Leichter Zaun am Teichufer
Der Reiher ist ein sogenannter Schreitvogel und bevorzugt einen Einstieg über seichtes Gewässer, meist über den flachen Teichrand. Mit einem leichten Zaun aus Draht versperrst du ihm somit den Weg und erschwerst ihm den Zugang zu deinem Teich. Auch das Auslegen von größeren Steinen und das Aufstellen von Pflanzenkübeln sind Möglichkeiten der Reiherabwehr. Ein Nachteil hierbei kann sein, dass die sichtbare Veränderung des Ufers nicht deinem Sinn für Ästhetik entspricht.
Gespanntes Netz oder Folie
Eine der einfachsten Möglichkeiten der Reiherabwehr ist das straffe Spannen eines Netzes. Dadurch wird eine Landung unmöglich, und der Reiher hat somit keinen Zugriff auf die Beutetiere. Weiteren Schutz kannst du noch mittels einer im Fachhandel erhältlichen Nylonschnur mit Glöckchen erlangen, die am gespannten Teichnetz angebracht wird. Das Geräusch der Glöckchen verschreckt die Vögel zusätzlich.
Verwendest du eine reflektierende Folie wie zum Beispiel eine Rettungsdecke, wird der Vogel von den Reflexionen irritiert und abgeschreckt. Hierbei gilt es darauf zu achten, dass die Folie bei stärkerem Wind der Belastung nicht standhalten kann und die Funktionalität regelmäßig überprüft werden muss.
Attrappe und Vogelscheuche
Der Reiher hat die Angewohnheit, eine Futterquelle nicht mit Konkurrenten zu teilen. Daher kann schon die Attrappe eines Artgenossen in Form eines Reiherschrecks helfen, ihm das Jagen in deinem Fischteich abzugewöhnen. Die Angst vor Menschen wiederum macht eine Vogelscheuche zu einer weiteren Möglichkeit in Sachen Teichschutz, um den unliebsamen Jäger zu vertreiben. Allerdings helfen diese beiden Varianten der Reiherabwehr nicht zuverlässig und nur bedingt, da sich einige Tiere davon nicht abschrecken lassen.
Reiherschreck in verschiedenen Ausführungen
Der über Strom, Batterien oder Solar betriebene elektronische Reiherschreck verfügt über einen Bewegungsmelder und reagiert bei Bewegungen in der Nähe deines Teiches. Je nach Produktvariante der Reiherabwehr ertönt ein für Vögel unerträgliches Ultraschallgeräusch, es treten helle Lichter auf, oder eine Wasserdüse bespritzt die Tiere mit einem Wasserstrahl. Durch die immer wiederkehrende Abschreckung lernen die Jäger schnell, dass es an diesem Gewässer nichts für sie zu holen gibt, und suchen sich eine neue Nahrungsquelle.