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Terrarienbeleuchtung: Es werde Licht

terrarienbeleuchtung

Bei der Terrarienbeleuchtung gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten und verschiedenen Arten der Beleuchtung, die alle individuelle Vor- und Nachteile haben. Damit Licht ins Dunkel kommt, wollen wir uns deshalb hiermit den einzelnen Beleuchtungsvarianten auseinandersetzen und jede kurz beschreiben.

Klassiker

Zum Terraristik-Beleuchtungs-Sortiment

Unter diesem Punkt wollen wir die beiden Leuchtmittel vorstellen, die bereits am längsten als fester Bestandteil der Terrarienbeleuchtung gelten.

Leuchtstoffröhren

Leuchtstoffröhren gehören unumstößlich auf Platz 1 der Klassiker der Terrarienbeleuchtung und bieten überzeugende Vorteile: Sie gehören mit zu den sparsamsten Leuchtmitteln und sind auch in der Anschaffung in der Regel am preiswertesten. Darüber hinaus besitzen Leuchtstoffröhren nur eine geringe Wärmeentwicklung und streuen ihr Licht zusätzlich über eine große Fläche: Durch diese großflächige Ausleuchtung, mit der sie beispielsweise auch schattige Bereiche ideal erhellen, sind sie perfekt zur Grundbeleuchtung im Terrarium – egal, um welche Größe es sich handelt.

Heutzutage unterscheidet man zwischen zwei Ausführungen: T8- und T5-Röhren. Erstere waren zuerst im Handel erhältlich und werden deshalb als „ältere Generation“ betitelt: Sie sind meist dicker und länger als T5-Röhren und meistens nicht dimmbar. Die neuere Generation, T5-Röhren, sind wie gesagt dünner und haben eine geringere Mindestlänge als ihre Vorgänger: Sie eignen sich so auch für den Einsatz in kleineren Terrarien. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie häufig dimmbar und auch mit UV-Lichtanteil erhältlich sind. Aufgrund dieser Vorteile kann man allein mit T5-Röhren bereits einen Großteil der Terrarienbeleuchtung bewerkstelligen.

Quecksilberdampflampen (HQL)

Als zweiten Klassiker wollen wir nun Quecksilberlampen vorstellen, die auch unter der Abkürzung HQL laufen und für ihr sehr helles Licht bekannt sind. Auch sie stellen wahre Allrounder in Sachen Terrarienbeleuchtung dar, denn sie erzeugen sowohl sichtbares als auch infrarotes und ultraviolettes Licht. Sie sind allerdings wahre Stromfresser und brauchen wesentlich mehr Strom als alle anderen hier aufgeführten Leuchtmittel. Dazu kommt noch, dass sie zum Funktionieren ein Vorschaltgerät benötigen. Generell gilt, dass sie eher in großen Terrarien eingesetzt werden sollten.

Allroundtalente

Unter dieser Überschrift wollen wir uns zwei Beleuchtungstypen angucken, die für ganz vielfältige Zwecke im Terrarium eingesetzt werden können.

Reflexionsstrahler

Reflexionsstrahler, welche prinzipiell einer Glühbirne ähneln, beinhalten auf der Rückseite eine Silberbeschichtung. Diese Spezialbeschichtung wirft das abgestrahlte Licht gezielt zurück ins Terrarium, wodurch der Beleuchtungseffekt deutlich vergrößert wird.

Wie bereits gesagt gibt es hier eine Vielzahl an unterschiedlichen Reflexionsstrahlern, die in der Terrarienbeleuchtung eingesetzt werden: Die meisten Strahler sind dabei Tageslichtlampen oder fungieren als Infrarot- beziehungsweise Wärmelichtlampen. Nicht umsonst werden sie von vielen Terrarianern gerne eingesetzt, denn sie bieten einige überzeugende Vorteile: Zum einen sind sie dimmbar und eignen sich so besonders für die Umsetzung verschiedener Lichtzyklen, zum anderen gibt es sie meist auch in Energiesparversion (die dann aber oftmals nicht mehr dimmbar sind).

Halogenstrahler

Diese Strahler sind in mehreren Ausführungen im Handel erhältlich, die alle auf unterschiedliche Zwecke spezialisiert sind: So gibt es Halogenstrahler, die ausschließlich als Tageslichtlampe fungieren, andere können aber auch als Wärmesport genutzt werden und noch andere Strahlertypen stellen ideale Zierspots dar. Grundsätzlich kann man als positiv erwähnen, dass die meisten Halogenstrahler dimmbar und zusätzlich in der Anschaffung und im Betrieb preiswerter als herkömmliche Glühlampen sind.

Relativ neue Beleuchtungstechnik

Zuletzt kommen wir jetzt zur verhältnismäßig neuen Technik, die hier von LED-Lampen und Halogen-Metalldampflampen vertreten wird.

LED-Lampen

Diese Beleuchtungsvariante findet man mittlerweile überall: In der normalen Wohnungsbeleuchtung, bei Taschenlampen, Autoscheinwerfern und vielen anderen Beleuchtungstypen; nicht zuletzt auch im Terrarium.

Die LED-Technik ist dabei noch verhältnismäßig neu: Waren die älteren Generationen höchstens für zusätzliche Spots geeignet, wird es Terrarianern mittlerweile ermöglicht, immer mehr Bereiche der Terrarienbeleuchtung mit LEDs zu realisieren. Der überzeugendste Vorteil ist bei diesen Lampentypen wohl der Stromverbrauch, der wesentlich niedriger ist als bei anderen Beleuchtungstypen. Gleichzeitig muss aber gesagt werden, dass dafür der Kaufpreis relativ hoch ist; da sich das aber schnell rentiert und durch den geringen Stromverbrauch wiedergutgemacht wird, sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Zuletzt ein weiterer entscheidender Vorteil: LEDs geben kaum Wärme an die Umgebung ab und sind so ideal als Zusatzbeleuchtung: Um eine zusätzliche Wärmeentwicklung muss man sich keine Gedanken machen.

Halogen-Metalldampflampen (HQI)

Diese neuen Metalldampflampen gelten als Weiterentwicklung der bisherigen Quecksilberdampflampen, denn sie teilen zwar gewisse Eigenschaften, haben aber eine noch deutlich höhere Lichtausbeute als HQLs. Zu den Gemeinsamkeiten gehört aber leider auch, dass sie weiterhin wie ihre Vorgängergeneration einen enormen Stromverbrauch besitzen und ihr Einsatz so auf Dauer eine eher preisintensive Beleuchtungslösung darstellt. Damit sich der Stromverbrauch rentiert, sollte man sie bevorzugt in großen Terrarien einsetzen. Doch wenn man diesen Punkt ausblendet und sich auf die Vorteile konzentriert, bietet sich ein äußerst positives Bild: Sie besitzen von allen Terrarienbeleuchtungs-Varianten die größte Leuchtkraft im sichtbaren Bereich und geben zudem noch eine gewisse Menge UV- und Infrarotstrahlung ab.

Weiterführende Informationen zur Beleuchtung im Terrarium

Bildquelle: Nicky Jacobs / Fotolia.com

 
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