven etc..
    Ich weiß, die Bücher die es auf dem Markt gibt sind alle veraltet und man bekommt gutes Wissen über eine Kampffischhaltung wirklich nur im Internet (Foren). Bitte hier informieren und nicht irgendwas nachbeten, was man irgendwo mal gelesen hat.
    Danke!!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Birgit,

      vielen Dank für deine Erläuterung. Sicherlich gibt es nicht die eine richtige Haltung von Haustieren. Wir versuchen natürlich stets die besten Informationen bereit zu stellen und prüfen, ob wir den Beitrag anpassen können.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  12. Nicole H. sagt:

    Hallo,
    Ich habe ein 54l Becken (Starter line Tetra). Mich interessieren sowohl Zwergkrallenfroesche, als auch Kampffische. Jetzt habe ich in einem Beitrag (oben) gelesen, das jemand beide zusammen hat, geht das denn? Wenn es geht, wie sollte die Anzahl der Tiere sein und welches Tier sollte evtl. noch mit rein? Man schrieb Krebse seien gut zwecks Entsorgung überschüssigen Futters (Beitrag Froesche).
    Noch eine ganz andere Frage, zwecks Urlaub habe ich mir einen Futterautomat ueberlegt. In einem anderen Forum wird stark davon abgeraten, da diese nicht zuverlässig seien, Zwergkrallenfroesche koenne man allerdings auch mal eine Woche ohne Futter lassen. Ich habe nicht vor meine Tiere hungern zu lassen, also wie zuverlässig sind Futterautomaten nun wirklich, bzw. gibt es welche die mehr als andere zu empfehlen sind?
    LG
    Nicole

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Nicole,

      ja es kann ganz gut funktionieren, wenn du Zwergkrallenfrösche und Kampffische vergesellschaftest, da sie tendenziell andere Bereiche im Aquarium in Anspruch nehmen. Panzerwelse sind als Restevertilger gut bei ZKF und KF geeignet. Die ZKF kann man gut in einer 3er Gruppe pflegen, den Kampffisch je nach dem alleine und die Panzerwelse in einer 4er/5er Gruppe, je nach Art.
      Es gibt einige verschiedene Futterautomaten, auch verschiedene Qualitäten. Sehr zuverlässig sind z.B die Automaten von Eheim (https://www.zooroyal.de/eheim-aquarium-fischfutterautomat-3581). Du kannst mehrere Fütterungszeiten digital programmieren, die Futtermenge genau einstellen und sie besitzen einen innen liegenden Ventilator, der das Futter trocken hält, damit es nicht verklumpt.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  13. Nina sagt:

    Hallo,
    Ich halte 2 Betta splendens…
    Mein Weibchen lebt in 25 Litern allein und mein Bock in 54 Litern.
    Beide Becken fahre ich sehr dicht bepflanzt,ohne Filter bei 24 Grad und mit Schnecken als einzige Mitbewohner…
    Sie erhalten rein carnivores Futter…
    Früher versuchte ich Kafis in allen möglichen Varianten zu halten und inzwischen stehe ich absolut hinter meiner gegenwärtigen Haltung,in der die Bedürfnisse der Tiere optimal befriedigt werden.
    Beide zeigen wunderschöne Farben,sind entspannt und zutraulich….
    Ich würde es diesen intelligenten,ruhigen Fischen nie wieder antun,sie mit hektischen Mitbewohnern oder der falschen Einrichtung zu stressen…
    Auch zu enge Behälter oder die falschen Parameter verkürzen immer ihre Lebenszeit….
    Der Bock sah zuvor sehr zerfranst und blass aus,da er bei anderen Leuten sehr schlecht gehalten wurde mit zu starker Strömung und wenig Pflanzen,mit vielen Schwarmfischen und einigen Weibchen….Seit er bei mir ist,sehe ich noch mehr den gravierenden Unterschied,und was eine optimale Haltung ausmacht….

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Nina,

      vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst! Schön, dass es deinen Kampffischen in deiner Haltung so gut geht!
      Falls du auch mal für dein Weibchen ein größeres Aquarium suchen solltest, hätten wir hier eine schicke und formschöne Lösung für dich: https://www.zooroyal.de/dennerle-scaperstank-basic-led-55-liter

      Wir wünschen dir stets viel Freude an der Aquaristik und dass es auch weiterhin so gut funktioniert. 🙂

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal Team

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