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Die bekanntesten Teichstile

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Ob japanischer Teichstil, mediterrane oder englische Formen – der optischen Gestaltungsmöglichkeit sind keine Grenzen gesetzt. Wie sie sich die jeweiligen Teichstile genau unterscheiden, was beim Aufbau wichtig ist und welche Materialien du verwendest solltest, erfährst du hier.

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Der natürliche Teich

Ein naturnaher Teich ist etwas für Menschen, die die Natur in ihrer Ursprünglichkeit mehr genießen als strikte, geometrische Formen. Ein solcher Teich hat einen lockeren, nicht geometrischen Umriss, der sich in die Umgebung einpasst. Er ist deshalb besonders gut innerhalb einer Grünfläche gelegen; auf einer Terrasse oder in einer Kiesbank würde die natürliche Wirkung verloren gehen. Eigenschaften eines solchen Teiches sind eine Vielzahl an „wild durcheinander“ wachsenden Pflanzen, die den Teich an einen Sumpf erinnern lassen. Zusätzlich werden Natursteine verwendet und wenn ein Wasserfall vorhanden ist, wirkt dieser ebenso nicht konstruiert, sondern naturbelassen.

Der künstliche Teich

Ein künstlicher Teich ähnelt den modernen Kunstvorstellungen: Man findet hier geometrische und vor allem rechteckige Formen, sowohl in der Form des Beckens, als auch in der Gestaltung im und um den Teich herum. Oft ist ein solcher Teich in die Terrasse eingelassen, wo er sich mit Beton, Kacheln oder Fliesen abgrenzt. Er hat nicht das Ziel, natürlich zu wirken, sondern ist offensichtlich arrangiert. Häufig findet man in solchen Teichen Fontänen oder moderne Lichtelemente, aber auch installierte Bachläufe wirken künstlich und puristisch.

Der Teich im Japan-Stil

Wenn man „Japan-Stil“ hört, kommen einem Bilder von Zen-Gärten, Kiesflächen und Pagodenbauten in den Sinn, womit man grundsätzlich gar nicht falsch liegt.

Kern eines solchen Japan-Gartens ist das Zusammenspiel von Erde und Meer, wobei der Teich den Part des Meeres einnimmt. Ein solcher Teich ist meist von einer klaren Uferlinie umgeben, die manchmal in sanften Bögen, manchmal in einer geraden Linie abgetrennt verläuft. Häufig sind wenige Wasserpflanzen vorhanden, erst recht blühende Pflanzen kommen so gut wie gar nicht vor: Das liegt auch daran, dass die zu 99% in einem solchen Teich Kois Wasserpflanzen schonungslos auffressen. Das Wasser ist mit unterschiedlich großen Steinen vom umliegenden Land abgetrennt und die Technik ist penibel abgedeckt, denn sichtbare Technik würde den Energiefluss unterbrechen. Oft ist ein solcher Teich in ein Kiesbecken eingelassen, das ebenfalls das Meer symbolisiert. Um den Teich herum befinden sich Bambus, Schilf und Kirschbäume (eine der wenigen blühenden Pflanzen, die im puristischen Japan-Stil-Garten geduldet werden), Brücken oder kleine Pagoden, Moos und Steinfiguren von Tieren. Natürlich kann dieser Stil auch natürlicher umgesetzt werden, aber im Kern ist dieser Stil ein Künstlicher.

Der mediterrane Teich

Ein solcher, gut in den Garten integrierter Teich, vermittelt Urlaubs-Feeling pur. Beherrscht wird er von warmen Farben und Natursteinen. Dieser Teichstil im mediterranen Ambiente ist der natürlichen Kategorie zuzuordnen. Seine Uferzone ist häufig von Natursteinen begrenzt, die aber nicht akkurat aneinandergereiht und unterschiedlich groß sind. Selten ist das Becken geometrisch, sondern hat sanft geschwungene Uferlinien mit Vegetation. Der Fischbesatz ist hier nicht so klar definiert wie beim japanischen Stil – suche dir einfach deine Lieblingsfische aus und besetze deinen Teich damit. Am Teich findet sich häufig eine Holzterrasse, auf welcher Terrakottakübel und gusseiserne Gartenmöbel stehen. Auch hier dominieren warme Erdfarben, die heller und dunkler sein können, um ein natürliches Bild zu erzielen. Die Bepflanzung erfolgt mit Mittelmeerkräutern wie Lavendel und leuchtenden Blühpflanzen. Auch wild wachsende Seerosen auf dem Teich tragen positiv zum Bild bei. Weitere Eigenschaften sind bunte Mosaike, Skulpturen aus Ton oder Marmor und Oliven- oder Orangenbäumchen.

Der englische Teich

Der englische Stil ist besonders spannend, weil man ihn sowohl natürlich als auch künstlich modern auslegen kann.
Der natürliche Stil zeichnet sich durch wild durcheinander wachsende Pflanzen aus: Jeder Flecken Erde wird genutzt, während Blütenstauden die Wege zieren. Ähnlich sind die Teiche: Meistens von locker gelegten Ziegeln eingegrenzt, findet man hier eine üppige Vegetation sowohl am Rand als auch auf und im Teich. Häufig leben Goldfische in solchen Teichen, die ebenso wie der Garten selbst bunten Farbklecksen ähneln. Der Teich integriert sich gut in den Rest des Gartens und muss gar nicht groß sein, um eine tolle Wirkung zu erzielen.

Dagegen steht der formelle, englische Stil, der an die herrschaftlichen Gärten im alten England erinnert. Häufig wird ein solcher Teich von niedrigen Einfassungshecken und Buchsbaumkugeln umgeben, die das Wasser von der Rasenfläche oder Blumenbeeten abgrenzen. Der Teich selbst ist symmetrisch angelegt. Kreisbecken sind häufig noch einmal in Kiesbecken eingelassen. Oft ist die Wasseroberfläche auch unterhalb des allgemeinen Gartens, so dass man bequem von einer Bank auf den Teich herunterblicken kann.

Freie Gestaltung

Ob man sich nun bei der Gestaltung des Teiches an solchen festgelegten Stilen orientiert oder am persönlichen Stilempfinden: Solange dir als Teichbesitzer dein Teich gefällt und er sich harmonisch in den Rest des Gartens integriert, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Tipps zur Teichgestaltung

Bildquelle: satori / Fotolia.com

 
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