Superfood: Sind Obst und Gemüse für Katzen sinnvoll?

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Superfood für die KatzeViele Katzenbesitzer denken bei der Ernährung für ihre Lieblinge als erstes daran, dass Katzen „Carnivoren“, also Fleischfresser, sind. Das ist auch vollkommen richtig. Aus diesem Grund sind einige Besitzer auch skeptisch, wenn Katzennahrung Obst oder Gemüse enthält. Richtig ist, dass es für Katzen wenig Nutzen hätte, wenn man ihnen eine frische Mango oder Möhre auf den Teller legt. Nicht nur, dass sie das Obst oder Gemüse kaum mögen würden, sie könnten es auch bloß schlecht verdauen. Dennoch lassen sich aus Obst und Gemüse, also sogenanntem Superfood, wertvolle Bestandteile extrahieren, die zum Wohl von Katzen beitragen können. So sind die wertvollen Inhaltsstoffe quasi “vorverdaut” und auch Katzen mit ihrem spezialisierten Verdauungstrakt können einen Nutzen daraus ziehen!

Was versteht man unter Superfood?

Superfood ist eigentlich ein durch die Werbebranche geprägter Begriff. Man versteht darunter Früchte, Gemüse und Kräuter, die besonders viele gesunde Nährstoffe enthalten und somit einen gut funktionierenden Organismus unterstützen. Sie haben längst Einzug in die tägliche Ernährung vieler Menschen gehalten. So werden dem Körper auf natürliche Art hochwertige Mineralstoffe und Spurenelemente zugeführt sowie Antioxidantien, die in der Lage sind, sogenannte aggressive „Sauerstoff-Radikale“ in den Zellen zu binden und damit für einen wirksamen Zellschutz zu sorgen.

Da der Begriff “Superfood” nicht klar definiert ist, könnte man auch soweit gehen, dem weitere Nahrungsbestandteile unterzuordnen. Ein echtes Katzen-Superfood wäre dann zum Beispiel die Leber, die dem Fleischfresser viel Vitamin A für eine gesunde Haut liefert.

Superfood für Katzen

Wenn man also Katzennahrung um diese aus besonders wertvollen Lebensmitteln stammenden Mineralstoffe, Spurenelemente und Antioxidantien ergänzt, erhält man auch für seine Katze Superfoods, die das Wohlergehen der geliebten Fellnase unterstützen können.

Dabei sollte stets darauf geachtet werden, dass das darin verwendete Obst und Gemüse auch für Katzen verträglich ist. Denn nicht alles, was für uns gut ist, macht auch Sinn für deinen Stubentiger. Und nicht zuletzt zählt der Geschmack! Was nutzt das beste Futter mit hervorragenden Nährstoffen, wenn es dann nicht gefressen wird. Deshalb sollten die guten Zutaten idealerweise mit einem hohen Fleisch- oder Fischanteil kombiniert gefüttert werden. So werden auch direkt wertvolle Proteine und Lipide aufgenommen und es ist für eine gute Akzeptanz gesorgt.

Es müsste für jeden Geschmack etwas dabei sein, denn es gibt sie auch für Katzen mittlerweile in etlichen Formen zu kaufen: zum Beispiel als Nassfutter, Tabs, Pasten und Sticks. Da findet bestimmt auch deine Samtpfote ihren Lieblings-Superfood-Snack.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Superfood-Varianten

Superfoods werden gerne eingesetzt, um bestimmte Abläufe im Organismus gezielt zu unterstützen. So gibt es zum Beispiel Superfood-Leckerchen, die mit ihrer Zusammensetzung darauf ausgelegt sind, den Stoffwechsel von Haut und Fell zu unterstützen oder das Immunsystem zu stärken.  Auch zur Zahnpflege sind Varianten verfügbar.  Wenn sichergestellt ist, dass deiner Katze alle notwendigen Nährstoffe in bedarfsdeckender Menge anderweitig zur Verfügung stehen, musst du sie nicht zwingend verfüttern. Aber Superfoods können dir gut dabei helfen, abwechslungsreich zu einer gesunden Ernährung deiner Katze beizutragen – auch beim Belohnen.

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Renate Faller sagt:

    Meine Katze mag kein Obst. Sie mag auch Nassfutter nicht. Habe ihr schon verschiedene Nassfuttervarianten angeboten, aber es schmeckt ihr nicht. Was ihr schmeckt ist folgendes Trockenfutter:
    Royal Canin Pure Feline mit Tomaten und Tagetesblütenmehl, außerdem: Josera Adult Sensitiv. Das verträgt sie ganz gut. Allerdings trinkt sie nicht viel. Habe mir überlegt, ob ich ihr einen Springbrunnen kaufen soll. Auf unserer Terrasse trinkt sie gerne Regenwasser. Aber ich möchte nicht, dass sie das auf Dauer trinkt. Nochmal zum Futter: Ich mische ihr o. g. Futter, jeweils zur Hälfte. Allerdings habe ich auch schon festgestellt, dass, weil sie ja wenig trinkt, sie dann zu hartem und dunklen Stuhl neigt. Reicht das Trockenfutter eigentlich als Alleinfutter? Und wenn sie z. B. lieber aus dem Springbrunnen gut trinkt, reicht das dann? Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen. Mit freundlichem Gruß
    Renate Faller

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Renate,
      zu dem Thema Katzenernährung und Trinkbrunnen haben wir in unserem Magazin mehrere Artikel, die dir sicherlich weiterhelfen. Lies dich einfach mal durch 🙂
      Trinkbrunnen für Katzen
      3 Ernährungstipps für Katzen
      Raubtierfütterung – so fütterst du deine Katze richtig
      Mischfütterung für Katzen
      Solltest du dennoch unsicher bei der Wahl des Futters sein, wendest du dich am besten an deinen Tierarzt und lässt dich dort beraten.
      Tierische Grüße,
      dein ZooRoyal Team

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