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Lieblingsfisch der Deutschen: Der Goldfisch

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Goldfische gehören zu den beliebtesten und bekanntesten Fischen überhaupt und das sowohl in Aquarium, als auch im Teich. Erfahre hier, woher die Fische überhaupt kommen und was du bei ihrer Haltung alles beachten solltest.

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Carassius auratus auratus

Goldfische – so wie wir sie kennen – kommen in der Natur nicht vor, sie sind eine reine Zuchtform. Sie gehören zur Familie der Karpfen und somit zu den Knochenfischen: Diese Fischfamilie gehört zu einer der ältesten und am meisten verbreitetesten Gruppe der Süßwasserfische, keiner davon lebt im Salzwasser.
Goldfische sind rötlich orange bis gelblich gefärbt und haben oft weiße oder schwarze Flecken, charakteristisch ist auch der goldene Glanz. Neben dem ursprünglichen Goldfisch gibt es mindestens 120 verschiedene Zuchtformen, die sich durch verschiedene Körperformen, Zeichnungen und Muster auszeichnen. Eine beispielhafte Auswahl sind der Schleierschwanz, der Himmelsgucker mit den nach oben gerichteten Augen und der Löwenkopf, der für ihn charakteristische Auswüchse am Hinterkopf trägt.
Generell werden Goldfische bis zu 25 cm groß, manche Tiere können bei genug Platz auch bis zu 50 cm lang werden. Sie besitzen einen hochrückigen Körper und ein unterständiges Maul, Männchen und Weibchen unterscheiden sich äußerlich kaum. Übrigens sind Goldfische ziemlich langlebige Fische: Sie können ca. 30 Jahre alt werden, in manchen Fällen sogar 40 Jahre.

Herkunft

Die Vorfahren der Goldfische, die Silberkarauschen, kommen aus Ostasien – dort liegt auch die Geburtsstätte der Goldfische. Dort galten rot-orangene Fische seit je her als heilige Tiere, besonders beliebt und selten waren rotgefärbte Silberkarauschen, die nur durch veränderte Erbanlagen vorkamen.Irgendwann begannen die Chinesen gezielt, diese Fische zu züchten: Das war die Geburt des Goldfischs, der im Gegensatz zur Silberkarausche nicht als Speisefisch diente. Er ist damit die zweitälteste Zierfischart der Welt – direkt hinter dem Koi. Anfangs durften nur Adlige diese kostbaren Fische halten, aber bereits im 13. Jahrhundert befanden sich in so gut wie jedem Haus Goldfische in Teichen oder Becken.

400 Jahre später kam der Goldfisch dann nach Europa, wo er wieder zuerst nur ein Modefisch für die Reichen war. Doch auch hier setzte er seinen Siegeszug fort und war bald für jedermann erschwinglich. Besonders in Südeuropa gibt es seit dem auch deshalb verwilderte Goldfische in Seen und Flüssen.

Lebensweise und Haltung

Normale Goldfische sind relativ anspruchslos was ihre Haltungsbedingungen angeht und eignen sich dementsprechend auch gut für Anfänger. Anders ist es bei den Zuchtformen, die teilweise sehr empfindlich sind was ihre Vorlieben angeht. Übrigens: Kleine, kugelförmige Goldfischbecken sind Tierquälerei, deshalb werden die meisten Goldfische mittlerweile im Teich gehalten. Sie sind ausgesprochen kälteunempfindlich und können in einem 1m tiefen Teich überwintern, ohne Schaden zu nehmen; Teich oder Becken müssen nicht beheizt werden.

Ansprüche stellen sie aber an ihre Lebensweise: Sie sind ausgesprochen gesellig und fühlen sich erst im kleinen Schwarm richtig wohl. Deshalb brauchen sie genügend Platz, um entspannt im Schwarm durch den Teich zu ziehen. Wenn sie sich wohlfühlen, vermehren sie sich auch reichlich.

Als Nebenbeschäftigung wühlen sie gerne im Boden, wodurch die eine oder andere Pflanze entwurzelt werden kann. Ideal ist deshalb Kiesboden, der zwar zum Gründeln einlädt, aber den Pflanzen trotzdem genug Halt gibt.

Nachwuchsplanung

Laichzeit der Goldfische ist von April bis Mai und zu dieser Zeit geht es im Teich rund, denn vor der Paarung werden die Weibchen von den Männchen durch den Teich gejagt. Zusätzlich schwimmen die männlichen Fische gegen die Weibchen, um sie zur Eiablage anzuregen. Wenn es dann soweit ist, legen die Weibchen 500 bis 3000 Eier ab, die sofort vom Männchen befruchtet werden. Nach nur fünf bis sieben Tagen schlüpfen die fast durchsichtigen Larven, die sich an Wasserpflanzen anheften. Die Jungfische ernähren sich anschließend von Mikroorganismen im Wasser und sind zuerst dunkelgrau. Erst nach ca. zehn bis zwölf Monaten beginnt die schrittweise Umfärbung der Tiere: Zuerst werden sie schwarz, dann färbt sich ihr Bauch goldgelb und schließlich wandelt sich auch der Rest der Schuppenfarbe zum rot-orange. Zu guter Letzt kommen dann die Flecken hinzu, die bei allen Goldfischen individuell sind.

Ernährung der Fische

Generell sind Goldfische Allesfresser und nicht wirklich wählerisch, was ihr Futter angeht. Wasserpflanzen werden ebenso angeknabbert wie Mückenlarven, Wasserflöhe und Würmer, aber auch vor Gemüse, Haferflocken oder etwas Ei machen die Fische nicht halt. Gern angenommen wird auch Fertigfutter aus dem Fachhandel. Du merkst schon, eigentlich zählen Goldfische (wie andere Karpfen auch) zu den Pflanzenfressern und Friedfischen, sie machen aber auch vor lebender Kost nicht halt. Sie lieben es übrigens, wenn ihr Speiseplan abwechslungsreich gestaltet ist.

Außerdem haben sie quasi immer Hunger und schwimmen bettelnd an der Wasseroberfläche, sobald sie ihren Besitzer kommen sehen. Hier ist aber die Vernunft gefragt, denn übergewichtige Fische verlieren ein großes Maß an Lebensqualität. Man sollte stets auf die Figur seiner Tiere achten und die Futtermenge anpassen. Goldfische verdauen übrigens so schnell, weil sie keinen Magen besitzen und im Darm verdauen.

Wissenswertes zum Goldfisch

Bildquelle: axway / Fotolia.com

 
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Eine Meinung von “Lieblingsfisch der Deutschen: Der Goldfisch”

  1. Möllerke Hans-Jürgen sagt:

    Diese seriöse Firma ist immer eine Empfehlung wert.

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