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Haftpflichtversicherung für Katzen

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Haftpflichtversicherung für KatzenSobald deine Katze für Schadensersatzforderungen sorgt, bist du in Deutschland automatisch für die Haftung zuständig. Vor Gericht käme es dann nur darauf an, ob die Schuld deines Haustiers tatsächlich nachgewiesen wird. Auch wenn du das Fehlverhalten deines tierischen Freunds nicht direkt herbeigeführt hast und die Rasse normalerweise eher harmlos ist, bleibst du im Ernstfall ohne eine Versicherung auf Kosten sitzen. In der Regel genügt jedoch sogar die private Haftpflicht, um dich zusammen mit deiner Hauskatze vor diesem Risiko zu bewahren. Bessere Versicherungsverträge sind eventuell in Mietwohnungen und beim Rechtsschutz für zahlreiche Rassen Gold wert.

Haftung des Katzenhalters für alle verursachten Schäden

Falls deine Katze einen Schaden herbeiführt, bist du als Halter immer dafür haftbar. Das gilt unabhängig davon, ob du selbst vor Ort warst und eine direkte Verantwortung für das Verhalten trägst. Somit kann dein Haustier bei Ausflügen im Freien jederzeit dafür sorgen, dass unerwartete Forderungen auf dich zukommen. Die Haftung des Halters ist vom Gesetzgeber zudem nicht nur bei Sachschäden vorgesehen. Gesundheitliche und körperliche Schäden führen ebenfalls oft zu unangenehmen Rechnungen, die der Besitzer eines Tiers erhält. Ein eventuelles Schmerzensgeld liegt manchmal sogar im fünfstelligen Bereich.

Insofern ein Kater ernsthafte Verletzungen herbeiführt und ein Mensch dadurch für eine bestimmte Zeit berufsunfähig wurde, darf der Betroffene darüber hinaus einen Ersatz für den entgangenen Verdienst verlangen. Im Ernstfall erwarten dich dann vielleicht Forderungen, die deine finanziellen Möglichkeiten bei Weitem übersteigen.

Private Haftpflichtversicherungen zahlen meistens für die Katze

Mit einer Versicherung muss dir ein von deinem Haustier verursachter Schaden keine schlaflosen Nächte mehr bereiten. Es ist generell unüblich und auch eher unnötig, hierzu für deinen vierbeinigen Freund einen einzelnen Vertrag abzuschließen. Denn kleine und verhältnismäßig ungefährliche Tiere sind durch eine private Haftpflichtversicherung eigentlich fast ausnahmslos mitversichert. Trotzdem solltest du dir die Bedingungen zu entsprechenden Tarifen von Versicherungsgesellschaften natürlich im Detail ansehen, um auf Schadensersatzforderungen bestens vorbereitet zu sein.

Wenn du mit deinem Kater in deiner eigenen Wohnung lebst, genügt meistens ein durchschnittlicher Versicherungsschutz. Alle realistischen Risiken für den Halter werden mit einer allgemeinen Haftpflicht üblicherweise ausreichend abgedeckt. Solange in deinen vier Wänden Mietschäden und eine damit verbundene Haftung ausgeschlossen bleiben, würde ohnehin höchstens eine exzellente Hausratsversicherung nach einem Fehlverhalten des Kätzchens Rechnungen für erforderliche Reparaturen begleichen.

Obwohl du generell für dein Tier haftest, gestaltet es sich in der Praxis für einen Geschädigten äußerst schwierig, die Schuld deiner Hauskatze nachzuweisen. Gerichte neigen keineswegs dazu, einen Halter auf der Grundlage von Vermutungen zur Zahlung von Schadensersatz zu verurteilen. Darum liegt es auch im Interesse der Haftpflichtversicherungen, dir einen passiven Rechtsschutz anzubieten. Du vermeidest Komplikationen bei der Abwicklung, indem du die Gesellschaft früh über Vorwürfe aufklärst. Hierbei ist es nebensächlich, ob du deine Katze für unschuldig hältst. Dank eines enthaltenen Rechtsschutzes geht ein Versicherer für dich dann möglicherweise sogar vor Gericht. Unabhängig vom Ausgang eines solchen Verfahrens trägst du mit herausragenden Haftpflichttarifen normalerweise keine Kosten.

Spezielle Haftpflicht für Katzenhalter bei Schäden in der Mietwohnung

Falls du deine Wohnung lediglich gemietet hast, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Vertragsdetails. Denn beim Auszug aus einer Wohnung kommt es häufig zu einem Streit zwischen Vermietern und Katzenhalten, bei dem du dich möglicherweise nicht uneingeschränkt auf deine private Versicherung verlassen dürftest. Im Gegensatz zu Kratzern an den von dir mitgebrachten Möbeln wird ein Hausbesitzer beispielsweise bleibende Spuren auf dem vermieteten Parkettboden eher ungerne sehen.

Außerdem ist es im Verlauf von einigen Jahren durchaus denkbar, dass deine Katze den Zustand von Sanitäreinrichtungen und fest eingebauten Küchen entscheidend verschlechtert. Dabei handelt es sich jeweils um vermietete Gegenstände, die von vielen Haftpflichtversicherungen im Grundtarif gar nicht berücksichtigt werden. Falls dein ehemaliger Vermieter von dir im Rahmen eines Umzugs wegen Kratzern fordert, einen neuen Boden zu verlegen oder die Ausstattung im Bad und der Küche zu ersetzen, bleibst du aus diesem Grund oft auf den Kosten sitzen. Rechnungsbeträge im vierstelligen Bereich sind dann keine Seltenheit.

Es gibt aber durchaus Anbieter mit sehr guten Haftpflichtverträgen, die dich als Katzenbesitzer in einer Mietwohnung hervorragend absichern. Solange dir nicht alles gehört, profitierst du davon, dir Tarife mit Leistungen bei Mietschäden sehr genau anzusehen. Bei einigen Versicherungsgesellschaften spielt es nämlich eine wichtige Rolle, ob fahrlässiges Handeln des Halters in der Mietwohnung zum Schadensfall geführt hat. Manchmal bezahlt die Haftpflicht nicht, weil du ein Fehlverhalten deines Katers zum Teil mitverantwortest.

Eine Fahrlässigkeit liegt beispielsweise dann vor, wenn du deinem tierischen Freund Zutritt zu einem gefährdeten Bereich verschafft hast. Für Kratzschäden in einem vermieteten Zimmer mit einem besonders empfindlichen Boden kommt eine Versicherung dann oft nicht auf. Im Zweifelsfall ist es ratsam, dich bei Experten danach zu erkundigen, wann ein Haftpflichttarif für Mietschäden einen Katzenhalter wirklich vor Kostenfallen schützt.

Optimale Haftpflichtversicherung für Katzen

Auch wenn es von der Rasse abhängt, ob sich das jeweilige Haustier draußen aufhält und mit seinem Charakter für Schwierigkeiten sorgen könnte, lohnt sich eine private Haftpflichtversicherung eigentlich immer. Sogar das liebenswürdigste Kätzchen verursacht beispielsweise auf dem Lack eines Autos beim Spielen schnell teure Kratzer. Bei relativ großen oder aggressiven Katern ist es aber natürlich eher empfehlenswert, eine Haftpflicht mit einer außergewöhnlich hohen Versicherungssumme abzuschließen.

Damit du mit deiner privaten Haftpflicht für jedes unerwünschte Abenteuer deiner Katze aus rechtlicher Sicht gut gerüstet bist, solltest du beim Versicherungsabschluss insbesondere auf die Höhe der Versicherungssumme sowie auf Einschränkungen bei fahrlässigem Verhalten und den Umfang des Rechtsschutzes Wert legen. Wenn du mit deinem Tier in einer gemieteten Wohnung lebst, sind zudem die Leistungen bei Mietschäden mindestens genauso wichtig. Nur durch ein kompaktes Versicherungspaket, das alle potenziellen Schadensfälle im Alltag deiner Hauskatze und in deiner persönlichen Umgebung abdeckt, schließt du als Halter finanzielle Probleme bei der Haftung aus.

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