Ein Unternehmen der REWE
 Kostenloser Versand in Deutschland ab 19€
 Wir sind für Sie da 0221/1773-1000
 25 Jahre Erfahrung im Bereich Heimtierbedarf
Sie sind hier:

Die Bengalkatze: Schmusekatze im Leo-Look

Bengalkatze

Die Bengalkatze ist eine Rassekatze der ganz besonderen Art: mit ihrer Musterung erinnert sie sehr stark an einen Leoparden, weshalb sie auch „Leopardkatze“ genannt wird. Erfahre hier, welche besonderen Merkmale die Bengalkatze aufweist und erhalte viele weitere außergewöhnliche Fakten über diese „wilden Tiger“.

Zum Katzenshop

Der Steckbrief zur Bengalkatze:

  • Größe: etwas größer als Hauskatzen, aber schlanker und längere Beine
  • Gewicht: 4 bis 7 kg
  • Fell: Kurzhaar, braun/weiß
  • Augen: grün/gelb oder blau
  • Großer Bewegungsdrang
  • Sehr soziales Wesen
  • Gut geeignet für Familien mit Kindern und oftmals mit anderen Haustieren verträglich

Herkunft der aufgeweckten Bengalkatzen

Als „Mutter“ der Bengalkatzen gilt die amerikanische Genetikerin Jean Mill. Sie fing in den 1960er Jahren damit an, asiatische Wildkatzen mit „normalen“ Hauskatzen zu kreuzen. Ihre erste Kreuzung war die zwischen einem Bengalen-Weibchen (Wildkatze) und einem schwarzen Hauskater. Das Bengalen-Weibchen bekam daraufhin ein kleines gepunktetes Katzenmädchen namens „Kinkin“, welches der Mutter jedoch kurz nach der Geburt weggenommen wurde. Es wuchs in einem Wurf normaler Hauskatzen auf, wodurch ihr ihre wilden Verhaltensweisen „abtrainiert“ werden sollten. Jean Mills Ziel war es, eine Katze mit dem Wesen einer Hauskatze und dem Aussehen einer Wildkatze zu züchten. Der zweite Wurf Bengalkitten entstand aus der Kreuzung zwischen Kinkin und ihrem Vater. Gezüchtet wurde so ein Wurf sehr schöner, gepunkteter Bengalkitten. Nach diesem Wurf stoppte Jean Mill erst einmal ihre Züchtung – die Bengalkatze, wie sie heute bekannt ist, hatte noch einen langen Weg vor sich. In der Zeit bis zu den 80er Jahren kreuzte Mill gelegentlich noch Abessinier und Orientalen mit Bengalkatzen. Dann stellte Jean Mill ihre selbstgezüchtete Bengalkatze auf einer Ausstellung vor begeistertem Publikum vor. Nur ein paar Jahre später wurde die Bengalkatze offiziell als Rasse eingetragen. Ein interessanter Fakt: die Kreuzungen mit der Wildkatze brachten immer wieder ein Problem mit sich: Nahezu alle männlichen Bengalkätzchen waren nicht zeugungsfähig, d. h. nur die Weibchen konnten für die weitere Zucht verwendet werden. Erst als nach einigen Generationen, in denen Mill die Abessinier und Orientalen für ihre Züchtung zur Hilfe nahm, konnte sie fruchtbare männliche Bengalkatzen züchten.

Das Aussehen

Bengalkatzen sind sichtbar schlanker und zierlicher als Hauskatzen, aber gleichzeitig auch sehr muskulös, was sie vor allem ihrem großen Bewegungsdrang zu verdanken haben. Der Kopf ist zwar rundlich, die Katzen wirken dennoch sportlich und elegant. Ihre langen Hinterbeine sind sehr kräftig, weswegen sie sehr gute Springer sind. Mit ihren verhältnismäßig großen, offenen Ohren unterscheiden sie sich ebenfalls von der Hauskatze. Das für Bengalkatzen typische Fell ist kurz und hat ein auffälliges Muster, entweder gepunktet oder gestromt. Diese Zeichnungen führen zu den Vergleichen mit wilden Leoparden, weshalb sie auch oft „Leopardkatzen“ genannt werden. Besonders weiches, seidiges Fell ist ein weiteres großes Merkmal dieser faszinierenden Katzenrasse. Bei Bengalkatzen kannst du zwischen den zwei Hauptfarben „Brown“ und „Sugar“ unterscheiden. Darunter finden sich weitere verschiedene Farbvariationen wie Black Spotted Tabby, Marble, Seal Lynx Point Spotted und Sepia Spotted Tabby.

Die Haltung der „wilden Tiger“

Bengalkatzen sind zwar sehr soziale Zeitgenossen, jedoch mitunter auch dominant und mit einem starken Charakter ausgestattet. Aufgrund ihres dominanten Wesens ist es oft schwer, Bengalkatzen mit anderen Rassen gemeinsam zu halten. Hältst du jedoch neben der Bengalkatze eine sehr ruhige Katze, zum Beispiel eine Maine Coon oder eine Perserkatze, die keine Probleme damit hat, dass der „Leopard“ das Sagen hat, steht einem gemeinsamen Leben nichts im Wege. Zur Grundausstattung eines Katzenhaushaltes gehört natürlich ein Kratzbaum, an dem sich deine Bengalkatze so richtig auspowern kann. Auch viele andere Beschäftigungsmöglichkeiten wie Spielzeug sollten der Katze geboten werden, sonst kommt schnell Langeweile bei den aktiven Tieren auf. Ideal zum Toben und Spielen ist ein großer Balkon oder Garten. Das Zusammenleben mit Kindern ist mit einer Bengalkatze kein Problem. Sie besitzt ein sehr freundliches Wesen und stellt somit den perfekten Spielkameraden für Kinder dar. Probleme mit meist lästigen Haaren, die in der ganzen Wohnung verteilt sind, hast du mit den Leopardenkatzen nicht. Ihr kurzes Fell ist sehr pflegeleicht und sollte lediglich regelmäßig gebürstet werden.

Bengalkatzen: ideale tierische Mitbewohner

Bengalkatzen haben ein sehr freundliches Wesen, was sie zu unkomplizierten Mitbewohnern macht. Doch neben dieser großen Freundlichkeit sind sie auch sehr selbstbewusst, clever und vor allem lebhaft. Wie alle Katzen sind sie eigensinnig und möchten gerne selbst entscheiden, wann sie spielen, fressen oder schlafen wollen. Auch die Fellfarbe der Bengalkatzen wirkt sich auf ihr Wesen aus. So sind Snows eher sanft und anhänglich, Browns stellen das genaue Gegenteil dar. In einer Verhaltensweise unterscheidet sich die Bengalkatze jedoch stark von den meisten Katzen – denn sie liebt Wasser! Bengalkatzen baden sehr gerne und halten sich allgemein oft am Wasser auf. Auch die Geräuschpalette der Bengalen ist größer als bei anderen Katzen. Sie geben von Schnurren über Miauen bis Gurren viele verschiedene Geräusche von sich. Allgemein sind die „Leopardenkatzen“ sehr soziale Tiere, laufen ihrem Menschen oft hinterher und sind sehr lernfähig, was das Erlernen von Tricks und Kommandos betrifft.

Wissenswertes zur Bengalkatze

Quelle Artikelbild: Nadine Haase / Fotolia.com

 
War der Artikel hilfreich?
15
2

5 Meinungen von “Die Bengalkatze: Schmusekatze im Leo-Look”

  1. Wagner M. sagt:

    Sehr intressant ,vielleicht unser nächster Mitbewohner.

    1. ZooRoyal sagt:

      Freut uns, dass dir der Beitrag gefallen hat.

      Liebe Grüße und eine schöne Woche,
      dein ZooRoyal Team

  2. Anna und Papa sagt:

    Sehr schöner Bericht , habe ihn mit Freude gelesen. LG

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Anna,

      vielen Dank für dein Lob.

      Wir wünschen dir einen tollen Start in die Woche.

      Liebe Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  3. […] die Züchtung selbst ist noch relativ jung und entstand erst 1999. Dank ihres freundlichen Wesens können sie auch problemlos gehalten werden, wenn Kinder zum Haushalt gehören. Anders als viele andere Katzen liebt der Bengale übrigens das […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.