Besonders ältere Hunde leiden häufig an
chronischen Einschränkungen der Herz- und Leberfunktion. Da das Herz und die Leber zu den relevantesten Organen des Körpers zählen und viele lebenswichtige Funktionen übernehmen, können
Insuffizienzen das Leben deines Hundes stark einschränken. Deshalb ist es notwendig, alle vom Tierarzt empfohlenen Maßnahmen umzusetzen und einzuhalten - die
richtige Ernährung spielt dabei eine große Rolle.
Die Leber ist das größte Organ für den Stoffwechsel im Körper deines Hundes und hat viele essenzielle Funktionen. Daher können Lebererkrankungen umfangreiche Folgen für die Gesundheit haben und verschiedene Symptome hervorrufen.
Bei der Behandlung von Hunden mit Lebererkrankungen ist die korrekte Ernährung ausschlaggebend. Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, haben spezielle Diätfuttermittel zur Unterstützung der Leberfunktion bedarfsgerechte Eigenschaften:
- Geringer Kupfergehalt: Der Kupfergehalt im Futter wird niedrig gehalten, um die Ansammlung von Kupfer in den Leberzellen des Hundes zu verringern.
- Angepasster Proteingehalt: Um den Ammoniakspiegel zu kontrollieren und die Leber zu unterstützen, ist ein moderater Proteingehalt mit hochwertigen Eiweißquellen wichtig.
- Hoher Energiegehalt: Da Hunde mit Leberproblemen oft wenig Appetit haben bzw. wenig fressen können, ist der Energiegehalt erhöht, um den täglichen Bedarf zu decken.
- Vitamine und Mineralstoffe: Zugaben wie Zink, Vitamin E, Vitamin C, B-Vitamine, Selen oder L-Carnitin unterstützen die Leberfunktion und fördern die Leberregeneration.
- Leichtverdauliche Kohlenhydrate: Durch die Zugabe von leicht verfügbarer Energie wie Reis, Maisstärke, Kartoffeln oder anderen leicht verdaulichen Kohlenhydraten kann der Stoffwechsel entlastet werden.