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Teichtechnik: Hilfreiche Solaranlagen

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Mittlerweile gibt es immer mehr Technik, die sich die kostenlose Sonnenenergie zunutze macht – auch in der Teichtechnik findet man sie wieder. Wie Solar-Teichtechnik funktioniert, wo sie eingesetzt werden kann und welche Vor- und Nachteile sie hat, erfährst du hier.

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Generelle Informationen

Grundsätzlich nutzt man Pumpen am Gartenteich, um die Sauerstoffzufuhr anzureichern und somit das biologische Gleichgewicht aufrecht zu erhalten; meistens durch Bachläufe oder Wasserspiele. Denselben Job übernehmen heutzutage immer mehr Pumpen, die mit Solarenergie betrieben sind und somit völlig ohne den nervigen Kabelsalat auskommen. Auch in der Teichbeleuchtung sind Solarzellen mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Besonders praktisch: Viele Solaranlagen besitzen heutzutage eine Batteriepufferung, um die gewonnene Energie zu speichern und bei Dämmerung oder schattigen Witterungsverhältnissen den Sonnenmangel zu überbrücken. Wie andere Pumpen auch sind die Solarpumpen in verschiedenen Leistungsstufen erhältlich, damit für jeden Teich die richtige Technik gestellt werden kann.

Funktionsweise

Doch wie funktioniert das überhaupt, Sonnenlicht in Strom umzuwandeln? Eine Photovoltaik-Anlage ist eine Solarstromanlage, die viele einzelne Solarzellen beinhaltet. Alle diese Zellen arbeiten nach demselben Schema und bestehen aus zwei Schichten Silizium. Durch diese Schichten ist eine Seite mit Bor (genannt n-Schicht), die andere mit Arsen dotiert (genannt p-Schicht) – „Dotiert“ bedeutet, dass die Schichten mit Fremdatomen gezielt verunreinigt werden. Die n-Schicht hat einen Überschuss an freien Elektronen, die p-Schicht hat das entsprechende Defizit: Getrennt sind beide nur durch eine dünne Halbleiterschicht.

Wenn nun ein Verbraucher an die n- und p-Schicht angeschlossen wird und somit Energie hinzugefügt wird (in diesem Falle das Sonnenlicht), fließt Strom. Dazu reicht es aus, wenn die Sonne auf die n-Schicht trifft und dort ein geringes Energieniveau überschreitet.

Der Prozess ist hier stark vereinfacht dargestellt und für Physiker gäbe es noch viel genauere Beschreibungen, wir wollen es hier aber der Einfachheit halber dabei belassen.

Die Standortfrage

Wenn man sich nun für eine solche Anlage entschieden und sie im Fachhandel erworben hat, steht die Frage der Platzierung an. Generell sollte sie so nah wie möglich am Teichrand angebracht werden, damit die beste Leistung erbracht werden kann. Als Standort eignet sich am besten ein stabiles, gerades Fundament, das unabhängig von der Witterung steht: Die Pumpe einfach auf der Erde zu positionieren, ist nicht so günstig. Das Ansaugrohr sollte zusätzlich nicht über den Wasserspiegel herausragen, damit stets genug Wasser gesaugt werden kann. Im Sommer muss man verstärkt darauf achten, da hier durch die Hitze oftmals Wasser verdunstet und so der Wasserspiegel sinkt.

Zusätzlich darf kein Sediment angesaugt werden, da das Rohr sonst verstopft und die Saugleistung ebenfalls ausfällt. Abhilfe leistet hier ein Sandfilter. Darüber hinaus muss um den Motor genügend Platz sein, damit man bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten nicht auf einem Bein zwischen Koistatue und Bambus balancieren muss. Natürlich muss man auch darauf achten, dass die Anlage genug Sonne abkriegt: Ein Standort unter Bäumen oder zu nah neben der Hauswand ist weniger von Vorteil. Zumindest zwischen 10 und 15 Uhr sollte ununterbrochene Sonneneinstrahlung garantiert sein, da hier die stärkste UV-Strahlung herrscht.

Es wird deutlich: Die richtige Positionierung ist gar nicht so einfach, doch der ideale Standpunkt lohnt sich!

Vor- und Nachteile

Die kabellose Handhabung bietet einige Folgevorteile: In der Nähe wird kein Stromanschluss benötigt, der Aufbau ist extrem einfach, die Pumpe kann auch an unzugänglicheren Orten aufgestellt werden und Kurzschlüsse oder Beschädigungen an Kabeln sind ausgeschlossen. Darüber hinaus entstehen im Idealfall nach der Anschaffung keine Folgekosten und auch die benötigte Wartung ist gering. Die Stromgewinnung ist umweltfreundlich und energiesparend.

Ein Nachteil ist allerdings, dass Anschaffung teurer ist, als bei „normalen“ Teichpumpen. Zudem ist die Leistung je nach Modell mehr oder weniger vom Wetter abhängig: Manche schwächen bei wolkigem Wetter ihre Leistung nur wenig ab, manche stellen ihre Arbeit so gut wie ganz ein. Ideal sind hier Modelle mit einem Speichermedium, welches in solchen Fällen vorher gewonnene und gespeicherte Energie nutzt. Natürlich sind solche Modelle etwas teurer. Zuletzt muss den Standort beachten. Denn es gilt, findet sich kein passender Standpunkt – hat man auch keine arbeitende Anlage.

Weiterführende Infos zu Solarpumpen

Quelle Artikelbild: magann / Fotolia.com

 
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