Freigängerkatze: Alles rund um den Freigang

Verfasst von Carmen Schell
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Getigerte Katze streift durch hohe Pflanzen in der Natur.

  1. Freigängerkatze: Alles rund um den Freigang
    1. Brauchen Katzen Freigang?
      1. Warum viele Katzenhalter:innen über Freigang nachdenken
      2. Können Wohnungskatzen auch ohne Freigang glücklich sein?
    2. Welche Vorteile hat Freigang für Katzen?
    3. Welche Risiken hat Freigang?
      1. Straßenverkehr
      2. Parasiten und Krankheiten
      3. Vergiftungen und Gefahrenstoffe
      4. Konflikte mit anderen Tieren
      5. Diebstahl oder Verirren
    4. Ist Freigang für jede Katze geeignet?
      1. Katzen, die von Freigang profitieren können
      2. Katzen, für die Freigang ungeeignet ist
      3. Welche Voraussetzungen sollten für eine Freigängerkatze erfüllt sein?
    5. Wann darf eine Katze zum ersten Mal nach draußen?
    6. Wie gewöhnst du deine Katze an Freigang?
    7. Freigang im Jahresverlauf - worauf solltest du achten?
      1. Freigang im Frühling
      2. Freigang im Sommer
      3. Freigang im Herbst
      4. Freigang im Winter
    8. Alternativen zum Freigang
      1. Gesicherter Balkon
      2. Katzengehege
      3. Spaziergang mit Geschirr und Leine
      4. Beschäftigung in der Wohnung
    9. Häufige Fehler bei Freigängerkatzen
    10. Checkliste: Ist deine Katze bereit für den Freigang?
    11. FAQs
      1. Brauchen Katzen Freigang?
      2. Können Wohnungskatzen glücklich sein?
      3. Ist Freigang artgerecht?
      4. Wann darf eine Katze nach draußen?
      5. Ab wann dürfen Kitten raus?
      6. Muss meine Katze kastriert sein?
      7. Wie gefährlich ist Freigang für Katzen?
      8. Welche Krankheiten können Freigänger bekommen?
      9. Wie schütze ich meine Katze draußen?
      10. Sollte meine Katze gechippt sein?
      11. Welche Impfungen braucht eine Freigängerkatze?
      12. Gibt es Alternativen zum Freigang?
      13. Reicht ein gesicherter Balkon aus?
      14. Kann ich mit meiner Katze an der Leine spazieren gehen?
    12. Fazit

Zufriedene Katzen im Grünen zu beobachten, macht Freude. Doch Katzenhalter:innen kennen auch die Sorgen dahinter. Draußen warten neben Schmetterlingen leider viele Gefahren. Freigang ist für mich Fluch und Segen gleichermaßen. Einerseits sehe ich, wie meine Katze die Natur genießt, jagt und sich immer freut, wenn wir gemeinsame Spaziergänge machen. Gleichzeitig mache ich mir rund um die Uhr Sorgen um sie – und zwar berechtigt. Obwohl sie eine „besonnene“ Katze ist, war sie schon mehrfach in Kellern und Garagen eingesperrt, saß in 10m Höhe in einem Baum fest und hat sich auch schon schlimm die Pfote verletzt. Könnte ich die Entscheidung einfach selbst treffen, würde ich gesicherten Freigang definitiv vorziehen – doch Käse (so heißt mein feliner Schatz) kam als Freigängerin zu mir und reagiert mit schlimmen neurologischen Anfällen, wenn sie nicht raus kann. Dieser Ratgeber begleitet dich Schritt für Schritt zu deiner passenden Entscheidung für dich und deine Katze.

Brauchen Katzen Freigang?

Warum viele Katzenhalter:innen über Freigang nachdenken

Viele Katzenmenschen möchten ihrem felinen Liebling naturnahe Erlebnisse ermöglichen. Das Schnuppern im frischem Gras stillt Urinstinkte und sorgt für Lebensfreude im Alltag. Gute Schutzmaßnahmen schaffen dafür den passenden Rahmen.

Können Wohnungskatzen auch ohne Freigang glücklich sein?

Auf jeden Fall! Wohnungskatzen können ein rundum zufriedenes Leben führen. Eine spannende Gestaltung deiner Räume bietet dafür Abwechslung. Kletterbäume und gemeinsame Spiel- und Beschäftigungszeiten halten deine Katze fit und zufrieden. Reine Wohnungskatzen vermissen den Freilauf meist nicht. Zuneigung, katzengerechte Rückzugsorte und eine ansprechende Wohnungsgestaltung sichern das wohlige Glück.

Welche Vorteile hat Freigang für Katzen?

  • Bewegung und körperliche Auslastung
    Draußen sprintet eine Katze über grünen Rasen. Das Klettern auf Bäume stärkt ihre Muskulatur spürbar. Freigänger verbrauchen spielend viele Kalorien im Alltag. Das beugt Übergewicht vor und hält fit.
  • Natürliche Sinneseindrücke und Beschäftigung
    Die Natur bietet deiner Katze aufregende Reize. Sie riecht feuchte Erde und raschelndes Laub. Das Beobachten kleiner Insekten hält ihren Geist wach.
  • Revierverhalten ausleben
    Im Freilauf steckt deine Katze ihr Revier eigenständig ab. Sie setzt Duftmarkierungen und lebt ihre natürlichen Verhaltensweisen aus. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein nachhaltig.

Welche Risiken hat Freigang?

Straßenverkehr

Der Straßenverkehr stellt draußen die größte Gefahr dar. Herannahende Autos fahren oft schnell heran. Katzen verschätzen sich bei Geschwindigkeiten leicht. In der Dämmerung wiederum sinkt ihre Sichtbarkeit. Eine verkehrsberuhigte Gegend bietet deiner Katze Schutz, sofern sich Autofahrer:innen an die Vorgaben halten.

Parasiten und Krankheiten

Beim Streifzug drohen Zecken und Flöhe. Der Kontakt zu fremden Katzen wiederum überträgt Krankheitserreger. Ein regelmäßiger Parasitenschutz hält deinen Liebling gesund. Passende Impfungen schützen verlässlich vor Ansteckungen mit lebensgefährlichen Viruskrankheiten. Prüfe nach jedem Abenteuertag das Fell nach Parasiten oder Verletzungen.

Vergiftungen und Gefahrenstoffe

In Nachbarsgärten lauern Gefahren durch Pflanzenschutzmittel oder Dünger. Auch ausgelegtes Schneckenkorn oder anderes Gift stellen ein hohes Risiko dar. Selbst ausgeschütteter Scheibenreiniger in Autos birgt eine Gefahr, wenn die Samtpfote durch die entstandene Lache läuft und sich anschließend die Pfote leckt. Achte stets auf plötzliche Verhaltensveränderungen deiner Katze, um schnell reagieren zu können.

Konflikte mit anderen Tieren

Fremde Katzen verteidigen ihr eigenes Revier oft vehement. Daraus entstehen mitunter lautstarke Kämpfe und Bisswunden. Die meisten Revierstreitigkeiten legen sich, wenn die Tiere über Markierungen „verhandelt“ haben, wer wann wo entlangstreifen darf. Kastrierte Tiere verhalten sich draußen zudem friedlicher als potente Artgenossen. Sie meiden unnötige Auseinandersetzungen meist. Du schützt deine Katze so vor Verletzungen und lebensgefährlichen Viruserkrankungen wie FIV („Katzenaids“).

Diebstahl oder Verirren

Neugierige Katzen schleichen in offene Keller oder Garagen. Manche von ihnen springen sogar in fremde Autos und werden dort versehentlich mitgenommen. Manche Tiere verlaufen sich nach einem Schreckmoment und finden nicht mehr nach Hause. Auch das Mitnehmen durch fremde Personen kommt vor. Ein Mikrochip und eine kostenfreie Registrierung in einem Tierregister wie TASSO oder Findefix sichern die Zuordnung zu dir.

Optimale Auslastung und Muskelaufbau Unfallrisiko im Straßenverkehr
Natürliche Sinneseindrücke fördern Fitness Ansteckung mit Krankheiten und Parasiten
Ausleben von Jagd- und Revierverhalten Gefahr von Revierkämpfen mit Artgenossen
Vorbeugung von Übergewicht und Langeweile Risiko des Verirrens oder Eingesperrtwerdens

Ist Freigang für jede Katze geeignet?

Katzen, die von Freigang profitieren können

Gesunde, neugierige Katzen blühen draußen meist richtig auf. Tiere mit großem Bewegungsdrang oder ehemalige Straßenkatzen benötigen oft die Weite der Natur, um sich auszupowern.

Katzen, für die Freigang ungeeignet ist

Für blinde, gehörlose oder anderweitig körperlich eingeschränkte Katzen ist Freigang besonders gefährlich. Sie nehmen herannahende Gefahren nicht rechtzeitig wahr oder können nicht angemessen reagieren. Ebenso schwierig kann Freigang für ängstliche, schreckhafte Katzen sein, die draußen schnell in Panik geraten. Junge Kätzchen ohne Impfschutz und Kastration sollten in jedem Fall drinbleiben. Für sie ist ein gesicherter Balkon perfekt.

Welche Voraussetzungen sollten für eine Freigängerkatze erfüllt sein?

  1. Kastration
    Die Kastration ist eine zwingende Voraussetzung für Freigänger. Sie verhindert ungewollten Nachwuchs. Kastrierte Katzen streunen zudem in deutlich kleineren Revieren und verstricken sich seltener in gefährliche Kämpfe. Das sorgt für ein gesünderes Leben.
  2. Impfungen
    Deine Katze benötigt im Freigang einen besonderen Impfschutz. Wichtig sind Impfungen gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche, Tollwut und Leukose. Deine Tierarztpraxis berät dich zur passenden Vorsorge. So startet deine Katze gesund in ihre Abenteuer.
  3. Mikrochip und Registrierung
    Ein Mikrochip unter der Haut kennzeichnet deine Katze eindeutig. Der Tierarzt bzw. die Tierärztin setzt den etwa Reiskorn großen Chip schmerzarm ein. Registriere die Chipnummer kostenfreu bei einem Haustierregister. So findet deine Katze bei Verlust zurück nach Hause.
  4. Gesundheitszustand
    Ein fitter Gesundheitszustand bildet eine wichtige Grundlage. Deine Katze sollte uneingeschränkt klettern und springen können.

Wann darf eine Katze zum ersten Mal nach draußen?

Nach dem Einzug bleibt deine Katze in der Regel für mehrere Wochen drinnen, um ihr neues Zuhause als sicheren Hafen kennenzulernen. Sie benötigt Zeit für die Bindung an dich und ihr Kernrevier. Erst danach findet sie draußen verlässlich zurück. Bei scheuen Tieren kann die Eingewöhnungsphase sogar mehrere Monate andauern.

Wie gewöhnst du deine Katze an Freigang?

Gehe bei den ersten Schritten behutsam vor. Öffne die Terrassentür an einem ruhigen, nicht ganz so sonnigen Tag. Begleite deine Katze mit ruhiger Stimme und Leckerlis und halte die Türe dabei für den Rückzug weit offen. Unmittelbar vor der regulären Fütterungszeit klappt die Heimkehr besonders gut.

Freigang im Jahresverlauf - worauf solltest du achten?

Freigang im Frühling

Im Frühling erwacht die Entdeckerlust deiner Katze neu. Achte jetzt vermehrt auf Zecken im hohem Gras. Erneuere den Parasitenschutz rechtzeitig vor den warmen Tagen. So startet deine Katze fit in die warme Saison. Achte auch auf Brutzeiten von Vögeln und versuche, deine Katze in diesen Zeiten drin zu halten.

Freigang im Sommer

Starke Hitze fordert den Organismus deiner Katze heraus und erfordert Hitzeschutz. Stelle schattige Wasserschalen draußen im Garten bereit und schaffe zusätzliche Schattenplätze. Helle Katzenohren und -nasen benötigen Sonnenschutz gegen Sonnenbrand. Verlege die Ausflüge lieber in die kühleren Morgenstunden.

Freigang im Herbst

Im Herbst werden die Ausflüge meist spürbar kürzer. Trockne durchnässte Pfoten und Fell sanft ab. Biete deinem Liebling drinnen warme Kuschelplätze an. Deine Katze genießt jetzt ruhige Abende drinnen mehr.

Freigang im Winter

Schnee und Eis verkürzen die Runden im Freien meist deutlich. Sichere deiner Katze jederzeit Zugang zum Haus oder stelle einen geschützten Unterschlupf in Hausnähe zur Verfügung. Eine Katzenklappe bietet perfekten Schutz vor Kälte. Reinige die Pfoten sanft von Streusalz und Schmutz. Ein Pfotenbalsam regeneriert und schützt zusätzlich.

Alternativen zum Freigang

Gesicherter Balkon

Ein vernetzter Balkon bietet frische Luft ohne Gefahren. Ein langlebiges, drahtverstärktes Katzennetz sichert vor Stürzen ab. Erhöhte Liegebretter ermöglichen einen Ausblick ins Grüne und eine katzenfreundliche Bepflanzung bietet Schatten und lädt zum Schnuppern ein. Deine Katze genießt die frische Luft vollkommen sicher.

Katzengehege

Ein Freigehege im Garten verbindet Natur und Sicherheit. Ein fester Rahmen schützt deine Katze vor Risiken. Höhlen und Kletterstämme sorgen für abwechslungsreichen Spaß. Weiches Gras unter den Pfoten fühlt sich herrlich an. Diese Lösung eignet sich ideal für vorsichtige oder eingeschränkte Tiere mit Entdeckerlust.

Spaziergang mit Geschirr und Leine

Geführte Spaziergänge an der Leine schenken neue Reize und ermöglichen das Erkunden neuer Orte. Gewöhne deine Katze drinnen langsam an das Geschirr. Wähle draußen ruhige Wege ohne Ablenkung und Lärm und baue einen sicheren Rückruf auf. Deine Katze bestimmt stets das Tempo der Tour. So erkundet ihr gemeinsam die grüne Nachbarschaft.

Beschäftigung in der Wohnung

Gestalte deine Wohnung mit abwechslungsreichen Kletterwegen an Wänden. Intelligenzspielzeug und Angelspiele halten den Geist wach. Bringe Moos oder ungiftige Rinde aus dem Wald mit. Das sorgt für spannende Naturdüfte im Wohnzimmer. Deine Wohnungskatze bleibt so rundum ausgelastet.

Häufige Fehler bei Freigängerkatzen

Ein häufiger Fehler ist verfrühtes Rauslassen ohne Eingewöhnung. Auch unkastrierter Freigang führt schnell zu Leid und Kämpfen. Ebenso gefährlich ist ein mangelnder Parasitenschutz. Verwende keine festen Halsbänder wegen einer hohen Strangulationsgefahr im Gebüsch.

Checkliste: Ist deine Katze bereit für den Freigang?

✔️ Hat ihr zuhause als Kernrevier kennengelernt (meist mindestens 4-6 Wochen).
✔️ Kastration ist vollständig erfolgt und gut abgeheilt.
✔️ Impfungen gegen Schnupfen, Seuche, Leukose und Tollwut aktuell.
✔️ Mikrochip ist gesetzt und bei einem Register eingetragen.
✔️ Fitter Gesundheitszustand ohne Einschränkungen liegt vor.
✔️ Schutz gegen Würmer, Zecken und Flöhe ist aktiv.
✔️ Verkehrsberuhigte Wohnumgebung ohne Gefahrenquellen vorhanden.
✔️ Sichere Rückzugsmöglichkeit ins Haus ist gewährleistet.

FAQs

Brauchen Katzen Freigang?

Nein, Wohnungskatzen leben bei katzengerechter Gestaltung ebenso glücklich und meist länger.

Können Wohnungskatzen glücklich sein?

Ja, Klettermöglichkeiten, artgerechte Beschäftigung und angemessene Ressourcen schenken ihnen alles, was sie brauchen.

Ist Freigang artgerecht?

Ja, Freigang ermöglicht natürliche Verhaltensweisen, sofern die Umgebung katzengerecht und sicher ist.

Wann darf eine Katze nach draußen?

Erst etwa nach vier bis sechs Wochen Eingewöhnung im Zuhause darf sie raus. Wichtig ist, dass sie ihr Zuhause als Kernrevier angenommen hat.

Ab wann dürfen Kitten raus?

Kitten dürfen frühestens nach Kastration und vollständigem Impfschutz nach draußen. Besser ist es, sie erst im Erwachsenenalter rauszulassen, da sie dann Gefahren besser einschätzen können.

Muss meine Katze kastriert sein?

Ja, Kastration schützt vor Nachwuchs, vermindert Unfälle und verhindert Kämpfe. In vielen Städten gilt zudem eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen.

Wie gefährlich ist Freigang für Katzen?

Verkehr und Parasiten bergen Risiken, die nicht von der Hand zu weisen sind. Auch die steigende Anzahl von Pools in Gärten, ungesicherte Regentonnen und vieles mehr bergen lebensgefährliche Risiken.

Welche Krankheiten können Freigänger bekommen?

Besonders häufig sind Katzenschnupfen, Katzenseuche, Leukose oder Parasitenbefall ohne Schutz.

Wie schütze ich meine Katze draußen?

Kastration, Impfungen, Mikrochip und Parasitenschutz bilden wichtige Pfeiler.

Sollte meine Katze gechippt sein?

Ja, der Mikrochip ermöglicht Tierarztpraxen, Tierheimen und Ordnungsämtern die schnelle Zuordnung bei Verlust. In manchen Städten gilt eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht.

Welche Impfungen braucht eine Freigängerkatze?

Empfohlen werden Impfungen gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche, Tollwut und Leukose.

Gibt es Alternativen zum Freigang?

Ja, gesicherte Balkone, Freigehege oder Spaziergänge an der Leine eignen sich gut.

Reicht ein gesicherter Balkon aus?

Für viele Wohnungskatzen reicht ein artgerecht gestalteter Balkon mit Frischluft vollkommen aus.

Kann ich mit meiner Katze an der Leine spazieren gehen?

Ja, mit Geduld und passendem Geschirr genießen viele Katzen Ausflüge. Weniger geeignet sind Leinenspaziergänge wiederum für sehr ängstliche, schreckhafte Katzen.

Fazit

Die Entscheidung für oder gegen Freigang hängt von der Wohnlage, der Fitness, den Bedürfnissen deiner Katze und deinem Nervenkostüm ab. Wenn du gute Voraussetzungen schaffst, ermöglichst du ein interessantes Leben im Freien. Wäge Vor- und Nachteile für deine persönliche Situation gut ab, denn du triffst in den meisten Fällen eine dauerhafte Entscheidung für deine Katze – auch bei Umzug oder veränderten Lebensverhältnissen.

  1. Gute Vorbereitung durch Kastration, Impfung und Mikrochip bildet die Basis.
  2. Freigang bietet tolle Reize, erfordert jedoch eine verkehrsarme und möglichst sichere Umgebung.
  3. Gesicherte Balkone oder Freigehege stellen sichere Alternativen dar.

Carmen Schell

Carmen Schell, Katzenpsychologin

Als Katzenverhaltensberaterin und Inhaberin von Cattalk® bietet sie Tierhalter:innen professionelle Unterstützung bei allen Fragen zu Haltung und Problemverhalten von Katzen. Neben der persönlichen Beratung und Online-Coachings gibt sie regelmäßig Vorträge und bundesweite Seminare für interessierte Laien und Profis. Ihr Herz hat sie besonders an Katzen aus dem Tierschutz verloren und engagiert sich ehrenamtlich in regionalen Tierheimen.

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Epa sagt:

    Jo, der Teichsauger bringt’s wirklich. Ich habe mich einige Male damit abgeplagt, meinen (gar nicht mal so großen) Teich per Hand sauber zu bekommen. War eine schier endlose und nervige Aufgabe. Jetzt geht es ja besser. Puh!
    Ach so, ein Zwerg aus der Nachbarschaft hatte noch gemeint, ich könnte das doch auch bei dem Aquarium seines Pappas machen, den und mich natürlich sehr erheitert hat. 😉

  2. Thomas sagt:

    Hi, ich habe auch seit dem Frühjahr einen Schlammsauger und muss sagen, die Investition hat sich wirklich rentiert.
    Letztes Jahr hat das reinigen wesentlich länger gedauert. Und bei dem Wetter dieses Jahr währe das wahrscheinlich auch viel kälter geworden 🙂

  3. kamm sagt:

    können sie mir den preis ihres super sauger mailen
    mfg jk

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo und vielen Dank für die Anfrage. Hier finden Sie unser Teichschlammsauger-Sortiment: https://www.zooroyal.de/Gartenteich-Shop/Teichsauger-und-Zubehoer/

  4. Margit H. sagt:

    Ich habe mir die Frage auch gestellt, ob ich mir Katzen für die Wohnung oder mit Freigang hole. Nach einigen Gesprächen mit weisen Damen des Fachs (Tierheim), kam ich zur Erkenntnis, dass es meine Pflicht ist, meinen Katzen ein schönes Leben zu bescheren und das ich nicht das Recht habe, sie so stark einzugrenzen. Ich habe mir deswegen zwei Katzen aus dem Tierheim geholt (Mutter mit Sohn) und diese an Ihre Umgebung gewöhnt. Ich wohne im ersten Stock auf zwei Etagen an einer Pferdekoppel und meine Katzen konnten sich quer über das Dach, die Balkone und unten im Garten vergnügen. Sie kamen immer wieder, waren ausgeglichener und wenn etwas passiert wäre, dann hätte ich mir keinen Vorwurf gemacht, da sie ein schönes Leben gehabt hätten.
    Heute gehen meine Katzen bei meinen Nachbarn ein und aus und ich denke es war die richtige Entscheidung.

    Margit

  5. Petra sagt:

    Bin beim Schmökern in ihren Blog auf die schöne schneeweiße Katze aufmerksam geworden; der Artikel ist natürlich ebenfalls sehr gut gelungen.

    Können Sie mir verraten, welche Rasse diese Katze ist? Vielen Dank im Voraus.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Petra

      Bei der Katze im ersten Bild handelt es sich um eine weiße Maine Coon 🙂

  6. huuck sagt:

    Uns ist ein streuner zugelaufen wir haben sie nie genötigt bei uns zu bleiben sie gehen wann immer Sie wollte. Nach einem halben jahr kam sie immer häufiger zurück, seit einem Monat schläft sie am Tage bei uns und ist nachts unterwegs. Ohne das wir es ihr beigebracht haben meldet sie sich wenn sie raus möchte.Sie bekommt ihr Leckerli nur in Verbindung mit einer Aufgabe mal in einer Pappschachtel oder einem kleinen Ball mit Öffnungen oder im wollknäuel versteckt. Sie hat bisher keine Verletzungen oder Parasiten gehabt.

  7. Alexandra sagt:

    Liebe Tierfreunde,

    ich weiß nicht mehr was ich machen soll…
    ich habe meine schnee weiße Katze vor 4 Jahren aus dem Tierheim geholt . Sie war immer ein freigänger und jetzt bin ich nach Hamburg gezogen extra in eine grünere gegend … Meine Lucy ist seeeeeehhhhrrrr zutraulich , sie würde niemanden kratzen oder beißen und das schlimmste ist sie geht einfach jedem hinterher weil sie es gewohnt ist mit mir spazieren zu gehen… doch einige Nachbarn nehmen sie einfach mit nach hause weil sie denken es hat nen besonderen grund warum sie mitgeht. Ich suche sie mind einmal im Monat wie verrückt , schlafe die ganze nacht nicht und gehe jede stunde raus um sie zu suchen … jedesmal ist es das selbe sie geht jemandem hinterher und der nimmt sie nach hause… was soll ich machen die nachbarn denken ich bin eine tierquelerin weil sie zu anderen essen geht aber tatsache ist sie isst alles was man ihr gibt und soviel man ihr gibt … Ich will das nicht ich will wissen wo und wann und wiviel sie isst… Vorallem will ich mir nicht die ganze Nacht sorgen machen. Lucy ist mein schatz und ich will ihr nicht den Freigang verbieten aber auch nicht das alle Nachbarn sie mit nach hause nehmen… ich verstehe nicht warum man einfach ein tier mitnimmt grundlos… jedesmal höre ich : sie ist mir einfach mit zu mir gefolgt… SUPER!!!! Aber Sie weint so schrecklich wenn sie nicht raus darf… wass soll ich machen -.-…

    1. ZooRoyal sagt:

      Liebe Alexandra,

      vielleicht versuchst du mal das Gespräch mit der Nachbarschaft zu suchen und erklärst ihnen, dass du eine ganz besonders zutrauliche Samtpfote hast, der es gut geht und die nicht von der Nachbarschaft gefüttert werden mag/soll. In der Regel reicht dies schon aus. Teile deiner Umgebung ebenfalls mit, dass du es nicht wünschst, dass sie die Katze in die Wohnung lassen und das sie nur daheim schlafen soll. Hier hast du auch zur Not das Recht auf deiner Seite. Darüber hinaus sollte deine Samtpfote gechipt bzw. registriert sein, sodass du im Notfall kontaktiert werden kannst.

      Die Katze einzusperren wäre natürlich die letzte Option. Versuche jedoch tatsächlich erst einmal das Gespräch zu suchen, vielleicht bewirkt es ja etwas.

      Wir wünschen dir viel Glück und eine schöne Woche!

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

    2. Anja sagt:

      Wie wäre es mit einem Halsband und einer Plakette mit ganz kurzer Erklärung und Adresse hinten drauf?
      ZB Katze sehr zutraulich,frisst immer,bitte melden,oder so?

      1. ZooRoyal sagt:

        Liebe Anja,

        tendenziell ist dies eine gute Idee. Achte allerdings darauf, dass du ein Halsband anschaffst, welches im Notfall abreißt bzw. abfällt. Sonst könnte es sein, dass deine Katze in der Not böse Verletzungen davon trägt und im schlimmsten Falle sogar erstickt.

        Liebe Grüße,
        dein ZooRoyal Team

    3. Michelle sagt:

      Zwar verspätet, aber vielleicht noch interessant für dich: sag , dass deine katze eine krankheit hat, und nur ganz nestimmtes futter bekommen darf, weil sie sonst durchfall bekommt (oder nierenstreine). es ist zwar kicht die feine art, aber anders wollen es die meisten menschen nicht verstehen..

  8. Connd sagt:

    Wir hatten auch so eine sehr zutrauliche Katze , die in der Nachbarschaft bekannt war . Nur fremde nahmen sie immer wieder auf dem Arm und glaubten sie müssten sie retten ! Oft musste ich den Leuten sagen das sie zu uns gehört und sie sie wieder runterlassen sollten . Das ganze Spiel ging eineinhalb Jahre gut , dann war sie für immer weg. Mein kleiner Sohn litt sehr darunter das seine Miez weg war. Jetzt haben wir drei neue Katzen die wir von Anfang draußen nie hochgenommen oder angelockt haben . Sie gehen auch zu keinen Fremden und lassen sich auch nicht draußen anfassen ! Wir hoffen das sie lange bei uns sind den in der Wohnung sind es die super Schmusetieger !!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Connd,

      deine Geschichte ist wirklich sehr traurig. Verständlich, dass du nun Angst hast, deine neuen Tiere raus zu lassen. Wir wünschen euch mit euren neuen Schmusetigern mehr Glück.

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  9. P sagt:

    Hallo,
    eine sehr schöner Beitrag.
    ich bin der Meinung, dass eine Katze (mit sehr wenig Ausnahmen) immer sein Freigang bekommen soll.
    Wir wohnen in 3-Stockwerk und das geht. Man muss es halt besser organisieren. Es ist zwar aufwendig, aber es ist keine Ausrede, dass man kein Freigang gibt. Wir möchten das unsere Katze glücklich ist, also machen wir es.
    Ich bin auch der Meinung, dass wenn Tiere glücklich sind, werden sie auch gesunder. So spart man auch nicht nur an verkratzen Möbeln, sondern auch Tierarzt Rechnungen.
    Mit den verschwundenen Katzen ist es so. Es werden fast so viele Tiere gefunden, wie es verloren gehen.
    Sie suchen sich seine Menschen selber aus. Ich sage einfach, Hauptsache, dass sie glücklich sind. Ein Chip würde ich trotzdem einsetzen. Man weiß ja halt nie.
    Liebe Grüße
    Peter

  10. Kater sagt:

    Hallo,

    Danke für den Artikel.

    Mich stört allerdings die Anordnung und Gewichtung der Gefahren für die Katze beim Freilauf. Das kann ich so wirklich nicht Nachvollziehen. Dass eine Katze von einer anderen Katze oder einem Mader getötet wird, oder gar im Teich ertrinkt ist schlicht und einfach eine Ausnahme oder gar eine Rarität.

    Die größte Gefahr ist offensichtlich der Verkehr! Da kann man noch so ländlich wohnen Verkehr und Raser gibt es überall und deshalb leider auch die immense Gefahr überfahren zu werden.

    Zweitgrößte Gefahr für Freigänger sind jedenfalls Hunde, die vom Besitzer nicht unter Kontrolle gehalten werden können bzw. deren Besitzer nicht mit Intellekt gesegnet wurde (natürlich sind hier vor Allem Kampfhundehalter gemeint).

    Die weitere Reihung sollte mit Giftfallen, im Garten verwendeten Giften und anderen vom Menschen produzierten Gefahrenquellen angegeben werden.

    Danke.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo,

      vielen Dank für deine Anmerkungen! Die Punkte bezüglich der Hunde und der Giftköder haben wir in unseren Beitrag aufgenommen.
      Die Anordnung der Punkte hat jedoch nichts mit einer Rangfolge von „schlimm“ zu „weniger schlimm“ zu tun. Die Punkte sollen lediglich jeweils auf das einzelne Problem hinweisen. 🙂

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  11. Anja sagt:

    Ich habe meinen geliebten Kater er war erst 15 Monate verloren! Er ist leider direkt in ein Auto gerannt .
    Ich hab vorher alles versucht mit Leinenfreigang 3mal am Tag 40minuten er wollte mehr als er 8 Monate war hab ich ihn dann rausgelassen leider…..von da an hab ich immer gesucht er hatte dauernd eine Verletzung bis er schließlich totgefahren wurde. Ich hab ihn so sehr geliebt und leide so sehr er fehlt mir immer und überall . Nachts war er drin der Unfall passierte zwischen 18.oo und 19.00 Uhr Jetzt habe ich einen 10 Monate alten britisch Kurzhaar Kater seid 1 Woche er bleibt drinnen und ist das genaue Gegenteil von meinem Kurti ganz ruhig und verschmusst für mich ist klar nie wieder einen Freigänger die Sorgen und diese ständige Angst kann ich nicht mehr aushalten

  12. Binderszewsky sagt:

    Haben einen Freigänger, Melody. Ihr Häuschen steht auf der Terasse, welches sie nachts benutzt. Nun hat eine schwarze Katze es belegt u frisst auch Reste aus Melodys Schüssel. Sie hat Angst, das merkt man. Was kann man tun, damit die schwarze Katze nicht mehr ihr Haus belegt? Mit frdl. Gruß

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo,

      die beste Möglichkeit wäre wahrscheinlich, eine mikrochipgesteuerte Katzenklappe in Melodys Häuschen einzubauen. Das ist zwar etwas kostenintensiv, hindert die andere Katze aber zu 100% daran, Melodys Häuschen zu betreten. Eine solche Klappe findest du zum Beispiel hier bei uns: https://www.zooroyal.de/katze/drinnen-draussen/katzenklappe/?s=536
      Ansonsten solltest du die fremde Katze verscheuchen, sobald sie in der Nähe ist (natürlich nicht zu grob), damit sie merkt, dass Melodys Häuschen nicht ihr Gebiet ist.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  13. Julia sagt:

    Hallo, ich bin vor kurzem mit meinem Freund zusammengezogen. Mein Kater (2 Jahre, kastriert, nicht gekennzeichnet) war 6 Wochen bei meiner Mutter wg. Umzug und Renovierung. Da ging er auch raus. Als er wieder bei mir war, bin ich mit ihm mit Leine spazieren gegangen. Damit er die Gegend kennenlernt und weiss wo er hin muss. Dann habe ich ihn alleine rausgelassen und er ist für 2 Tage verschwunden. Danach ist er jeden Abend raus und jeden Morgen zurückgekommen. Wir haben in der Nachbarschaft viele Katzen und ich habe 2 mal nachts gehört wie sich die Katzen „streiten“.
    Zwei Wochen ging es gut, jetzt ist er seit 6 Tagen verschwunden. Ich vermute er wurde verjagt und hat sich ein neues Revier gesucht.
    Wie kann ich ihn finden?? Ich werde verrückt vor Sorge und Ungewissheit.
    LG Julia

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Julia,

      oh nein, das tut uns leid! Wenn dein Tier nicht bei Tasso registriert bist, musst du auf eigene Faust suchen. Am besten fragst du mal in der Nachbarschaft, ob Jemand deinen Kater gesehen hat. Bitte deine Nachbarn auch, in ihren Kellern nachzuschauen. Es kann auch helfen, Zettel mit einem Foto in der Nachbarschaft aufzuhängen.

      Wir drücken dir die Daumen, dass dein Kater nur auf einer langen Erkundungstour ist und bald wieder auftaucht.

      Viele Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

      1. Julia sagt:

        Er ist heute morgen, genau nach 1 Woche, zurück!!! Bin so glücklich!
        Habe gestern noch weitere Plakate aufgehängt, muss die jetzt wieder alle einsammeln und zum TA zum chipen.
        Vielen Dank!!
        Julia

        1. ZooRoyal sagt:

          Hallo Julia,

          das ist toll – wir freuen uns mit dir!

          Viele Grüße,
          Dein ZooRoyal Team

  14. Anne sagt:

    Hallo,
    ich habe zwei Katzen (Siam und Europäische Kurzhaar) und seit einiger Zeit gehen wir mit beiden mit Leine draußen spazieren, vorallem in den Garten. Die Siamkatze hat wenig Interesse und geht meistens schnell zurück ins Haus, aber der Kurzhaar gefällt das ganz gut.
    Unsere Wohngegend (großer Garte, verkehrsberuhigte 30-erZone und anliegende Wälder) würden einen Freigang durchaus anbieten.
    Nächste Woche ist die Kastration, gechipt ist die Katze bereits. Und auch mit den Anstehenden Impfungen und Halsbändern ist mir soweit alles klar.
    Mein Problem ist, dass ich nicht weiß, wie wir unser Haus umgestalten können, dass Luis alleine das Haus verlassen und Aufsuchen kann, ohne, dass wir da sein müssen. Es ist ein Miethaus, wir können also nicht einfach so an den Türen etwas ändern. Die Tür ist zu dick, um eine Katze draußen mauzen zu hören.
    Die beste Möglichkeit wäre eigentlich das Fenster in den Garten. Die Höhe könnte ja mit einer Leiter o.ä. verringert werden. Hat jemand da Erfahrungen oder Möglichkeiten?
    Was kann man da relativ preisgünstig machen, was trotzallem Einbruchssicher ist und nach Auszug gut entfernbar?
    Vielen Dank für Tipps
    Anne

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Anne,

      einen konkreten Vorschlag haben wir leider nicht für dich. Aber es wäre evtl. eine Idee, deinen Katzen durch Clickertraining beizubringen, sich vor der Türe in irgendeiner Art bemerkbar zu machen.
      Unsere Community hat bestimmt noch weitere Tipps für dich!

      Noch ein kleines Hinweis: bitte achte darauf, deine Katzen nicht durch ein gekipptes Fenster nach draußen zu lassen. Bei einem gekippten Fenster kann es sehr schnell zu schwereren Unfällen kommen.

      Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Lösungssuche,
      dein ZooRoyal Team

      1. Sandra Hacker sagt:

        Hallo Anne, das Problem mit dem „bemerkbar machen“ hatten wir mit unserem Kater auch. Das haben wir mit einem bewegungsmelder samt türgong gelöst. Den bewegungsmelder mit Batterien haben wir einfach seitlich vor die Haustür gestellt. Sobald sich unser Kater bin vor die Haustür setzt, klingelt der türgong in der Wohnung und wir können Katerchen rein lassen. Den Trick hatte unser Snowden relativ schnell raus. Funktioniert mit Sicherheit auch beim Fenster. Der bewegungsmelder kann ja auch unterhalb vom Fenster auf den Boden gestellt werden. Ach Ja, gekauft haben wir das Teil beim bekannten internetanbieter mit dem A. und ey hat ungefähr 20€ gekostet. Einfach mal katzenklingel als Suchbegriff eingeben. Freunde und Bekannte staunen und sind fasziniert von unserem „klingelnden“ Kater.

    2. Käthe sagt:

      Falls noch keine Lösung gefunden wurde: meine Tante hatte in ihrer alten Wohnung einen Balkon mit Treppe zum Garten. Nachtsüber wenn die Roladen runter waren hat sie ein Stück offen gelassen und die Tür angelehnt. Der daran angrenzende Raum war ansonsten abgeschlossen, aber die Katzen konnten die ganze Zeit raus. Sonst kann man auch ein Fenster auf Kipp lassen, das funktioniert bei unserm Kater sehr gut.

  15. Jürgen Meier sagt:

    Hallöchen,
    dieses ist mein 2. Kätzchen, da das erste nach 16 Jahren an einem Tumor verstarb.
    Ich wohne Parterre und habe von unserem Balkon bis zur Erde gebaut ca. 2m. ( Man diese aber auch fertig kaufen) An der Leiter habe ich einen Bewegungsmelder installiert, und diesen mit einem Summer
    verbunden. Das ist kein großer Kostenaufwand. Nun höre ich ohne Katzenklappe wann mein Schlingel herein möchte. Dieses als kleiner Tipp .
    Jürgen

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Jürgen,

      vielen Dank für deinen Tipp! 🙂

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  16. Maria H. sagt:

    Hallo,
    ich habe zwei kleine Kätzchengeschwister (w/m) vom Bauernhof geholt, also war klar, dass sie Freigang bekommen, weil sie es schon so gewohnt waren. Sie sind jetzt 1 1/2 Jahre alt, der Kater ist zum Glück sehr häuslich und etwas ängstlich und geht nicht weit weg, aber die Katze hat leider gar keine Angst vor Autos und geht am liebsten auf Baustellen in der Nähe oder wo es gerade sehr gefährlich ist, statt in unserem schönen großen Hinterhof zu bleiben. ich habe das Gefühl, dass sie sich hier nicht wohlfühlt, vielleicht vertreibt sie ihr Bruder aus seinem Revier? Die beiden kämpfen draußen häufig, aber eigentlich sieht es noch spielerisch aus und sie verstehen sich sonst sehr gut. Kann ich irgendetwas machen, dass sie sich hier besser fühlt, oder sich besser gegen ihren Bruder durchsetzen kann?
    Außerdem müsste ich nur eine schmale Feuerwehrzufahrt für sie unpassierbar machen, dann könnte sie nicht mehr so schnell auf die Straße rennen. Zäune darf ich aber nicht anbringen. Hat jemand eine Idee, wie das gehen könnte? Mit Katzenschreck oder Klickertraining oder ….. ?
    Und vielleicht weiß jemand, wann Freigang für die Katzen am sichersten ist. Besser nachts oder tagsüber? Über Antworten würde ich mich sehr, sehr freuen!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Maria,

      schön, dass du dir so viele Gedanken über den sicheren Freigang deiner beiden Samtpfoten machst. 🙂
      Wir haben deine Schilderung an unsere Tierexpertin weitergeleitet, diese meldet sich so schnell wie möglich bei dir!

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

    2. ZooRoyal sagt:

      Hallo Maria,

      das ist wirklich schade, dass du dir diese Gedanken machen musst. Aber eine Freigänger-Katze lässt sich leider nicht steuern – sie wird dahin gehen, wohin sie möchte. In jedem Fall ist es denkbar, dass sie ihrem Bruder aus dem Weg gehen möchte. Hier ist es sinnvoll, sich zu fragen warum dem so ist. Gibt es vielleicht nicht für beide die notwendigen Ressourcen? Möglicherweise gibt es in eurem Hinterhof/Haushalt nur einen höher gelegenen Ausguck. Für die zweite Katze fehlt er. Ebenso kann das andere Dinge betreffen: Wasser- und Futterstellen, (aus Sicht der Katzen geeignete) Liegeflächen oder ähnliches. Schaffe hier möglichst Verhältnisse, unter denen sich zwei Katzen gleichzeitig in eurem Hinterhof wohlfühlen können. Für jede Ressource gilt, dass sie pro Katze mindestens 1 mal plus eine weitere vorhanden sein muss. Auch Pheromonprodukte wie Feliway Classic oder Feliway Friends im Haushalt können das Verhältnis zwischen euren Katzen verbessern und Spannungen reduzieren. Eventuell lässt sich mit diesen Methoden schon der Entfernungsradius deiner Katze reduzieren.

      Die entsprechenden Produkte findest du hier: https://www.zooroyal.de/marken/feliway/

      Eine mit dem Zaun vergleichbare Alternative für die Feuerwehrzufahrt gibt es eigentlich nicht. Du kannst theoretisch versuchen, deiner Katze eine Grenze aufzutrainieren. Die praktische Umsetzung ist aber alles andere als leicht und sollte unter professioneller Anleitung erfolgen. Eine Garantie, dass sie nicht dennoch überschritten wird, bietet auch das leider nicht. Ebenso verhält es sich mit Duftstoffen oder ähnlichem. Kann funktionieren, vielleicht aber nur vorübergehend oder auch gar nicht.

      Der Freigang für die Katzen ist tendenziell natürlich zu den Hauptverkehrszeiten – gerade in Straßennähe – gefährlicher. Da Katzen sich auch in der Dunkelheit sehr gut orientieren können, stellt der Freigang in der Nacht kein größeres Risiko für sie dar.

      Wir hoffen, dass wir dir mit unseren Ratschlägen weiterhelfen konnten und wünschen dir und deinen Fellnasen alles Gute!
      Viele Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  17. Steffi sagt:

    Hallo!unser kleiner ist jetzt 6 Monate!wir merken irgendwie das er raus will….das Problem ist aber leider das wir im Dachgeschoss wohnen und die Tür demnach nicht auf ist…..
    Kein Keller etc…
    Wie sollen wir das machen?eine zweite katze (Kater)würde unser Vermieter nie zulassen!die haben den einen schon mit Protest hingenommen

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Steffi,

      oh je… eine Möglichkeit, eurem Kater von einer Dachgeschosswohnung aus Zugang ins Freie zu verschaffen, sehen auch wir nicht.
      Aber lass uns doch mal schauen, welche alternative Möglichkeiten in dieser Situation bestehen. 😉
      Hier gilt es nämlich nun, deinem Kater alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten. Du solltest tägliche mehrere Stunden für die seine geistige Auslastung einplanen. Wichtig sind beispielsweise gemeinsame Spiele. Toll geeignet und für viele Katzen ein echtes Highlight ist eine Spielangel – damit kannst du den kleinen Kerl so richtig auspowern. Um ihn nicht nur körperlich, sondern auch mental zu beschäftigen, eignet sich wunderbar das Clickertraining. Hier findest du zwei interessante Beiträge (der 2. Beitrag bezieht sich auf Hundetraining, du kannst es aber 1:1 auf Katzen übertragen) dazu: https://www.zooroyal.de/magazin/katzen/training-erziehung-katzen/clickertraining-katze/
      https://www.zooroyal.de/magazin/hunde/training-hundesport/clickertraining/
      Eine weitere geniale Auslastungsmöglichkeit sind Futterspielzeuge. Sie sorgen dafür, dass Katzen sich ihr Futter erarbeiten müssen und so beschäftigt sind.
      Und außerdem solltest du ihm einen schönen Ausguck am Fenster einrichten, damit er seine Umgebung gut beobachten und auf diese Weise an der Außenwelt teilhaben kann. Zugang zu einem mit mindestens einem Katzenschutznetz ausbruchssicher gemachten Balkon wäre natürlich auch eine schöne Möglichkeit, falls ihr über einen solchen verfügt.

      Wir hoffen, dass wir euch helfen konnten und wünschen euch weiterhin viel Spaß mit dem kleinen Rabauken.

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  18. Elena sagt:

    Bei der Umfrage ist fehlt mir eine Option. Ich halte auch nicht viel davon Katzen gegen ihren Willen einzusperren, wenn sicherer Freigang möglich wäre. Unsere Katzen haben alle die Möglichkeit nach draußen zu gehen. Die meisten sind wahnsinnig gerne draußen und würden es hassen eingesperrt zu sein. Und eine geht nicht raus. Sie könnte, jederzeit. Sie will aber nicht.

    Für sie wäre die passende Antwort auf die Frage „Ist deine Katze ein Freigänger“ also:

    Nein – aber ich könnte meine Katze nie einsperren.

  19. Petra sagt:

    Wir haben eine Freigänger-Katze, deren Besitzer verstorben ist, aufgenommen.
    Wir haben ihr im Sommer ein Katzenhaus gebaut, welches sie auch gut annahm. Seit ein paar Tagen meidet sie es. Richt kurz am Eingang und geht schnell weg. Die Kuscheldecke habe ich gewaschen. Das kann nicht die Ursache sein. Wie können wir dem lieben Tier helfen?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Petra,
      es ist schön zu hören, dass ihr euch um die Freigänger-Katze gekümmert habt und ihr ein Katzenhaus gebaut habt. Es ist jedoch verständlich, dass es besorgniserregend ist, wenn die Katze plötzlich das Katzenhaus meidet. Es gibt verschiedene Gründe, warum sie dieses Verhalten zeigen könnte.
      Es ist möglich, dass sich die Katze vor etwas im oder um das Katzenhaus herum unwohl fühlt. Es könnte ein fremder Geruch, ein unerwartetes Geräusch oder eine Veränderung in der Umgebung sein. Obwohl du die Kuscheldecke gewaschen hast, ist es dennoch möglich, dass die Katze dennoch einen vertrauten Geruch vermisst oder dass es eine andere Veränderung gibt, die ihr unangenehm ist. Um der Katze zu helfen, könntet ihr versuchen, das Katzenhaus noch einmal zu inspizieren. Überprüft, ob es irgendwelche offensichtlichen Probleme gibt, wie zum Beispiel Insekten oder andere Störungen. Stellt sicher, dass das Katzenhaus sauber und komfortabel ist, mit einer weichen Decke oder einem Kissen, das ihr Geborgenheit bietet. Sind in der Nähe Bauarbeiten im Gange, die Lärm verursachen könnten? Gibt es andere Tiere oder Fremde, die die Katze möglicherweise beunruhigen?

      Wenn ihr keine offensichtlichen Probleme feststellt, kann es ratsam sein, die Katze beim Tierarzt untersuchen zu lassen, um sicherzustellen, dass sie gesund ist und keine gesundheitlichen Probleme vorliegen, die ihr Verhalten beeinflussen könnten. Darüber hinaus ist Geduld wichtig. Manchmal haben Tiere vorübergehende Veränderungen in ihrem Verhalten, die von selbst verschwinden. Gebt der Katze Zeit, sich wieder wohl und sicher zu fühlen. Bietet ihr alternative Rückzugsmöglichkeiten an, wie beispielsweise andere Verstecke oder Höhlen im Haus oder Garten. Es ist auch empfehlenswert, eine enge Beziehung zur Katze aufzubauen, indem ihr mit ihr spielt, Zeit mit ihr verbringt und sie mit Leckerlis oder Belohnungen positiv verstärkt. So könnt ihr ihr Vertrauen stärken und ihr zeigen, dass sie in eurer Obhut sicher ist.

      Wenn das Vermeidungsverhalten der Katze anhält oder sich verschlimmert, ist es ratsam, sich an einen Tierverhaltensspezialisten oder Tierarzt zu wenden, der spezifische Ratschläge und weitere Unterstützung bieten kann. Ich hoffe, dass diese Tipps hilfreich sind und dass die Katze bald wieder ihr Katzenhaus annimmt.
      Alles Gute für euch und euer neues Familienmitglied,
      dein ZooRoyal-Team

  20. Martin sagt:

    Hier fehlt mir doch sehr der Aspekt, dass Katzen für die Natur nachweislich schlecht sind. Sie killen Millionen Vögel und Nager! Freigang Katzen sind nicht natürlich und gehören verboten.

  21. Jutta Schreiter sagt:

    Ich wohne in der Stadt und habe einen kleinen naturnahen Garten, den ich unseren noch vorhandenen heimischen Tieren zur Verfügung stellen wollte. Es fanden sich auch schnell Kleintiere ein wie Meisen und Spatzen. Dazu eher am Boden lebende Vögel wie Rotschwänzchen und Zaunkönig. Ich hatte die Hausmaus, die Brand- und Spitzmaus. Es gab Libellen, Holzbienen und diverse andere Insekten.
    Dann kamen die Raubtiere in Form von „Freigänger“ „Haus“katzen. Gefühlt hat jeder Hauhalt mindestens eine Katze, die nach Herzenslust in fremden Gärten wildern darf. Als Gartenbesitzerin muss ich das dulden. Eine Frechheit sondersgleichen. Für jedes Haustier gibt es Auflagen, nur für die hier invasive und räuberische „Haus“katze nicht. Diese Raubtiere, die als einziges Raubtier auch dann töten, wenn sie keinen Hunger haben, dürfen in Massen nach Herzenslust überall wildern. Gartenbesitzer sind macht und rechtlos diesen Tieren und vor allem den Menschen, die sich diese anschaffen, gegenüber.
    So eine Katze ist ja auch praktisch. Um die muss man sich nicht kümmern. Die läßt man Morgens raus und dann vergnügt die sich in nachbarlichen Gärten. Dort hinterläßt sie ihre stinkenden Ausscheidungen und die diversen Tierleichen. Derweil gehen die Besitzer dieser Tiere ihren Berufen und Geschäften nach. Die sind den ganzen Tag nicht zu Hause. Die Katzen sind derweil in Nachbars Garten…
    Inzwischen sind bei mir die bodennahen Vögel verschwunden. Meisen und Spatzen sind total verschreckt und halten sich vom Boden fern. Die Mäuschen sind ebenso verschwunden. Auch Libellen und Spinnen wurden tot gebissen. Eidechsen und Blindschleichen haben eh keine Überlebenschance.

    Es wird Zeit, dass hier der Gesetzgeber eingreift. Man wird immer wieder aufgefordert seinen Garten naturnah zu gestalten und der heimischen Tierwelt einen Zufluchtsort zu gewähren. Was hat das für einen Sinn, wenn ganze Heerscharen wildernder so genannter „Freigänger“ sämtliche Tiere totbeißen oder vertreiben?
    Katzen selber lassen sich nicht vertreiben. Selbst eine pitschnass gespritzete Katze ist spätestens am nächsten Tag wieder da. Ich bin inzwischen nur noch wütend und greife nun auch zu drastischen Mitteln. Anders kann man sich nicht mehr helfen…

    1. ZooRoyal sagt:

      Liebe Jutta,

      vielen Dank für deinen sehr ausführlichen und offenen Beitrag!

      Wir können deinen Frust gut nachvollziehen. Das Thema freilaufende Katzen und ihre Auswirkungen auf die heimische Tierwelt wird seit Jahren intensiv diskutiert. Gerade naturnah gestaltete Gärten sollen Rückzugsorte für Wildtiere wie Vögel, Insekten, Eidechsen oder Kleinsäuger bieten. Wenn diese Rückzugsorte dann durch wildernde Katzen gefährdet werden, ist das für engagierte Gartenbesitzer natürlich sehr enttäuschend und kollidiert hier leider oft mit dem Bedürfnis mancher Katzenhalter, ihren Tieren den Freigang zu ermöglichen. Tatsächlich gibt es für Katzen (anders als für Hunde) bislang nur sehr wenige gesetzliche Einschränkungen, was den Freilauf betrifft.

      Dein Ärger über die Situation ist absolut verständlich — dennoch möchten wir an dieser Stelle zu Besonnenheit raten. Drastische Maßnahmen gegen Tiere, die sich nur ihrem Instinkt folgend verhalten, können zu Konflikten führen und den eigentlichen Problemen leider keine nachhaltige Lösung bieten. Besser wäre es, das Gespräch mit den Katzenhaltern oder den örtlichen Behörden zu suchen, um gemeinsam nach konstruktiven Lösungen zu schauen. Denn am Ende wünschen wir uns alle: ein Miteinander von Haustieren und heimischer Natur.

      Vielen Dank nochmals für dein großes Engagement für unsere Wildtiere und die Offenheit, mit der du das Thema ansprichst!

      Herzliche Grüße
      dein ZooRoyal Team

  22. Sabine Schönberger sagt:

    @Martin, das ist Quatsch… die meisten Katzen sind nachtaktiv. Mein Kater ist 16 Jahre alt und hat in dieser Zeit 2 Spatzen erlegt. Feuerwerke töten jedes Jahr an einem Tag tausende von Tieren! Die Natur ist da weitaus friedfertiger….

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