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Hundewelpen: Alles zur Anschaffung

hundewelpen
Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir einen Hundewelpen anzuschaffen, solltest du bereits vorab einige Dinge beachten. Die Vierbeiner benötigen viel Pflege und verursachen Kosten. Ob du für diese Verantwortung gewappnet bist und was du beachten musst, erfährst du hier.

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Ein qualifizierter Hundehalter

Ein guter Hundehalter schöpft seine Motivation aus der Tierliebe, der Freude am Zusammenleben und dem Bedürfnis nach einem treuen Freund und Begleiter. Ein Hund ist kein Sportgerät, kein Spielzeug für Kinder und erst recht kein Prestigeobjekt oder gar Modeaccessoire. Häufig schaffen Familien einen Hund an, weil die Kinder förmlich danach betteln. Letztendlich sind es dann doch die Eltern, die die meiste Zeit in den Hund investieren müssen, da die Kinder nach der Schule zumeist andere Dinge zu erledigen haben.

Zeitmanagement

Bei Wind und Wetter ist es deine Aufgabe, dem Bewegungsdrang des Vierbeiners gerecht zu werden. Ausgiebige Spaziergänge gehören da zur Tagesordnung. Auch solltest du deinen treuen Gefährten nicht mehr als sechs Stunden alleine zu Hause lassen. Welpen benötigen sogar eine Daueraufsicht.

Hunde verursachen Kosten

Nicht nur die Anschaffung eines Hundes kostet Geld. Auch Tierarztbesuche und Schutzimpfungen schlagen auf den Geldbeutel. Selbiges gilt für Spielzeug, Hygiene-Artikel, Hundekörbchen und Steuern. Solltest du in den Urlaub fahren, fallen zudem eventuelle Kosten für eine Hundepension an. Empfehlenswert ist auch die Beantragung einer Haftpflichtversicherung, da Vierbeiner oftmals dazu neigen, sehr tollpatschig zu sein und gerade in jungen Jahren ihre Bewegungen nicht ausreichend unter Kontrolle haben.

Das richtige Equipment

Nachdem du dich für eine kleine Fellnase entschieden hast, solltest du deinen neuen Mitbewohner zunächst bei der Gemeinde anmelden. Im neuen Zuhause sollten bereits ein stabiles Körbchen und/oder eine Hundedecke auf den kleinen Mitbewohner warten. Ebenso wichtig ist auch ein durchdachter Speiseplan. Bei Zuchthunden erhält man zumeist eine kleine Menge des gewohnten Futters als Mitgift. Stabile Näpfe für das Wasser und Futter, eine Hundeleine, ein wenig Spielzeug, eine Bürste sowie eine passende Transportbox für den Pkw gehören ebenfalls zur Grundausstattung.

Ausreichend Platz

Fakt ist, nicht jeder Hund benötigt einen großen Garten. Ausreichend Platz für die Futterecke und den Schlafplatz ist hingegen unabdingbar. In Mietwohnungen sollte natürlich im Vorfeld mit dem Vermieter abgeklärt werden, ob die Hundehaltung gestattet ist. Auch ist es ratsam, Kontakt zu den Nachbarn aufzunehmen.

Beachtung der Hundeverordnung

In Deutschland existieren hinsichtlich der Hundehaltung keine bundesweit einheitlichen Vorschriften. Jedes Bundesland verfügt über eigene Verordnungen, die sich größtenteils auf die Haltungseinschränkungen und den Leinen- oder Maulkorbzwang beziehen. Aufklärend ist in jedem Fall die Nachfrage beim zuständigen Ordnungsamt.

Rücksicht nehmen auf andere Familienmitglieder

Grundsätzlich sollte geklärt sein, ob alle Mitglieder der Familie mit der Anschaffung des Vierbeiners einverstanden sind. Es kann durchaus vorkommen, dass Menschen panische Angst vor Hunden haben. Auch Allergien gegen Tierhaare sind keine Seltenheit. Viele reagieren auf manche Hunde allergisch und auf andere wiederum nicht. Selbiges gilt für den Freundeskreis.

Eine lange Verantwortung

Bei der Anschaffung eines Welpen solltest du dir darüber bewusst sein, dass die kleine Fellnase dich in den nächsten 10-15 Jahren begleiten wird. Folglich musst du langfristig dazu bereit sein, deine eigenen Bedürfnisse für das Wohl des Tieres zurückzustellen. Als Gegenleistung erhältst du einen tierischen Freund, der treuer nicht sein könnte.

Geduld als Schlüssel zum Erfolg

Solltest du dich für einen Hundewelpen entscheiden, dann benötigst du – ähnlich wie bei der Kindererziehung – ein hohes Maß an Geduld. Dies gilt neben bestimmten Verhaltensregeln auch für die Stubenreinheit und das Tragen eines Halsbandes. Geduld ist vor allem auch bei Vierbeinern aus dem Tierheim geboten. Die neue Umgebung, das menschliche Umfeld, die eventuelle Nahrungsumstellung und weitere Faktoren wirken sich oftmals entscheidend auf das Verhalten der kleinen Fellnasen aus.

Die Wahl zwischen Rüden und Hündinnen

Rüden legen oftmals ein dominantes Verhalten an den Tag und neigen dazu, sich eher mit anderen Hunden zu raufen. Abhilfe schafft zumeist eine Kastration, die zugleich auch das unerwünschte Markierverhalten positiv beeinflusst. Auch die Kastration einer Hündin ist in jedem Fall empfehlenswert, da sie dem paarungsbereiten Vierbeiner sonst keinen Gefallen tun. Gleichzeitig wird dadurch auch das Risiko von Gebärmuttererkrankungen minimiert.

Rassehund oder Mischling?

Die Zuchtüberwachung gewährleistet, dass bei Rassehunden die Elternteile und Vorfahren bekannt sind. Dadurch sind nicht nur Fellfarbe, Größe und Aussehen vorhersehbar, sondern auch gewisse Charakterzüge. Bei Mischlingen gibt es nur in den seltensten Fällen Informationen bezüglich der Abstammung. Auch die Charaktereigenschaften sind mehr oder weniger dem Zufall überlassen. Selbiges gilt für das spätere Aussehen und die Größe, die sich nur vage schätzen lassen.

Tipps für einen ersten Gesundheitscheck

Es kann nie schaden, den Gesundheitszustand des Hundes beim ersten Kennenlernen erst einmal grob zu checken. Sowohl die Nase als auch die Augen sollten keinen Ausfluss oder Verkrustungen/Verklebungen aufweisen. Darüber hinaus dürfen die Welpen nicht zu mager, aber auch nicht zu füllig sein. Das Hundefell sollte dicht und glänzend sein. Auch darf der Bauch nicht aufgebläht sein und die Beckenknochen sollten nicht hervorstehen. Eine gesunde Zunge und ein intaktes Zahnfleisch zeichnen sich insbesondere durch eine rosa Färbung aus. Das Wesen eines gesunden Welpen lässt sich als aufgeweckt, neugierig und verspielt beschreiben. Sitzt der kleine Vierbeiner hingegen teilnahmslos in der Ecke, solltest du beim aktuellen Besitzer nachhaken.

Die Voraussetzungen sind erfüllt

Herzlichen Glückwunsch! Jetzt musst du nur noch entscheiden, ob es eine Hündin oder ein Rüde, ein Rassehund oder ein Mischling, ein kleiner oder ein großer Hund, ein Tierheimbewohner oder ein Zuchthund werden soll. Wie du siehst, ist die Anschaffung eines Hundewelpen kein spontanes Unterfangen.

Bedenke stets, dass ein Hund nicht nur Freude bereitet, sondern gleichzeitig auch viel Schmutz und Lärm bedeuten kann. Die Erziehung des Vierbeiners erfordert viel Geduld, Ausdauer, Zeit und Energie. Nicht zu vergessen ist natürlich der finanzielle Aspekt. Sei dir deiner Sache also sicher. Nichts ist enttäuschender für den kleinen Hund, als sein neues Zuhause aufgrund deiner unzureichenden Planung wieder verlassen zu müssen.

Weitere Tipps zur Anschaffung eines Welpens

Quelle Artikelbild: Shawn Hine / Shutterstock

 
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Eine Meinung von “Hundewelpen: Alles zur Anschaffung”

  1. koch sagt:

    Der Kommentar war sehr gut vorgetragen.Hat doch bei mir einiges bewirkt,so das ich sagen kann,mir doch keinen Hund zu kaufen,sondern mich als Gassigeher bei einem Tierheim melde.
    Danke vorab für die freundlichen Hinweise!
    Mfg
    R.Koch

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