Hauskatze

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Hauskatze

Hauskatze Steckbrief

Name
Hauskatze Steckbrief
Funktion
Hauskatze
Lebenserwartung
13 bis 17 Jahre
Charakter/Wesen
Ausgeglichen, verspielt und kuschelt auch gerne
Größe
Mittelgroß, bis zu 25cm Schulterhöhe
Gewicht
Bis 4kg (Katzen), Bis 5kg (Kater)
Herkunft
Naher Osten und Nordafrika
Körperbau
Eher kräftig gebaut
Fellfarbe
Alle Farben und Zeichnungen sind erlaubt.
Felllänge und Fellstruktur
Kurz, lang, mittellang
Kopfform
Das Gesicht ist kurz und robust gebaut
Augen
Es sind alle Augenfarben erlaubt, ebenso verschiedenfarbige Augen
Pflege
Wöchentliches bis tägliches Bürsten
Klassifikation
Hauskatze
Geschlechtsreife
6-9 Monate
Tragzeit
63 bis 67 Tage
Wurfgröße
2 bis 5 Kitten
Häufige Krankheiten
Eher robust
Ernährung
Frisches Fleisch oder hochwertiges und fleischhaltiges Nassfutter
Besonderheiten

-

Rassemerkmale und Erscheinungsbild

Wie sieht eine Hauskatze aus?

Die Hauskatze hat kein spezielles Aussehen, da es sich um eine Mischlingskatze handelt. Dementsprechend ist es oft gar nicht so einfach, eine Hauskatze zu erkennen. Denn es gibt immer wieder Hauskatzen, welche aussehen wie eine reinrassige Katze, dennoch aber keine sind.
Die Hauskatze kann eine Schulterhöhe von 25 cm erreichen und bis zu 5 kg auf die Waage bringen. In der Regel werden die Kater größer als die Katzen.
Der Körperbau der Katze ist kräftig, passend dazu ist auch das Gesicht kurz und robust gebaut. Die Hauskatze kann in allen Farben und Zeichnungen auftreten und die Augen können sogar verschiedenfarbig sein. Das Fell der Hauskatze kann kurz, mittellang oder lang sein. Eine Hauskatze kann bei artgerechter Haltung bis zu 17 Jahre alt werden, manchmal sogar noch älter.

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Welche Eigenschaften hat die Hauskatze?

Die Hauskatze gehört zu den meist gehaltenen Katzen im deutschsprachigen Raum. Dabei ist jede Hauskatze auch charakterlich unterschiedlich!
Dennoch kann man sagen, dass die Hauskatze sehr anpassungsfähig ist. Sie kuschelt gerne, jagt aber auch gerne Mäuse und ist gegenüber anderen Haustieren meist sehr aufgeschlossen. Sie eignet sich zwar für die reine Wohnungshaltung, freut sich aber dennoch auch über Freigang, wenn dies möglich ist.

Gibt es noch andere Arten der Hauskatze?

Die Hauskatze ist eine Mischlingskatze. Von daher sind alle Kreuzungen erlaubt.

Herkunft und Geschichte

Wo kommt die Hauskatze ursprünglich her?

Die Domestikation der heutigen Hauskatze liegt bereits 9.500 Jahre zurück. Die heutige Hauskatze wurde damals wahrscheinlich von Mäusen und anderen Nagern aufgrund der Getreidelager angelockt worden sein. Dadurch entstand auch der Kontakt zu den Menschen. Mit den weniger scheuen Katzen begann dann die bewusste Zucht der Hauskatzen.
Wahrscheinlich entstand die Hauskatze im Nahen Osten und in Nordafrika.
hauskatzen

Pflege, Gesundheit und Krankheiten

Gibt es bei der Hauskatze rassetypische Krankheiten?

Die Hauskatze ist eine sehr robuste Katze, welche auch gut mit Temperaturschwankungen und extremen Temperaturen zurechtkommt.
Diese Katze neigt allerdings zu Übergewicht, wobei die Umgebung, Ernährung und das Maß an Bewegung dieses beeinflussen kann. Es gibt keine häufig auftretenden Erkrankungen bei der Hauskatze. Einmal pro Jahr sollte man für die Routineuntersuchung allerdings einen Tierarzt aufsuchen. Vor allem die Zahngesundheit und eventuelle Alterserscheinungen sollten dabei überprüft werden.

Welches Futter braucht die Hauskatze?

Die Hauskatze frisst, wenn sie Freigang hat, auch Mäuse und Vögel. Zu Hause sollte man der Fleischfresserin frisches Fleisch oder hochwertiges Nassfutter zur Verfügung stellen.

Wie pflegt man die Hauskatze?

Je nach Felllänge sollte man die Katze zumindest wöchentlich (bei kurzem Fell) oder sogar täglich (bei langem Fell) bürsten. Man sollte eine Hauskatze also bereits frühzeitig an das Bürsten gewöhnen.

Erziehung und Haltung

Wie viel Bewegung braucht eine Hauskatze?

Die Hauskatze hat einen relativ großen Bewegungsdrang, macht aber natürlich auch gerne ein Nickerchen. Oft ist sie vor allem nachts gerne draußen und geht auf die Jagd.
Wenn sie keinen Freigang hat, sollte man in den eigenen vier Wänden für ausreichend Abwechslung sorgen.

Überlegungen vor der Anschaffung

Wo kann man eine Hauskatze kaufen?

Diese Mischlingskatze bekommt man im Prinzip in jedem Tierheim sowie auf jedem Bauernhof. Man sollte dennoch auf eine gute Aufzucht achten, da man sonst eine möglicherweise sehr scheue Katze bekommt. Man zahlt bei dem Kauf einer Hauskatze zwischen 0 und 400 €.

Was brauche ich für die Haltung einer Hauskatze?

Man sollte, wenn man sich eine Hauskatze anschaffen möchte, besonders den Charakter der Katze beobachten und überlegen, ob sie sich eventuell über einen Spielgefährten freuen würde.
Außerdem benötigt die Hauskatze natürlich ausreichend Lösemöglichkeiten, also mindestens zwei Katzenklos pro Katze sowie Kratz- und Klettermöglichkeiten.
Je nach Charakter freut sich die Hauskatze natürlich auch, wenn man mit ihr übt.

Warum sind Hauskatzen so beliebt?

Die Hauskatze ist wahrscheinlich wegen ihrer vielfältigen Art so beliebt. Keine gleicht der anderen – weder äußerlich noch charakterlich.


Laura GentileLaura Gentile ist Coach für Mensch&Tier und unterstützt als geprüfte Katzenverhaltensberaterin und Hundetrainerin Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Ursprünglich hat die Halbitalienerin Medien und Kommunikationswissenschaften studiert. Durch ihre eigenen Haustiere kam sie dann zu ihrer Berufung. Katze Kiwi und Hündin Lychee unterstützen Laura auch in ihrem beruflichen Alltag. Pfötchentraining ist spezialisiert auf Problemfälle und unterstützt seit Jahren Menschen dabei, mit ihrem Haustier endlich einen entspannten Alltag zu führen.


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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Elke Gräfner sagt:

    Hallo, ich habe drei Katzen, 13, 9 und 8 Jahre alt. Seit meinem Umzug vor bereits elf Jahren, macht die Älteste ihr großes Geschäft NEBEN die Katzentoiletten. (Ich habe vier davon.) Sie war zwei Jahre Freigänger und das reine Wohnungsleben gefällt ihr anscheinend nicht. Bisher habe ich die Sache einfach weggemacht. Erziehungsversuche fruchteten eh nicht. Inzwischen ist es für mich aus Gesundheitsgründen beschwerlich geworden. Kann ich jetzt noch was gegen Puckys Verhalten unternehmen? Oder ist es zu spät? Für einen Rat wäre ich wirklich sehr dankbar!!! FG, Elke

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Elke,
      es tut mir leid zu hören, dass du mit dem Verhalten deiner ältesten Katze Probleme hast. Es ist möglich, dass ihr Verhalten mit dem Umzug und der Veränderung der Lebensumstände zusammenhängt.
      Obwohl es schwierig sein kann, das Verhalten einer älteren Katze zu ändern, gibt es dennoch einige Schritte, die du unternehmen kannst, um zu versuchen, das Problem zu lösen:
      1. Tierarztbesuch: Stelle sicher, dass deine älteste Katze keine gesundheitlichen Probleme hat, die das Verhalten beeinflussen könnten. Manchmal kann eine Erkrankung des Verdauungssystems oder Schmerzen beim Stuhlgang dazu führen, dass eine Katze ihre Katzentoilette meidet.
      2. Zusätzliche Katzentoiletten: Biete deinen Katzen noch mehr Katzentoiletten an. Die Faustregel lautet: Eine Katze pro Katzenklo plus ein zusätzliches. Dadurch erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass deine Katze eine angemessene Toilettenmöglichkeit findet.
      3. Standort der Katzentoiletten: Stelle sicher, dass die Katzentoiletten an ruhigen und zugänglichen Orten platziert sind. Katzen mögen es nicht, ihre Geschäfte in Bereichen zu verrichten, in denen sie gestört werden könnten oder wo viel Verkehr herrscht.
      4. Reinigung und Geruchsentfernung: Reinige die Katzentoiletten regelmäßig, am besten täglich, um unangenehme Gerüche zu minimieren. Katzen haben einen empfindlichen Geruchssinn, und ein unangenehmer Geruch kann sie davon abhalten, die Katzentoilette zu benutzen. Verwende dabei keine stark riechenden Reinigungsmittel, da dies die Katze ebenfalls abschrecken kann.
      5. Veränderungen im Lebensraum: Überlege, ob du weitere Veränderungen im Lebensraum deiner Katzen vornehmen kannst, um ihnen mehr Abwechslung und Anreize zu bieten. Spiele mit ihnen regelmäßig, biete Kratzbäume, Versteckmöglichkeiten und andere Aktivitäten an, um ihnen eine anregende Umgebung zu bieten.
      6. Futter- und Wasserversorgung: Achte darauf, dass deine Katzen ausreichend Futter und Wasser haben. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme können auch dazu beitragen, das Stuhlgangverhalten zu regulieren.

      Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Tipps bei jeder Katze wirksam sein können. Manchmal kann es auch hilfreich sein, einen Verhaltenstherapeuten für Katzen hinzuzuziehen, der das spezifische Problem analysieren und weitere Lösungsansätze bieten kann.
      Wir wünschen dir viel Glück bei der Lösung des Problems, und hoffen, dass diese Tipps dir helfen können!
      Dein ZooRoyal-Team

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