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Krankheiten bei Teichfischen

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Der beste Beweis für einen gesunden Teich sind gesunde und starke Fische. Doch auch der Umkehrschluss ist leider wahr: Sobald die Wasserwerte nicht stimmen, steigt das Risiko von Teichfischkrankheiten rapide an. In diesem Beitrag wollen wir uns deshalb den Gründen und Symptomen von Krankheiten auseinandersetzen, einige erklären und Ratschläge zur Behandlung geben.

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Gründe

Beginnen wir beim Anfang: Den Gründen für die Erkrankung der Fische. Solche Teichfischkrankheiten sind fast immer – Ausnahmen bilden Viruserkrankungen – ausgelöst von den Haltungsbedingungen. Diese „Schwäche-Erkrankungen“ treten dann auf, wenn die Fische eine schwache Kondition besitzen. Grund hierfür sind am häufigsten verdorbenes Fischfutter, schlechte Wasserwerte und Stress beispielsweise aufgrund von zu vielen Fischen in einem zu kleinem Teich. Dieser Stress führt dann zu Folgeerkrankungen und Anfälligkeit für Parasiten. Ein weiterer häufiger Grund ist auch, dass neue Fische ohne Quarantäne direkt ins heimische Becken gesetzt werden. Aufmerksame Teichbesitzer können zudem viele Krankheiten früh erkennen, weil sie ihre Fische ständig beobachten und so Verhaltens- oder Hautveränderungen schneller feststellen.

Symptome

Dabei ist es häufig gar nicht so schwer, Symptome frühzeitig zu erkennen – man muss nur wissen, nach was man schauen muss. Zuerst einmal ist da die Veränderung des Verhaltens: Beispielsweise mangelnder Fluchtreflex, fehlende Fresslust oder langes Umherstehen an der Oberfläche. Auch Schwimmstörungen wie Umhertorkeln und Kopfstehen lassen sich leicht erkennen. Veränderungen in der Atmung sind da schon schwieriger: Sehr schnelle Kiemenbewegung ist im normalen Teich fast unmöglich festzustellen, Notatmung an der Wasseroberfläche dagegen schon. Zuletzt bleiben noch Körperveränderungen, die in vielfältigen Formen auftauchen können. Da sind Farbveränderungen, Abmagerung oder Veränderung der Körperform durch innere Blutungen oder Einlagerung von Flüssigkeiten. Außerdem kann ein verkrümmtes Skelett oder ein „Gummi-Skelett“ Schuld sein.

Probleme

Leider ist es nicht so einfach mit der Behandlung von Fischkrankheiten. Zum einen verursachen mehrere Krankheiten ähnliche Krankheitsbilder, zum anderen lassen sich Teichfische schlechter beobachten als Aquarienbewohner. So erfolgt der Befall oft nur schwer erkennbar und schleichend – wenn man es dann bemerkt, ist die Zeit meistens sehr knapp. Umso wichtiger ist es, dass jede Behandlung auf die Fischart abgestimmt sein muss. Hierfür bedarf es einem erfahrenen Veterinär, der sich mit Fischen auskennt.

Behandlung

Manche Krankheiten kannst du selber behandeln, bei anderen muss der Tierarzt ran. Generell werden Medikamentenbehandlungen im Idealfall in einem separatem Quarantänebecken durchgeführt. Häufig wird dazu ein meist kupferfreies Breitband-Arzneimittel gegeben, welches gezielt die häufigsten Krankheiten von Teichfischen bekämpft. Zudem wirkt es entzündungshemmend und wird von Fischen und Pflanzen gut vertragen. Die Anwendung eines solchen Medikaments wird vor allem empfohlen, wenn viele Fische im Teich sind oder die Behandlung in einem Quarantänebecken nicht möglich ist.

Krankheitstypen

Im Folgenden wollen wir die häufigsten Arten von Krankheiten vorstellen.

Bakterielle Erkrankungen sind die häufigste Erkrankungsform, die sich durch vielfältige Symptome bemerkbar macht. Ein leider häufiges Beispiel bei Teichfischen ist hier die Bauchwassersucht, die i.d.R. durch Aeromonas hydrophilia Bakterien ausgelöst wird. Das Symptom für diese Krankheit ist der geschwollene Bauch, der sich aber erst zeigt, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist. Dazu kommen trübe Körperstellen, abstehende Schuppen und Bläschen an den Körperseiten. Auch diese Krankheit kommt vor allem bei geschwächten Fischen vor, da sie auch eine Mangelerkrankung ist. Eine Diagnose ist nur durch den Tierarzt möglich und erfolgt diese frühzeitig, kann man sie mit im Handel erhältlichen Mitteln behandeln.

Pilzerkrankungen sind immer ein deutliches Warnsignal. Sie zeigen immer eine schwerwiegende Störung des natürlichen Gleichgewichts im Teich an. Normalerweise kann man einen weißen, watteähnlichen Belag auf den Fischen erkennen. Auch er befällt geschwächte Tiere und ist sehr hartnäckig, da die meisten Pilze keine großen Ansprüche an ihre Umgebung stellen. Zur Behandlung muss unbedingt ein Wasserwechsel vorgenommen werden, damit die Wasserwerte wieder ins Gleichgewicht kommen. Den Fisch selber kann man mit Pilzbefallmitteln behandeln, die man im Fachhandel kriegt.

Hauttrübung durch einzellige Parasiten oder auch „Weißpünktchenkrankheit“ genannt, ist auch für Laien gut erkennbar. Die Krankheit macht sich durch weiße Pünktchen bemerkbar, die sich auf einmal auf der Fischhaut befinden. Am häufigsten tritt diese Krankheit auf, wenn neue Fische ohne in den Teich gesetzt werden. Dieser Stress macht die Fische anfällig und prädestiniert für diese parasitäre Krankheit. Wird die Krankheit schnell diagnostiziert, kann man sie gut behandeln. Bis zu 20 Tage kann es dauern, bis wirklich alle Parasiten verschwunden sind. Am besten ist die Medikamentenbehandlung, doch auch eine Aufsalzung kann helfen. Hiervor muss man sich allerdings gut informieren.

Parasiten „innen“: Haut- und Kiemenwürmer werden ebenfalls meist durch neue Fische in den Teich gebracht. Wenige Würmer schaden generell nicht, bedrohlich wird es allerdings, wenn sich die Würmer bei geschwächten Fischen seuchenähnlich vermehren. Sie verankern sich in der Fischhaut und rufen einen starken Juckreiz hervor. Dieser führt dann zu Scheuerstellen und so Hautinfektionen. Solche Würmer können mit handelsüblichen Medikamenten besiegt werden, was jedoch bei den eierlegenden Kiemenwürmern schwerer ist. Diese zeigen sich häufig resistent gegen herkömmliche Mittel.

Parasiten „außen“: Fischegel und Karpfenläuse gelangen vor allem durch Wasservögel von Teich zu Teich. Sie setzen sich auf Wasserpflanzen und warten, bis ein geeigneter Wirt vorbeikommt. Karpfenläuse sind kleine graubraune Krebstierchen, die auf den Fischen sitzen; Fischegel sehen aus wie kleine Würmer. Häufig entstehen durch ihr Werk große Wundflächen, die sich dann Entzünden. Erkennt man diese Übeltäter sollte man unbedingt die Wasserpflanzen reduzieren. Zum einen legen sie dort ihre Eier und lauern dort, zum anderen verhindern zu viele Pflanzen die effiziente Vermischung des Teichwassers mit zugegebenen Medikamenten zur Schädlingsbekämpfung.

Weiterführende Informationen zu Krankheiten bei Teichfischen

 
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39 Meinungen von “Krankheiten bei Teichfischen”

  1. Sven köpke sagt:

    Hallo ich brauche Hilfe ich habe in mein Teich die Pilz Krankheit , Saprolegina .. Meine Teichfische haben ein grauen Schleier auf dem ganzen Körper ..

    1. ZooRoyal sagt:

      Lieber Sven,

      nachdem alle Wasserwerte (pH, KH, GH, NH3, NO2, NO3, O2, °C, PO4) kontrolliert und gegebenenfalls angepasst wurden, soweit diese nicht im Sollwertebereiche lagen, helfen geeignete Medikamente aus dem Fachhandel. Bei uns kannst du unter der Kategorie „Teich> Vitamine und Heilmittel“ geeignete Präparate bestellen. Bitte beachte, dass ein Grauschleier der Schleimhaut auch noch viele andere Arten von Krankheitserregern als Ursache haben kann. Am besten lässt du beim nächsten Fachhändler einen Schleimhautabstrich mikroskopisch analysieren, damit auch wirklich das passende Medikament gefunden werden kann. Ein falsches Mittel kann geschwächte Tiere noch mehr schaden. Während der Behandlung auf eine gute Belüftung achten und hinterher alle Medikamentenrückstände mittels Aktivkohle abfiltern, um Resistenzbildung zu vermeiden.

      Wir hoffen wir konnten helfen und wünschen dir eine schöne Woche.

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  2. Carola sagt:

    Hallo,
    ich bitte Sie um Hilfe in folgender Sache: In unserem Gartenteich sterben innerhalb der letzten Wochen Fische, obwohl die Wasserwerte angeblich in Ordnung sind. Der Teich besteht seit ca. 20 Jahren, Krankheits-/Sterbefälle gab es selten, bisher wurde nie mit entsprechenden Mitteln eingegriffen. An Teichpflanzen haben wir Wasserpest und Seerosen, Filter (mit integrierter UV-Lampe) und Pumpe sind in Betrieb. Das Wasser war im Frühjahr sehr veralgt, grün und trüb, die Wasserwerte schlecht. Die vom Fachhandel empfohlenen Mittel habe ich verabreicht, woraufhin das Wasser sehr klar wurde. Anschließend waren die Werte ok. Seitdem jedoch sterben innerhalb weniger Wochen immer wieder Fische ohne erkennbaren Grund. Zwei lebende Fische hatten – recht plötzlich – dicke Bäuche. Ich habe diese nun in einen separaten Bottich gesetz. Gestern trieb fast leblos ein weiterer Fisch im Teich, den ich in ein weiteres Gefäß gesetzt habe. Er treibt im Wasser, entweder senkrecht oder auf der Seite, hat sehr schwache Kiemen- u. Flossenbewegung. Ich bin sehr ratlos und für jede Hilfe dankbar, die Sie mir hierzu geben können.

    Freundliche Grüße
    Carola

    1. ZooRoyal sagt:

      Liebe Carola,

      wir haben dir eine E-Mail zugesendet. Es wäre prima, wenn du dich mit uns in Verbindung setzt.

      Liebe Grüße und einen schönen Donnerstag,
      dein ZooRoyal Team

  3. Tänzer, Pia sagt:

    Hallo,
    wir brauchen Hilfe.
    in den letzten Tagen schwimmt immer wieder ein toter Fisch im Teich.
    Die Werte stimmen. Wir haben Kois, Goldfische, Welse und Schildkröten in dem Teich.
    Wir haben eigentlich einen hellblauen Koi, der wird immer mehr orage oder sogar rot.
    Was kann das sein bzw. was können wir tun?
    Auf Antwort hoffed
    Pia Tänzer

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Pia,

      damit wir deine Frage so gut wie möglich klären können, wird sich unser Teich-Experte per Mail mit dir in Verbindung setzen!

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  4. Petra Borgmann sagt:

    In unserem Gartenteich schwimmt schon seit einigen Tagen ein Graskarpfen fast senkrecht, mit dem Maul an der Wasseroberfläche mit kreiselnden Bewegungen herum, und das, jetzt, wo die Wassertemperatur doch eigentlich noch so ist, dass die Winterruhe machen.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Petra,

      richtig, normalerweise sollten sich die Tiere jetzt in der Winterruhe befinden. Leider sind die Temperaturschwankungen hier in Deutschland und Nachbarländern sehr stark. Um Weihnachten waren es ca 15°C, dann wurde es etwas kühler, Ende Januar war gefühlter Frühlingsanfang und nun gibt es wieder gebietsweise Schnee. Diesen enormen körperlichen Stress verkraften viele Fische im Teich nicht und schwächeln an den unterschiedlichsten Erkrankungen. Zu diesem Thema findest du auch einen eigenen Ratgeberbeitrag. Deiner Beschreibung nach handelt es sich um ein organisches/neurologisches Problem. Überprüfe die Wasserhärte und den Nitritgehalt, gegebenenfalls auch Ammonium/Ammoniak. Wenn die Werte im Sollbereich liegen, kann man nur hoffen, dass sich das Tier wieder erholt. Du kannst auch versuchen, es in einem separaten Gefäß an einen Ort zu setzen, an dem konstant milde Temperaturen herrschen. Dabei solltest du auch die Werte überprüfen sowie ausreichend belüften. Füttern den Fisch nur, wenn er Interesse am Futter zeigt. Wir hoffen, dass wir dir helfen konnten.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  5. Marita sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Frage zu unseren Teichfischen:
    Als wir den Teich erst kurz hatten -vor 4 Jahren- ist ein Fisch plötzlich mit einem Loch auf dem Rücken bzw.Richtung Kopf zu sehen gewesen. Er ist kurz danach gestorben.
    Danach haben wir jedes Jahr unser Teichwasser untersuchen lassen, die Werte waren alle in Ornung und wir
    haben auch einige Pflanzen am Rand – aber nicht zuviele. In der Mitte 3 Seerosen.
    Gestern ist allerdings wieder ein Fisch mit einem Loch auf dem Rücken (Hals/Anfang Rücken) gestorben.
    Ein Goldfisch den wir schon längere Zeit immer gesund hatten.
    Es sah aus als wäre dieses kreisrunde Loch hineingepickt worden (meine Meinung). Mein Mann meint, so exakt könne das kein Vogel bzw. Katze hinbekommen. Dann wäre auch komisch, dass der Fisch noch im Teich gestorben ist – wurde immer langsamer und “versteckte” sich unter den Pflanzen.
    Haben Sie eine Ahnung was das sein könnte ? Wirmöchten unsere anderen Fische natürlich schützen !
    Ach ja, im Teich sind außerdem 6 Kröten – könnten die etwas damit zu tun haben ?
    Vielen Dank im Voraus !!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Marita,

      es kann sein, dass ein Raubvogel (z.B. Reiher) das Tier mit dem Schnabel greifen wollte, es jedoch nicht ganz geschafft hat. Daraufhin entstehen Verletzungen, in denen sich Krankheitserreger verteilen können, da dort die Schleimhaut als natürliche Schutzbarriere gestört ist. Diese Infektion von (wahrscheinlich) Bakterien zeigt sich oft als kreisrunde, blutunterlaufene Wunde. Irgendwann kann es unbehandelt zur Schwächung des Fisches führen, bis er, speziell in der noch kalten Jahreszeit, eingeht. Wenn wirklich alle relevanten Wasserwerte (pH, KH, GH, NO2, NO3, PO4, NH ¾, °C, CL und CU) ermittelt wurden und OK waren bzw. nur einmal pro Jahr überprüft wurden, heißt das nicht, dass diese auch zwischenzeitlich immer in Ordnung waren, da die Werte stets Schwankungen unterliegen. Bei Problemen mit unerklärlichen Ursachen kann es Sinn machen, das Wasser mit anderen Tests gegenchecken zu lassen, da es zu abweichenden Resultaten kommen kann (Tropfentest (relativ genau), Streifentest (weniger genau), etc.).
      Wenn die Ursache ein Raubvogel oder auch vielleicht ein anderes Raubtier war (z. B. eine Katze), gibt es mechanische Abwehrprodukte (Abdecknetze, Katzenschreck, Reiherschreck, etc.) im Handel. Vorbeugend kann man auch etwa 1-2g je Liter Teichwasser an Teichsalz dosieren. Es wirkt stressreduzierend und vorbeugend gegen viele Parasitenarten.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  6. Jürgen sagt:

    Hallo,
    ich habe einen 53 cm großen Koi der auf der Seite schwimmt.
    Rechts und links am Bauch ist er gerötet.Was kann ich tun?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Jürgen,

      in diesem akuten Fall kann man nur probieren, Schlimmeres zu verhindern. Das Tier scheint schon sehr stark geschwächt und wahrscheinlich mit Parasiten innerlich befallen zu sein. Bei Rötungen ist oft von einer bakteriellen Infektion auszugehen. Am einfachsten ist es jetzt, das Tier in ein separates Gefäß mit Teichwasser zu setzen, gut zu belüften und Teichsalz zu dosieren. Man beginnt etwa mit 1g Teichsalz je Liter und beobachtet das Tier. Wenn es dem Tier nicht schlechter geht, dosiert man ca jede Stunde weitere 1g Teichsalz je Liter dazu, bis man auf etwa 5-8g je Liter liegt. Diese Salzkonzentration kann man für etwa drei Tage so halten. Wenn es besser wird sollte mal es weitere drei Tage so lassen. Teichsalz beruhigt das Tier und wirkt antiseptisch/antibakteriell. Sobald sich der Fisch sichtbar erholt hat, kann er (langsam) wieder in den Teich umgewöhnt werden. Im Teich selber sollten dringend alle Wasserwerte vorzugsweise mit genauen Tropfentests überprüft werden, um einen weiteren Befall anderer Tiere zu verhindern.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  7. Finn sagt:

    Hallo, ich bitte um Hilfe meim Goldfisch liegt seitlich auf dem Teischgrund aber zappelt manchmal . Teilweise versucht er auch wieder wegzuschwimmen und gegen die Seitenöage anzukämpfen aber dann dreht er sich wieder zur Seite. Außerdem möchte er auch nichts mehr fressen . Ich habe ihn jetzt von den anderen Fischen entfernt und in ein anderes Becken getan. Er liegt nun wieder auf der Seite und bei Bewegung regt er sich wieder. Welche krankheit ist das?

  8. Carolin sagt:

    Hallo!
    Eine unserer Blauorfen hat gerötete, kaputte Schuppen, teils blutunterlaufen und schwamm heute immer an der Oberfläche. Da dies die letzten Tage nicht so war und ich Panik bekommen habe, haben wir sie in ein Kurzzeitig Salzwasserbad gesetzt (11 Liter, 165g Salz) für 10-15 Minuten, danach in ein Behältnis mit Frischwasser für 10 Minuten und dann wieder in den Teich. Seitdem schwimmt er wieder mit den anderen was mich wegen der Rötungen allerdings nicht beruhigt. Sollte man diese Bäder öfters durchführen? Was kann ich sonst tun? Ein Goldfisch hat auch eine kleine gerötete Stelle und neulich starb ein Koi allerdings ohne Läsionen und Rötungen.
    Danke vorab!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Carolin,

      die Symptome deuten stark auf eine bakterielle Infektion hin. Die bisherige Gegenmaßnahme mit dem Kurzzeit-Salzbad war eine gute Idee! Diese Kur sollte noch einige Male wiederholt werden, bis die Rötungen verschwunden sind. Es empfiehlt sich, auch den gesamten Teich mit einer angeschwächten Teichsalzkur zu behandeln. Dazu kann man, je nach Notwendigkeit, 3-5g je Liter dosieren, aber bitte nicht den Teilwasserwechsel nach etwa 2-3 Wochen vergessen, um den Salzgehalt wieder zu verdünnen. Bitte teste gleichzeitig auch alle Wasserwerte. Wenn mehrere Tiere erkranken, kann es darauf hindeuten, dass sie sich nicht wohlfühlen. Manchmal hilft Teichsalz jedoch nur bedingt, es lohnt sich für Notfälle ein Medikament für Teichfische gegen Bakterien zu Hause zu haben. Der Verlauf einer bakteriellen Infektion kann sehr schnell gehen, sodass oft schnelle Hilfe wichtig ist. Verabreiche bitte auch nun täglich Vitaminkonzentrate auf das Teichfutter. Das stärkt die Abwehrkräfte der Fische enorm.

      Viel Glück weiterhin bei der Behandlung deiner Fische!

      Liebe Grüße
      dein ZooRoyal Team

  9. Schuller horst sagt:

    Hallo meine Goldfische kommen zur Zeit nicht an die Oberfläche,was kann die Ursache sein?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Horst

      Hast du mal einen Check der Teichwerte vorgenommen? Manchmal kann beispielsweise ein plötzlicher An- oder Abstieg des pH-Wertes für solches Verhalten verantwortlich sein. Ansonsten könnten Fischreiher, Katzen oder andere Bedrohungen dafür sorgen, dass sich deine Goldfische von der Wasseroberfläche fernhalten.

      LG
      Dein ZooRoyal Team

  10. Tauscher. Wolfgang sagt:

    Hallo!
    In meinem Teich bekommen Goldfische einige rote Beulen auf der Haut.
    Bei den Kois ist noch nichts zu sehen. Die Fische sind schon einige Jahre im Teich.
    Ich habe sie vorsichtshalber erst mal mit Medifin von Tetra behandelt. Es ist eben gerade nach dem Frühjahr aufgetreten. Ich habe schon 35 Jahre Fische, auch Diskus hab ich schon gezogen
    aber sowas kenne ich nicht. Kann mir jemand helfen?
    Danke Wolfgang!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Wolfgang

      Allein anhand der Beschreibung der Symptome würden wir vermuten, dass es sich um eine bakterielle Infektion handelt, die sich häufig anhand von rötlichen Beulen auf der Haut zeigt. Sind diese Beulen denn geschlossen oder zeigt sich bereits eine offene Stelle? Du solltest unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen, damit sich die Infektion nicht ausbreitet und es deinen Teichbewohnern bald besser geht.

      Alles Gute
      Dein ZooRoyal Team

  11. Melanie sagt:

    Hallo wir brauchen hilfe !!
    Wir haben den tei h meines opas neu gemacht da so rote kleine würmer im wasser waren nachedm ein karpfen verendet ist und unter den pflanzen war und wir ihn nivht gesehen haben.nun ist der teich neu gefüllt und die fische sind sehr träge und wollen nicht recht fressen zeitweise legen sich die goldfische auf die seite 3 sind schon gestorben was kann das sein

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Melanie

      Fressunlust in Kombination mit Apathie kann ein sicheres Anzeichen für eine Erkrankung sein, der ihr unbedingt bald auf den Grund gehen solltet! Habt ihr mal die Wasserwerte gecheckt, ob hier alles im Lot ist? Ansonsten solltest du mal hier in unserem Shop vorbeischauen, da findest du einige Medikamente für Gartenteichfische, die sich anbieten, wenn keine konkrete Diagnose gestellt werden kann.

      Alles Gute
      Dein ZooRoyal

  12. Stefanie sagt:

    Hallo, meine Fische erkranken ständig haben son weißen schleicher auf der Haut, Kiemen sind mit befallen und die flossen gehen so kaputt das nicht mehr schwimmen können was kann das sein? Was kann ich im Teich tun um das zu verhindern? sogar die Augen sind zu sehen nichts mehr. Meine Werte vom Wasser sind in Ordnung. Wäre sehr dankbar für eine schnelle Antwort.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Stefanie

      Ein weißer Schleier auf Haut und Kiemen spricht stark für Saprolegnia Parasiten, eine Pilzerkrankung, die oft durch schlechte Wasserqualität ausgelöst wird. Die Infektion wird dabei durch Wunden an Schleimhäuten und Körper gefördert und breitet sich wie ein weißer Schleier immer weiter über den Fischkörper aus. Behandelbar ist diese Krankheit mit Malachid Grünchlorid; auch ein Wasserwechsel ist ratsam.

      Dir und deinen Fischen alles Gute
      Dein ZooRoyal Team

  13. Hellmuth sagt:

    Hallo guten Abend, vor 2 Tagen Gabe ich bemerkt, daß 2 meiner Koi sich verändern. Der Eine hat auf dem Rücken immer mehr rot (ich denke Blut) unterlaufen Schuppen, die sich vermehren.
    Der Andere zeigt eine Auffälligkeit insofern, als das es aussieht wie wenn die Schuppen abstehen wollen, sind aber farblich auch leicht gerötet.
    Beide schwimmen und fressen aber normal, sind sonst richtig mit den anderen.
    Könnten Sie mir bitte einen Tip geben und soll ich die Beiden separieren?
    Liebe Grüße Hellmuth

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Helmuth

      Eine Separation ist bei solchen Auffälligkeiten immer ratsam, denn falls eine Krankheit vorliegt, sollte man alles daran tun, dass sie sich nicht weiter ausbreitet.
      Die beschriebenen Symtpome passen zu einer bakteriellen Infektion, die häufig nach einer Verletzung – beispielsweise durch Scheuern – auftritt. Du solltest unbedingt die Teichwerte checken und das Ganze weiter beobachten; eine Ferndiagnose ist immer schwierig, so dass du am Besten noch den Rat eines Fachmann einholst. Dieser könnte dann mit einem Abstrich feststellen, welches gesundheitliche Problem für die Auffälligkeiten an den Schuppen verantwortlich ist.

      Alles Gute
      Dein ZooRoyal Team

  14. Ralf Zuber sagt:

    Hallo guten Abend, haben seit etwa 2 Wochen ein Problem mit immer wieder toten Fischen in unserem Gartenteich. Sie haben einen Schleier und werden immer traeger und sterben dann haben das Problem das erste mal und wissen nicht weiter, haben vor 2 Wochen 4 Graskarpfen in den Teich gegeben diese sind auch bereits tot, um eine baldige Antwort bin ich sehr dankbar
    gruss Ralf

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Ralf

      Deine Schilderung klingt danach, dass mit den neuen Fischen eine Krankheit in deinen Teich eingeschleppt wurde; der graue Schleier beispielsweise spricht für Parasiten, welche die Haut der Fische grau verfärben. Schau mal hier rein, da solltest du ein passendes Mittel finden.

      Alles Gute
      Dein ZooRoyal Team

  15. Nikola Jordan sagt:

    Liebes ZooRoyal-Team,

    seit kurzer Zeit haben wir viele neue Teichbewohner.
    Mir fällt nur gerade auf, dass einige von Ihnen weiße Punkte an den Flossen haben.
    Da ich zusätzlich eine Sauerstofftablette, als Zugabe für die warmen Tage ins Wasser gegeben habe, sprudelt es recht doll aus der Pumpe. Kann das davon kommen?? Die Fische schwimmen gerne in den Bläschen herum. Auch Fressunlust kann ich keine Beobachten und sie sehen zumindest nicht gestresst, eher aufgeweckt, aus. Bitte helft mir mit einem Rat, was als nächstes zu tun ist, hätte auch ein Bild zur Veranschaulichung.
    Vielen Dank!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Nikola

      Deine Schilderung und die Tatsache, dass die Fische relatisch frisch eingesetzt wurden, klingt stark nach der Weißpünktchenkrankheit, die du auch hier im Beitrag findest. Dass sie noch agil sind, ist ein gutes Zeichen. Damit es den Tieren bald wieder besser geht, solltest du ein passendes Medikament einsetzen wie beispielsweise dieses. Damit lassen sich verschiedene Krankheiten zuverslässig behandeln, so dass deine Schützlinge bald wieder pünktchenfrei sind.

      Alles Gute
      Dein ZooRoyal Team

  16. Klaus Stricker sagt:

    Hallo,
    habe zur Zeit grössere Verluste an Koi in meinen Gartenteich.Orfen und Störe geht es gut.
    Auch die übrig gebliebenden zwei grossen Koi sind gut drauf.
    Krankheitssymtome: Absonderung, Futterverweigerung, schnellere Atmung,
    aufgsperrtes Maul, teilweise offene Stellen am Körper,Tiere innerhalb von einer Woche verendet.
    Medikament gegen Bakterien und Saugwürmer kam zum Einsatz.
    Wasserwerte soweit ok.(PH-7,5 KH-6 dH )
    Was ist die Ursache?
    Gruss Klaus

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Klaus

      Du solltest unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen, wenn du bereits Medikamente – leider unwirksam – eingesetzt hast. Eine Ferndiagnose ist nicht immer möglich, erst recht wenn es keine spezifischen Symptome gibt und die Wasserwerte in Ordnung sind.

      Alles Gute
      Dein ZooRoyal Team

  17. Frank Hahn sagt:

    Hallo!

    Mein Name ist Frank, in meinem Teich ist nun schon ein zweiter Goldfisch mit einem grünen Moosbelag befallen.
    Was ist das und was kann man dagegen tun, bevor der ganze Fischbestand befallen ist.

    Grüße Frank Hahn

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Frank,

      der grüne Moosbelag scheint eine veralgte (Pilz-)Infektion zu sein. Prüfe bitte alle Wasserwerte. Wenn ausschließlich alle Werte ok sind, solltest Du ein Anti-Pilz-Präparat verwenden. Da wir von hieraus jedoch nur eine Ferndiagnose erstellen können, bitten wir dich, im nächsten Zoofachmarkt, der eine Mikroskopie anbietet, die Parasiten näher bestimmen zu lassen, bevor das falsche Medikament verwendet wird.

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  18. Jana Rüdiger sagt:

    Hallo,

    unsere Fische fressen kaum, sind immer am Sprudler und an der Oberfläche, lassen sich einfach fangen und haben wie kleine weiße Beulen an der Schwanzflosse und an den Seiten. Der Wassertest war gut und trotz Wasserwechsel sind jetzt schon innerhalb einer Woche 2 Fische gestorben, die hatten aber keine Beulen. Was kann das sein?

    Ich bitte um Hilfe.

    Lg Jana

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Jana,

      in dem Fall sollte der Wassertest mit Tropfentests durchgeführt werden. Leider hast du nicht erwähnt, ob du Streifen- oder Tropfentests verwendet hast. Eine Methämöglobinämie durch eine Nitritvergiftung oder ein Überschuss an Ammoniak liegt hier nahe, lass diese Werte gegebenenfalls mal gegenchecken! Die Beulen können auf eine bakterielle Infektion deuten. Sobald zu 100% sichergestellt ist, dass wirklich ALLE Wasserwerte ok sind, kann man ein geeignetes „Medikament“ verwenden. Ein erfahrener Zoofachhändler sollte sich deine erkrankten Tiere einmal ansehen und entscheiden können, welches Mittel am besten hilft. Viel Erfolg!

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  19. Evelyn Koepke sagt:

    Täglich sterben zwischen drei und fünf Fische in meinem Teich – ich habe schon alles versucht. Laut Wasseranalyse ist der Sauerstoffgehalt zu niedrig. Also habe ich am 2.8. bei Zooroyal ein Teichbelüftungsset bestellt und per Paypal sofort bezahlt. Angeblich wurde die Bestellung am 2.8. “komplett abgeschlossen”, merkwürdigerweise ging sie aber erst am Freitag, 5.8. nachmittags zum Startpaketzentrum. Gestern starben wieder 4 Fische und heute 3 Fische. Der Teichbelüfter kommt auch morgen nicht, da er da erst von dhl am Startzentrum bearbeitet wird. Danke für die “schnelle” Bearbeitung, zooroyal

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Evelyn,

      wende dich bezüglich der verzögerten Lieferzeit bitte an unseren Kundendienst. Von dort aus kann dir sicherlich geholfen werden.
      Der Sauerstoffgehalt sinkt entweder durch massiven Überbesatz an Teichfischen, zu vielen organischen Abfallstoffen (Kot, Schlamm, etc.), massivem Algenbefall oder durch unzureichenden Gasaustausch. Dass du als Erstmaßnahme einen Belüfter verwenden wolltest, war zunächst eine gute Idee! In dringenden Notfällen hilft ein täglicher Teilwasserwechsel mit Leitungswasser und das Bewegen des Wassers durch Pumpen oder auch notfalls, in sehr akuten Fällen, von Hand, indem man einfach für einige Minuten Luft ins Wasser „schäumt“. Eine Dauerlösung ist das aber natürlich nicht. Welche Ergebnisse hast du bei den Werten NO2, NH3/4, KH und pH ermittelt?

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  20. Cindy sagt:

    Hallo ich hab ein Riesen Problem ich hab einen kleinen Hochteich in dem ich 4 Fische seid 3 Jahren gehalten hab es war auch immer alles in Ordnung und seid letzte Woche sind alle 4 Fische ohne erkennbaren Grund gestorben es handelt sich hierbei um Goldfische 🙁 wir haben daraufhin den Teich komplett gereinigt und neues Wasser rein gelassen. Wir haben eine kleine Teichpumpe und haben diese auch samt Filter gereingt dann haben wir uns 4 neue Fische geholt doch diese sind auch innerhalb von 2 Tagen alle gestorben. Die Wasserwerte sind laut Teststreifen alle in Ordnung und das Wasser riecht auch ganz normal. Ach und wir haben die Fische da sie von außen ganz normal ausehen aufgeschnitten um zu schauen ob da etwas nicht stimmt dabei haben wir gesehen das bei allen sich ein Blutgerinse bei der Lunge gebildet hat. Ich weiß mir leider keinen Rat mehr und hoffe das mir jemand weiterhelfen kann was das sein könnte.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Cindy,

      es ist super wichtig, das Lebensumfeld der Tiere, die man pflegt, regelmäßig zu überprüfen. In deinem Fall gehen wir davon aus, dass es an der Wasserqualität gelegen hat/liegt. Teststreifen geben nur eine grobe Aussage über die Beschaffenheit des Wassers, da Teststreifen a) nur einen Teil der wichtigen Werte anzeigen und b) die Genauigkeit gegenüber Tropfentests eher niedrig ist. Die Reinigung des Teiches und des Filters war bestimmt gut gemeint, bedeutet aber eine komplette Destabilisierung der Mikrobiologie und der Selbstreinigungskraft des Wassers. Du hast somit zwar auch Dreck entfernt, aber auch die wichtigen Reinigungsbakterien, die giftige Ausscheidungen entfernen. Wenn ein Teich grundgereinigt wurde, benötigt dieser samt Filter wieder mindestens 1-2 Wochen Einlaufzeit, bevor neue Fische eingesetzt werden dürfen. Dazu sollten stets Wasseraufbereiter und Filterstarterbakterien verwendet werden, um das neue (aggressive) Wasser fischgerecht aufzubereiten. Ist euer Filter auch wirklich ein Filter? Ein mechanischer Grobschmutzschutz vor einer Förderpumpe zählt nicht dazu. 🙂
      Unser Tipp: Teste die Wasserqualität mit Hilfe von Tropfentests (es gibt komplette Sets im Koffer), wichtig sind folgende Werte: pH Wert, Karbonathärte, Gesamthärte, Ammonium, Nitrit, Nitrat, und Sauerstoff. Diese solltest du die nächsten Wochen im Auge behalten und erst neue Tiere einsetzen, wenn ALLE Werte über einen Zeitraum von mind. 2 Wochen stabil sind. Danach sollte es wieder klappen 
      PS: Jeder Goldfisch sollte JEWEILS etwa 200 Liter (oder mehr) zur Verfügung haben. 🙂

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

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