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Futterumstellung auf BARF

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Futterumstellung auf BARFWenn du deinen Hund gesund und artgerecht füttern möchtest, solltest du über eine Futterumstellung auf BARF nachdenken. Das ist bei gesunden Hunden problemlos möglich. Wir beschreiben dir hier wie genau das geht und was du alles bei der Umstellung beachten musst.

Erste Schritte

Wenn dein Hund gesund und fit ist, kannst du mit der Futterumstellung auf BARF direkt starten und musst nichts weiter beachten. Zunächst solltest du dir einen individuellen Futterplan erstellen. Dieser sollte eine Wochenration für deinen Hund beinhalten und sich anfangs nur auf einige wenige ausgewählte Zutaten beschränken. So wird die Verdauung des Hundes nicht zu sehr belastet und er kann sich langsam an die neue Kost gewöhnen. Nach und nach kannst du den Wochenplan um weitere Nahrungsmittel ergänzen, bis dein Hund dann komplett auf BARF umgestellt ist. Danach gilt: möglichst viel Abwechslung im Ernährungsplan. Eine Zutatenliste zum Download findest du hier.

Futterumstellung bei Welpen

Welpen sind noch im Wachstum und haben daher andere Bedürfnisse als gesunde erwachsene Hunde. Die Futterumstellung auf BARF sollte daher etwas vorsichtiger angegangen werden. Welpen benötigen im Durchschnitt 4-6% ihres Körpergewichtes an Futter pro Tag. Da der Magen eines Welpen viel kleiner ist, als der eines erwachsenen Hundes, sollten die einzelnen Portionen nicht zu groß ausfallen und die Mahlzeiten besser auf 3-4 pro Tag verteilt werden. Grundsätzlich stellt sich die Verdauung von Welpen schnell um und kann sich so gut an das neue Futter anpassen. Wurde dein Welpe bereits beim Züchter gebarft, kannst du mit der Rohfütterung einfach weitermachen und musst nichts beachten oder umstellen.

Futterumstellung bei Senioren

Genau wie bei Welpen, solltest du auch bei Senioren beachten, dass die Ernährungsbedürfnisse anders sind, als bei gesunden erwachsenen Hunden. Meist wurden ältere Hunde ihr ganzes Leben lang mit Fertigfutter ernährt und ihr Verdauungsapparat ist an diese Art der Nahrung angepasst. Eine Futterumstellung auf BARF sollte daher langsam und in kleinen Mengen erfolgen. Manche Senioren lehnen die Rohfütterung zunächst auch ganz ab. Versuch die Mahlzeit zu kochen und rohe Bestandteile unterzumischen. Die Menge der rohen Anteile kannst du dann nach und nach steigern. So gewöhnt sich dein Hund ganz langsam an das neue Futter. Da die Verdauung bei Senioren langsamer und der Energiebedarf nicht mehr so hoch ist, reichen für ältere Hunde kleine Futtermengen aus. Diese müssen aber trotzdem reich an Nährstoffen sein. Besonders hochwertige, leicht verdauliche Proteine sind für Senioren wichtig.

Mögliche Nebenwirkungen

Wenn du deinen Hund auf die Rohfütterung umstellst, beginnt sein Körper sich zu entgiften. Dabei können unterschiedliche Symptome auftreten, die aber nicht bei jedem Hund gleich stark ausfallen. Einige Hunde leiden eine Zeit lang an Durchfall, Blähungen und Erbrechen oder scheiden mit Schleim überzogenen Kot aus. Wenn diese Symptome bei deinem Hund auftreten, er aber weiterhin fit wirkt und frisst, musst du dir keine Sorgen machen. Die Nebenwirkungen verschwinden, sobald sich der Magen-Darm-Trakt deines Hundes an die neue Nahrung gewöhnt hat.

Zum BARF-Hundefutter-Sortiment

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