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Urlaub: Mit dem Vierbeiner auf Reisen

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Sommerzeit heiß Urlaubszeit. Viele Hundebesitzer stellen sich dann die Frage, ob der Vierbeiner mit kommt oder anderweitig untergebracht wird. Oft wird die zweite Option gewählt. Doch ein Urlaub mit Hund ist nicht abwegig. Erfahre hier, was du beachten musst, wenn dein Hund mit auf Reisen geht.

Zu den Hunde-Transportprodukten

Schritt 1: Wichtige Vorbereitungen

Der Urlaub beginnt damit, nötige Sachen im Voraus zu erledigen. Alles hängt davon ab, wohin der Urlaub geht. Du solltest sich von vorneherein gut über ihr Urlaubsziel und auch die Regeln zum Thema Hund dort informieren: Andere Länder – Andere Sitten.

Auf jeden Fall muss der EU-Heimtier-Ausweis mit, den der Tierarzt ausstellt. Es ist sowas wie der Reisepass Ihres Haustieres. Wichtig ist außerdem, dass der Hund einen vollen Impfpass hat, der unbedingt mitgenommen werden muss. Je nachdem, wie man einreist, wird der Impfpass kontrolliert und stimmt etwas nicht, war‘s das erst mal mit dem entspannten Urlaub. Also vorher noch mal checken lassen, ob demnächst Impfungen anstehen oder in ihrem Reiseziel vorausgesetzt werden.

Seit 2011 muss der Hund für eine Einreise ins europäische Ausland zusätzlich mit einem Chip versehen sein. Die meisten Hunde werden heutzutage bereits im Welpenalter gechipt. Sollte dies bei deinem Hund nicht der Fall sein und er besitzt stattdessen eine Tätowierung, solltest du das mit deinem Tierarzt besprechen. Es ist nicht besonders schmerzhaft für deinen Vierbeiner, hat nur Vorteile und ist mittlerweile sogar vorgeschrieben.

Der letzte Punkt ist die Versicherungsfrage: Man sollte unbedingt die Versicherungsnummer der Haftpflichtversicherung oder die Police mitnehmen, da sich auch die wohlerzogensten Hunde in fremder Umgebung manchmal untypisch verhalten können.

Heutzutage kann man zusätzlich eine Krankenversicherung abschließen, das hängt aber vom Urlaubsland, der Konstitution und dem allgemeinen Gesundheitszustandes des Hundes ab. Speziell für den Urlaub gibt es sogar einen speziellen Auslandskrankenschutz, der nur für einen bestimmten Zeitraum gilt. Darüber sollte man sich langfristig Gedanken machen und nicht erst in der letzten Woche vorher beginnen.

Schritt 2: Was muss man mitnehmen

Wichtig ist auf jeden Fall, dass man genügend Hundefutter mitnimmt. Man sollte sich nie darauf verlassen, dass es am Urlaubsziel dasselbe Futter gibt und dort dann spontan auf ein anderes umzusteigen, ist nicht ideal für die Verdauung des Hundes.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Reiseapotheke: In dieser befindet sich alles, um den Hund medizinisch zu versorgen, sei es nach einem Unfall oder mit regulären Medikamente, die der Hund auch zuhause braucht.

In den Koffer gehören aber noch weitere Sachen wie ein Transportkorb (angepasst an die Größe des Hundes), eine Leine mit Adressanhänger, auf der auch am besten die Handynummer vermerkt ist, und je nachdem ein Maulkorb. Über eine Maulkorbpflicht am Urlaubsziel solltest du dich vorher informieren. Außerdem Wasser- und Futternapf, Leckerchen für unterwegs und Kotbeutel einzupacken. Für den Hund ist dabei besonders wichtig, dass er in der neuen Umgebung nicht völlig ohne Zuhause ist: Deshalb solltest du ein Körbchen oder eine Decke und ein paar Spielzeuge mitnehmen, die dein Hund von zu Hause kennt und die ihm ein Stück Sicherheit geben.

Schritt 3: Auf geht die Reise

Zuerst mal wollen wir uns der Fahrt im Auto zuwenden. Je nach Größe des Hundes, des Autos und der Menge des Gepäcks gibt es mehrere Möglichkeiten, deinen Vierbeiner zu transportieren. Große Hunde reisen am besten im Kofferraum oder auf der Rückbank mit, natürlich gehören ein Reisegeschirr, was im Auto gesichert ist oder ein Sicherheitsgitter zum Abtrennen des Personenraums dazu. Wenn der Hund im Kofferraum neben dem Gepäck reist, muss man außerdem darauf achten, dass bei einer scharfen Kurve oder Bremsung dem armen Kerl nicht alles um die Ohren fliegt. Mittelgroße Hunde können natürlich auch so transportiert werden, für die Kleineren bietet es sich jedoch an, in einer Transportbox zu reisen wie zum Beispiel Cargo Cabrio Transportbox: Hier hat er seinen eigenen sicheren Platz, ist geschützt vor herumfliegendem Gepäck und abgeschirmt von Reizen, die ihn nur stressen würden.

Da man beim Autofahren selber bestimmen kann, wann Zeit für eine Pause ist, sollte man seinem Hund auch nach ein paar Stunden Fahren immer wieder eine Pause gönnen, in der er sich etwas bewegen, lösen und auch entspannen kann. Wenn du jetzt mit dem Vierbeiner spielst, kann er angestaute Energie und Stress abbauen und ist bis zum nächsten Zwischenstopp entspannt und glücklich. Achtung unterwegs: Der Hund braucht zwar frische Luft, aber bei zu starker Klimaanlage besteht auch bei ihm die Gefahr, sich zu erkälten.

Ein Tipp: Auch wenn es sich für manche blöd anhört, rede mit deinem Hund. Durch den Klang deiner Stimme wird er beruhigt und er weiß, dass er nicht alleine ist.

Und wenn man in den Urlaub fliegt? Bei Flugreisen sind Transportboxen absolute Pflicht. Diese müssen zugelassen sein, damit sie intakt bleiben und ihrem Hund den nötigen Schutz bieten. Große und mittelgroße Hunde werden üblicherweise im Frachtraum untergebracht. Kleinere Hunde bis ca. 6kg dürfen je nach Airline in einer Transporttasche mit in den Passagierraum. Lange Flüge sind hier jedoch für die Kleinen sehr anstrengend, da sie sich quasi nicht bewegen dürfen. Allgemein sollte man Flug- und Zugreisen mehrmals überdenken, da sie wesentlich mehr Stress für den Hund bedeuten als beispielsweise eine gemeinsame Autofahrt.

Weiterführende Informationen zum Urlaub mit dem Hund


Bildquelle: Gabriela / Fotolia.com

 
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Eine Meinung von “Urlaub: Mit dem Vierbeiner auf Reisen”

  1. Katzengras sagt:

    Sehr guter Artikel! Es ist auch fast alles im Artikel drin, was hinein sollte.Ich würde den Urlaubsort so wählen, dass ich mit dem Hund auch wirklich rausgehen kann, ohne noch mit dem Auto fahren zu müssen. Das nimmt dem Hund im fremdem Land dann auch etwas den Stress.

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