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Zu zweit: Quality time mit deinem Hund

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Quality time mit HundWann hast Du das letzte Mal die Zeit zu zweit mit deinem Hund so richtig genossen?
Kriselt es in der Partnerschaft, hört man häufig den Satz: ,,Wir leben nur noch nebeneinanderher.“ Wenn man gemeinsam in einem Haushalt lebt und sich täglich sieht, passiert es schon mal, dass das Besondere am anderen gefühlt verloren geht. Und zwar meistens, wenn sich der Alltag eingeschlichen hat. Die Zeit zu zweit verliert an Aufregung und kann einem das Leben schon mal schwer machen.
In der Mensch-Hund-Beziehung kann es durchaus zu ähnlichen Krisen kommen. Der Hund wird zwar immer noch regelmäßig ausgeführt, man fährt zur Hundeschule und sorgt für Spielstunden mit Artgenossen aber dennoch ist etwas verloren gegangen und der Mensch ist nicht mehr mit ganzem Herzen dabei. Die Gründe, warum wir den Partner-Hund etwas aus den Augen verlieren, können ganz unterschiedlich sein:

  • Die Lebenssituation hat sich verändert und die Familie braucht mehr Zeit
  • Nach einer Trennung ist nun einer allein für alles verantwortlich
  • Die berufliche Belastung hat sich vergrößert und nun müssen wir mehr Stunden im Büro verbringen
  • Es sind weitere Tiere hinzugekommen. Teilen wir unser Leben nur mit einem Tier, dann werden wir den Ansprüchen noch relativ einfach gerecht und können das Miteinander genießen. Kommen aber weitere tierische Persönlichkeiten hinzu, etwa eine Katze, ein Pferd oder andere Hunde, dann ist der Aufwand um einiges größer. Das einzelne Tier und die Zeit zu zweit kann dabei in der Menge untergehen

Meine persönliche Vorgehensweise

Damit keiner meiner Hunde zu kurz kommt, bekommt jeder täglich einzeln eine schöne Portion Aufmerksamkeit. Mein Australian Shepherd Ziggy darf mich jeden Tag zum Pferd begleiten. Wilma, der Mops, darf als einziger Hund zu mir auf das Sofa kommen, und meine ältere Hündin Sinka bekommt morgens eine gemütliche und seniorengerechte Spieleinheit mit dem Tennisball.

All die oben aufgelisteten Gründe sind verständlich, aber sehr schade. Wenn auch du merkst, dass du schon lange nicht mehr das Zusammenleben mit deinem Hund so richtig genossen hast, sondern häufig nur das Belastende und Verpflichtende darin siehst, dann ist es höchste Zeit auf die Bremse zu treten. Fokussiere dich darauf wieder mehr Quality time miteinander zu verbringen. Hole dir eure kostbare Zeit zu zweit wieder zurück in euer gemeinsames Leben.

Tipp 1: Ein ganz besonderer Spaziergang zu zweit

Du gehst jeden Tag großzügige Runden mit deinem Hund spazieren. Genießt du diese Zeit auch? Oder hastest du eher durch den Wald und hast dabei den Nutzwert ,,Bewegung, Pinkeln, Auslastung“ vor Augen? Wenn du dir diese Frage mit „ja“ beantwortest, so solltest du das schnellstmöglich ändern. Mache einen Hundespaziergang, den du so richtig genießen kannst. Entdecke neue Routen oder neue Details auf altbekannten Pfaden. Wähle eine landschaftlich schöne Strecke aus. Jetzt soll es nur darum gehen, das gemeinsame Draußensein, eure Zeit zu zweit, zu genießen. Freue dich, dass ihr zusammen loszieht. Das tägliche Laufen an der frischen Luft ist für viele Menschen ein wichtiger Grund, sich einen Hund anzuschaffen. Erinnere dich daran, wie du diese Spaziergänge anfangs genossen hast. Und es macht immer noch Freude! Wichtig ist, dass ihr an einem solchen Tag wirklich nur Spaß aneinander haben sollt. Es geht dieses Mal nicht darum, die Leinenführigkeit oder das Abrufen zu üben. Versuche keine Hunderunde aufzusuchen, auf der ihr vielen Artgenossen begegnet, mit denen sich dein Hund nicht gut versteht. Minimiere die Möglichkeiten, dass du dich unterwegs ärgerst. Heute ist ein reiner Freudentag, an dem es nur wichtig ist eure Zeit zu zweit bewusst wahrzunehmen und zu genießen.

Tipp 2: Kuschelstunde und Fellpfege

Zwischendurch mal über den Kopf getätschelt und das war’s für heute? Wie wäre es mal wieder mit einer ausgiebigen Schmuseeinheit? Das gemeinsame “Abhängen auf dem Sofa“ bringt nicht nur Nähe, sondern eine gehörige Portion Wärme und Wohlbefinden. Und ganz nebenbei, lässt sich so auch der Stress nach der Arbeit, im wahrsten Sinne des Wortes, wegstreicheln.

Die Fellpflege kannst du ebenso als Zeit gefühlvoller Verbundenheit nutzen. Verabschiede dich heute vom Termindruck, unter dem du sonst vielleicht eher schnell durch das lange Fell bürstest, und schon wird aus der Zeit zu zweit eine kurze Wellness-Einheit für deinen Hund. Und dessen Entspannung überträgt sich dann mit Sicherheit auch ganz schnell auf dich.

Tipp 3: Übungsstunde ohne Stress

Dein Hund ist ganz auf dich konzentriert und bei dir, wenn ihr miteinander trainiert. Egal ob es dabei um kleine Tricks, Fährtensuche oder Apportiertraining geht. Das gemeinsame Erleben sorgt für eine enge Bindung. Doch leider sind wir Menschen im Hundetraining oft gestresst. Die Ansprüche an uns und unseren Hund sind oftmals zu hoch und wir sind ganz darauf fokussiert, ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Das Ziel steht quasi im Mittelpunkt, weniger der Weg dorthin. Die Zeit zu zweit resultiert in Stress. Das ist schade, denn eine Trainingseinheit lässt sich auch ganz wunderbar dazu nutzen, das Besondere am eigenen Hund zu entdecken.
Mache eine Trainingseinheit ohne jegliche Erwartung, nur als ein gemeinsames Spiel. Wenn dein Hund beispielsweise voller Begeisterung das Gummihuhn apportiert, dabei jedoch nicht auf Distanz den Befehl ,,Sitz!“ vorschriftsmäßig beherrscht, ohne das Huhn fallen zu lassen, dann ist das heute einfach mal egal. Ärgere dich nicht, werde nicht ungeduldig, sondern erfreue dich nur an dem, was dein Hund schon alles gelernt hat und wie weit ihr gemeinsam schon gekommen seid.
Nicht die Länge der gemeinsam verbrachten Zeit macht sie zu einem wertvollen Ereignis, sondern das, was dein Hund und du währenddessen genießen könnt. Plane hin und wieder solch eine unbeschwerte Zeit zu zweit ein. Entdecke dabei das Besondere an deinem Hund wieder und lerne neue Facetten kennen. So bereicherst du eure Mensch-Hund-Beziehung.

 


Dieser Text wurde erstellt in Zusammenarbeit mit Regina Rademächers:

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