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Katzen stubenrein bekommen: Auf auf´s stille Örtchen

katze_stubenrein_bekommen_auf_aufs_stille_oertchenKatzenklo, Katzenklo, ja, das macht die Katze froh – dies sang einst schon Helge Schneider. Doch auch wenn Katzen reinliche Tiere sind, ist aller Anfang schwer. Was du beim Standort und der Wahl der Katzentoilette beachten solltest und wie du deine Mieze ans stille Örtchen gewöhnst, erfährst du hier.

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Stubenrein – von Beginn an

Wenn du ein Jungtier aus einer adäquaten, seriösen und artgerechten Zucht übernimmst, kannst du davon ausgehen, dass dein neuer Liebling mit Sicherheit bereits an die Katzentoilette gewöhnt ist und – bis auf kleinere Malheure, die natürlich noch vorkommen können – soweit stubenrein sein sollte. Das Training mit dem Katzenbaby beginnt meist zwischen der dritten und sechsten Woche beziehungsweise dann, wenn das Kleine damit beginnt, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Durch Nachahmung der Mutter lernt es meist schnell sich in der Katzentoilette zu lösen und die Streu zu scharren.

Es gibt allerdings auch Katzen, die nicht von einem Züchter, sondern aus dem Tierheim oder von einem Bauernhof stammen. Diese benötigen – gerade in der ersten Zeit – deine Hilfe und eine gehörige Portion Geduld bei der Erziehung. Hier ist dein Einfühlungsvermögen gefragt: Sei verständnisvoll wenn es mit der Stubenreinheit nicht gleich auf Anhieb funktioniert. Gib deiner Katze die Zeit die sie benötigt.

Richtiger Standort: Platz für das stille Örtchen

Gerade am Anfang des Trainings ist es sinnvoll die Katzentoilette in einem Raum zu platzieren, wo sich dein Kitten viel aufhält. Auch sollte das die Katzentoilette immer und zu jeder Zeit zugänglich sein. Ungeeignet sind hierbei unruhige und laute Orte in der Nähe des Fernsehers oder der Waschmaschine.

Niemand isst gerne neben der Toilette – auch Katzen nicht. Der Futterplatz sollte also unbedingt weit genug entfernt von der Toilette stehen. Denn andernfalls könnte es sein, das deine Samtpfote sich einen anderes Örtchen zum erleichtern sucht und mal ehrlich, wer könnte es ihr verübeln?

Geeignete Katzentoiletten

Bedenke, dass du pro Samtpfote mindestens zwei Toiletten aufstellen solltest, die du mindestens zweimal täglich reinigen und einmal wöchentlich gründlich mit heißem Wasser auswaschen und mit frischer Katzenstreu befüllen musst. Auch die Wahl einer geeigneten Katzentoilette ist für die Stubenreinheit deiner Samtpfote entscheidend. Kleine Kätzchen benötigen eine Toilette die leicht zu betreten ist. Achte also unbedingt darauf, dass die Toilette einen nicht allzu hohen Rand hat, sonst artet der Toilettengang für dein Kitten noch in einen ungewollten Kletterausflug aus.

Es gibt Toiletten mit Deckel, ohne Deckel, selbstreinigende Toiletten und jene mit Schwingdeckel – welche Katzentoilette von deiner Mieze präferiert wird, hängt natürlich von ihren Vorlieben ab, wird aber auch dadurch beeinflusst, welche Toilette deine Katze bereits kennengelernt hat.

Streu ist nicht gleich Streu

Auf dem Haustiermarkt sind unzählige Streusorten in verschiedenen Preisklassen und Ausführungen erhältlich. Gar nicht so leicht hier den Überblick zu behalten. Achte darauf, dass du für deine Babymieze am Anfang bestenfalls eine nicht klumpende Katzenstreu verwendest. Ist deine Katze aus dem Gröbsten rausgewachsen, kannst du dich für eine andere Streu-Sorte entscheiden.

Tipps zum Katzenstreu-Kauf

  • Teure Katzenstreu zahlt sich häufig aus. Oftmals ist eine teurere Streu-Sorte die bessere Wahl, da diese häufig geruchs- und staubärmer sowie saugfähiger sind.
  • Parfümierte Katzenstreu riecht zwar der Mensch gern, viele Katzen schreckt der Geruch jedoch ab. Dies kann in der Folge zu Unsauberkeit der Katze führen kann.
  • Jede Katze sollte mindestens zwei Katzentoiletten vorfinden. Gut für dich, so kannst du in verschiedenen Toiletten verschiedene Streu-Sorten testen und schauen, welche bei deiner Samtpfote den größten Anklang findet.

Trotz Stubenreinheit plötzlich unsauber?

Plötzliche Unsauberkeit bei Katzen kann viele – manchmal ganz banale – Gründe haben. Falls also bei deiner Mieze häufiger mal etwas daneben geht, solltest du unbedingt gründlich checken, ob das Katzenörtchen auch wirklich alle wünschenswerten Bedingungen erfüllt.

Bedingungen für die Katzentoilette

  • Wurde die Einstreu-Marke gewechselt?
  • Wird die Toilette regelmäßig gereinigt?
  • Ist der Ort der Toilette für die Katze optimal?
  • Wurde eine neue Toilette angeschafft?
  • Sind alle Toiletten schnell erreichbar?

Es kann natürlich auch sein, dass deine Katze eine ernstzunehmende Erkrankung hat. Lasse dich also – falls du dir unsicher bist – lieber von einem Tierarzt beraten. Dieser kann feststellen, ob deiner Katze etwas fehlt und dir gegebenenfalls mit weiteren Ratschlägen weiterhelfen.

Übung macht den Meister

Sei geduldig mit deiner Samtpfote. Katzen sind überaus sensible Tiere. Vermeide es also unbedingt, deine Katze mit der Nase in ihr Missgeschick zu stupsen, sie anzuschreien oder gar zu schlagen. All diese Maßnahmen sind nicht nur kontraproduktiv und bewirken oftmals das Gegenteil, sondern zudem auch Tierquälerei und zerstören obendrein das Vertrauen zwischen dir und deinem Neuzugang. Selbst wenn doch noch mal etwas daneben geht, davon geht die Welt nicht unter und irgendwann, mit ein wenig Geduld, Erziehung und Training, ist noch jede Katze stubenrein geworden – denn Übung macht den Meister!

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Quelle Artikelbild: Africa Studio / Fotolia.com

 
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