Fellgesundheit dank der richtigen Ernährung

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Fellgesundheit

Egal ob regelmäßiges Bürsten, Zähne putzen oder Krallen schneiden: Körper- und Fellpflege gehört zum Pflichtprogramm für Hunde- und Katzenhalter*innen. Als Faustregel gilt: je länger das Haar, umso aufwendiger die Pflege. Beim Bürsten zum Beispiel wird nicht nur abgestorbenes Haar entfernt und - besonders bei langhaarigen Tieren - die Bildung von Knoten im Fell vermieden, es kann auch ein schöner Moment des Verwöhnens und des Austauschs sein. Vor allem, wenn ihr die Pflege mit einer Schmuseeinheit beendet. Zur Körper- und Fellpflege und den richtigen Werkzeugen gibt es jede Menge Tipps. Doch auch die Ernährung deiner Fellnase kann eine wichtige Rolle bei der Unterstützung seiner Fellgesundheit spielen.

Die Rolle von Ernährung

Dass das Wohlbefinden deines Hundes oder deiner Katze wesentlich von deren Ernährung abhängen kann, ist kein Geheimnis. Aber die Ernährung unserer Fellnasen hat noch weitere (positive) Auswirkungen - sie kann auch die Schönheit des Fells und die Gesundheit der Haut sichtbar verbessern. Denn das Fell, insbesondere einer Katze, ist der Spiegel ihrer Gesundheit. Jeglicher Stress, sei er durch eine Veränderung in der Familie, durch mangelnde Hygiene oder die Ernährung verursacht, kann sich in Störungen niederschlagen (z. B. stumpfes, struppiges Fell). Um seine ursprüngliche Schönheit zurückzugewinnen, benötigt die Katze eine Nahrung mit hochwertigen Proteinen als Baustoff und spezielle Fettsäuren für die Gesundheit und den Glanz des Fells.

Dass der Proteingehalt in der Nahrung eine wichtige Rolle spielt, wird unter anderem dadurch deutlich, dass bei einer Katze zum Beispiel allein das normale Haarwachstum und der Zellerneuerungsprozess etwa ein viertel bis ein drittel ihres täglichen Proteinbedarfs verbraucht. Darüber hinaus sind für ein schönes Fell auch Vitamine, Zink und eine Vielfalt und Ausgewogenheit von Fettsäuren von besonderer Bedeutung zum Beispiel können Omega-3-Fettsäuren eine entzündungshemmende Wirkung haben.

Der Körperpflege kommt im Leben einer Katze neben dem Schlaf die wichtigste Bedeutung zu. Schon ab dem 14. Lebenstag benutzt ein Katzenjunges hierfür seine besonders raue „Raspelzunge“, die wie ein Kamm wirkt. In der Regel beginnt die Katze mit der Reinigung ihrer Vorderpfoten, die sie dabei anfeuchtet, um sie dann wie einen „Waschlappen“ über Gesicht und Ohren zu reiben. Dann geht sie auf den Rest des Körpers über. Dank ihrer Gelenkigkeit erreicht sie auch die hinteren Körperpartien spielend.

Wichtig: Wenn deine Katze oder dein Hund Anzeichen von verstärktem Fellverlust, häufigem Kratzen, trockener Haut oder eines stumpfen Fells zeigt, können das Indikatoren für eine Haut- und Fellempfindlichkeit sein. Am besten konsultierst du in diesen Fällen deine Tierärztin oder deinen Tierarzt.

Fellgesundheit von Anfang an

Insbesondere für die Kleinsten ist die richtige Ernährung von besonderer Bedeutung, da sie in ihrer Wachstumsphase bestmöglich mit allen für sie nötigen Nährstoffen versorgt werden sollten. Denn gerade im Wachstum wir die Grundlage für eine langanhaltende Gesundheit deines Lieblings gelegt. Bei der Fütterung von jungen Welpen und Kätzchen gibt es einiges zu beachten. Eine speziell auf den Bedarf abgestimmte Nahrung kann garantieren, dass die jungen Fellnasen alles erhalten, was sie abhängig von Alter, Rasse und Lebensgewohnheiten brauchen.

Du möchtest deinem Kätzchen oder Welpen eine andere Nahrung geben als sie bisher bekommen haben? Am besten vermeidest du bei einer solchen Ernährungsumstellung ein abruptes Umstellen – hier können Verdauungsstörungen die Folge sein. Halte zumindest für einige Tage an der bisherigen gewohnten Fütterung fest und frage im Zweifelsfall das Tierheimpersonal oder den Züchter bzw. die Züchterin nach den bisherigen Fütterungsgewohnheiten wie etwa die Anzahl der Mahlzeiten pro Tag. Idealerweise planst du für die Umstellung eine Übergangsphase von etwa einer Woche ein, in der du langsam von der alten auf die neue Nahrung umstellst. Das sorgt für eine harmonische Futterumstellung und das Risiko von Verdauungsstörungen wird so minimiert.

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