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Selbstgemacht: Katzenmöbel selberbauen

Katzenmöbel selber bauen: So geht's

Gekaufte Kratzbäume sind oft teuer und nicht für jeden Katzenbesitzer erschwinglich. Selbstgemachte Katzenmöbel sind da die richtige Lösung. Wir haben ein paar Ideen gesammelt, wie man preiswert selber tolle Katzenmöbel bauen kann – für jede Wohnsituation und jedes Portemonnaie.

Zu den Kratzbäumen

h2>Retro Katzenmöbel

Wenn man sich im Keller oder auf dem Speicher umblickt, dann findet man schnell Material für ein Katzenmöbel, man muss nur wissen, nach was man Ausschau halten muss. Unsere erste Idee ist eine alte Obstkiste. Je nach Zustand muss man diese abschmirgeln und anschließend katzenfreundlich überlackieren, damit nichts splittert. Dann geht auch schon der kreative Teil los: Je nach Einrichtung des Wohnraumes kannst du die Kiste nun farbenfroh lackieren. Eine tolle Optik kriegt sie, wenn sie optisch „alt bleibt“: Also nicht zu sauber lackieren und vielleicht bei Holzfarben bleiben. Du kannst die Körbchen-Optik auch noch verstärken, wenn du vorne einen kleinen Einstieg reinsägst. Dann fehlt nur noch das passende Kissen oder eine flauschige Decke und fertig ist das Körbchen. Ebenso geht das Ganze mit einer ausrangierten Schublade: Hier ersparst du dir noch im meisten Falle das Vorher-bearbeiten, da das Material sorgfältiger verarbeitet ist als bei einer Obstkiste.

Ein toller Hingucker ist auch ein etwas zweckentfremdetes Möbelstück: Man braucht nur einen alten Koffer (im Idealfall so einen schönen, altmodischen), 4 Unterfüße aus dem Baumarkt, ein paar Schrauben und nach Belieben Farbe. So einfach geht’s: Zu Anfang hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man nimmt nur eine Hälfte vom Koffer oder man lässt ihn ganz und stellt ihn quasi aufgeklappt auf. Unter die eine Hälfte werden jetzt die Füßchen geschraubt, so dass der Koffer auf der Seite liegt und ein Stück vom Boden weg ist. Somit ist das Körbchen gut isoliert und von unten dringt keine Kälte durch den Boden. Je nachdem, was man gerne hätte, kann jetzt noch lackiert werden oder eine weitere tolle Idee, wenn man den Koffer ganz gelassen hat: In den immer aufgeklappten Deckel kleine Bilderrahmen hängen. Hört sich erst mal seltsam an, aber der optische Eindruck ist super! Wieder fehlt nur die richtige Einlage und schon ist das innovative, individuelle Katzenbett fertig.

Diskrete Katzentoiletten

Die meisten Katzenbesitzer stört der Anblick einer Katzentoilette im Bad nicht, aber wenn Gäste kommen oder im Bad kein Platz ist für die Katzentoiletten ist, dann wünscht man sich doch eine diskretere Lösung. Das lässt sich ganz einfach bewerkstelligen! Einfach unsere Tipps umsetzen.

Erste Lösung: Einfach die betreffenden Toiletten unter einen Couchtisch oder eine Bank stellen. Wenn man jetzt an den Seiten noch einen kleinen Vorhang macht und eine Blume, Bilderrahmen oder – für alle weiblichen Katzenbesitzer – dekorativ seine Handtaschen daraufstellt, wirkt das ganze wie ein Bestandteil der Garderobe. Vor allem, wenn darüber die Jacken und Schals hängen: einfach an den richtigen Platz setzen und dekorieren wie eine Flurkommode.

Die zweite Möglichkeit erfordert dann etwas mehr handwerkliches Geschick: Hierzu braucht man eine Badkommode, einen Schrank oder eine alte Wäschetruhe: Irgendwas, was groß genug ist, um das Katzenklo aufzunehmen. Wichtig ist außerdem, dass es eine Klappe oder Tür gibt, damit man als Besitzer einfach zum Säubern an die Toilette kommt. Einfach das Katzenklo im Möbelstück verstecken und an geeigneter Stelle ein rechteckiges Einstiegsloch für die Katze sägen. Das geht relativ schnell und kann auch noch mit einer Katzenklappe verkleidet werden. Hier muss nur darauf geachtet werden, dass Katze auch durch die Klappe geht. Auch hier errät niemand, dass es kein Badezimmerschrank oder eine Kommode ist, sondern eine Verkleidung für das stille Katzen-Örtchen.

Für Technikbegeisterte und Moderne

Die nächste Körbchenidee ist was für Technik-Affine. Bestandteile hierfür hat man entweder zuhause oder kriegt sie beim Schrotthändler, im Elektrofachhandel oder – je nach Technik – im Antiquitätenhandel: Gemeint sind Monitore aller Art: Computerbildschirme, ganz alte schwarz-weiß Fernseher (diese klobigen auf 4 Beinen) oder ähnliche Bildschirme können genutzt werden: Flatscreens sind hier unbrauchbar. Nun braucht es ein gewisses Maß an Fachwissen. Das Gerät muss nun völlig ausgeschlachtet werden: Bildschirm, Kabel, Röhren…alles muss raus. Was am Ende bleibt, ist quasi das Gerippe. Die Ummantelung ist meistens aus Plastik oder einem anderen Kunststoff und ist somit stabil, auch wenn sie völlig leer ist. Manche Computerbildschirme waren eine Zeit lang aus einem durchsichtigen Plastik, so dass man die Katze von außen sogar sehen kann. Bei so einem alten Fernseher sieht es nun toll aus, wenn man vielleicht eine Tapete an die inneren Seitenwände klebt: Das ist einfach, man braucht nicht viel Tapete und je nach Motiv verstärkt es diesen attraktiven Retrocharakter. Zuletzt wieder ein Plüschfell oder ein Kissen – Fertig ist der wiederbelebte Technikruheplatz.

Catwalk im wirklichen Sinne

Zuletzt kommt die aufwändigste, aber auch beeindruckendste Idee, die wir vorstellen wollen. Einen Catwalk kennt man ja eigentlich aus der Modelwelt: als Laufsteg, über den die Models laufen. Man kann ihn aber auch auf seine ursprüngliche Bestimmung zurückbringen. Einen Catwalk, was auf Deutsch übersetzt so viel wie „Katzensteg“ heißt, können sie relativ einfach zuhause bei sich installieren. Das lohnt sich vor allem in kleineren Wohnungen. So entsteht durch einen solchen Catwalk mehr Fläche, da die Wände von der Katze mitbenutzt werden können. Ein solcher Catwalk ist dazu da, den Katzen einen „Rundgang“ an der Zimmerwand zu ermöglichen. Katzen lieben es, alles von oben zu beobachten und dafür ist so ein Steg an der Wand genau richtig. Egal ob Schweberegale oder mit Stützen befestigte Holzbretter, ein solcher Steg wird gern genutzt. Für besseren Halt kann man sie noch mit Teppich bekleben; für mehr Spannung Treppen, Sprungabstände oder Kratzstämme einbauen. Für Entspannung sorgen Liegeflächen, die natürlich gut befestigt werden müssen. Wichtig ist, dass alle Katzen die Möglichkeit haben, hochzukommen. Also lieber auch einen einfacheren Aufstieg schaffen. Bei der Gestaltung sind hier keine Grenzen gesetzt, es gibt genug Katzenfreunde, die eine solche Kletterlandschaft an ihren Wänden geschaffen hat. Lass Dich im Internet inspirieren auf der Suche nach “do it yourself” Katzenmöbeln!

Tipp zum Selbstbau von Katzenmöbeln

Bildquelle: liliya kulianionak / Fotolia.com

 
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