Sein Name ist Nacho

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Nacho und ichWer Zuhause eine kleine Fellnase hat, erlebt tagtäglich Situationen bei dem einem manchmal die Worte fehlen, so wie mir auch heute.

Nach meiner Uni, bin ich in dem Wissen, dass Nacho eine Stunde alleine war, zur Tür herein. Anstatt, wie üblich durch das Fenster zu gucken und mich Schwänzchen wedelnd schon an der Tür zu belagern, lag Nacho auf dem Kissen im Flur und guckte nach unten.
Sein Gesichtsausdruck sagte: ich hab was gemacht, bitte sei nicht böse!

Seufzend ging ich durch das Haus, um nach dem Übel zu suchen. In meinem Zimmer wurde ich dann fündig. Denn dort war nicht nur mein Bett zerwühlt und mein Kuscheleinhorn auf dem Boden, er hat auch meine Taschentücher zerfetzt.

„Nachooooooni, komm her“ rief ich durch das Haus und so kam er angedackelt und blicke die ganze Zeit, mit dem Schwänzchen wackelnd, nach unten.
Ich hasse diesen Hundeblick einfach. Wer kann bei diesem Anblick schon lange böse sein? Daher ist das nächste Thema ein Kissen was im Flur liegt und den schönen Namen „Schäm-dich-Kissen“ trägt,..es erklärt sich selbst.
Wenn Nacho mal alleine war und nichts angestellt hat, dann steht er für gewöhnlich auf der Couch im Wohnzimmer und guckt aus dem Fenster.
Kennt ihr das, wenn ihr eurem Hund Kommandos, wie „Sitz“ und „Platz“ beigebracht habt und sie sich in manchen Situationen einfach so stur stellen, dass Hopfen und Malz verloren scheint?
Meine Mutter und ich kamen nach einem Großeinkauf nach Hause, voll bepackt mit Taschen, versuchten um unseren aufgeregten Hund herum in das Haus zu gelangen, der gar nicht daran dachte aus dem Weg zu gehen, sodass ich etwas lauter rief:

NACHO,MACH MAL PLATZ JETZT!
..und die Fellnase einfach „Platz“ macht.

Jeder Hund hat so seine eignen Signalwörter : „Hopp“, „Lecker“, „Ball“,..doch das Unwort des Jahres für unseren Hund, ist „Katze“. Letztens saßen wir auf der Couch und guckten fern, wir unterhielten uns über die Serie und meine Mutter sagte, „Ach, das ist doch alles für die Katz“. Unser Kampfterrier sprang auf, bekam einen Kamm, fing an zu bellen und suchte den Garten ab. Seitdem versuchen wir dieses Tier immer zu umschreiben.
Er hat eben seine eigenen Macken. Jeder in unserer Familie wird von ihm auch unterschiedlich begrüßt. Da meine Mama kein Fan von Küsschen geben und durch das Gesicht lecken ist, verhält er sich bei ihr etwas zurückhaltender, dafür ist er bei meinem Papa immer sehr aufgeweckt und versucht ihn zum Spielen zu animieren.
Wenn ich nach Hause komme , rennt er auf mich zu, spring an mir hoch, schnappt mir leicht in die Nase und rennt dann weg.
→ Liebe hat so ihre unterschiedlichen Wege.

Aber das wohl Süßeste ist, dass er sich bei einer Übernachtung in meinem Bett mit dem Kopf auf seinem Kopfkissen, seinem Körper unter der Decke – knapp 30 cm von mir entfernt – ganz langsam zu mir dreht (sich sozusagen an mich ran macht), sodass er sich am Ende mit seinem Köpfchen direkt unter meinem Kinn und in meinem Arm befindet.
Das Vertrauen was er mir damit entgegenbringt, ist mit keinen Worten zu beschreiben!


Das gesamte Team ZooRoyal bedankt sich herzlich bei Larissa G. für diesen schönen Beitrag zum Thema: Gemeinsam Wohlfühlen.


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