Meditieren mit Hund: 7 Gründe gemeinsam zu meditieren

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Meditieren mit Hund

Meditation ist immer eine gute Idee, ob mit oder ohne Hund. Besonders im letzte Jahrzehnt hat das Meditieren einen neuen Stellenwert in der Gesellschaft erhalten. Menschen aller Alters-, Geschlechts- und Berufsgruppen haben die Techniken der Meditation für sich entdeckt und erkannt, dass es ihnen auf vielen Ebenen den Alltag erleichtert und ihr Leben vitaler macht. In einer Zeit, die geprägt ist von Schnelligkeit, ständiger Erreichbarkeit und stetig wachsender Digitalisierung, ist es immer schwieriger geworden, einen Ort der Stille zu finden, ohne dazu die eigenen vier Wände verlassen zu müssen und viel Geld für Wellnessaktivitäten ausgeben zu müssen. Während des Meditierens wird dein Geist trainiert und kann sich auf eine einzige Sache fokussieren anstatt hektisch zwischen unterschiedlichen Reizen hin und herspringen zu müssen, was im Alltag meistens schon zur Normalität zählt. Wusstest du, dass du auch gemeinsam mit deinem Fellkumpel meditieren kannst? Meditieren mit Hund entspannt euch beide und stärkt nebenbei eure Bindung.

7 Gründe für das Meditieren mit Hund

1. Das Gesetz der Anziehung

Allgemein fühlen sich Tiere zu Menschen hingezogen, die Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. Wenn du also deinem Hund diese Haltung vermittelst, dann fühlt er sich in deiner Gegenwart wohl. Es wird einfacher für ihn sein, dir zu vertrauen und sich in deiner Gegenwart zu entspannen. Ein entspannter Hund ist ein toller Gefährte.

2. Reduktion des Stresslevels

Was gut für dich ist, ist auch gut für deinen Hund. Der Stresslevel ist im Körper eines Menschen messbar anhand des Cortisolwertes. Genauso wie bei Hunden. Forscher haben herausgefunden, dass die Cortisolwerte der Hunde sich an denen des Menschen orientieren. Sprich, sind deine Werte erhöht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es bei deinem Hund genauso aussieht. Da Meditieren die Cortisolwerte nachweislich senkt, haben wir hier eine Win-Win Situation.

3. Mehr Einfühlungsvermögen

Tägliches Meditieren kann einfach bedeuten, sich ein paar Minuten der Ruhe zu gönnen und in sein Innerstes hineinzuhorchen. Sind wir selbst permanent unter Strom oder durch zu viele Eindrücke abgelenkt, dann verlieren wir nicht nur die Verbindung zu uns selbst, sonder auch zu unserer Umwelt. Wir haben gar keinen Raum, andere Menschen oder Tiere sowie deren Bedürfnisse wahrzunehmen. Meditieren bringt uns also wieder auf den Weg, auf Andere eingehen zu können und auch unseren Hunden gegenüber einfühlsamer zu werden, was speziell in stressigen Situation hilfreich ist.

4. Höhere Schlafqualität für bessere Wachphasen

Meditation verbessert deinen Schlaf. Je höher die Schlafqualität, desto mehr Energie kannst du am Tag aufbringen. Du fühlst dich frischer, motivierter und versprühst eine größere Lebensfreude. Das nimmt auch dein Hund wahr und ist automatisch glücklicher als vorher.

5. Prioritäten setzen

Indem wir also wieder mehr Kontakt zu uns selbst finden, können wir auch unsere Prioritäten neu ordnen und neu herausfinden, was oder wer uns so wichtig ist, dass wir unsere Zeit dafür verwenden wollen. Die Qualität unserer Beziehungen gewinnt dadurch enorm, auch unsere Verbindung mit unseren Vierbeinern.

6. Training für den Hund

Dein Hund lernt auch etwas Wichtiges, wenn du ihm erlaubst, dabei zu sein. Ich würde dir empfehlen, ein Ritual aus deiner Meditation zu machen. Optimalerweise wählst du einen Platz aus, der immer derselbe ist. Ruf deinen Hund zu dir und lass ihn sich neben dir ablegen. Er ist bei dir, aber du bist mit deiner Aufmerksamkeit bei dir, nicht bei deinem Hund. Während du zur Ruhe kommst, überträgt sich diese auf den Hund und gleichzeitig lernt er, sich zurückzunehmen und sich in deiner Anwesenheit komplett zu entspannen. Sollte er anfangen zu spielen oder herumzualbern, gib ihm zu verstehen, dass das ein unerwünschtes Verhalten ist. Je nach Charakter deines Hundes braucht es vielleicht ein paar Sitzungen, bis das gut klappt.

7. Zeit = Qualität

Der letzte Grund ist ein ganz pragmatischer und hat mit deinem Zeitmanagement zu tun. Hunde haben auch ihre täglichen Bedürfnisse. Neben dem täglichen Spaziergang möchten sie auch nicht etwas von deiner Zeit haben, um zu spielen oder etwas zu üben. Da unsere Tage ohnehin schon vollgepackt sind mit allen möglichen Aufgaben, die zu erfüllen sind, kommt vielleicht die Frage auf: “Wann soll ich noch Zeit finden, zu meditieren?”. Wenn dein Hund dabei ist, kannst du das als kleine Trainingseinheit sehen und kannst damit andere Hundeaktivitäten ersetzen.

Meditieren mit Hund ist immer und überall möglich

Meditieren ist überall möglich, sogar beim Gassi gehen im Rahmen einer Gehmeditation, bei der dein Hund gleichzeitig lernt, sich deiner Geschwindigkeit anzupassen und aufmerksam zu sein, während du deine Atemtechnik verbesserst.

Es ist nicht nur so, dass sich deine Ruhe auf den Hund überträgt. Auch du profitierst von seiner Anwesenheit. Hunde sind tolle Lehrer, wenn es darum geht, im Moment zu leben. Wenn du deine Meditation abgeschlossen hast, nimm dir doch noch ein paar Minuten und streiche deinem Hund übers Fell. Das wirkt unheimlich beruhigend und verlangsamt deinen Puls. Es zählt der Augenblick und das Gefühl, dass du erlebst, während du sein weiches Fell zwischen deinen Fingern spürst.

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig für das Thema begeistern. Hast du schon Erfahrung mit Meditation, mit oder ohne Hund? Schreibe uns gerne was dazu in die Kommentare!


Melanie RoloffMelanie Roloff ist dreifache Mutter, Ehefrau und Tierbesitzerin. Als leidenschaftliche Yogalehrerin und Hobbyautorin inspiriert sie Menschen mit ihren Geschichten. Gemeinsam mit ihrer Familie und ihren zwei Hunden Phaléne Lilly und Chihuahua Sammy, lebt sie in Bayern.


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