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Katzen sind für ihre gründliche Fellpflege bekannt. Für eine rundum gute Pflege solltest du sie dennoch in einigen Bereichen unterstützen. Die regelmäßige Krallenpflege, Pfotenpflege, Zahnpflege und die Pflege von Augen sind mindestens genau so wichtig und tragen zum Wohlbefinden deiner Fellnase bei. Was du alles über Katzenpflege wissen solltest und wie und mit welchen Produkten du sie durchführen kannst, erfährst du hier.
Katzen verbringen täglich viel Zeit mit ihrer Fellpflege. Trotzdem profitieren sie von regelmäßigem Bürsten, besonders während des Fellwechsels. Dabei werden lose Haare entfernt, Verfilzungen vorgebeugt und die Bildung von Haarballen kann reduziert werden. Wie häufig du deine Katze bürsten solltest, hängt vor allem von ihrer Felllänge ab. Mit der passenden Bürste und etwas Geduld wird die Fellpflege für viele Katzen zu einem angenehmen Ritual.


Der Fellwechsel gehört ganz natürlich zum Jahresrhythmus deiner Katze. Vor allem im Frühjahr und Herbst passt sie ihr Fell an die wechselnden Temperaturen an und verliert dabei besonders viele Haare. Wie stark der Fellwechsel ausfällt und wie lange er dauert, hängt unter anderem von Felltyp, Alter und Haltung ab. Gerade Wohnungskatzen haaren oft das ganze Jahr über etwas, da sie weniger stark den natürlichen Jahreszeiten ausgesetzt sind.


Viele Katzen genießen das Bürsten, wenn sie behutsam daran gewöhnt werden. Wie oft gebürstet werden sollte, hängt vor allem von der Felllänge und Fellstruktur ab. Während Kurzhaarkatzen oft mit weniger Pflege auskommen, benötigen Langhaarkatzen meist häufiger Unterstützung. Mit der passenden Bürste und etwas Geduld wird die Fellpflege schnell zu einer festen Routine. Worauf es beim Bürsten ankommt und welche Bürsten sich für verschiedene Felltypen eignen, erfährst du in unserem Magazinbeitrag.
Wusstest du, dass du für die Fellpflege deiner Katze nur spezielle Pflegeprodukte verwenden solltest? Katzen haben einen anderen pH Wert als Menschen. Menschliche Shampoos können die natürliche Schutzschicht von Haut und Fell beeinträchtigen.
Katzen kümmern sich meist selbst um die Pflege ihrer Pfoten und Krallen. Trotzdem lohnt es sich, Ballen und Krallen regelmäßig zu kontrollieren. Vor allem bei Freigängern können kleine Verletzungen oder Fremdkörper an den Pfoten unbemerkt bleiben. Sind die Ballen trocken oder rissig, kann eine spezielle Pfotenpflege helfen, sie geschmeidig zu halten.


Nimm dir für das Krallenschneiden ausreichend Zeit und gehe Schritt für Schritt vor. So bleibt die Pflegesituation für deine Katze möglichst stressfrei.


Katzenaugen benötigen meist nur wenig Pflege. Oft reicht es aus, kleine Verschmutzungen oder eingetrockneten Ausfluss vorsichtig mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch zu entfernen. Dabei sollte jedes Auge mit einem sauberen Bereich des Tuchs gereinigt werden, um Keime nicht zu übertragen. Gesunde Katzenaugen sind klar und frei von starkem Ausfluss. Fallen dir Rötungen, Schwellungen, häufiges Tränen oder andere Veränderungen auf, solltest du diese tierärztlich abklären lassen. So können mögliche Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Gesunde Zähne tragen wesentlich zum Wohlbefinden deiner Katze bei. Viele Zahnerkrankungen entwickeln sich schleichend und bleiben lange unbemerkt. Deshalb lohnt es sich, Maul und Zähne regelmäßig zu kontrollieren. Achte dabei auf Zahnstein, gerötetes Zahnfleisch oder Veränderungen beim Fressen. Auch wenn deine Katze plötzlich nur noch einseitig kaut oder ihr Futter langsamer frisst, kann das auf Zahnprobleme hindeuten.
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Regelmäßiges Zähneputzen ist eine wirksame Möglichkeit, Zahnbelag zu entfernen und Zahnstein vorzubeugen. Am besten gewöhnst du deine Katze schon in jungen Jahren behutsam daran. Verwende ausschließlich eine Katzenzahnbürste oder einen Fingerling sowie spezielle Katzenzahnpasta, da Zahnpasta für Menschen ungeeignet ist. Mit etwas Geduld und kurzen Pflegeeinheiten kann das Zähneputzen für viele Katzen zu einer festen Routine werden.


Mundgeruch wird häufig unterschätzt, kann aber ein Hinweis auf Zahnprobleme oder andere gesundheitliche Ursachen sein. Hält der unangenehme Geruch über längere Zeit an oder kommen Symptome wie gerötetes Zahnfleisch, vermehrter Speichelfluss oder Fressunlust hinzu, sollte deine Katze tierärztlich untersucht werden. Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln.
Eine gute Zahnpflege besteht aus mehreren Bausteinen. Neben dem Zähneputzen können auch geeignete Zahnpflegeprodukte dazu beitragen, die Maulhygiene deiner Katze zu unterstützen.


Gesunde Katzen halten ihr Fell in der Regel selbst sauber und müssen deshalb nur selten gebadet werden. Ein Bad kann jedoch sinnvoll sein, wenn das Fell stark verschmutzt ist oder sich Rückstände darin befinden, die deine Katze beim Putzen aufnehmen könnte. Auch aus gesundheitlichen Gründen kann das Baden in Einzelfällen notwendig sein. Verwende zum Baden ausschließlich lauwarmes Wasser und ein spezielles Katzenshampoo. Gehe ruhig und behutsam vor und trockne deine Katze anschließend gründlich ab, damit sie nicht auskühlt.
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