Hund und Katze aneinander gewöhnen

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Hund und Katze aneinander gewöhnenTrotz der Vorurteile und Klischees können Hund und Katze gute Freunde werden und friedlich unter einem Dach zusammenleben. Damit es aber zu diesem Zustand kommt, musst du die beiden zusammenführen und miteinander bekannt machen. Wie das am besten gelingt, erfährst du hier.

Generelles zur Zusammenführung

Wenn es auf beiden Seiten bisher keine unangenehmen Erfahrungen mit der anderen Rasse gab, ist das die beste Voraussetzung für das Zusammenführen. Wichtig ist, dass du als Halter vorher einen genauen Plan festlegst. Mach dir klar bist, wie du den Neueinzug und die ersten Begegnungen durchführen willst. Problematisch kann zuerst vor allem die unterschiedliche Körpersprache sein. Mit langsamer Gewöhnung kann man aber auch dieses Hindernis überwinden. Am einfachsten gelingt das Ganze übrigens, wenn beide bereits als Jungtiere zueinander kommen. Wichtig ist, dass der Hund die Katze als Rudelmitglied und nicht als potentielle Beute ansieht. Es ist übrigens einfacher, eine Katze in einen Hundehaushalt zu integrieren als andersrum. Hunde sind Rudeltiere und nehmen die Katze deshalb in der Regel besser auf.

Die Vorbereitungen

Wichtig ist, dass der Neuzugang – egal ob Hund oder Katze – zum Charakter des bereits anwesenden Tieres passt. Ein Katzenwelpe oder eine Jungkatze sollte man mit einem Welpen oder Junghund „verkuppeln“, damit keine der beiden Seiten unterdrückt wird. Ist der Hund allerdings bereits ausgewachsen, muss die Katze mindestens 4 Monate alt sein. Ist der Hund besonders lebhaft, sollte die Katze zudem eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein besitzen und nicht zu scheu oder gar ängstlich sein. Ältere Tiere passen am besten zu ruhigen oder ebenso alten Neuzugängen.

Bevor der Neuzugang einzieht, sollte man den Geruch des Tieres dem „alteingesessenen Tier“ bereits auf einer Decke zugänglich machen. Damit kann das Tier sich bereits an den Geruch gewöhnen. Bringt man einen Hund in einen Katzenhaushalt ist es zudem wichtig, dass sich die Katze an das Bellgeräusch gewöhnen kann. Dazu Aufnahmen von Hundegebell zuerst leise vorspielen, später kann man die Lautstärke langsam steigern.

Außerdem muss man die Wohnung anpassen. Die Futterstellen sollten getrennt sein, damit kein Futterneid entsteht. Am besten die Futterstelle der Katze auf eine erhöhte Stelle verlegen. Wenn das eine Umstellung für die Katze ist, sollte man diese Umgewöhnung langsam vornehmen, damit das nicht als zusätzlicher Stressfaktor zählt. Ebenso wie die Futterstelle muss das Katzenklo für den Hund tabu sein. Hunde neigen dazu, Katzenkot zu fressen und die Katze kann auf eine solche Störung ihrer Privatsphäre mit Unsauberkeit reagieren.

Während der ersten Tage muss zusätzlich eine räumliche Trennung bestehen, du solltest also einen Raum für den Neuankömmling vorbereiten. Hier kann er sich die ersten Tage aufhalten und sich an die neue Umgebung gewöhnen. Parallel dazu können sich beide an den Geruch des anderen gewöhnen, ohne sich direkt zu begegnen.

Die erste Begegnung

Nun ist es soweit, die erste Begegnung steht an. Im Prinzip läuft das Verfahren gleich ab. Unabhängig davon, ob ein Hund zur Katze oder eine Katze zum Hund dazu kommt. Um die Formulierung einfacher zu machen, wollen wir hier den Neueinzug einer Katze in einen Hundehaushalt beschreiben.

Während die Katze also bereits für einige Tage in dem isolierten Raum lebt, sollte man auf keinen Fall den Hund vernachlässigen. Sonst kann Eifersucht auftreten, die die Zusammenführung nur verkompliziert. Zusätzlich sollte die Katze bereits – wenn der Hund abwesend ist – Streifzüge in der Wohnung unternommen haben und sich ein wenig auskennen.

Die Zusammenführung sollte auf jeden Fall mit zwei Personen durchgeführt werden. Das vereinfacht das Ganze enorm. Es sollte eine stressfreie Atmosphäre herrschen, die nicht durch lästige Geräusche gestört ist. Zusätzlich sollten beide Tiere vorher gefressen haben, dann sind sie prinzipiell „satt und zufriedener“. Man selber fungiert bei der Begegnung als Moderator, ganz entspannt und ruhig. Deine Emotionen übertragen sich auf die Tiere, also nicht nervös oder ängstlich sein!

Wichtig ist, dass du geduldig bist und Einfühlungsvermögen beweist. Man muss sich dabei bewusst sein, dass die Gewöhnung anstrengend und auch aufwändig sein kann. Rückschläge sind normal und die Tiere bestimmen immer die Zeit der Eingewöhnungsphase. Deshalb Scheinattacken nicht dramatisieren, aber klar kommunizieren, dass ein solches Verhalten nicht erwünscht ist. Zusätzliche Leckerchen lockern die Situation auf und machen das Ganze zu einem positiven Erlebnis.

Wenn man den Raum für das Zusammentreffen ausgewählt hat, sollte man den Hund anleinen oder festhalten. Es darf auf keinem Fall zu einer Jagd kommen, da das die Arbeit um ein Vielfaches erschwert. Es hilft, wenn der Hund vorher ordentlich ausgelastet wurde.

Nun lässt du die Katze in den Raum. Sie bestimmt den Abstand zum Hund selber! Ihn zu sehen und „aus der Ferne“ zu riechen reicht für die erste Begegnung völlig aus. Man sollte sie nicht in eine Transportbox packen, denn dort hat sie keine Fluchtmöglichkeit. Reagiert der Hund mit Bellen oder Zerren, sollte man versuchen, ihn abzulenken. Beruhigt er sich, ausgiebig loben. Wird es nicht besser, die Begegnung erst mal abbrechen. Das sollte auch passieren, wenn sich eins der Tiere zu ängstlich zeigt.

Ein erhöhter Aussichtspunkt ist übrigens förderlich, da die Katze hier in Sicherheit ist und ruhig beobachten kann. Während sich die Vierbeiner anfreunden, sollte sich je eine Person einem Tier zuwenden, es streicheln, beruhigend mit ihm reden und positives Verhalten mit Leckerchen bestärken. Wenn alles gut läuft, solltest du die Begegnung nach ein paar Minuten beenden. Beide Tiere danach noch mal ausgiebig loben und mit ihnen spielen oder rausgehen.

Wichtig: Die Katze sollte stets die Möglichkeit haben, den Raum wieder zu verlassen.

 

Weiterüben

Diese Art von Kontakt so lange praktizieren, bis keine starken Emotionen oder Abwehrreaktionen zu erkennen sind. Achte darauf, dass du die Tiere nicht überforderst. Du als Besitzer merkst am besten, wann du die Leine beim Hund weglassen kannst und die „freie“ Begegnung an der Reihe ist. Bei diesen Begegnungen sollte man zwar aufmerksam sein, aber normale Alltagstätigkeiten weiterführen. Die Tiere merken so, dass der Kontakt etwas Normales ist. Parallel sollte man immer den normalen Tagesablauf beibehalten, das gibt zusätzlich Sicherheit.

 

 

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Patrik sagt:

    Hallo,

    wir haben bereits zwei Appenzeller Sennenhunde mit 4 Jahren, sie sind sehr beschützend und fremde, die in die Wohnung kommen werden sofort als Eindringling angebellt. Nach einer weile beruhigen sie sich erst. Die Hunde leben in der Wohnung nebenan, sind aber im Prinzip im ganzen Haus zuhause. Nun möchten wir gerne ein 12 Wochen Junges Kätzchen dazu holen, was in der anderen Wohnung leben soll. Dennoch möchten wir die Tiere gerne zusammenführen, haben aber angst, dass sie das Junge nicht akzeptieren, da sie in ihr Revier eindringt. Sollen wir so vorgehen wie im Text geraten oder wäre eine andere Herangehensweise sinnvoller?

    Vielen Dank
    Patrik

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Patrik,

      die in unserem Beitrag beschriebenen Schritte sind auf jeden Fall empfehlenswert für die Zusammenführung deiner Tiere. Gehe am besten besonders behutsam vor und gib deinen Vierbeinern genug Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen, dann sollte das friedliche Zusammenleben klappen!
      Allerdings empfehlen wir die außerdem, noch ein weiteres Kätzchen zu adoptieren. Katzen und besonders Kitten brauchen einen gleichaltrigen Artgenosse zum Spielen, Kuscheln und Toben. Diese Rolle kann nicht zu 100% durch den Menschen oder Hunde ersetzt werden.

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      dein ZooRoyal Team

  2. Luisa sagt:

    Hallo,
    wir haben eine 6 Jährige Katze und überlegen, einen Hund dazu zu holen. Unsere Katze ist durch die Nachbarn bereits etwas an Hunde gewöhnt, lautes Bellen kennt sie beispielsweise und reagiert sehr gelassen und ohne Angst. Wäre es besser, einen Welpen dazuzuholen oder eher einen erwachsenen Hund? Gibt es rassetechnische Unterschiede bzw. Rassen die besonders gut mit Katzen können?
    Liebe Grüße und vielen Dank
    Luisa

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Luisa,

      wir würden dir empfehlen, dich einmal im Tierheim umzuschauen.
      Dort findest du evtl. sogar einen Hund, der Katzen bereits kennt und mag, frage am besten bei den Helfern dort nach.
      Der Hund sollte auf jeden Fall schon ausgewachsen sein, mit dem Temperament eines Welpen könnte deine Katze schnell überfordert sein. Es gibt natürlich Hunde, die von Natur aus freundlicher sind als andere, wie beispielsweise der Labrador. Allerdings kommt es natürlich immer auf den einzelnen Hund an. 🙂

      Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Auswahl des neuen Familienmitglieds,
      dein ZooRoyal Team

  3. Irene sagt:

    Hallo,
    wir haben eine zwei Jahren alter Kater. Jetzt haben wir einen Hund zu uns genommen, der Katzen gewöhnt ist. Leider ist unser Kater sehr ängstlich. Der Kater hat viele Rückziehmöglichkeiten. Wie schaffe ich es, dass der Kater seine Angst vom Hund verliert und wieder zum zu uns kommt.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Irene,

      du solltest deinem Kater auf jeden Fall noch etwas Zeit geben. Dass sich ein wenig zurückzieht ist ganz normal, denn die Situation ist neu und stressig. Halte dich bei den Begegnungen mit dem neuen Familienmitglied an die in unserem Beitrag beschriebenen Schritte und es sollte bald mit der Freundschaft zwischen den beiden klappen. 🙂
      Zur Unterstützung können wir dir außerdem den Feliway Verdampfer empfehlen, der für eine entspannte Atmosphäre sorgt.

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      dein ZooRoyal Team

  4. Maria Sallacz sagt:

    Hallo
    Meine Nachbarin hat einen 8 jährigen Kater aber die Nachbarin ist momentan für längere Zeit im Spital also geh ich drei mal am tag zur ihr den Kater füttern Kisten sauber machen usw mir tut er aber sehr leid weil er doch sehr alleine ist in der Wohnung und habe überlegt ob ich ihn zu mir nehme aber ich hab eine 8 jährige Bordeaux dogge und ein Kind wo der Kater gegenüber dem Kind sehr scheu ist.
    Unsere Dogge ist mit unsere damaligen Katze aufgewachsen.
    Wie sollte ich das am besten machen ohne einen von den beiden zu stressen oder sollt ich lieber die Finger davon lassen ?
    Danke
    Liebe Grüße Maria

    1. ZooRoyal sagt:

      Liebe Maria,

      zunächst einmal finden wir es sehr schön, dass du deine Nachbarin unterstützt und dich um den Kater kümmerst. Wir raten dir den Kater in seiner gewohnten Umgebung zu lassen und nicht unnötig unter Stress zu setzen. Gebe ihm lieber ein paar extra Kuschelminuten, sofern es deine Zeit zulässt.

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  5. Michaela Wandaller sagt:

    Hallo, ich habe im Tierheim eine vier Jahre alte Hündin kennengelernt, meinem Sohn und mir war sofort klar: das ist sie – sie gehört zu uns! Auch die Hündin war uns nicht abgeneigt und die Mitarbeiter des Tierheimes waren froh, endlich jemanden für sie gefunden zu haben.
    Wir haben eine elf Jahre alte Katze – sie kennt bis jetzt nur kleine Hunde, ist über sie nicht sehr glücklich, toleriert sie aber. Somit hat das Tierheim mit der Hündin einen „Katzentest“ durchgeführt bei dem sie angeblich durchgefallen ist – sie meinten sie hätte geknurrt und wollte die Katzen angreifen – so konnte es bis jetzt nicht zur Vermittlung kommen.
    Ich kann mich nur sehr schwer mit dem Gedanken sie nicht bei uns zu haben nur sehr schwer anfreunden, denn sie geht uns nicht mehr aus dem Kopf.
    Bitte, wenn jemand einen Rat bzw. Ideen hat – ich bin wirklich verzweifelt.

    1. ZooRoyal sagt:

      Liebe Michaela,

      es ist schwierig die Situation einzuschätzen, da man nie weiß, wie die Tiere reagieren. Die Ausgangssituation als solche klingt erstmal komplizierter aber wir verstehen natürlich, wie es ist, wenn man sich bereits „verliebt“ hat. Dennoch sollte man so agieren, wie es letzlich für die beteiligten Tiere am besten ist. Vielleicht hat unsere Community schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  6. Lea sagt:

    Hallo,
    ich fand Ihren Beitrag sehr hilfreich und meine Familie und ich befolgen alle Ihre Tipps. Jedoch haben wir kürzlich zwei Jungkatzen (beide 3 Monate, Junge und Mädchen) ins Haus genommen. Beide sind in einem anderen Raum plaziert und unser Hund ( ca. 5Jahre alt und Rüde) ist im unteren Geschoss gehalten. Da wir die beiden Katzen bei einer Autofahrt nach Hause gebracht haben, waren sie sehr nervös. Wir haben damit die erste Begegnet scheinbar sehr überstürzt, da wir ins Haus gegangen sind und die Kätzen einfach rein laufen gelassen haben. Unser Hund war sehr aufgeregt hat aber keine der Katzen verletzt oder auch nur berührt. Sie haben gefaucht und eine Art „knurr“ Geräusch gemacht, was ihn auf Abstand gehalten hat. Wir halten sie jetzt wie gesagt getrennt und bemühen uns sie ab und zu an einander zu bringen. Ich befürchte wir haben die Kätzchen verschreckt. Wir bemühen uns sehr, eine Bindung zwischen den Tieren auf zu bauen, obwohl die Katzen sehr ängstlich sind wenn sie hören, dass der Hund in der Nähe ist oder vor der Tür. Denken Sie, dass es trotzdem möglich ist, die Tiere an einander zu gewöhnen? Wir würden die Katzen nir sehr ungerne wieder abgeben, aber wenn sie sich gar nicht verstehen, bleibt uns nichts anderes übrig. Ich danke Ihnen jetzt schonmal für all die Informationen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Lea und Familie

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Lea,

      es freut uns, dass ihr euch so sehr darum bemüht, eure Tiere einfühlsam aneinander zu gewöhnen! Der Start war sicherlich nicht optimal, dennoch solltet ihr noch nicht aufgeben. Die Kätzchen waren in dem Moment sicherlich einfach mit den neuen Eindrücken überfordert. Nun hatten sie etwas Gelegenheit, sich separat einzugewöhnen. Das ist super! Wir möchten euch empfehlen, den Katzen diesen Raum zunächst weiterhin als Rückzugsort vor eurem Hund zur Verfügung zu stellen. Sie sollten aber langsam auf Entdeckungstour gehen dürfen. Es wäre zum Beispiel eine Option, übergangsweise ein Türschutzgitter für Kinder am „Katzenraum“ anzubringen. Die beiden können diese Tür überwinden, während dein Hund lernen sollte, sie als Grenze zu erkennen. Auf Dauer eleganter wäre der Einbau einer Katzenklappe in der Raumtür. Falls ihr einen kleinen Hund haben solltet, empfiehlt sich die Verwendung einer Klappe mit Mikrochiperkennung. So wird nur den Katzen Zugang gewährt. Ein Beispiel dafür findet ihr hier:
      Falls euer Hund größer ist, könnt ihr auf ein preisgünstigeres Modell ohne eine solche Erkennung zurückgreifen. In unserem Shop findet ihr eine große Auswahl und bestimmt auch etwas passendes für eure Tür.

      Nach der ersten Begegnung kann man meinen, dass es eurem Hund vergleichsweise leicht fällt, mit den neuen Mitbewohnern umzugehen. Und dennoch bedeutet es für ihn eine große Umstellung. Denn auch, wenn er mit den Katzen gut zurecht kommt, muss er euch und sein Heim mit den beiden teilen. Achtet darauf, dass er weiterhin genug Aufmerksamkeit bekommt. Und schafft auch ihm einen Rückzugsort. Sein Liegeplatz (Körbchen o. ä.) sollte für die Katzen tabu sein! Falls an bestimmten Punkten immer wieder Spannungen auftreten, solltet ihr diese vermeiden. Wenn beispielsweise sowohl Hund als auch Katzen den gleichen Fleck auf der Couch für sich beanspruchen und darum stets konkurrieren, sollte es allen Tieren gleichermaßen untersagt werden, dort zu liegen. Oder die Katzen stören bei der Hundefütterung. Dann sollte Ihnen der Zugang zum Raum, in dem euer Hund gefüttert wird, für den Moment verwährt werden. So umgeht ihr mögliche Konflikte.
      Lasst die Tiere zunächst auch nicht unbeaufsichtigt zusammen. Wenn ihr unterwegs seid, solltet ihr erst einmal noch die Katzen sicherheitshalber für diese Zeit in ihren Raum sperren.
      Und vor allem: Habt Geduld. Wenn ihr das Gefühl habt, dass etwas noch nicht klappen könnte, wartet damit besser noch. Schritt für Schritt werdet ihr eurem Ziel langsam immer näher kommen.

      Wir wünschen euch dabei viel Erfolg, euch sowie euren Vierbeinern alles Gute und ein tierisch schönes Zusammenleben!
      Viele Grüße
      euer ZooRoyal Team

      Bei Rückfragen gerne melden!

  7. Kathrin Frost sagt:

    Schönen Guten Tag,
    Ich habe zwei ca 10 Jahre alte katzen daheim. Nun wollen mein Partner und ich uns einen Hund holen, haben aber bedenken ob die Beiden „Herren“ sich mit dem Neuankömmling vertragen. Unser Grundstück ist sehr groß und die Kater können jederzeit nach draußen. Meine Frage ist jetzt kann ich den beiden einen Hund im Revier zumuten oder kann es sein das die Kater mir dann weg laufen?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Kathrin,

      wenn du bei der Zusammenführung behutsam umgehst und dich an die im Beitrag beschriebenen Schritte hältst, sehen wir kein Grund, warum es bei deinen Fellnasen mit einem neuen Hundefreund nicht klappen sollte. 🙂

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      dein ZooRoyal Team

  8. Kristina sagt:

    Hallo,
    mein Freund und ich möchten Anfang nächsten Jahres einen Hundewelpen aufnehmen.
    Wir haben eine gemeinsame Wohnung, fahren jedoch regelmäßig zu meinen Eltern und übernachten auch dort. Bei meinen Eltern lebt ein Kater. Wie gewöhne ich die beiden am Besten aneinander und zu welchem Zeitpunkt?

    Viele Grüße
    Kristina

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Kristina,

      am besten vergesellschaftet ihr die beiden, wenn der Hund sich schon an euch gewöhnt hat, das gibt ihm Sicherheit. Ansonsten solltet ihr bei der ersten Begegnung auf jeden Fall so vorgehen, wie im Beitrag beschrieben. Die beiden sollten sich erstmal in verschiedenen Zimmern aufhalten. Es kann sein, dass ihr diese „Prozedur“ in der Anfangszeit bei erneutem Besuch wiederholen müsst, aber sobald die beiden Fellnasen sich aneinander gewöhnt haben, sollte das kein Problem mehr darstellen. 🙂

      Viele Grüße und viel Erfolg,
      dein ZooRoyal Team

  9. Sabrina Schneider sagt:

    Hallo ich habe 2 katzen 3 und 1 jahr alt plus eine französische Bulldogge 4 jahra, und ziehe aus Arbeitsgründen in das riesenhaus meiner Mutter so ebenfalls ein ca 2 jahriger Yoki vorhanden ist und katzen nur aus dem Garten kennt, wenn mal eine Nachbarskatze vorbeihuscht er ist sehr lebhaft (die Hunde untereinander kennen aich bereits und funktioniert ohne probleme) habt ihr evtl Tipps wie ich 2 ruhigere Katzen am besten mit rinen kleinen verrückten Hund *grins* zusammen bez näher bringe?? Hunde sind Tagsüber im Garten dann weil Dorf und großer Garten auch die Katzen sollen früher oder später mal nach draußen dürfen. Bitte um Tipps

    1. Sabrina Schneider sagt:

      Sry für die Tippfehler in der Eile 🙂

    2. ZooRoyal sagt:

      Hallo Sabrina,
      wenn du deine Katzen behutsam mit dem Hund deiner Mutter vergesellschaften möchtest, biete allen Tieren zwingend Rückzugsorte. Das erreichst du zum Beispiel über den Einbau einer Katzenklappe zu deinen Räumlichkeiten. Hier empfiehlt es sich, eine Klappe zu verwenden, die über eine Chip-Erkennung verfügt. So können nur ausgewählte Tiere die Klappe nutzen, was gerade beim Zusammenleben mit kleinen Hunden relevant ist. Sonst schlüpft nachher doch auch der Hund deiner Mutter mal hindurch. Ein Beispielprodukt für eine entsprechende Klappe findest du hier:

      Ihr solltet euren beiden Hunden ebenfalls einen Rückzugsort vor den jeweils fremden Tieren bieten. Das verringert das Risiko möglicher Konflikte. Denn auch, wenn sich eure Hunde bereits kennen – ein gemeinsames Zusammenleben stellt andere Ansprüche an die beiden als gelegentliche Treffen.
      Vor dem ersten Zusammentreffen mit deinen Katzen sollte insbesondere der quirlige Yorki deiner Mutter gut ausgelastet sein. Geht eine große Spazierrunde und spielt mit ihm. Erst, wenn er sich im Anschluss beruhigt hat, könnt ihr eine Begegnung mit den Katzen zulassen. Berücksichtigt hierbei die Ratschläge aus unserem Magazin-Beitrag. Beobachtet die Tiere gut und greift ein, falls es nötig wird – aber auch nur dann.

      Wir wünschen dir einen guten Umzug und euch beiden viel Erfolg bei der Vergesellschaftung eurer Tiere!
      Viele Grüße
      dein ZooRoyal Team

  10. Rike sagt:

    Hallo,
    ich überlege mir Anfang nächsten Jahres einen Hundwelpen zu kaufen.
    Allerdings besitzen wir zwei 10-jährige Maine Coon Katzen.
    Ist es sehr riskant einen Welpen dazuzuholen?
    LG

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Rike,

      deine beiden Katzen sollten auf jeden Fall genügend Rückzugsmöglichkeiten haben, die der Hund nicht erreichen kann. Damit sie auch mal ihre Ruhe haben. 😉
      Ansonsten sollte die Adoption eines Hundes kein Problem sein, solange du dich bei der Vergesellschaftung an die im Beitrag beschriebenen Schritte hältst.

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      dein ZooRoyal Team

  11. Monika Ihsen sagt:

    Hallo liebes Team,
    Ich habe ein neues Haus gebaut und bin dort mit meinem Freund eingezogen. Ich bin 2 Wochen eher mit meiner Katze eingezogen damit er sich an die neue Umgebung gewöhnt. Unterstützt habe ich das mit Feliway was sich echt gut bewährt hat. Nach den 2 Wochen kam dann mein Freund mit seinem Hund dazu. Der Beagle ist 7,meine Katze (Freigänger) 9.Soweit so gut. Die Katze hat das Obergeschoss, der Hund das Erdgeschoß, getrennt durch ein Treppengitter. Sie haben sich auch schon gesehen, freiwillig, was ruhig ablief. Seit einigen Tagen macht uns der Hund allerdings wahnsinnig. Ständig jault er weil er eben nicht in das Zimmer der Katze darf wo das Futter und Klo steht. Die Katze kann mittlerweile auch über eine Katzentreppe raus, was er allerdings nicht wirklich nutzt. Nun meine Frage, freiwillig kann ich die 2 nicht dazu bringen sich nochmal zu sehen uns annähern. Ich müsste die Katze dazu runter tragen also eigentlich zu der Begegnung zwingen. Mache ich damit alles kaputt, oder soll ich es riskieren?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Monika,

      super, wie gut ihr den Umzug und die Unterbringung der Tiere geplant habt! Großes Lob dafür! In der Tat solltest du die beiden besser nicht zur Kontaktaufnahme zwingen. Dies sollte nach und nach geschehen. Und auch dabei müssen beide Tieren stets die Möglichkeiten zum Rückzug gegeben sein.
      Das Jaulen eures Hundes solltet ihr beide konsequent ignorieren, um dieses unerwünschte Verhalten abzuschalten. In keiner Weise dürft ihr darauf eingehen. Nicht beruhigen, nicht bestrafen, nicht die Tür zum Raum öffnen, nicht einmal ansehen. Es wird zunächst dann wahrscheinlich schlimmer werden, aber mit der Zeit aufhören. Zu Veranschaulichung stelle dir vor, du klopfst an einer Tür und erwartest dahinter jemanden der öffnet. Aber die Tür wird nicht geöffnet, es gibt keine Reaktion auf dein Klopfen. Folglich klopfst du lauter. Wieder keine Reaktion. Du versuchst es noch ein paar Mal (eventuell noch lauter), aber schlussendlich gibst du auf. Vergleichbar wird euer Beagle reagieren. Lobe ihn dann unbedingt, wenn er in Situationen, in denen er sonst gejault hätte, mal ruhig und entspannt bleibt!
      Wenn dein Kater die Begegnung sucht, wird ein einfaches Treppengitter für ihn kein Hindernis darstellen. Gib ihm noch etwas Zeit, vielleicht begibt er sich dann auf Erkundungstour und die beiden Vierbeiner haben so Gelegenheit, sich ungezwungen besser kennen zu lernen. Behaltet sie dabei aber bitte im Auge. Eingreifen solltet ihr nur, wenn es nötig ist (z. B. falls die beiden sich gefährden).

      Und eigentlich muss es ja auch nicht unbedingt ein echtes Miteinander von Hund und Katze werden. Das bisher durch eure durchdachten Maßnahmen geschaffene Nebeneinander kann ebenso gut dauerhaft funktionieren.

      Haltet uns gerne auf dem Laufenden, wir freuen uns über Nachricht von euch und beantworten eure Fragen gerne!

      Wir wünschen dir viel Geduld und Erfolg bei der Zusammenführung eurer Vierbeiner.
      Viele Grüße
      dein ZooRoyal Team

      1. Monika Ihsen sagt:

        Hallo liebes Team,

        Hier der aktuelle Verlauf. Mein Lebensgefährte hat das mit dem ignorieren leider nicht gemacht. Ganz in Gegenteil, mittlerweile schläft er mit dem Hund unten im Wohnzimmer, der sich noch zur Belohnung mit auf das Sofa legen darf. Gibt es vielleicht noch einen anderen Tipp von euch? Ich möchte den Hausfrieden nicht noch mehr strapazierten als er wegen diesem Thema schon ist. Ich bin echt ratlos. Und dementsprechend wütend, dass ein einziger Hund so ein Chaos anrichtet. 4 Wochen war gar nix, er schläft nicht mal alleine in der Nacht. Von einem auf den anderen Tag jault er die Nacht durch. Was zur Hölle kann dieses Verhalten ausgelöst haben?
        Hoffnungsvoll Monika Ihsen

        1. ZooRoyal sagt:

          Hallo Monika,

          diese Entwicklung ist leider zugegebenermaßen unerfreulich. Euer Hund erfährt durch den Umgang deines Lebensgefährten mit der Situation eine massive Bestärkung seines Verhaltens. Diesen Schritt hätte er – aus der Sicht einer gelungenen Erziehung – idealerweise dann gemacht, wenn euer Beagle mucksmäuschenstill geblieben wäre. Dann wäre das eine perfekte Belohnung gewesen. So wirft es euch beim Umgang mit der Problematik deutlich zurück…
          Du fragst, was zu dem Verhalten eures Hundes geführt haben könnte. Vielleicht ist es für euren Hund nicht leicht zu akzeptieren, dass er unten allein schlafen soll, während der Rest des „Rudels“ oben schläft. Aber es kann auch Produkt unglücklicher Zufälle sein. Vielleicht fing er zunächst leise an und wurde dann unbemerkt in diesem Verhalten bestärkt. Ein mögliches Beispiel hierzu: Er wimmert leise, weil er ungern allein sein möchte. Unabhängig davon muss jemand von euch aufstehen und die Treppe runter, kommt an ihm vorbei und tätschelt ihn unterbewusst. Lerneffekt für den Hund: „Wenn ich wimmere, bekomme ich Aufmerksamkeit.“ Solch ein Zufall hat sich vielleicht auch noch wiederholt und – schwupps – ist das Verhalten manifestiert.
          Bei dem Vorgehen gegen das Verhalten müsst ihr klar definieren, was euer Ziel ist, um die Erziehung danach auszurichten. Soll er unten bleiben? Dann empfiehlt sich am ehesten die Methode, die wir euch bereits vorgeschlagen haben – ohne „schwach werden“. Soll er dauerhaft lieber oben bei euch schlafen? Dann muss man deinen Kater an die Anwesenheit des Hundes gewöhnen. Hier musst du dich mit deinem Lebensgefährten abstimmen, denn ihr müsst das Konzept in jedem Fall gemeinsam durchziehen. Erzieherische Alleingänge sind – wie du leider schon erfahren musstest – alles andere als förderlich.

          Was euch sicherlich hilft, wäre das Hinzuziehen eines guten Tiertrainers oder eines Tierarztes mit Spezialisierung auf Tierverhaltenstherapie. Hier solltet ihr beide an den Besprechungen/Trainingseinheiten gemeinsam teilnehmen, damit ihr euer Ziel zusammen verfolgen könnt und beiden Seiten klar ist, wie vorgegangen werden muss.

          Wir drücken euch die Daumen, dass ihr das Problem gemeinsam in den Griff bekommt und der Hausfrieden so auch wieder hergestellt werden kann!
          Viele Grüße
          dein ZooRoyal Team

          1. Monika Ihsen sagt:

            Danke für eure Antwort.
            Um ein Missverständnis aufzuklären. Der Hund schläft nicht alleine unten. Im Gegenteil, er hat von Anfang an bei unserem Sohn (16 Jahre alt) mit in seinem Zimmer geschlafen. Er ist nie alleine nachts. Nach Rücksprache und einigen Diskussionen wäre eine Möglichkeit die das Verhalten ansatzweise erklären würde, dass er es nicht gewohnt ist irgendwo nicht hin zu können, sprich die beiden Zimmer die der Katze gehören. Kann das sein? Tagsüber gibt es überhaupt keine Probleme, selbst wenn wir mal nicht da sind. Nur nachts.
            Er ist auch ausgelastet mit Gassi gehen, Suchspiele etc. Nur zur Katze kann er halt nicht so wie er das will. Ich muss ja irgendwie auch Rücksicht auf die Katze nehmen und ihr nicht ein Tempo aufdrücken das ich nicht in Ordnung finde. Die beiden haben ja schon Kontakt aber eben mit dem Treppengitter dazwischen. Das läuft auch ruhig ab.
            Ich hoffe ich finde mit eurer Hilfe den Fehler. Es ist nämlich langsam wirklich anstrengend mit unruhigen Nächten.
            Viele Grüße

            Monika

          2. ZooRoyal sagt:

            Hallo Monika,

            theoretisch ist es natürlich denkbar, dass es für ihn ungewohnt und störend ist, nicht alle Zimmer „im Blick“ zu haben. Die bleiben ihm ja aber auch tagsüber verwehrt, dann würde man das Verhalten hier wahrscheinlich auch beobachten können. War er es vielleicht nicht gewohnt, ohne deinen Lebensgefährten in einem Raum zu schlafen? Dann wäre auch das eine mögliche Erklärung. Hat euer Hund eine geeigneten Ruheplatz? Vielleicht bietet ihr ihm zusätzlich ein bequemes Körbchen im Flur an der Treppe an. So hat er die Möglichkeit hat, in eurer Nähe Ruhe zu finden. Eventuell hilft ihm auch ein schwaches Licht zur besseren Orientierung. Es gibt auch Produkte, die das Wohlbefinden des Hundes steigern und damit bei der Stressreduktion helfen können, zum Beispiel den Adaptil-Verdampfer (https://www.zooroyal.de/adaptil-verdampfer-happy-home-start-set-48ml). Sie ersetzen in keinem Fall erzieherische Maßnahmen, aber unterstützen diese.
            Nächtliche Unruhe bei Hunden kann allerdings auch körperliche Ursachen haben, sie tritt beispielsweise gelegentlich auch bei Problemen mit dem Herzen auf. Daher solltet ihr euren Hund sicherheitshalber tierärztlich durchchecken lassen. Wir können gut verstehen, dass du gerne die Ursache für sein Verhalten finden möchtest. Aber wenn gesundheitliche Probleme als Ursache ausgeschlossen werden können, ist es eigentlich auch weniger entscheidend, was zu diesem störenden Verhalten geführt hat. Wichtig ist dann vor allem, es mit gezielter Erziehung, gutem Management und der notwendigen Portion Geduld in den Griff zu bekommen. Und zwar auch zum Wohl eures Hundes, denn ihn stresst das nächtliche Gejaule genau so sehr wie euch. Er muss dann lernen, wie er sich alternativ verhalten kann. Damit ihr alle, euren Hund eingeschlossen, wieder entspannt schlafen könnt.

            Rücksicht auf die Katze muss selbstverständlich genommen werden, sonst macht ihr aus einem Problem nur zwei. Du schreibst, dass die Begegnungen am Gitter von beiden Seiten aus entspannt ablaufen. Wenn du das Gefühl hast, dass es auch für deinen Kater ok ist, kannst du langsam auch versuchen, die Tiere zueinander zu lassen – natürlich immer unter deiner Kontrolle und der Möglichkeit, im Fall der Fälle einzugreifen. Wenn beide in der Lage sind, auch in der Gegenwart des anderen zu entspannen und sich nicht gegenseitig belästigen, wäre es auch denkbar, beiden wieder Zugang zu allen Räumlichkeiten zu gewähren und so möglicherweise auch die nächtlichen Störungen in den Griff zu bekommen.

            Bitte hab Verständnis dafür, dass wir eure Situation in ihrer Gesamtheit durch die uns zur Verfügung stehenden Mittel leider nicht erfassen können. Uns ist es zwar möglich, den ein oder anderen guten allgemeingültigen Tipp zu geben, der euch hoffentlich auch weiterhilft. Ein tatsächlich vorliegendes Verhaltensproblem adäquat individuell lösen können wir so aber leider nicht. Hierfür erfordert es eine gründliche Anamnese, eine Beobachtung des gezeigten Verhaltens und ggf. auch eine Betrachtung eurer Räumlichkeiten durch einen Spezialisten.

            Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg!

            Viele Grüße,
            dein ZooRoyal Team

  12. F& M sagt:

    Hallo Liebes Team,

    Wir haben seit fast 1 Woche ,eine 2 jährige Hündin ,in unserem Haushalt leben noch zwei Katzen (1 Männlein sowie 1 Weibleib ) beide 2 Jahre alt , und zwar haben wir das Problem ,dass sich unsere Katzen einfach nicht mit der Hündin anfreunden will ,was anders herum genau so ist ,sobald die Katze auch nur näher kommt ,möchte Sie diese am besten jagen oder hinter her rennen . Wir versuchen es mittlerweile jeden Tag damit das sie sich begegnen und sie angeleint ist . Das seltsame daran ist mit anderen Katzen verträgt sie sich ,nur nicht mit unseren

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Francisca,

      wir haben deinen Kommentar an unsere Tierexpertin weitergeleitet. Diese meldet sich so schnell wie möglich bei dir!

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

    2. ZooRoyal sagt:

      Hallo Francisca,

      unsere Tierexpertin hat sich deinen Kommentar nun noch einmal angeschaut und schreibt Folgendes:

      vermutlich waren eure Katzen schon vor der Hündin da. Sie haben also gewissermaßen ein „Hausrecht“ und betrachten eure Hündin möglicherweise als Eindringling. Folglich tun sie sich sehr schwer, sie zu akzeptieren und das ist auch gut nachvollziehbar. Eine Woche ist noch wirklich nicht viel Zeit, ihr müsst hier mit einer deutlich längeren Gewöhnungsphase planen – insbesondere, wenn Katzen und Hund nicht gleichzeitig einziehen. Bitte versetzt euch auch in die Lage eurer Hündin. Sie ist gerade erst zu euch gekommen, der Umzug stresst das Tier auch. Hier kann man nicht erwarten, dass sie auch sofort mit den neuen Mitbewohnern klar kommt. Bitte verhindert in jedem Fall, dass die Tiere negative Erfahrungen miteinander machen. Eure Hündin darf die Katzen keinesfalls jagen und die Katzen dürfen sie nicht malträtieren, während sie angeleint ist und sich dem nicht entziehen kann. Sonst fördert das Frust und Aggression. Zwingt eure Tiere nicht, Kontakt zueinander aufzunehmen. Beachtet bitte die Tipps, die wir euch am Anfang unseres Beitrags geben. Wir empfehlen euch, die Tiere zunächst für mindestens 3 Tage räumlich voneinander zu trennen. So kommen sie etwas zur Ruhe. Dann könnt ihr beginnen, die Katzen mit dem Geruch des Hundes und umgekehrt zu konfrontieren, indem ihr Decken/Kissen etc. austauscht. Begegnungen sind idealerweise erst einmal nur über Blickkontakt zu realisieren. Beobachtet eure Tiere genau. Wenn beide Seiten gelassen bleiben, können die Länge der Begegnung und auch die Nähe gesteigert werden. Wichtig: Loben, wenn sie sich gut verhalten! Bitte zwingt eure Tiere niemals zu dem Kontakt: Wer sich der Situation entziehen möchte, darf das tun.

      Bitte betrachtet aber auch, dass es Hunde und Katzen gibt, die sich nicht mit der anderen Art vergesellschaften lassen. Du beschreibst Jagdverhalten bei deiner Hündin. Wenn sie diese Verhaltensweise den Katzen gegenüber weiterhin zeigt, ist sie eventuell nicht für die gemeinsame Haltung mit Katzen geeignet. Wir raten euch dazu, euch einen erfahrenen Hundetrainer und/oder Katzenverhaltenstherapeut hinzu zu ziehen, um die Situation vor Ort einschätzen zu lassen und gezielt Unterstützung zu bekommen.

      Wir drücken euch die Daumen und wünschen euch viel Erfolg!

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  13. Susanna sagt:

    Hallo liebes Team,
    Seit einem Jahr versuchen wir eine Toypudel (6 Jahre alt) und zwei Hauskatzen (6 Jahre alt) zusammen zu bringen. Der Pudel kam ins Revier der Katzen. Vor einem Jahr als wir damit angefangen haben hat der Pudel einige male nach den Katzen geschnappt, geknurrt und auch gejagt. Danach haben wir den Pudel im Körbchen angeleint damit er nicht mehr jagen kann. Jetzt ist er frei in einem separaten Zimmer das nur mit einem Gitter an der Türe vom Rest der Wohnung und von den Katzen getrennt ist. Er jagt die Katzen so nicht mehr wenn sie sein Zimmer betreten, aber er fixiert die Katzen fast immer (er fixiert/beobachtet auch uns fast immer und ist sehr nervös, er möchte uns am liebsten der ganze Tag nachlaufen) und die Katzen gehen nicht mehr in seine nähe wenn niemand direkt dabei ist. Die Katzen kommen zur zeit fast nicht mehr nachhause. Sobald der Pudel da ist gehen sie lieber aus der Wohnung raus in den Garten und schlafen im Katzenhäuschen draussen. Sonst sind sie bei dieser Kälte fast der ganze Tag drinnen auf dem Sofa. Vor einigen Tagen kamen die Katzen ins Hundezimmer (durch das Gitter) und ich dachte mir ich versuche es doch wieder mit Guddies. Alle waren glücklich beim Essen. Nach dem Essen kam der Pudel zu mir (ich sass auf dem Boden) und die eine Katze kam auch zu mir. Der einte rechts der andere links. Ich streichelte beide, das liefe soweit gut. Danach kam die Katze auf meine Beine und fing an in Richtung Hund zu schnuppern, der Hund schaute erst weg (das macht er meistens so) und kurz darauf knurrte er. Komischerweise wenn die Katzen auf den Hund zugehen knurrt er manchmal aber manchmal auch nicht. Ich weis nicht warum er manchmal zurück schnuppert und ruhig bleibt und plötzlich einige male wieder knurrt sobald eine Katze in die Nähe kommt. Ich weis leider nicht mehr weiter…
    Für ein Antwort wäre ich mega dankbar. Herzlichen Dank im voraus. Liebe Grüsse Susanna

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Susanna,

      wir haben deine Frage an unsere Tierexpertin weitergeleitet.
      Diese meldet sich so schnell wie möglich bei dir.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

    2. ZooRoyal sagt:

      Hallo Susanna,

      unserer Tierexpertin hat sich nun mit deinem Kommentar beschäftigt und schreibt folgendes:

      Wir können deine Verzweiflung gut nachvollziehen! Bitte bedenke aber, dass sich das Verhalten eures Toypudels über die Zeit schon beeindruckend gebessert zu haben scheint! Dein Hund hat früher die Katzen gejagt, heute schafft er es, sich soweit zu beherrschen, dass ihm nur mal noch ein Knurren „rausrutscht“. Das ist ein riesiger Erfolg, bitte verkenne das nicht! Die Spannung zwischen euren Tieren besteht aber, deinen Schilderungen nach zu urteilen, nach wie vor. Die von dir beschriebene Situation zeigt schön, dass es sowohl den Katzen als auch dem Hund schwer zu fallen scheint, dich zu „teilen“ und sich in der Gegenwart des jeweils anderen Tieres zu entspannen. Darauf solltest du ihm Umgang Rücksicht nehmen und dir Zeit für beide getrennt voneinander nehmen. Sonst bergen solche Konfrontationen im Zusammenhang mit Streicheleinheiten großes Konfliktpotential und stressen sowohl Katze als auch Hund unnötig.
      Und Timing ist im Training alles! Wenn dein Hund mal nur wegschaut und sich so der Situation ohne Knurren entzieht, lobe ihn sofort und ausgiebig. So lehrst du ihm eine Strategie im Umgang mit den Katzen, mit der alle Beteiligten gut umgehen können.

      Helfen könnten dir unsere Produkte von Feliway (https://www.zooroyal.de/katze/pflege-hygieneartikel/?s=381) und (Adaptil https://www.zooroyal.de/SwpFindologic/search?sSearch=adaptil).
      Sie unterstützen die Stressminderung und können so positiv das Training unterstützen.

      Wenn es sich aber dauerhaft so darstellt, dass sich Hund und Katze in einem Haushalt partout nicht aneinander gewöhnen und dadurch kaum noch entspannen können, solltest man auch ernsthaft über eine komplett voneinander getrennte Unterbringung nachdenken. Auch wenn es noch so schwer fällt, sich gegebenenfalls sogar von Hund oder Katzen trennen zu müssen – hier sollten man dann unbedingt das Wohl der Tiere im Auge behalten und nicht auf Biegen und Brechen versuchen, sie zu einem Miteinander zu zwingen, obwohl es sie überfordert.
      Bevor du aber in deinem Fall einen so endgültigen Schritt ins Auge fasst, suche dir bitte professionelle Hilfe durch einen guten Tiertrainer oder Tierverhaltenstherapeuten. Vielleicht kann er dir noch entscheidende Tipps geben, die gerade in eurem individuellen Fall gut helfen können.

      Wir wünschen dir viel Erfolg und auch die notwendige Portion Geduld! Denke immer daran, dass ihr schon große Fortschritte machen konntet.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

      1. Susanna sagt:

        Hallo liebes ZooRoyal Team,
        Herzlichen Dank für die rasche Antwort.
        Die Katzen waren beide schon mit Hunden konfrontiert und das lief sehr liebevoll von beiden Seiten. Sprich, gemeinsam auf dem Sofa schlafen. Der Pudel gehört nicht mir und ist bei meiner Freundin der Herr im Haus und draussen. Fast alle Hunde und Katzen ausserhalb werden von Pudel angeknurrt und gejagt obschon die meisten Hunde total lieb zu ihm kommen. Wir hatten einen Hundetrainer im Haus, diese würgte meine Katze als sie sich der Situation entziehen wollte. Es gab damals Mayo von ihm und seither will keine Katze mehr Mayo. Der Pudel jagt nicht mehr weil wir stehts daneben stehen und aufpassen. Meine Freundin hat ADHS und ist mit dem Hundetraining masslos überfordert. Ich hätte es so gerne so schön wie mit den ersten Hunden gehabt, alle knuddeln zusammen… Aber alleine schaffe ich das nicht. Nun ist jeder bei sich zuhause damit sich die Situation entspannen kann.

        1. ZooRoyal sagt:

          Liebe Susanna,

          leider lässt sich manchmal nicht genau sagen, warum der eine Hund sich gut mit Katzen und anderen Hunden versteht und ein anderer weniger. Die Tiere vorerst zu trennen ist hier sicherlich eine gute Lösung. Für eine eventuell geplante erneute Vergesellschaftung empfehlen wir dir, vorab schon den Rat eines Experten einzuholen. Es tut uns sehr Leid, dass du mit deinen Tieren bisher nur so schlechte Erfahrungen mit einem Trainer machen konntest. Aber es gibt auch tolle, fähige Leute, die sicher helfen können! Solltest du dir unsicher bei der Suche nach einem geeigneten Experten sein, wende dich beispielsweise an Tierheime. Sie kennen häufig versierte Trainer. Außerdem gibt es auch auf Verhaltenstherapie spezialisierte Biologen oder Tierärzte, die in solchen Fällen sehr gut weiterhelfen können.

          Wir wünschen dir alles Gute und viel Erfolg!

          Viele Grüße,
          dein ZooRoyal Team

          1. Susanna sagt:

            Dankeschön

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