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Asiatischer Hausgecko: Pflegeleichter Zeitgenosse

asiatischer_hausgecko_zooroyal_696x400Wer sich einen Terrarienbewohner anschaffen möchte, macht mit dem Asiatischen Hausgecko eine sehr gute Wahl, denn auch für Anfänger ist er bestens geeignet. Was den kleinen Zeitgenossen noch ausmacht und was du bei der Haltung beachten solltest, kannst du hier nachlesen.

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Steckbrief des Asiatischen Hausgeckos:

Gattung: Gecko – Halbzeher
Größe: ca. 13-15cm
Farbe: braun, gelb-grau
Lebenserwartung: >10 Jahre

Herkunft und Lebensraum des Asiatischen Hausgeckos

Wie der Name schon vermuten lässt, kommt der gleichnamige Asiatische Hausgecko ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Durch den Seehandel verbreitete er sich jedoch auf viele Inselgruppen, wie Vorderindien, den Malediven und Taiwan sowie in Australien, Südafrika und Madagaskar, bis hin nach Mexiko. Der kleine Gecko fühlt sich auf Bäumen, in Wäldern und zwischen Felsen am wohlsten, weswegen man ihn auch an so vielen unterschiedlichen Orten auf der Welt wiederfindet. Besonders die Tropen, mit einem schwül-warmen Klima und einer Luftfeuchtigkeit von 70-90%, sind ein idealer Lebensraum für die kleinen Echsen.

Klettern, springen und verstecken – typische Verhaltensweisen

In freier Natur ist der Asiatische Hausgecko ein scheues Tier, eher nachtaktiv und versteckt sich meist in Baumritzen oder Felsspalten. Wird der kleine Gecko jedoch im Terrarium gehalten, so wird er schnell zutraulich, bewegt sich viel und zeigt sich auch bei Licht.
Bewegung ist das A und O im Leben dieses Tieres, es ist sehr flink und ein fantastischer Kletterer und Springer. Dank der Haftlamellen an seinen Zehen bleibt der Gecko selbst an glatten Oberflächen sehr gut haften und kann so auch die Terrarienwände wunderbar als Spiel- und Kletterplatz nutzen. Felsspalten und kleine Ritzen dienen als Versteck und eignen sich bestens dazu, um Ausschau nach potenzieller Beute zu halten.

Außerdem kann der Asiatische Hausgecko, wie seine Artgenossen auch, in bedrohlichen Situationen seinen Schwanz „abwerfen“, um so seinen Gegner zu verwirren und sich Fluchtzeit zu verschaffen. Aber keine Sorge: Der Schwanz wächst nach einer gewissen Zeit wieder nach.

Aussehen und Körpermerkmale

Die kleine Echse wird ca. 12-15cm groß, wovon alleine der Schwanz etwa die Hälfte der gesamten Körperlänge ausmacht. Aufgrund ihres Lebensraumes haben die Tiere eine steinähnliche Körperfarbe, die von braun und grau zu gelb reicht. Der Bauch der Echsen ist meist hellgelb bis weiß und etwas durchsichtig, wobei die gesamte Körperfarbe im Dämmerlicht oder im Dunkeln blass wird.
Die Haut des Hausgeckos ist schuppig. Die Schuppen am Schwanzansatz sind kegelförmig und größer als am restlichen Körper. An den Zehen befinden sich Haftlamellen und Krallen, was es dem Tier ermöglicht, sich auf den verschiedensten Untergründen sicher zu bewegen. Die Körpertemperatur kleinen Terrarientiere liegt bei 25-28°C; nachts kann sie auf 18-22°C absinken.

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Artgerechte Haltung: Was ist zu beachten?

Da die Echsen ziemlich niedrige Ansprüche haben und sich gut anpassen können, sind sie auch für unerfahrene Terrarianer gut geeignet. Um den wenigen Bedürfnissen jedoch gerecht zu werden, solltest du auf die Ausstattung des Terrariums Wert legen.

Ausstattung des Terrariums

Schaffe einen Lebensraum mit vielen Felsen, Spalten und Hohlräumen zum Verstecken. Die Wände können zusätzlich mit Kork ausgestattet werden. Natürlich sind auch Pflanzen in deinem Terrarium eine willkommene Abwechslung. Sand zum Graben sollte ebenfalls vorhanden sein und der Untergrund weich und saugfähig, z.B. eine Mischung aus Erde und Sand. Stelle auch ein Wasserbecken in das neue Heim des Hausgeckos, kleine Wasserfälle sind ebenfalls möglich.
Die Größe des Terrariums sollte ein Mindestmaß von 60x40x60cm (LxBxH) haben, damit die Echse genug Platz zum Laufen und Verstecken hat. Geckos sind an eine Luftfeuchtigkeit von etwa 70-90% (je nach Tages- und Nachtzeit) gewöhnt, was die Anschaffung eines Luftbefeuchters oder einer Nebelanlage erfordert. Zusätzlich benötigt der kleine Kerl eine Beleuchtung, die sowohl Tages- als auch Dämmerlicht erzeugen kann.

Leibspeise: Insekten!

In freier Wildbahn ernährt sich der Asiatische Hausgecko von fast Allem, was kriecht und fliegt – wie beispielsweise von Fliegen, Grille, Spinnen und Schaben. Da die meisten Insekten sich in der Nähe von Licht aufhalten, wartet der Gecko in einem Versteck ab, bis er sich seine Beute durch eine blitzartige Bewegung schnappen kann. Du kannst dem Hausgecko auch ein spezielles Futter geben, welches für Insektenfresser entwickelt wurde und mit Sepiaschale angereichert ist. Dies liefert der Echse zusätzlich wichtiges Calcium. Ab und zu einige Vitamine tragen zu einer runden Versorgung des Tieres bei.

Ein aufgeweckter und einfacher Zeitgenosse

Als Einsteigertier ist der Asiatische Hausgecko sehr gut geeignet, da er keine besondere Pflege benötigt und recht einfach mit leckeren Insekten zufriedengestellt ist. Durch seinen hohen Bewegungsdrang ist er spannend zu beobachten, da er sich nach kurzer Zeit der Haltung bereits zutraulich zeigt – ein idealer und kleiner Zeitgenosse also!

Wissenswertes zum Asiatischen Hausgecko

Quelle Artikelbild: sianamira / Fotolia.com

 
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