Dürfen Hunde Blaubeeren essen?

- Dürfen Hunde Blaubeeren essen?
- Sind Blaubeeren gesund für Hunde?
- Wie viele Blaubeeren darf ein Hund fressen?
- Welches Obst dürfen Hunde essen?
- Dürfen Welpen Blaubeeren essen?
- Können Blaubeeren giftig für Hunde sein?
- Sind Blaubeeren und Heidelbeeren dasselbe?
- Was passiert, wenn Hunde zu viele Blaubeeren essen?
- Was muss ich beachten, wenn ich meinem Hund Blaubeeren gebe?
- Fazit: Blaubeeren als gelegentlicher Snack für Hunde
- Quellen
Ja, Hunde dürfen Blaubeeren essen. Sie sind sehr gesund und gelten als eine der Obstsorten, die die meisten Hunde gut vertragen. Dennoch sollten die Früchte nur ein gelegentlicher Snack in überschaubarem Maß sein, ansonsten drohen Durchfall und eine Magenverstimmung.
Sind Blaubeeren gesund für Hunde?
Blaubeeren zählen zu den nährstoffreichsten Früchten, die es gibt. Sie enthalten zahlreiche Vitamine, die auch für Hunde von Vorteil sein können:
- Vitamin C: Stärkt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend
- Vitamin B: Unterstützt Nervenfunktionen und fördert den Stoffwechsel
- Vitamin K: Wichtig für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel
- Vitamin A: Gut für die Augen, Haut und Schleimhäute
- Antioxidantien: Bremsen Zellschäden, wirken entzündungshemmend und stärken das Immunsystem
- Ballaststoffe: Unterstützen Verdauung und Darmflora
Aufgrund der zahlreichen Nährstoffe und der guten Verträglichkeit werden Blaubeeren gelegentlich auch in kommerziellem Hundefutter als natürliche Antioxidantien- und Vitaminquelle verwendet.
Wie viele Blaubeeren darf ein Hund fressen?
Blaubeeren sind zwar sehr gesund, dennoch sollte die Menge für Hunde begrenzt werden. Folgende Menge dürfen Hunde höchstens dreimal pro Woche essen:
Kleine Hunde: 3 bis 5 Beeren
Mittelgroße Hunde: 5 bis 10 Beeren
Große Hunde: 10 bis 15 Beeren
Blaubeeren sind ein guter Snack, aber sie enthalten auch Fruchtzucker und Ballaststoffe, die bei einer zu großen Menge zu Magen-Darm-Problemen führen können.
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Welches Obst dürfen Hunde essen?
Obst kann eine leckere Ergänzung zum üblichen Speiseplan eines Hundes darstellen. Gut geeignet sind unter anderem Erdbeeren, Himbeeren, Äpfel (ohne Kerne), Bananen, Birnen, Wassermelone, Mango, Papaya und Pfirsich. Zurückhaltend solltest du bei Mandarinen, Orangen und vor allem Limetten und Zitronen sein, da sie sehr säurehaltig sind. Außerdem gibt es Früchte, die du auf keinen Fall füttern darfst. Dazu gehören vor allem Weintrauben und Avocados, weil sie (für Hunde) giftige Inhaltsstoffe aufweisen.
Dürfen Welpen Blaubeeren essen?
Wenn dein Welpe neugierig ist und eine Blaubeere probieren möchte, kannst du ihm eine zum Naschen geben. Mehrere sollten es aber besser nicht sein. Das Verdauungssystem eines Welpen ist sehr empfindlich und kann bei ungewohnter Nahrung relativ schnell aus dem Gleichgewicht geraten.
Idealerweise beschränkst du dich bei der Ernährung deines Welpen zum größten Teil auf ein hochwertiges Welpenfutter und gelegentliche Hundesnacks. Hin und wieder darf es auch einmal ein Stückchen Obst sein. Blaubeeren eignen sich hierfür gut, denn sie sind verträglicher als die meisten anderen Früchte und liefern viele Vitamine. Solltest du jedoch Durchfallerscheinungen bei deinem Kleinen bemerken, die mit den Blaubeeren zu tun haben könnten, verzichtest du zukünftig besser auf sie.
Können Blaubeeren giftig für Hunde sein?
Nein, sowohl frische als auch gefrorene Blaubeeren, sei aus deinem Garten oder dem Supermarkt, sind nicht giftig für Hunde. Eine Gefahr könnte sich höchstens durch Pestizidrückstände oder entstandenem Schimmel ergeben. Daher sollten Beeren immer gut gewaschen und idealerweise in Bioqualität verwendet werden. Zudem musst du bei selbst gepflückten wilden Blaubeeren vorsichtig sein, da diese unter Umständen durch Parasiten wie dem Fuchsbandwurm kontaminiert sein könnten.
Sind Blaubeeren und Heidelbeeren dasselbe?
Häufig werden Blaubeeren und Heidelbeeren synonym verwendet. Du darfst deinem Hund daher auch Heidelbeeren füttern. Streng genommen können damit allerdings auch Waldheidelbeeren gemeint sein. In diesem Fall besteht die oben genannte Gefahr eines Parasitenbefalls. Dieser ist allerdings eher unwahrscheinlich.
Was passiert, wenn Hunde zu viele Blaubeeren essen?
Frisst ein Hund zu viele Blaubeeren, macht sich dies in erster Linie bei seiner Verdauung bemerkbar. Mögliche Folgen sind:
- Weicher Kot
- Bauchgrummeln
- Blähungen
- Evtl. Erbrechen
Sollte dein Hund einen empfindlichen Magen besitzen oder übergewichtig sein, solltest du mit Blaubeeren besonders zurückhaltend sein. Der in Blaubeeren enthalten Fruchtzucker kann sich negativ auswirken: Empfindliche Hunde reagieren besonders schnell mit Magen-Darm-Problemen. Außerdem sind bei einer größeren Menge die Kalorien nicht zu unterschätzen. Wenn du einem übergewichtigen Hund öfters Blaubeeren gibst, liefert das einiges an Kalorien, die eine Gewichtszunahme begünstigen können. Die Portionsgröße der leckeren Beeren sollte daher immer auf die Größe des Hundes und die individuellen Gegebenheiten angepasst sein.
Was muss ich beachten, wenn ich meinem Hund Blaubeeren gebe?
Wenn du deinem Hund Blaubeeren geben möchtest, achte bitte auf folgende Punkte:
- Füttere nur reife, frische oder aufgetaute Blaubeeren.
- Wasche die Beeren gründlich, um sie von Schmutz, Keimen und Pestiziden zu befreien.
- Idealerweise verwendest du nur Bio-Beeren.
- Fall noch vorhanden, entferne Blätter und Stiele.
- Passe die Menge der Blaubeeren an die Größe deines Hundes an.
- Die Früchte sind nur als gelegentlicher Snack geeignet.
- Bei sehr kleinen Hunden kann es Sinn machen, die Früchte zu halbieren.
- Sollten Verdauungsprobleme auftreten, verzichte besser auf die Beeren.
Fazit: Blaubeeren als gelegentlicher Snack für Hunde
Blaubeeren sind ein gesunder Snack, der Hunde mit wertvollen Vitaminen und Antioxidantien versorgt. Sie sind im Allgemeinen gut verträglich und zählen zu den kalorienärmeren Früchten. Eine zu große Menge könnte jedoch kontraproduktiv sein. Der Fruchtzucker kann die Verdauung beeinträchtigen und zu Problemen führen. Je nach Größe des Hundes sollten es daher nicht mehr als ein paar Beeren pro Woche sein.
Quellen
- Simon, Swanie (2008). BARF - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde. Drei Hunde Nacht
- Esch-Völkel, Sylvia (2014). Buntes für den Hund. Kalidor
- Dr. Bucksch, Martin (2017). Gesunde Ernährung für Hunde: Fertigfutter oder selbstgemacht - gesundes Futter für jeden Hund. KOSMOS Verlag
- Meyer, Helmut (2016). Ernährung des Hundes: Grundlagen - Fütterung - Diätetik. Enke
Thomas Brodmann, Autor & Tierfotograf
Als freier Journalist und Fotograf ist Thomas auf Haustiere und Wildtiere spezialisiert - mit mittlerweile bereits über 20 Jahren Erfahrung. Er schrieb bereits für zahlreiche bekannte Tiermagazine und veröffentlichte 2017 sein Buch "Unser Hund fit und gesund", in dem er wertvolle Tipps rund um die Ernährung und Gesundheit von Hunden gibt.
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