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Katzenbabys: Tipps zum Umgang mit Kitten

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KatzenbabysOb Rassekätzchen oder Findelkind aus dem Tierheim: Mit ihrer drolligen Verspieltheit und dem niedlichen Aussehen erobern Katzenbabys die Herzen im Sturm. Katzenbabys sind aber keineswegs Miniaturausgaben ausgewachsener Samtpfoten. Sie haben besondere Bedürfnisse und müssen viel lernen, um in der Welt zurechtzukommen. Beim reibungslosen Start in ein glückliches Katzenleben kannst du deinem Kätzchen helfen.

Wie alt sollte das Katzenbaby sein?

Ein Katzenbaby solltest du erst ab einem Alter von zwölf Wochen zu dir holen. Die vorangegangene Zeit mit der Mutter und den Wurfgeschwistern ist besonders wichtig, denn in dieser Phase bilden sich Motorik und Sozialverhalten aus. Verantwortungsvolle Züchter geben ihre Tiere niemals vor der zwölften Woche ab.

Kätzchen im Doppelpack?

Die wenigsten Katzen sind Einzelgänger. Als Mensch kannst du dem Kätzchen den Umgang mit Artgenossen nicht ersetzen. Es ist daher sehr zu empfehlen, zwei Katzenbabys aufzunehmen, am besten Wurfgeschwister. Besonders Katzen, die ausschließlich in der Wohnung leben, brauchen für gewöhnlich einen Spielgefährten. Allerdings hängt das auch immer von der Rasse ab, über die du dich vor dem Kauf von Kitten ausführlich informieren solltest. So gibt es Katzen, die gut in der Wohnung leben können und welche, die ihren Freigang brauchen.

Welches Futter brauchen Katzenbabys?

Der Fachhandel bietet spezielles Futter für Kitten an, das ihrem speziellen Nährstoffbedarf Rechnung trägt. Wichtig für den Speiseplan des Katzenbabys sind Produkte, die leicht verdauliches und hochwertiges tierisches Eiweiß, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Vitamine enthalten. Produktlinien für Katzenbabys berücksichtigen dies in der Regel. Katzenbabys ab dem vierten Monat benötigen ihre tägliche Futterration zunächst auf fünf, mit der Zeit auf drei Mahlzeiten verteilt.

Auch wenn der Minitiger bis vor kurzem noch gesäugt wurde und eine Vorliebe für Milchprodukte hat: Dein Kätzchen darf keine Kuhmilch trinken! Viele Katzen haben Schwierigkeiten mit der Verdauung von Milchprodukten und können Durchfälle bekommen. Du kannst den Kleinen gelegentlich ein wenig spezielle Katzenmilch anbieten. Milch ist aber Nahrung, kein Getränk. Zum Durststillen ist Wasser geeignet, das der Katze rund um die Uhr zur Verfügung stehen muss.

Spezielle Ernährung für Kätzchen in Not – Babykost

Manchmal gelangen Katzenbabys in die Obhut von Menschen, bevor sie entwöhnt sind. Sind die Kleinen, aus welchem Grund auch immer, verwaist und du musst die Verantwortung für sie übernehmen, benötigst du in den ersten Wochen eine spezielle Katzen-Aufzuchtmilch als Muttermilchersatz, die in regelmäßigem Abstand per Fläschchen gereicht werden muss. Etwa ab der fünften Lebenswoche beginnen die Kätzchen, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Um ihnen den Übergang von der Muttermilch zu fester Nahrung zu erleichtern, bietet sich eine breiige Mischung aus Katzen-Aufzuchtmilch, warmem Wasser, etwas Haferschleim und Kittenfutter an. Damit sich Katzenbabys an die Umstellung von der Zitze oder Flasche auf den Napf gewöhnen, ist es hilfreich, ihnen in den ersten Tagen Futter auf einem Löffelchen in Nasenhöhe vorzuhalten. Schon bald haben sie den Dreh heraus. Dieses Babyfutter sollte den Kleinen etwa bis zum vierten Lebensmonat ständig zur Verfügung stehen.

Womit spielen Katzenbabys am liebsten?

Das Katzenbaby benötigt viele Anreize zum Spielen. Das ist nicht nur wichtig, um es fit und aktiv zu halten: Wenn du dich schon früh ausreichend mit dem Kätzchen beschäftigst, legst du den Grundstein für eine intensive Beziehung. Achte darauf, dass die Katzenspielzeuge nicht zu klein sind und nicht verschluckt werden können. Ganz hoch im Kurs stehen Futterbälle, die den Spieltrieb anregen und dabei kleine Belohnungen preisgeben. Damit kannst du die Katze auch später noch gut beschäftigen, wenn sie ausgewachsen ist.

Zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat zahnen Katzenbabys und die neuen Raubtierzähnchen kommen durch. Für das Kätzchen ist es in dieser Zeit eine Wohltat, wenn es knabbern und beißen kann. Achte bitte darauf, dass die Kleine stets geeignetes Beißspielzeug zur Verfügung hat, damit sie sich nicht an Polstern und Schuhen auslebt.

Katzenbabys spielen mit allem, was raschelt, klingelt oder sich bewegt. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um „richtiges“ Spielzeug oder Alltagsgegenstände handelt. Aber Vorsicht: Spielzeug, das an Bändern oder Drähten befestigt ist, Bälle aus Alufolie sowie Wollknäuel darfst du dem Kätzchen nur unter Aufsicht zum Spiel überlassen. Es besteht die Gefahr, dass das Katzenbaby sich versehentlich verheddert und ernsthaft verletzt oder erwürgt.

Wie werden Katzenbabys stubenrein?

Katzen gelten als besonders reinlich. Aber woher sollen Katzenbabys wissen, was eine Katzentoilette ist und wie man sie benutzt? Zum Glück tun sie meist instinktiv das Richtige und lernen schnell, wo sie ihr Geschäft verrichten sollen. Falls dein Kätzchen in der ersten Zeit in der ungewohnten Umgebung seine Toilette nicht schnell genug findet oder im Spiel vertieft nicht rechtzeitig merkt, dass es mal muss und ein Malheur passiert, darfst du es nicht ausschimpfen oder gar bestrafen. Zeig ihm geduldig, wo die Toilette ist. Das Katzenbaby wird schnell damit zurechtkommen. Ideal ist übrigens eine Katzentoilette mit seitlichem Eingang.

Welche Pflege brauchen Katzenbabys?

Es ist von Vorteil, dein Katzenbaby schon früh an die Fellpflege zu gewöhnen, besonders wenn es sich um eine Rasse mit längerem Fell handelt. Das Kätzchen lernt, die regelmäßige Behandlung mit weicher Bürste und Kamm als Wellness zu genießen und es gibt später keine Probleme. Eine wilde Verfolgungsjagd, die mit der Katze im Klammergriff und zerkratzten Händen endet, bedeutet für beide Seiten nur Stress. Wichtig ist zudem die regelmäßige Kontrolle von Zähnen, Augen und Ohren – mach dein Kätzchen so früh wie möglich spielerisch mit dieser Routine vertraut.

Wie sieht die Ausstattung für Katzenbabys aus?

Alle Katzen ziehen sich gern zum Ausruhen auf Kuschelplätze oder in spezielle Schlafhöhlen zurück. Während erwachsene Katzen dafür gern höhere Etagen ihres Kratzbaums wählen oder sich gleich auf den Schrank legen, musst du darauf achten, dass das Schlafplätzchen deiner kleinen Samtpfote ebenerdig platziert ist. Stürze, wenn das Kätzchen zum Beispiel verschlafen oder in Eile seine Position wechselt, lassen sich so vermeiden. Kitten haben noch keine perfekte Körperbeherrschung und können nicht so gut springen.

Doch auch eine kleine Katze benötigt zum Klettern, Toben und Wetzen der Krallen einen Kratzbaum. Als Spielplatz ist er unverzichtbar für die Entwicklung der Motorik.

Was ist beim Tierarzt zu beachten?

Auch an den Tierarztbesuch gewöhnst du dein Katzenbaby möglichst frühzeitig. Wähle am besten eine Transportbox, die sich von oben öffnen lässt. Der Tierarzt kann das Kätzchen so ohne großen Kampf aus der Sicherheit des Tragekörbchens heben, was den Stress in der ohnehin schon fremd riechenden und beängstigenden Situation mindert. Gerade in den ersten Lebensmonaten ist der Gang zum Tierarzt wichtig: Um die Gesundheit der kleinen Samtpfote zu gewährleisten, muss eine Reihe von Gesundheitsschecks und Impfungen erfolgen. Wenn du also einige Dinge beherzigst, sicherst du deinem kleinen Stubentiger einen schönen Start in sein neues Leben mit dir.

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