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Revierwechsel: Umzug mit Katze

Mit der Katze umziehen: Darauf müssen Sie achten

Ein Umzug ist immer etwas aufregendes – alte Zelte werden abgebrochen und ein neues Kapitel in einer neuen Umgebung steht an. Für Katzen bedeutet ein Revierwechsel häufig Stress. Wir wollen dir hier Tipps geben, wie der Umzug mit Samtpfote möglichst harmonisch und stresslos über die Bühne geht.

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Vor dem Umzug

Bei einem Umzug passiert nicht nur etwas am Umzugstag: Lange vorher wird deine Katze merken, dass etwas im Busch ist. Auch schon Tage oder Wochen vorher ist es deshalb wichtig, deinen Stubentiger nicht zu kurz kommen zu lassen: Schmuseeinheiten und Spielstunden sollten ganz oben auf deiner Prioritätenliste stehen. So kann man schon im Voraus etwas für die Katze tun. Wenn es dann an die Planung der neuen Wohnung geht, sollte man sich bereits Gedanken über die „Katzeneinrichtung“ machen und alles möglichst so organisieren wie gewohnt. Damit ist zum Beispiel die Positionierung von Futter- und Wassernapf gemeint: Standen sie vorher im Bad, sollten sie auch jetzt da stehen. Wenn man die Position von solchen Gegenständen beibehält und wie gewohnt kombiniert, wird der Katze der erste Schritt ins neue Heim um ein Vielfaches erleichtert. Wichtig ist auch, dass man bereits vorher genug Futter und Katzenstreu für die ersten Tage besorgt, damit dies nicht zu kurz kommt beim Umzugsstress.

Der Umzug: Die heiße Phase

Dass der letztendliche Umzugstag Stress bedeutet, ist jedem klar, der schon mal einen Umzug mitgemacht hat. Wie viel schlimmer ist es jedoch noch, wenn man gar nicht weiß, was die ganzen Kisten und fremden Leute in der Wohnung machen und das absolute Chaos veranstalten? So fühlen sich wohl unsere Katzen, wenn sie den Umzugstrubel miterleben würden. Deshalb ist es ratsam, die Katze am Umzugstag (oder schon einige Tage vorher) zu vertrauten Menschen zu geben, wo sie schon mal „Ferien“ gemacht hat. So kriegt sie den Trubel gar nicht mit und kann entspannen, während ihre Menschen die Arbeit erledigen. Ist das nicht möglich, sollte die Samtpfote wenigstens ihren eigenen Ruheraum kriegen. Hier wird alles Katzenwichtige untergebracht, damit die Katze in dieser Zeit alles hat, was sie benötigt. Der Raum sollte während des Umzugs nicht betreten werden, damit die Katze wirklich abgeschirmt bleibt vom ganzen Chaos. Vielleicht sogar sicherheitshalber die Türe abschließen oder ein Schild anbringen. So manche Katze ist schon panisch vom Umzugsort durch die offene Haustüre geflüchtet, weil jemand die Türe geöffnet und die Katze damit erschrocken hat. Diese Unterbringung in einem Raum hat außerdem den Vorteil, dass man alles „Katzennötige“ zuletzt ins Umzugsauto packen und am Umzugsziel sofort wieder auspacken kann, ohne dass man erst viele Kartons durchwühlen muss. Ganz wichtiger Punkt, der für liebende Katzenhalter selbstverständlich sein sollte: Die Katze fährt natürlich in einer sicheren Transportbox mit Dir im Auto mit und keinesfalls im Mietlaster oder LKW der Umzugsfirma. Ihre Anwesenheit und Stimme beruhigen die Katze und machen die stressige Autofahrt ein Stückchen erträglicher.

Willkommen im neuen Zuhause

Es ist so weit, Ihr seid alle wohlbehalten an Eurem neuen Wohnort angekommen, doch was nun? Hier ist es wieder wichtig, sich ins Gedächtnis zu rufen, dass ein Umzug ein großer Stressfaktor eine jede Katze ist und jede Katze anders auf einen solchen Stress reagiert: Man sollte also vorbereitet sein auf Verhaltensänderungen und körperliche Begleiterscheinungen. Unreinheit, Haarausfall und Sabbern können durchaus vorkommen, man sollte die Katze aber keineswegs dafür bestrafen, sondern Verständnis haben.

Generell gilt, dass die Katze sich besser eingewöhnt, wenn bereits alte, bekannte Möbel vorhanden sind. Natürlich ist ein Umzug mit komplett neuen Möbeln (für uns) schöner, doch für die Katze macht es einen riesigen Unterschied, ob dort neue oder alte Möbel stehen. Besser Stück für Stück die Möbel erneuern. Das gilt auch für Katzenutensilien wie Napf, Körbchen und Co., die eine gewisse Vertrautheit in der ungewohnten Umgebung schaffen.

Auch in der neuen Wohnung sollte die Katze wieder zuerst in einen ruhigen, leeren Raum kommen, in dem sich nur der Katzenkram mitsamt Katzenklo und Kratzbaum befindet. Hier sollte sie bleiben, bis das gröbste Chaos geordnet ist und alle Möbel an ihrem Platz sind. Es ist auch nicht schlimm, wenn das einige Tage dauert. Dann aber nicht vergessen, mit der Katze im „Umzugsraum“ Zeit zu verbringen. Wenn dann „da draußen“ soweit alles steht, kann die Türe geöffnet werden und die Katze anschließend ihr neues Revier erkunden. Diese Gewöhnung kann bei jeder Katze unterschiedlich lange dauern, man sollte auf jeden Fall die Tür zum Fluchtraum offen lassen: Die Katze hat sich am meisten schon an diesen Raum gewöhnt und wird sich dort am sichersten fühlen. Man sollte auf keinen Fall die Katze zu irgendwas zwingen, locken ist natürlich erlaubt. Den meisten Katzen bringt es etwas, wenn sie zugucken können, wo ihre Sachen nun hin geräumt werden. Außerdem beschäftigt man sich so wieder mit seinem Stubentiger. Wichtig: souverän und ruhig bleiben, das wirkt auch auf die Katze beruhigend.

Ein Punkt zu Freigängern

Ein ganz wichtiger Punkt für Freigänger: Der Tiger sollte nicht nach draußen, bevor er sich völlig heimisch in der neuen Wohnung fühlt. Das garantiert, dass die neue Wohnung Zentrum des neuen Reviers und somit die „Basis“ wird, zu der die Katze nach erledigtem Spaziergang zurückkehrt. Das kann durchaus einen Monat dauern und wahrscheinlich wird sich die Katze von selber melden, wenn sie bereit ist, die neue Umgebung zu erkunden. Hierbei sollte man sich langsam steigern, das heißt zuerst nur kurze Spaziergänge mit Dir zusammen draußen.

Wenn in der neuen Wohnung wegen belebter Umgebung oder großer Straße kein Freilauf mehr möglich ist, dann muss man sich auf starken Protest einstellen und eventuell auch mit Begleiterscheinungen wie Aggression oder Unsauberkeit rechnen. Immerhin versteht die Samtpfote nicht, warum ihr der tägliche Auslauf verweigert wird. In solchen Fällen muss man Abhilfe schaffen: Ideal ist ein Katzensicherer Balkon, auf dem die Katze weiterhin frische Luft schnappen und die Gegend überblicken kann. Vorher aber mit dem Vermieter absprechen. Auch in der Wohnung kann man etwas tun: Möglichst viele Kletter-, Schlaf- und Versteckmöglichkeiten sind ein probates Mittel gegen Langeweile. Genauso wie vermehrtes Spielen und Herausfordern durch Übungen oder neue Beschäftigungen. Vielen Katzen gefällt auch eine Schale mit Katzengras oder gar eine ganze Katzenwiese (größeres Stück mit Katzengras).

Eine weitere Alternative wäre der Versuch, deine Katze an eine Leine zu gewöhnen. So könnte man ihr Auslauf unter Aufsicht ermöglichen. Das gewöhnen an Geschirr und Leine benötigt allerdings einige Zeit und Geduld!

Tipps zum Umzug mit der Katze

Bildquelle: Orlando Florin Rosu / Fotolia.com

 
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23 Meinungen von “Revierwechsel: Umzug mit Katze”

  1. Birgit Schmidt sagt:

    Hallo ihr lieben ich werde in ein paar Tage umziehen mit meine 3 stupentiegern. Meine 3 Katzen sind so gelasen das ich mich wundere die kledern auf die Umzug Kartons sind neugierig wo her kommt das

    1. ZooRoyal sagt:

      Liebe Birgit,

      Katzen sind besonders neugierig und lieben es zu klettern, deswegen finden sie wahrscheinlich auch die Kartons so schön. Gönn ihnen den Spaß und lass sie ihren Abenteuerspielplatz genießen.

      Wir wünschen einen entspannten Urlaub.

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  2. Bianca Pieber sagt:

    Hallo Leute!
    Ich hätte eine Frage zum Thema Umzug mit der Katze.
    Zu meiner Katze:
    – sie ist 4 Jahre alt,
    – sehr, sehr anhänglich,
    – hauptsächlich eine Wohnungskatze,
    – geht nur nach Draußen um ihr Geschäft zu verrichten
    oder um Mäuse zu fangen. Dabei entfehrnt sie sich höchsten 30 Meter von unserer Wohnung.
    – Autofahrten, Spaziergänge, Fremde Leute, Hunde, Autos lösen bei Ihr Panik aus,
    und vor neuen-Möbelstücken, Decken, Katzenkörben fürchtet sie sich.

    Da wir gerade beim Hausbauen sind und sich bei mir im Laufe der Jahre eine Katzenallergie entwickelt hat muss die Katze bald in einen eigenen Kellerabteil mit einer integrierten Katzenklappe umziehen.
    Die Katze darf dann nicht mehr ins Haus. Meine Frage dazu! Wäre es sinnvoll eine zweite Katze anzuschaffen, damit sie sich nicht alleine fühlt?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Bianca Pieber

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Bianca,

      wir raten dir dringend davon ab, dein Tier in einen Keller einzuschließen! Auch eine weitere Katze ist da nur kontraproduktiv. Gerade, weil deine Katze anhänglich zu sein scheint ist es nicht möglich, dein Tier in einem Keller zu halten. Dies wäre keine artgerechte Haltung für deine Samtpfote. Du riskierst so, dass dein Tier verhaltensauffällig und krank wird. Eine Allergie ist immer unschön, da es dir mit der Katze schlecht zu gehen scheint macht es mehr Sinn, dein Tier in ein anderes schönes Zuhause abzugeben, ein Keller wäre nur Tierquälerei!

      Wir bitten um deine Rücksicht und dein Verständnis!

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  3. Sina sagt:

    Liebes Zooroyalteam!
    Seit 12 jahren lebt unsere katzendame schon mit uns hier! Wir haben sie von den mietern vorher übernommen da sie ausgewandert sind… Sie ist bereits 16 und ein ganz sensibles und anhängliches geschöpf! Sie ist von klein auf freilauf gewöhnt und nun steht ein umzug bevor.. Was mir richtig sorgen bereitet! Mir ist wichtig das sie das alles möglichst gut übersteht! Nun les ich überall dass sie in ein eigenes zimmer soll.. Si kriegt aber leicht angst in geschlossenen räumen – da sie in unserem alten Bauernhaus überall freien zugang hat! Und wie kann ich sie an die katzenkiste gewöhnen – ich denke das kennt sie nicht? Mir ist es sehr wichtig das sie so wenig wie möglich leidet!
    Auch lese ich oft von pherononsteckern… Was haltet ihr davon?

    Liebe grüsse
    Sina

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Sina,

      deine Sorge können wir gut verstehen.
      Pheromonstecker wie zum Beispiel Feliway können auf jeden Fall dabei helfen, den Stress deutlich zu reduzieren. Bedenke dabei allerdings, dass diese in jedem Fall einige Wochen im Vorraus angebracht werden sollten, damit das mittel seine volle Wirkung entfalten kann.
      Leider gibt es als einzige Alternative zum Raum nur die eventuelle Möglichkeit, sie bei Freunden oder Bekannten für die Zeit des Umzugs unterzubringen. Sollte dies nicht möglich sein, ist es in eurem Fall wichtig, dass ihr die Katze bereits vor dem Umzug an den Raum gewöhnt, in dem sie dann untergebracht werden soll. Lasst sie in immer größer werdenden Zeitintervallen alleine in diesem Raum und zeigt ihr, dass sie dort keine Angst haben muss. Steht der Umzugstag an, räumt alle Katzensachen wie Futter, Toilette, Kratzbaum, Bettchen etc. in den Raum, damit sie ihre bekannten Dinge um sich herum hat. Eure Katze sollte dann zusammen mit ihren Katzensachen als letztes in die neue Wohnung umziehen.
      Wir wünschen euch viel Erfolg und drücken die Daumen!

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  4. Marina sagt:

    Ich habe meine zwei Katzen 4 Wochen nach meinem Umzug von zu Hause nach geholt,gestern war die erste Nacht sie haben viel Miaut und noch nicht viel gegessen..Jetzt sitzen sie beide unter meinem Bett und geben keinen laut mehr von sich..
    Kimmi wird 15 und Lucky ist ca 7 Jahre alt.
    Ich hoffe die gewöhnen sich um
    Feliway ist in der Steckdose…

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Marina

      Gebe deinen Beiden Zeit, sich an den Revierwechsel zu gewöhnen. Besonders Kimmi wird mit ihren 15 Jahren länger brauchen, sich umzugewöhnen. Da deine Samtpfoten es merken, wenn du angespannt bist, solltest du möglichst gelassen umgehen, die beiden nicht bemitleiden, sondern ganz normal mit ihnen umgehen. Normalität hilft, sich an die Veränderungen zu gewöhnen 🙂

      Alles Gute
      Dein ZooRoyal Team

  5. Nadine sagt:

    Hallo,
    wir ziehen dieses WE auf unseren Bauernhof. Wir haben 2 Katzendamen im Alter von knapp 2 Jahren. Es sind absolute Freigänger und haben auch in der Garage ihren Schlafplatz. Ab und zu kommen Sie auch mal ins Haus. Wir haben nun im Keller des neuen Hauses einen Raum mit all ihren vertrauten Sachen eingerichtet in den wir die beiden die ersten Tage unterbringen. Dann wollen wir die beiden Stück für Stück an das neue Haus gewöhnen. Das Problem mit dem Freigang der dann irgendwann in Begleitung von uns stattfinden wird ist folgender: Der Bauernhof stand 5 Jahre leer und wurde von den vielen vielen Nachbarskatzen (Dorf) als eigenes Revier genutzt und da sind teilweise auch schon ältere Kampfkater und Katzen dabei. Unsere beiden sind zwar immer super neugierig aber totale Angsthasen. Sie verteidigen noch nicht mal in ihrem jetzigen zu Hause ihr Revier. Kommt eine fremde Katze und geht an ihren Napf, sitzen sie im sicheren Abstand daneben und schauen dumm. Wir haben nun halt Angst, das sie sich in ihrem neuen zu Hause nicht wohl fühlen, da sie sich in ihrem neuen zu Hause nicht verteidigen werden und die fremden Katzen sich nun leider mal auf so einem Hof nicht aussperren lassen. Man muss auch dazu sagen das diese Katzen nach schon 5 Wochen ohne Mama aufgewachsen sind da man die beiden ausgesetzt hat im Wald. Wir haben Sie dann bei uns aufgepäppelt. Ich vermute das daher ihre Ängstlichkeit kommt. Wie werden wir die fremden Katzen selbst los? Und was können wir machen das sich die beiden Mädels auch draußen wohl fühlen?

    Lg. Nadine

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Nadine

      Wahrscheinlich werdet ihr das Problem in zwei Stufen angehen müssen. Zuerst einmal gilt es auch für euch, euer neues Zuhause “zurückzuerobern”. Manche Katzen werden bestimmt allein dadurch nicht mehr auf dem Bauernhof rumtreiben, dass dort nun neue Mieter eingezogen sind und es nicht mehr so ruhig zugeht und sie uneingeschränkte Bewegungsfreiheit haben. Für die hartnäckigeren Katzen gibt es spezielle Fernhaltemittel (bei uns hier erhältlich), die unangenehm riechen, und dafür sorgen, dass sich Katzen von eurem Grundstück fernhalten werden. Das ist eine relativ sichere Methode, jedoch für ein großes Grundstück mit verschiedenen Gehöften eher eine aufwändige Aufgabe, zumal die Anwendung der Mittel je nach Hartnäckigkeit der Tiere wiederholt werden muss. Handelt es sich denn bei den Katzen alles um Freigänger oder auch Streuner? In diesem Falle könnte sich ein Anruf beim Tierheim oder der ansässigen Katzenhilfe helfen.
      Sobald euer Grundstück dann frei von fremden Katzen ist, könnt ihr euren Stubentigern Freigang gewähren. Dort mit viel positiver Bestätigung vorgehen, gemütliche Plätzchen einrichten und den ein oder anderen Snack bereithalten, damit eure Katzen sich wohlfühlen. Das Grundstück an sich scheint ja recht katzenfreundlich gestaltet zu sein 😉

      Wir wünschen euch alles Gute
      Euer ZooRoyal Team

  6. Laura sagt:

    Hallo,

    ich hab vor bald aus meinem Elternhaus auszuziehen und stehe vor der Entscheidung, ob ich meine Katze mitnehmen soll oder nicht.
    Sie ist bereits 15 Jahre alt und ist schon als kleines Kätzchen zu uns gekommen. Meine Mutter hat eine schwere Tierhaarallergie und sie bekommt nur schwer Luft. Ärzte haben ihr bereits geraten, dass wir die Katze abschaffen sollten, doch wir wollten uns der Verantwortung dem Tier gegenüber nicht entziehen.
    Unsere Katze kommt mittlerweile auch schwer die Treppe hoch. Teilweise geht sie noch gern in den Garten und ist es auch gewohnt auf den Balkon zu gehen.
    Meine neue Wohnung ist jedoch viel kleiner als unser Haus und verfügt nicht über einen Balkon, aber über einen kleinen Garten.
    Ich zweifle jedoch noch, ob ich die Katze mitnehmen soll, da ich befürchte dass sie sich nicht so schnell an ihr neues Umfeld gewöhnen wird und ihr vor allem am Anfang der Auslauf fehlen wird. Ich möchte sie nicht aus ihrer gewohnten Umgebung reißen mit der Gefahr, dass ihr ihr neues Zuhause nicht gefällt.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Laura

      Du hast schon Recht damit, dass eine 15 jährige Katze keinen Umzug mehr mitmachen sollte: Zwar kann es sein, dass sie sich von dem Stress erholt, doch je älter eine Katze wird, desto revierbezogener wird sie auch. Zudem sinkt mit steigendem Alter der Pegel an Stress, den sie gut verkraften kann.
      Wenn es also die Möglichkeit gibt, dass sie in ihrem aktuellen Zuhause bleiben kann und es deiner Mutter gleichzeitig gut geht, solltest du sie nicht aus ihrem gewohnten Umfeld entreißen, wo sie noch einen schönen Lebensabend genießen können sollte.

      Alles Gute
      Dein ZooRoyal Team

  7. Matthias Holzer sagt:

    Hallo!

    Ich bin mit meiner Mutter und meinem 9-Jährigen Kater Minou von einem Haus mit Freigang in eine Wohnung im 3.Stock gezogen.

    -Wir haben in schon vor dem Umzug paar mal her gebracht und ich glaube er fühlt sich schon ganz wohl da er mit erhobenen Schwanz herumrennt und schnurrt.

    -Manchmal hat er 30-60 min wo er dauernd miaut, meistens in der Nacht(doch ich denke dass ist in der 4. nacht noch ganz normal!?!?)

    – Zum Thema Frischluft : Er war früher mäßig viel drausen also so 1-3 Stunden und in der neuen Wohnung geht er kurz auf den Balkon oder schaut aus dem Fenster.
    Meine Frage : Glauben Sie der Balkon und das fenster reichen ihm ? Wir wollen ihn aufjedenfall die ersten 3 Wochen drinnen lassen dass er weiß dass das sein neues zuhause ist. Rauslassen geht leider nicht da wir eine Nachbarrin haben die nichts zulässt achon gar nicht nen Kater im Stiegenhaus

    – Zurzeit habe ich Ferien und es ist immer jemand bei ihm aber ich weiß nicht wies ihm geht wenn den ganzen vormittag niemand da ist! Er war immer schon faul und mochte keine anderen Katzen also weiß ich nicht wie man ihn unterhalten kann oder ob es ihm eh reicht einfach zu chillen.
    – Ich streichel ihn eigentlich andauernd doch manchmal will er nicht und versteckt sich unterm Bett oder beißt leicht zu (eher ein Spielhaftes beißen)

    – ich frage mich jetzt ob er sich an die wohnung gewohnt und er seine letzten Jahre in einer schönen umgebung verbringt oder ob es eine Qual wird…

    Danke im Voraus

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Matthias,

      hm, das ist natürlich eine blöde Situation. Am besten wäre natürlich, wenn dein Kater immer noch Freigang bekommen würde. Wenn er 9 Jahre lang ein Freigänger war, wird er nicht so einfach verstehen, dass er auf einmal nicht mehr nach Draußen darf. Ob das funktionieren kann oder nicht, hängt natürlich auch von deinem Kater ab, pauschal lässt sich das so nicht sagen. Aber im Allgemein würden wir eher sagen, dass das keine so gute Idee ist. 🙁

      Wir hoffen, ihr findet eine passende Lösung für euch alle!

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  8. Tanja sagt:

    Danke ich denke ich werde das mit diesem Artikel gut, mit meiner Katze auf die reihe bekommen.
    Der Artikel/ Beitrag hat mir sehr geholfen, Dankeschön dafür.

    Gruß Tanja 🙂

  9. Annette sagt:

    Hallo,
    wir haben 3 Katzen, Moritz, Cia und Luna, alle 3 sind Freigänger und verteidigen zu Dritt ihr Revier. Sie jagen zusammen die Nachbarskatzen weg. Nun werden wir in 3 Monaten in ein Haus mit einem riesigen Garten zurückziehen. Wir sind aus diesem Haus vor 8 Jahren ausgezogen, da hatten wir den Kater Moritz schon, der damals mit 8 Wochen zu uns gekommen ist und beim Auszug 1 Jahr alt war.

    Meine Frage ist nun, wird sich Moritz wieder an sein altes Zuhause erinnern?

    Werden sich die anderen beiden Katzen, Cia und Luna, an Moritz, in der für sie fremden Umgebung orientieren?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
    LG
    Annette

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Anette,

      8 Jahre ist schon eine ziemlich lange Zeit und dein Moritz hat auch keine sehr lange in der alten Umgebung verbracht. Es kann sein, dass er sich erinnert und den anderen beiden die Umgebung zeigt, ganz sicher sein können wir uns da aber nicht.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  10. Annette Kadi sagt:

    Hallo an das Team,
    Wir haben eine Katze die uns vor 10 Jahren zugelaufen ist. Sie wurde von der Katzenhilfe gefangen und sterilisiert. Mit viel Mühe haben wie sie an uns gewöhnt. Jetzt steht ein Umzug an. Die neue Wohnung ist sehr Katzenfreundlich(EG und Felder) Unsere Katze ist aber nach wie vor scheu, braucht ihren Freigang. Mit Spielzeug und Katzenklo kann sie nichts anfangen. Sie kommt zum Schlafen und Essen und dann wieder raus. Trotzdem ist sie sehr auf uns fixiert und schläft öfters bei uns aufgrund ihres Alters. Letztendlich steckt aber immer noch viel wilde Katze in ihr. Der Gedanke sie in einer Box zu transportieren und zur Eingewöhnung in der Wohnung zu lassen, macht uns schlaflose Nächte.
    Was tun?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Anette,

      das ist wirklich eine verzwickte Situation. Eure Katze ohne Transportbox in die neue Wohnung zu bringen wäre gar keine gute Idee, da kann zu viel schief gehen. Am besten besorgst du dir eine möglichst große Box, die du dann mit der Katze bekannten Decken und Spielzeugen auslegst. Mit ein paar Snacks lässt sie sich bestimmt einfach herein locken.
      Auch um das “Einsperren” in der Wohnung während der ersten Zeit werdet ihr kaum drumherum kommen. Lasst ihr eure Katze sofort wieder nach draußen besteht die Möglichkeit, dass sie sich verirrt und den Weg nicht zurück findet. Es gäbe die Möglichkeit, eure Katze die ersten Wochen mit einem Katzengeschirr zu begleiten. So lernt sie die neue Umgebung kennen und ihr könnt trotzdem sicher gehen, dass sie sicher wieder nach Hause kommt.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  11. Sarah sagt:

    Hallo,
    Ich musste leider sehr kurzfristig zu meinen Eltern zurück ziehen. Da ich aber seid Februar zwei Stubentieger habe, habe ich die als erstes zu meinen Eltern gebracht. Das Problem ist meine Eltern haben seid drei Monaten auch zwei Katzen, und da ich mit meinen beiden als letztes dazu kam habe ich Angst das es großen Stress gibt zwischen denen.
    Ich wollte wissen wie wir meine zwei Kater und die beiden Katzen von meinen Eltern an einander gewöhnen können ohne das da die Fetzen fliegen?
    Und wann der richtige Zeitpunkt ist damit sie das Haus erkundigen können, da es ja noch die anderen zwei Katzen gibt?!
    Und von meinen Eltern die Katzen sind freigänger, ich würde auch gerne wissen wie ich das meinen angewöhnen kann und wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, nach wie viel Wochen der Eingewöhnung?! Ob jetzt noch im Herbst oder erst im Frühjahr?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Sarah,

      schau doch mal bei unserem Beitrag “Hunde und Katzen aneinander gewöhnen” vorbei, die Tipps dort kannst du auch sehr gut für eine Zusammenführung zwischen Katzen verwenden. 🙂 Haben sich die Stubentiger aneinander gewöhnt, steht einer Erkundungstour durch das Haus nichts mehr im Wege. Mit Freigang solltet ihr mindestens 6 Wochen warten, da Katzen auch in der Nacht sehr gut sehen können, wird es für sie keinen großen Unterschied machen, ob ihr sie im Herbst oder im Frühjahr gewöhnt. In der dunklen Jahreszeit werden sie jedoch schneller übersehen.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  12. Katharina Schögler sagt:

    Hallo!

    Unser Umzug steht kurz bevor, haben 3 Jahre bei meinem Vater gelebt. Da wir uns ein Haus gebaut haben, die Katze lebt seit 6 Jahren bei meinem Vater. Aber beschäftigt, gefüttert und gespielt habe ich immer mit ihr. Er hat nicht so den großen Bezug, streichelt sie hin und wieder. Sie ist mehr auf mich und meinen Freund fixiert, da wir ihr das Essen geben und uns eben mehr beschäftigen. Sie ist ein Freigänger, verichtet ihr Geschäft draussen. Sie will nur rein, wenn es kalt ist oder regnet. Ansonsten verbringt Sie ihre Zeit draussen. Futternapf steht auch im freien.
    Weiß nicht so recht wie ich tun soll, weil ich nicht weiß ob sie ans Revier mehr hängt und nur auf uns mehr fixiert ist wie auf meinen Vater weil wir sie füttern?!
    Ob wir ihr fehlen werden? Sie wäre bei meinem Vater jedes 2te Wochenende auch alleine, dass nur wer hinfährt sie füttern. Aber ob das einer Katze stört?
    Ich bin ratlos?! Da ich nicht weiß was das beste für Sie ist?!

    Liebe Grüße

    Katharina

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Katharina,

      so wie du es beschreibst wäre es am besten für die Katze, wenn sie gemeinsam mit dir und deinem Freund in das neue Haus zieht. Besonders die Tatsache, dass sie bei deinem Vater alle zwei Wochen fast komplett alleine wäre ist natürlich nicht so schön. Die ersten 4 bis 6 Wochen solltest du sie im neuen Haus nicht raus lassen, damit sie sich an die neue Umgebung gewöhnt. Danach kann sie ihr Leben als Freigänger aber wieder in vollen Zügen genießen. 🙂

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

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