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Fellpflege bei Hund und Katze

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Damit Hund und Katze ein schönes Fell haben, ist Pflege angesagt. Besonders während des Fellwechsels ist es wichtig, sich verstärkt um das Fell deines Vierbeiners zu kümmern. Informiere dich hier, wie du das Fell deines tierischen Lieblings am besten pflegst.

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Fellwechsel

Im Frühling und Herbst, wo die Temperaturen sich verstärkt ändern, durchlaufen Katzen und Hunde einen Fellwechsel. Das alte Fell wird abgestoßen und muss entfernt werden, damit die Haut frei atmen und das neue Fell schön nachwachsen kann. Bleiben die alten, losen Haare im Fell kann es schnell zu Verfilzungen kommen, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch Hautirritationen wie Ekzeme verursachen können. Grundsätzlich übernehmen Katzen selber den größten Teil ihrer Fellpflege, dennoch ist es für den Besitzer sinnvoll, das Tier zu Bürsten, da man dabei schnell auf Zecken, andere Parasiten und versteckte Wunden aufmerksam wird. Ebenso deutet die Beschaffenheit des Fells auch auf die Gesundheit der Katze hin. So können bei der Fellpflege Veränderungen, die auf eine Krankheit schließen lassen, schnell entdeckt werden.

Langhaar/Kurzhaar

Die benötigte Fellpflege ist stark abhängig von der Länge des Fells. Bei kurzhaarigen Rassen wie Rottweiler oder Kartäuser reicht es aus, einmal die Woche mit einem Striegel lose Haare zu entfernen (während des Fellwechsels öfter). Zeitintensiver sieht es aus bei Rassen wie Main Coon, Bobtail oder Shih-Tzu: Das Fell sollte mindestens alle zwei bis drei Tage gut ausgebürstet werden, im Frühling und Herbst täglich. Dies kann durchaus einige Zeit dauern, da das Entfernen der Unterwolle manchmal gar nicht so einfach ist. Darüber hinaus gibt es viele Sprays und Öle, die das Fell zusätzlich pflegen und auch die Haut beispielsweise vor Schuppenbildung schützen.

Friseurbesuch?

Wenn man an einen Friseurbesuch mit Hund und Katze denkt, schießt einigen bestimmt das Bild von gefärbtem Fell oder lackierten Krallen in den Kopf. Doch bei manchen Rassen ist es durchaus sinnvoll, ein bis zweimal im Jahr zu einem Profi zu gehen: Mit dem Einsatz einer Schermaschine in geübten Händen wird man die lästigen Knoten und Verfilzungen viel besser los als zuhause beim stundenlangen Bürsten; außerdem ist der Stress für Tier und Mensch meist geringer. Bei manchen Rassen wie Schnauzer und Dackel lohnt es sich zudem, die Hunde professionell trimmen zu lassen: Das bedeutet, dass die losen Haare rausgezogen werden. Getrimmt wird entweder mit der Maschine oder mit den Fingern.

Nachdem das Fell runter ist, muss aber darauf geachtet werden, dass das Tier keinen Sonnenbrand kriegt, jetzt, wo es nicht mehr durch sein dickes Fell geschützt ist. Außerdem brauchen z.B. Berner Sennenhunde einen gewissen Kälteschutz durch das Fell, wenn sie regelmäßig ins Wasser gehen.

Bürstentypen

Im Folgenden wollen wir ein paar Bürsten und Striegel vorstellen und Ihnen ein Bild darüber machen, was für Ihren Liebling das Beste ist.
Katzen sind oft nicht so begeistert, wenn es an die Fellpflege geht: Das kann an falschen Bürsten liegen, welche die Katze pieken oder sich unangenehm anfühlen. Eine Bürste mit Naturborsten ist besonders weich und gleitet angenehm durch das Fell. Das wird auch deiner Katze gefallen. Bei kurzhaarigen Hunden, die den Einsatz von Kamm und Bürste nicht mögen (die harten Borstenköpfe liegen direkt auf der Haut auf), eignet sich ein Fellpflege-Handschuh: Dieser massiert den Hund, fördert die Durchblutung und entfernt mit seinen kleinen Gumminoppen loses Fell und Schmutz. Eine gute Lösung für Lang- und Kurzhaarkatzen ist der Furminator: Mit ihm lassen sich fast alle losen Haare entfernen, ohne das Deckfell zu beschädigen. Die Katze sieht somit immer gepflegt aus und nicht wie das beispielhafte gerupfte Huhn. Die entsprechende Alternative für den Hund wäre ein Langhaar-Metallstriegel. Bei verfilztem Fell kann sich spezielle Entfilzer zur Hilfe nehmen: Diese sind zum einfachen Entfilzen und Ausdünnen des Fells ideal und pflegen so Deckhaar und Unterwolle.

Ganz neu auf dem Markt ist die ionisierende Reinigungsbürste: Mit Batteriebetrieb erzeugt sie ein elektrisches und gleichzeitiges antistatisches Magnetfeld und funktioniert so wie ein Staubsauger: Sie zieht Dreck und lose Haare an und dank der Trennplatte können die eingefangenen Haare schnell entfernt werden. Außerdem beseitigt die Bürste unangenehme Fellgerüche, indem die Ionen sich mit den schlechtriechenden Ionen zusammentun und diese so neutralisieren.

Apropos Gerüche: Gebadet werden sollte der Vierbeiner nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Besonders bei Hunden ist dies manchmal angebracht, wenn sie sich mal wieder in etwas Schlechtriechendem gewälzt haben. Man sollte unbedingt auf ein extra Hundeshampoo zurückgreifen, da dieses besonders mild und sanft zur empfindlichen Haut ist.

Weitere Tipps für gute Fellpflege


Bildquelle: Jennie Book / Shutterstock.com

 
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Eine Meinung von “Fellpflege bei Hund und Katze”

  1. Frank sagt:

    Ich meine: Durch den Kauf und die konsequente Nutzung einer Schermaschine lässt sich gegenüber dem Hundefrisör doch einiges an Geld sparen. Die Kosten der Anschaffung amortisieren sich relativ schnell. Außerdem fällt es dem Hund leichter, sich vom Herrchen das Fell stutzen zu lassen als vom Hundefrisör, den er nicht kennt.

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