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Aquarienreinigung: Durchblick im Aquarium

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AquarienreinigungDamit dein Aquarium ein optisches Highlight bleibt, musst du einige Zeit in die Aquarienreinigung investieren. Es ist von Vorteil, wenn du gute Hilfsmittel zur Hand hast, die nicht nur Arbeit, sondern auch Zeit ersparen. Die wichtigsten Helfer der Aquarienreinigung stellen wir hier vor.

Zu den Aquarium-Reinigungsprodukten

Häufig hört man das Vorurteil, dass die Aquarienreinigung viel Zeit in Anspruch nimmt und immer mit einer Überschwemmung der Beckenumgebung einhergeht: Wenn man es richtig macht, ist das allerdings keineswegs der Fall. Generell gilt, dass du möglichst wenig Zeit für die Reinigung aufwenden solltest, denn jeder Eingriff im Aquarium stresst seine Bewohner und kann auch die stabilen Wasserwerte beeinflussen. Damit du die nötigen Reinigungsarbeiten in der minimalen Zeit schaffen kannst, stellen wir jetzt einige Reinigungswerkzeuge vor – untergliedert nach unterschiedlichen Reinigungsarbeiten.

Scheiben und Algenbelag

Damit man immer einen klaren Blick ins Beckeninnere hat, müssen natürlich die Aquarienscheiben klar, streifenfrei und sauber von Algenbelag sein. Hier stellen wir dir einige hilfreiche Utensilien für dien Zweck vor.

Reinigungstücher

Um das Äußere des Aquariums sauber zu halten, gibt es spezielle Glastücher, mit denen man einfach und schnell streifenfreie Klarheit schaffen kann. Wichtiger ist es jedoch – auch wegen der Wasserwerte – die Innenseite des Beckens sauber zu halten. Auch hier gibt es Reinigungstücher, die völlig ohne Chemie auskommen, und auch gegen Ablagerungen helfen.

Algenmagneten

Sehr beliebt sind auch Magnet-Scheibenreiniger, die eine Reinigung der Aquarieninnenseite ermöglichen, ohne sich die Hände nass machen und die Bewohner allzu sehr stressen zu müssen. Das praktische bei vielen dieser Magneten ist, dass sie schwimmen und zur Oberfläche treiben, wenn sie sich vom Gegenstück auf der Außenseite lösen.

Scheibenreiniger

Eine dritte Möglichkeit sind Scheibenreiniger, die mit Klingen ausgestattet sind. Hier muss man allerdings vorsichtig vorgehen, damit die Scheiben nicht zerkratzen. Wenn man den Umgang mit diesem Reiniger erst mal drauf hat, kriegt man jeden noch so hartnäckigen Belag weg.

Tierische Helfer

Generell gilt übrigens, dass du prinzipiell nicht alle Scheiben reinigen musst. Wenn man beispielsweise algenfressende Fische oder Schnecken im Becken hat, kann man die Seitenscheiben getrost veralgt lassen, da die Bewohner hier die Reinigung übernehmen – natürlich nur, wenn sie nicht zu satt gefüttert werden. Ähnliches gilt für die rückseitige Scheibe, es sei denn natürlich, das Becken ist von mehreren Seiten einsehbar: Wenn also alle Scheiben gereinigt werden, musst du dafür sorgen, dass sämtliche Fische auch so genügend Nahrung bekommen. Die Algen müssen allerdings entfernt werden, wenn es sich um Blaualgen oder bräunliche Kieselalgen handelt: Diese können sich negativ auf das biologische Gleichgewicht auswirken.

Die Bodengrundreinigung

Auch der Bodenbelag deines Beckens muss regelmäßig gereinigt werden. Sonst entsteht eine Vermulmung, welche sehr viel Sauerstoff schluckt und sich auf Dauer schädlich auf die Wasserwerte auswirkt.

Mulmsauger

Gut geeignet hierfür sind Mulmsauger, die auch unter dem Namen Mulmglocke bekannt sind. Mit Hilfe dieser Reinigungswerkzeuge wird der Boden von Mulm und abgeschabten Algen befreit, ohne aber gleichzeitig alle nützlichen Bakterien zu vernichten, was beim Austauschen des Bodengrundes der Fall wäre. Solche Bodengrundreiniger gibt es auch im Set mit nützlichem Zubehör. Ungeeignet sind sie für feinen Sand, denn dieser würde aufgesogen werden. Hier besser den Sand zwischenzeitlich einfach etwas auflockern oder wühlende Fischarten einsetzen.

Filter schrittweise reinigen

Auch der Aquarienfilter muss irgendwann gereinigt werden, über das den geeigneten Zeitpunkt wird jedoch viel diskutiert: Die Meinungen gehen hier weit auseinander von „alle drei Monate“ über „1x pro Jahr“ bis hin zu „nur dann reinigen, wenn die Filterleistung nachlässt“. Im Endeffekt musst du das selber entscheiden, eine Reinigung ist jedoch früher oder später notwendig.

Damit nicht alle nützlichen Bakterien vollständig entfernt werden, sollte man nie das ganze Filtermaterial auf einmal austauschen, sondern nacheinander mit genug Zeit zwischen den Erneuerungen. Und hüte dich davor, das Filtermaterial in zu warmem Wasser zu reinigen: Das tötet die wertvollen Bakterien ab! Ebenso sind selbstverständlich Reinigungsmittel tabu. Meist hilft auch schon gelegentliches Ausspülen von grobem Dreck, am besten in einem Eimer mit Aquarienwasser.

Nach der Reinigung können Starterkulturen helfen, damit sich schnell wieder neue positive Bakterien ansiedeln können.

Das Wasser pflegen

Das Wasser im Aquarium ist Lebensgrundlage für alle biologischen Vorgänge, weshalb man ihm eine besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen sollte: Aus diesem Grund sind regelmäßige Wasserwechsel bei der Aquarienreinigung Pflicht. Die Häufigkeit hängt dabei von Pflanzenwuchs und Fischbesatz ab: Je mehr tierisches und pflanzliches Leben, desto häufiger muss das Wasser gewechselt werden.

Bei einem solchen Wasserwechsel wird allerdings nicht das ganze Wasser komplett ausgetauscht, lediglich ein 10-30% des gesamten Volumens wird abgesaugt und durch frisches Wasser ersetzt. Durch diese Vorgehensweise bleibt das biologische Gleichgewicht im Becken ebenso bestehen wie die aufgebauten Bakterienkulturen.

Da Leitungswasser jedoch oftmals Chlor und andere schädliche Stoffe enthält, muss es mit speziellen technischen Anlagen oder flüssigen Wasseraufbereitern aquariengerecht gemacht werden. Der Kalkgehalt ist neben der Menge an Chlor ein häufiges Problem, welches aber mit Kalkreaktoren behoben werden kann, die ganzheitliche Aufbereitung kann eine Osmoseanlage übernehmen.

Du kommst jedoch auch ohne solche Technik aus, indem du auf spezielle Wasserzusätze zurückgreifst, die direkt ins Wasser gegeben werden.

Aquarienreinigung heißt auch Pflanzenpflege

Auch das in Form halten der Aquarienpflanzen gehört zu den Reinigungs- und Pflegeaufgaben in der Aquarienreinigung. Hier muss man vor allem eingreifen, wenn der Pflanzenwuchs zu stark wird: In einem solchen Fall müssen hoch oder zur Seite wachsende Pflanzentriebe entfernt werden, beispielsweise mit einer Pflanzenschere. Darüber hinaus muss man abgestorbene Pflanzenblätter entfernen und Pflanzen mit freigelegten Wurzeln wieder im Bodengrund stabilisieren.

Weniger ist mehr

Aquarienpflege ist definitv wichtig. Noch wichtiger ist es jedoch, es damit nicht zu übertreiben. Aquarianer mit „Putzfimmel“ haben meist mehr Probleme. Denn sie stören regelmäßig und oft auch sehr deutlich das Gleichgewicht, das sich im Aquarium einpendelt. Wenn Reinigungsmaßnahmen notwendig sind, beschränke dich auf dabei auf das wesentliche. Wir raten dir, lieber regelmäßig kleinere Arbeiten zu erledigen, als große Putzaktionen zu starten. So erhältst du die natürliche Balance und hast viel Freude an einer stabilen Unterwasserwelt.

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