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Futterumstellung Hund – So geht’s

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Futterumstellung HundDu möchtest eine Futterumstellung bei deinem Hund durchführen? Dann lies hier, wie du deinen Hund erfolgreich an das neue Futter gewöhnen kannst.

Sofortige Futterumstellung nur bei robusten Hunden

Grundsätzlich gilt: Die meisten Hunde haben keine Probleme mit einer sofortigen Futterumstellung, bei der das Futter von einem auf den anderen Tag komplett gewechselt wird. Bei Hunden mit einem empfindlichen Magen ist allerdings Vorsicht geboten – bei ihnen könnte eine plötzliche Änderung des Futters zu Verdauungsschwierigkeiten führen. Hundehalter sollten sich bei dieser Methode also sicher sein, dass ihr Hund robust ist und eine sofortige Futterumstellung verträgt.

Empfehlenswert: Stufenweise Umstellung

Empfehlenswert ist daher eine stufenweise Futterumstellung. Bei dieser Methode wird zunächst das neue Futter mit dem alten Futter vermischt. Ratsam ist zum Beispiel ein Verhältnis von ¼ (neues Futter) zu ¾ (altes Futter). Alle zwei Tage wird die Menge des neuen Futters um ¼ erhöht und gleichzeitig die Menge des alten Futters um ¼ reduziert. Nach diesem Prinzip, das für alle Hunde ohne besondere Empfindlichkeiten geeignet ist, wäre die Futterumstellung nach sechs Tagen abgeschlossen. Ab dem siebten Tag bekommt der Hund demnach komplett das neue Futter. Sollte der Hund Schwierigkeiten bei der Futterumstellung haben, sollte man die Umstellungsphase einfach ein paar Tage verlängern und über mehrere Tage nur kleine Anteile des neuen Futters dem gewohnten Futter untermischen.

Veranschaulichung der stufenweisen Futterumstellung

Veranschaulichung der stufenweisen Futterumstellung

Futterumstellung Hund – von Nass- auf Trockenfutter

Bei der Umstellung von Nass- auf Trockenfutter kommt es dagegen erfahrungsgemäß häufiger zu Problemen. Der Grund liegt auf der Hand: Der gesamte Organismus des Hundes ist darauf ausgerichtet, dem Nassfutter zu Zwecken der Verdauung Wasser zu entziehen. Bei der plötzlichen Aufnahme von Trockenfutter muss der Körper dagegen Wasser zur Verfügung stellen. Dies hat zur Folge, dass nicht nur der Wasserhaushalt des Hundes, sondern auch sein Elektrolythaushalt beeinträchtigt wird. Daher sollte immer eine sanfte Umgewöhnungsphase von 2 bis 4 Wochen eingeplant werden.

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