Ein Unternehmen der REWE
 Kostenloser Versand in Deutschland ab 19€
 Wir sind für Sie da 0221/1773-1000
 25 Jahre Erfahrung im Bereich Heimtierbedarf
Sie sind hier:

Freigänger Katzen im Winter: Hilfreiche Tipps

freigang_im_winterBesonders im Winter mögen Katzen es genauso warm wie wir Menschen. Einige Freigänger bleiben deshalb in der kalten Jahreszeit auch gerne daheim, andere trauen sich trotz Kälte vor die Türe und gehen auf gewohnte Streifzüge. Wir haben hier einige wertvolle Tipps für die winterlichen Ausflüge deiner Samtpfote.

Zum Katzenklappen-Sortiment

Freigänger im Sommer – Stubenhocker im Winter

Katzen, die regelmäßig Freigang gewohnt sind und gerne auf Streife gehen, können im Winter zu wahren Stubenhockern werden. Generell sind sie durch ihr warmes Winterfell gegen das kalte Wetter und den Schnee gut gewappnet, doch manchmal bevorzugen sie dann doch lieber die gemütliche Wärme. In diesem Fall ist es völlig normal, dass deine Samtpfote im Winter seltener oder gar nicht nach draußen geht – dann solltest du sie auch keineswegs dazu zwingen. Da sie nun den ganzen Tag drinnen verbringt, fehlt ihr die Abwechslung, die sie normalerweise in der Natur bekommen würde. Hier ist sie auf ein wenig Unterhaltung und Katzen-Bespaßung deinerseits angewiesen.

Fensterbänke werden zu Schauplätzen

Wenn deine Mieze schon nicht rausgehen möchte, so guckt sie sich das Schauspiel draußen doch gerne von drinnen aus an. Damit sie es auch schön gemütlich hat, solltest du die Fensterbänke frei räumen, damit sie genug Platz zum Sitzen und Beobachten hat. Ein kuscheliges Kissen oder Deckchen runden den Katzen-Schauplatz ab.

Animation und Beschäftigung

Natürlich muss auch die tägliche Unternehmenslust deiner Katze im Winter gestillt werden. Beschäftige sie mit zusätzlichem Spielzeug wie Katzenangeln, Bällchen und Intelligenzspielzeug. Oder bevorzugt dein Tiger lieber Kratzbretter? Dann schnell montieren und schon kann der Spaß beginnen!

Katzenwelpen müssen drinnen bleiben

So lustig es vielleicht aussehen mag, wie ein Katzenwelpe durch den Schnee watschelt, gegen die niedrigen Temperaturen und die Nässe sind Kitten von drei oder vier Monaten leider noch gar nicht gewappnet. Sie besitzen noch keine wärmende Unterwolle und der Schnee perlt an dem flaumigen dünnen Fell nicht ab, sodass es in kürzester Zeit durchweicht und die Kleinen rasch zum Zittern bringt. Einige Minuten kannst du dein Katzenkind das kalte Nass erkunden lassen, doch dann sollte es flott wieder ins Warme.

Auf in den Schnee

Manche Katzen wagen sich bei den kalten Temperaturen doch vor die Tür und pirschen gerne durch ihre gewohnte Gegend. Achte hin und wieder darauf, ob deine Katze vor der Tür steht. So signalisiert sie dir, dass sie rausgelassen werden möchte. Bist du berufstätig oder nicht den ganzen Tag zuhause, ist die Anbringung einer Katzenklappe empfehlenswert. Diese gibt es in verschiedenen Varianten. So hat deine Mieze die Freiheit, zu kommen und zu gehen wann immer ihr danach ist.

Thermohütten – Komfort für Freigänger

Wenn du keine Katzenklappe anbringen kannst oder möchtest, kannst du es deinem Tiger trotzdem draußen gemütlich machen. Besonders in den Nächten wird es nämlich sehr kalt und deine Katze braucht einen warmen Unterschlupf. Thermohütten bieten einen guten Winterschutz für deine Katze und ausgestattet mit Stroh, Decken und Styropor sind sie warme und kuschelige Rückzugsorte. Du solltest darauf achten, dass die Hütte auf einem erhöhten Untergrund steht – so haben Nässe und Bodenkälte keine Chance. Außerdem sollte die Hütte vorzugsweise ein schräges Dach haben, damit Regen und Schnee nicht darauf liegen bleiben. Styroporplatten zwischen den Wänden isolieren das Winterhäuschen und halten es zusätzlich warm. Damit keine Zugluft eindringt, kannst du einen zusätzlichen Eingang im Inneren der Hütte einbauen und ihn mit einem Tuch oder einer dünnen Decke abdecken – so kommt deine Samtpfote hinein, die kalte Luft jedoch nicht.

Zudem sollte in der Thermohütte immer Wasser und etwas zu futtern bereitstehen. Achte hier besonders darauf, dass das Wasser nicht gefriert und verzichte auf Metallnäpfe, da diese sehr kalt werden und deine Katze im schlimmsten Fall mit der Zunge daran hängenbleiben kann. Empfehlenswert sind hier Keramiknäpfe und beheizbare Napfunterlagen, die das Gefrieren verhindern. Alternativ kannst du auch Wärmflaschen und -kissen unter die Näpfe legen, so wird der Kälteprozess verlangsamt und deine Samtpfote kann länger die Wasserquelle nutzen.

Winterspeck? Na klar!

Im Winter darf’s ruhig mal ein bisschen mehr sein. Nicht nur das Winterfell ist ein wichtiger Wärmefaktor für deinen Tiger, sondern auch eine etwas dickere Fettschicht – denn Fett hält warm. Und für Katzen, die gerne durch den Schnee pirschen, ist er überlebenswichtig. Deswegen kannst du die Essensportionen in der kalten Jahreszeit ein wenig steigern, aber du solltest es nicht übertreiben.

Gemütlich die fallenden Schneeflocken von drinnen beobachten oder der Kälte trotzen und die Winterlandschaft auf eigene Pfote erkunden – jede Katze ist anders. Beiden kannst du mit unseren Tipps in der kalten Jahreszeit gerecht werden. Wichtig ist, dass ihr natürlicher Beschäftigungstrieb gestillt wird und sie sich jederzeit in eine warme Unterkunft zurückziehen kann.

Weitere Tipps zur Katzenhaltung im Winter

Quelle Artikelbild: vvvita / Fotolia.com

 
War der Artikel hilfreich?
23
0

2 Meinungen von “Freigänger Katzen im Winter: Hilfreiche Tipps”

  1. Rainer Dufner sagt:

    Muss mich erst mit ihrer Seite befassen,wenn ich mehr Zeit habe.

    1. ZooRoyal sagt:

      Guten Morgen,

      wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen der Beiträge!

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.