Dass nicht jedes Vogelhaus seinen Namensvettern gleich ist, wird schon an den unterschiedlichen Designs und vor allem den Abmessungen ersichtlich. Klar ist, dass größere Vogelarten wie Stare mehr Platz benötigen als beispielsweise kleine Meisen. Im weiten Feld der Vogelhäuser gibt es zwei Varianten, die sich stark unterscheiden. Das sind:
In den häufig sehr einfach gestalteten Nistkästen können Vögel ihre Nisthöhle an einem sicheren Ort bauen. Sie sammeln Material, um im neuen Zuhause ein Nest zu bauen, wo ihre Eier vor Eindringlingen geschützt ausgebrütet werden. Was landläufig als Vogelhaus bezeichnet wird, ist dagegen in den häufigsten Fällen ein Vogelfutterhaus. Freistehend, an einer Schnur aufgehangen, an Wand oder Baum geschraubt – ein Futterhaus kann auf verschiedenste Arten installiert werden.
Futterhäuser unterscheiden sich in vor allem in zwei Dingen von Nistkästen. Einerseits sind sie offen gebaut, sodass Wildvögel von möglichst allen Seiten an das ausgelegte Futter gelangen. Andererseits findet sich eben für Vogelfutter häufig eine Vorrichtung im Zentrum des Vogelhäuschens, in dem Futter wie Meisenknödel, Kerne oder anderes angebracht werden. Wenn wir von einem Vogelhaus sprechen, meinen wir im genaueren Sinn ein Vogelfutterhaus.