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25 Jahre Erfahrung

Dogdance – der Hundesport mit Musik

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Hundesport: DogdanceDogdance ist eine Sportart, bei dem sich Mensch und Hund freudig mit erlernten Tricks gemeinsam und möglichst harmonisch zu Musik bewegen. Das Besondere am Dogdance ist, dass die Kreativität beim Hund und beim Menschen gleichermaßen gefördert wird. Dogdance ist praktisch, denn man braucht kein Zubehör. Das bedeutet: Dogdance kann immer und überall ausgeübt werden. Im Garten, Wohnzimmer, in einem Park, am Strand – immer und überall können Mensch und Hund miteinander tanzen. Es ist eine Sportart für draußen und drinnen, für den Winter und für den Sommer. Dazu gibt es nicht viel zu beachten.
Dogdance ist ein Trendsport, der sich auch auf Turnieren und Messen wiederfindet. In dieser tollen Sportart sieht man elegante Fußarbeit in den verschiedensten Positionen (wie zum Beispiel die klassische Fußposition) und Tricks in allen Schwierigkeitsstufen. Darunter zum Beispiel die Variante „Slalom durch die Beine vorwärts“ oder – etwas schwieriger – „Slalom durch die Beine rückwärts“. Eine Choreographie beim Dogdance hat immer einen typischen Aufbau, bestehend aus:

  1. Anfangspose, zum Beispiel Kommando „Sitz“ und Pfötchen geben
  2. Höhepunkt in der Mitte der Choreographie, zum Beispiel ein Sprung durch das Bein
  3. Endpose, zum Beispiel Kommando „Platz“, um die Choreographie abzurunden und den Schluss einzuleiten

Für wen ist Dogdance geeignet?

Dogdance ist für jeden geeignet, ob jung oder alt, klein oder groß (dieses gilt für Hund und Mensch). Auch Senioren-Hunde und Vierbeiner mit einem Handicap können mitmachen. Dogdance ist eine tolle Beschäftigung für Körper und Geist von Hund und Mensch, gleichzeitig fördert die enge Zusammenarbeit die Bindung und lässt Hund und Herrchen bzw. Frauchen zu einem eingeschworenen Team zusammenwachsen. Es ist eine super Beschäftigung, die für jeden Hund individuell angepasst werden kann.

Was braucht man fürs Training?

Für das Training braucht man einen Clicker oder ein Markerwort (ein frei gewähltes, markantes und eindeutiges Wort, das den Clicker ersetzt), kleine Leckerlis, gute Laune und ein Spielzeug. Der Hund sollte am Clicker natürlich bereits konditioniert sein. Und schon kann es losgehen!
Ein schönes Musikstück wird mit ein paar Tricks und einfachen Bewegungen kombiniert, so wird die erste eigene Choreographie aufgebaut. Eine Kombination kann zum Beispiel aus folgenden Bestandteilen bestehen: Zunächst die Fußposition, dann ein Slalom durch die Beine und zu guter Letzt das Sitzen und Pfötchen geben.

Dogdance auf Turnieren

Wer darf an Dogdance Turnieren teilenehmen?

An Fun-Turnieren darf jeder Hund teilenehmen, der älter als 6 Monate ist. Darüber hinaus gibt es verschiedene Klassen, in denen Teams starten dürfen. In der Fun-Klasse sind alle positiven Verstärker wie Clicker, Leckerlis und Spielzeuge im Ring erlaubt, ebenso natürlich auch Belohnungen wie Streicheln und verbales Lob.

Disziplin „Fun Freestyle“

In dieser Klasse dürfen die Teams ihre Dogdance-Choreografien mit rhythmischen Tempowechseln, dynamischen Bewegungen, tänzerischen Ausdrücken und tollen Tricks zeigen. Freestyle ist eine Klasse, wo alles gezeigt werden darf, also Tricks und Bewegungen in der Nähe oder auf Distanz, was noch etwas schwieriger wäre. Passend zur Musik dürfen Thema und Outfit frei gewählt werden, der Hund darf natürlich nicht verkleidet werden.

Disziplin „Fun HTM“

Bei „Heelwork to Music“, kurz HTM, sind fast ausschließlich Fußpositionen gefragt. Auch beim Dogdance wird großer Wert auf einen Hund gelegt, der aufmerksam und freudig mitgeht. Allerdings beschränkt man sich beim Dogdance nicht nur auf die klassische linke Seite, sondern kann zwischen insgesamt 18 verschiedenen Positionen wählen, die der Hund nah am Menschen einnehmen und halten darf. In einer Choreografie müssen nicht alle Positionen gezeigt werden. Interessant wird eine Choreografie, wenn die Fußpositionen in verschiedenen Richtungen gezeigt werden. Auch Tempowechsel erhöhen den Schwierigkeitsgrad.

Fun Gruppen und Quartett Freestyle

Hier wird in einem Quartett (zwei Menschen und zwei Hunde) oder in einer Gruppe die gleiche Choreografie gemeinsam getanzt. Hier darf alles von Freestyle bis HTM Positionen mit Tricks und Bewegungen gezeigt werden. Harmonische Gruppen sind einfach schön anzuschauen. In den offiziellen Klassen dürfen keine Leckerlis, Clicker, Spielzeuge oder andere positive Verstärker mit in den Ring genommen werden.

 

Dieser Text wurde in Zusammenarbeit mit Debbie Bierwirth von Pfotentricks erstellt.


Debbie Bierwirth

Debbie Bierwirth Seit 2014 ist sie mit ihrer mobilen Hundeschule „Pfotentricks“ selbstständig und auch auf Dogdance Turnieren unterwegs. 2016 schloss sie ihre Ausbildung zur Hunde-Physiotherapeutin ab und bietet seitdem mobil physiotherapeutische Maßnahmen an. Darüber hinaus gibt sie Fachseminare und Fortbildungen zu verschiedensten Themen rund um den Hund.


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