Natur- und Geopark Vulkaneifel

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Natur- und Geopark Vulkaneifel

Lage

Der Natur- und Geopark Vulkaneifel liegt im Südwesten Deutschlands, in Rheinland-Pfalz, nicht weit entfernt von den Städten Köln, Bonn und Frankfurt am Main. Über eine Fläche von 1.068,24 km2 erstreckt sich der Naturpark in der Eifel, dessen Westteil 2015 sogar als UNESCO Global Geopark anerkannt wurde. Da die Betreiber des Parks eine Bezeichnung als Geopark für die gesamte Parkfläche anstrebten, wurde der Geopark Vulkanland Eifel 2016 Teil der unabhängigen nationalen Geoparks Vulkaneifel im Westen und Laacher See im Osten.
Innerhalb des Parks fanden sich noch bis vor ungefähr 10.000 Jahren aktive Vulkane, Maare und Lavaströme, aber auch Mineral- und Kohlensäurequellen. Der Name Natur- und Geopark Vulkaneifel basiert auf den geologischen Besonderheiten des beliebten Reiseziels und hat faszinierende Naturphänomene zu bieten.

Wanderwege

Die unvergleichliche Natur und Landschaft des Geoparks kann wunderbar zu Fuß erkundet werden. Zahlreiche Wanderwege sind an den Premium-Fernwanderweg Eifelstieg angeschlossen und zweigen von diesem ab. Die Vulkaneifel-Pfade führen vorbei an Felslandschaften, Bachläufen und Maaren. Die Auswahl an gemäßigten Tagestouren und anspruchsvollen Mehrtagestouren ist groß, sodass sowohl Anfänger, Familien als auch geübte Wanderprofis das Richtige finden werden.

Eine angenehme Tour über rund 8 km führt durch den nördlichen Teil der Gerolsteiner Dolomiten-Acht. Der Rundwanderweg ist in etwa knapp 3 Stunden zu bewältigen. Er verspricht atemberaubende Aussichten von dem Munsterley-Plateau und spannende Momente in der Buchenlochhöhle, die allerdings nur über eine Leiter frei zugänglich ist. Die Route ist gut zu finden, da der Weg durchgängig mit dem Symbol Vulkanpfad „Felsenpfad“ ausgeschildert ist. Besonders schön ist auch der Juddekirchhof und der Geoacker, welche man passieren wird. Vor rund 380 Millionen Jahren befand sich an diesem Ort das subtropische Flachmeer mit weitem Korallen- bzw. Kalkriff, welches heute als Naturschutzgebiet der Gerolsteiner Dolomiten benannt wurde. Auf den Spuren der Geschichte lässt es sich besonders eindrücklich wandern und staunen.

Ist der Natur- und Geopark Vulkaneifel hundegeeignet?

Nicht nur wir Zweibeiner genießen das Wandern in der Eifel. Auch unsere vierbeinigen Gefährten werden große Freude an den ausgedehnten Touren durch die Natur haben. Das dichte Grün der Wälder und die Weiten der idyllischen Wiesen sind perfekt, um den Hund mitzunehmen. Hier ist es ruhig und die Entspannung kann bei allen Familienmitgliedern Einzug halten. Hier lässt sich eine tolle gemeinsame Zeit miteinander verbringen, während man kaum Verkehr oder anderen Menschen begegnet. Es gibt viele plätschernde Bachläufe, in denen sich Mensch und Hund erfrischen und bei sommerlichen Temperaturen abkühlen kann.

Highlights in der Vulkaneifel

Highlights gibt es in der Eifel viele. Die meisten sind Teil der einstmaligen Landschaft und geschichtliche Überbleibsel, wie z. B. die Felsformationen, die von den wahnsinnigen Kräften der Natur erzählen. Wer sich speziell für das Thema Vulkane interessiert, ist im Vulkanerlebnispark in Mosenberg goldrichtig. Hier gibt es unter anderem einen großen Querschnitt durch einen Vulkankegel, was tatsächlich so besonders ist, dass die Mosenberg-Vulkangruppe mit dem Meerfelder Maar in die Liste der 80 besten Geotope Deutschlands aufgenommen wurde.

Auch die Papenkaule in Gerolstein fand ihren Ursprung aufgrund eines Vulkans. Die 10.000 Jahre alte Papenkaule ist ein beeindruckender Vulkankrater, der 80 Meter breit und 20 Meter tief ist.

Wer Lust auf etwas anderes hat, besucht die Eishöhlen Birresborn. Im Sommer ist es dort schön abkühlend, denn sogar bei heißen Außentemperaturen erreichen die Höhlen nicht mehr als 7 Grad Celsius. Aus dem Grund wurden sie jahrhundertelang als Eislager genutzt. Wandert man den Geo-Rundweg „Birresborner Eishöhlen“ entlang, kommt man an diesen vorbei und kann auf etwa 5 Kilometern bergige Wald- und Wiesenidylle genießen.


KristinaKristina Ziemer-Falke ist zertifizierte Hundetrainerin und Verhaltensberaterin durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein und das Messerli Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Darüber hinaus verfügt sie über viele Zusatzausbildungen und Schwerpunkte und ist im Prüfungsausschuss der Tierärztekammer Niedersachsen für die Hundetrainerzertifizierungen.
Mit ihrem Mann Jörg Ziemer gründete sie das Schulungszentrum Ziemer & Falke, in dem sie seit vielen Jahren mit viel Herz, Leidenschaft und Kompetenz Hundetrainer in ganz Deutschland ausbilden und viele Weiterbildungsangebote anbieten. Viele kennen Kristina außerdem als erfolgreiche Autorin von Fachbüchern für Hundetrainer und Hundehalter sowie aus Artikeln beliebter Hundezeitschriften.


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