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Ferienzeit: Urlaub mit dem Hund

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Sommer, Sonne, Sonnenschein – Sommerzeit heißt Urlaubszeit. Für Hundebesitzer stellt sich jedes Jahr aufs Neue die Frage: „Wohin mit meinem Hund?“ Dabei liegt die Antwort so nah – warum die geliebte Fellnase nicht einfach mitnehmen? Was du bei einer Reise mit dem Hund beachten solltest, erfährst du hier.

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Urlaubsreif – wohin mit dem Vierbeiner?

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und Frühling liegt in der Luft. Nach der kalten Jahreszeit steigt der Wunsch nach einer entspannenden Urlaubsreise. Doch wohin mit dem Vierbeiner? Eine Frage, die viele Hundebesitzer nur zu gut kennen. Einigen Haltern bleibt keine andere Möglichkeit, als den Hund in einer kostspieligen Tierpension, bei der daheimgebliebenen Familie oder bei Freunden unterzubringen. Alles Optionen, die mehr oder weniger nur Notlösungen darstellen. Schließlich möchten Haustierbesitzer die schönste Zeit des Jahres nicht ohne den eigenen Hund verbringen. Da liegt es auf der Hand, sich nach geeigneten Reisemöglichkeiten umzusehen, welche es zulassen, den geliebten Vierbeiner mit auf Reisen zu nehmen.

Urlaub mit dem Vierbeiner

Die Sonne scheint, das Meer rauscht und ein Pärchen spaziert mit seinem Hund am Strand entlang. Was wie eine Szene aus einem Film klingt, kann ganz einfach Realität werden. Mit einem gut geplanten Urlaub, beispielsweise den Angeboten von REWE Reisen, stellt ein Urlaub mit dem Vierbeiner keine Schwierigkeit dar.

Noch vor einigen Jahren war eine Reise mit dem Hund weitaus schwieriger zu realisieren als heutzutage. Hunde waren häufig nicht erwünscht und die Anzahl an geeigneten Unterkünften nur gering. Viele Reiseveranstalter haben sich jedoch inzwischen auf Hundebesitzer eingestellt und bieten eine Vielzahl verschiedener Urlaubsziele und Reisemöglichkeiten an. So lassen sich mittlerweile immer mehr Reisedomizile wie Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels finden, die eigens für Herrchen und Hund konzipiert sind. Hier werden Vierbeiner nicht bloß geduldet, sondern sind ausdrücklich erwünscht.

Vor der Reise

Ob nun innerhalb Deutschlands oder international – Ziele für eine schöne Sommerreise mit deinem tierischen Reisebegleiter gibt es viele. Geeignete Urlaubsorte findest du nicht nur an der deutschen Küste – auch Länder wie Kroatien, Spanien, Italien oder die Niederlande sind eine Reise wert. Damit der Trip ein voller Erfolg wird, gilt es einiges zu beachten, denn schließlich bedarf einer bevorstehenden Sommerreise mit Hund einer guten Vorbereitung.

Andere Länder – andere Sitten

Wenn du dich zu einer gemeinsamen Reise mit deinem Vierbeiner innerhalb oder außerhalb Europas entschlossen hast, musst du bereits vorab einiges beachten. In manchen Ländern braucht dein tierischer Urlaubsbegleiter einen Pass, den sogenannten EU-Heimtierausweis. Er beinhaltet alle Informationen zu dir sowie zu deinem Tier und gibt Aufschluss über nötige Impfungen wie Tollwut, Parvovirose, Leptospirose, Staupe oder Hepatitis. In Kombination mit einem Mikrochip ist dein Hund so jederzeit identifizierbar. Die Visitenkarte des Hundes erhältst du bei deinem Tierarzt. Der Pass ist ein Hundeleben lang gültig – lediglich aufgefrischte Impfungen müssen regelmäßig vermerkt werden. Wenn du eine Reise nach Schweden, Irland, Großbritannien oder Malta planst, reicht der Ausweis allein allerdings nicht aus. Zusätzlich musst du in diesen Ländern nachweisen können, dass dein Hund einen Impfschutz gegen Zecken und Bandwürmer erhalten hat. Auch ein Tollwut-Nachweis mittels einer Blutuntersuchung auf vorhandene Antikörper ist hier Pflicht. Erbringst du die gewünschten Informationen am Zielort nicht, so kann das richtig teuer werden. Neben saftigen Bußgeldern wäre zudem auch die Reise deines Hundes beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat, denn auf ihn wartet die Quarantänestation.

Das Hundegepäck

Futter, Spielsachen und vieles mehr – die Reisetasche deines Hundes sollte gut bestückt sein und alles beinhalten, was er während eines Urlaubstrips benötigt. Dabei gilt die Devise: lieber ein Lieblingsspielzeug mehr mitgenommen als eins zu wenig.

Je nach Reiseziel kann es sein, dass das Lieblingsfutter deines Vierbeiners nicht erhältlich ist. Um böse Magenverstimmungen zu vermeiden, weil dein Liebling das alternative Hundefutter nicht verträgt, solltest du unbedingt ausreichend Futter in die Reisetasche deines tierischen Begleiters packen. Auch Medikamente gehören zum Equipment dazu: Eine Reiseapotheke mit Zeckenzange, Pinzette, Verbandpäckchen und Co. gibt dir die Sicherheit, deinen Hund auch bei einem Notfall während der Reise optimal behandeln zu können. Doch nicht nur Futter und Verbandmaterial sollten auf einer längeren Reise vorhanden sein. Auch eine Leine mit einem Adressanhänger, Kotbeutel, ein Körbchen oder eine Decke sowie ausreichend Wasser- und Futternäpfe sind unverzichtbar. Die Reiseutensilien erinnern deinen Vierbeiner an sein gewohntes Umfeld. Er kennt die Gerüche und assoziiert sie mit etwas Positivem. Gerade nervösen und gestressten Tieren kann dies auf Reisen ein wenig Sicherheit geben.

Der Transport

Ob Auto, Flugzeug oder Zug – keine Reise ohne den Transport. Damit dieser reibungslos vonstattengeht, kannst du bereits vorab einige Vorkehrungen treffen und kleinere Übungseinheiten mit deinem vierbeinigen Urlaubsgefährten absolvieren.

Auf großer Fahrt

Nicht jeder Hund ist gleich ein Profi in Sachen Autofahren. Einige scheuen sich davor in den Wagen zu steigen, andere fühlen sich während der Fahrt unwohl und sind gestresst. Abhilfe schafft da nur ein frühzeitiges Training. Versuche deinem Tier verständlich zu machen, dass Autos keine Gefahr bedeuten. Belohnungen bei positivem Verhalten, beispielsweise Lob oder Leckerlis, sowie kleinere und größere Touren können Hunden die Angst vor einer Autofahrt nehmen. So ist dein Vierbeiner während einer Reise weniger gestresst und bereits an die Fortbewegung mit dem Auto gewöhnt.

Manche Hunde leiden zudem an Reiseübelkeit. Ist dies der Fall, solltest du vor einer längeren Reise deinen Tierarzt um Rat fragen. Manchmal reicht es aus, wenn die Tiere vor der Fahrt kein Futter, sondern ausschließlich Wasser gereicht bekommen. Kalkuliere zudem großzügige Pausen ein: Sie dienen der Erholung des Tieres, aber natürlich auch der des Menschen. Doch auch die Sicherheit darf nicht zu kurz kommen. Dein Hund sollte während der Fahrt sicher untergebracht sein. Im besten Falle reservierst du den Kofferraum deines Wagens für deinen Hund, denn eine Fahrt auf dem Schoß des Beifahrers oder auf dem Rücksitz ist verboten. Ein Gitter oder Netz sollte den Hundeplatz und den Fahrerraum voneinander trennen – nur so ist die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet.

Alles einsteigen!

Auch Zugfahren kannst du bereits vor der eigentlichen Reise mit deinem Vierbeiner üben. Wie auch beim Autofahren, solltest du vorab regelmäßig mit deinem Hund kleinere Zugtouren unternehmen. Bedenke allerdings, dass eine Zugfahrt deinen tierischen Freund sehr stresst – vor allem wegen der vielen fremden Menschen. Auch der Entspannung dienende, kurze Gassi-Pausen sind während einer Zugfahrt meistens nur schwer realisierbar, deshalb solltest du eine Reise mit dem Zug nur dann in Betracht ziehen, wenn nur eine kurze Strecke zurückgelegt werden muss.

Boarding completed

Um böse Überraschungen zu vermeiden, solltest du eine geplante Flugreise möglichst rechtzeitig buchen, denn einige Gesellschaften tolerieren nur eine begrenzte Anzahl Tiere an Board. Bestimmte Airlines bieten darüber hinaus gar keinen Service an, der es erlaubt, das eigene Haustier mitzunehmen. Auch die Hunderasse spielt eine entscheidende Rolle. Selbst der liebste Listenhund hat bei einigen Gesellschaften keine Chance an Board zu gelangen. Umso wichtiger ist es, dass du vorab abklärst, ob dein Hund bei der betreffenden Fluggesellschaft erwünscht ist.

Leichtgewichte unter den Vierbeinern können sich freuen, denn bei einem Gewicht von bis zu fünf Kilo dürfen diese gemeinsam mit Herrchen und Frauchen die Reise über den Wolken in der Flugkabine genießen. Doch auch hier gelten Regeln: eine geeignete Transportbox ist Pflicht. Diese darf nicht größer als 48x40x20 cm und schwerer als fünf Kilo sein. Achte darauf, dass die Box genügend Luftlöcher hat und mit ausreichend Wasser ausgestattet ist.

Größere Hunde reisen getrennt vom Besitzer in einer Transportbox im Gepäckraum. Die Box muss den IATA-Richtlinien entsprechen. Das heißt, sie muss stabil, wasserdicht und luftdurchlässig sein. Achte bei der Auswahl einer Transportbox auch darauf, dass deine Fellnase sich bequem hinstellen, legen und drehen kann. Die Qualität der Boxen kann stark variieren. Du solltest deshalb nicht am falschen Ende sparen. Günstige Modelle sind mitunter schlecht verarbeitet und können durch spitze und scharfe Kanten schwerwiegende Verletzungen hervorrufen.

Gut geplant ist halb verreist

Egal für welche Reise du dich entscheidest, berücksichtige beim Reiseort immer die Bedürfnisse deines Hundes. Wenn du die Reise mit deiner Urlaubsbegleitung auf vier Pfoten gut planst und alle Eventualitäten vorausschauend einbeziehst, tauschst du schon bald tristes, verregnetes Wetter mit einem sonnigen und entspannten Urlaub am Strand.

Weitere Tipps zum Sommerurlaub mit dem Hund

Bildquelle: Martin Valigursky / Fotolia.com

 
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Eine Meinung von “Ferienzeit: Urlaub mit dem Hund”

  1. […] Das ist aber nicht immer möglich. Und wenn doch, gibt es dabei einige Dinge zu beachten, die hier sehr anschaulich dargelegt werden. Sollten Sie sich jedoch für das Pfötchenhotel von Joe Bodemann […]

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