Ein Unternehmen der REWE
 Kostenloser Versand in Deutschland ab 19€
 Wir sind für Sie da 0221/1773-1000
 25 Jahre Erfahrung im Bereich Heimtierbedarf
Sie sind hier:

Pflanzenlandschaften im Aquarium

Pflanzenlandschaften_im_Aquarium_Fotolia_72678843_S

Was ist ein Aquarium ohne die richtigen Aquarienpflanzen? Sie sehen nicht nur gut aus sondern füllen das Aquarium optisch und bieten seinen Bewohnern Schutz. Doch Pflanze ist nicht gleich Pflanze. Erfahre hier, welche Aquarienpflanzen du unterscheiden kannst und wie du sie richtig pflegst.

Zu den Aquarienpflanzen

Die Vielfalt der Aquarienpflanzen

Pflanzen sind nicht nur ein optischer Hingucker, darüber hinaus übernehmen sie auch andere wichtige Funktionen im Aquarium; so sorgen sie für Sauerstoff und befreien das Aquarium von überschüssigen Nährstoffen. Deshalb sollte beim Blick von oben in das Aquarium rund 50-70% des Bodens mit Pflanzen bedeckt sein. Damit die eingesetzte Bepflanzung wächst und sich gut entwickelt, sind verschiedene Sachen zu beachten: Dazu gehören die Temperatur, die Platzierung und die Beleuchtung. Denn auch bei Pflanzen gibt es Vorlieben und Faktoren, die ein gesundes Wachstum begünstigen.

Aquarienpflanzen im Hintergrund

Alternanthera reineckii ‘Rot’: Diese anspruchslose Art ist auch für Einsteiger bestens geeignet. Bei guter Beleuchtung entwickelt diese Aquarienpflanze eine intensive rote Farbe und ist so ein farbliches Highlight. Die Pflanze wird meist in einer Gruppe gepflanzt und benötigt einen Sonnen- bis Halbschattenplatz.

Myriophyllum mattogrossense: Matto Grosso im Amazonas ist die Heimat dieser Pflanze mit ihren dekorativen federartigen Stengeln. Die leicht rötlichen Stängel mit ihren fein gefiederten hellgrünen Blättern breiten sich bei guten Lichtverhältnissen fächerförmig aus. Die Pflanze ist pflegeleicht und anspruchslos, eignet sich am besten für den Hintergrund und muss häufig mit einer Aquariumsschere beschnitten werden, um schön dicht zu bleiben. Sie wächst schnell, hat einen hohen Nährstoffbedarf und eignet sich daher gut für die Neuanlage eines Aquariums. Sie bevorzugt warmes Wasser ab 28°C.

Aquarienpflanzen im Mittelfeld

Cryptocoryne wendtii: Diese mittelgroße, robuste Art wird auch „Brauner Wasserkelch“ genannt und präsentiert sich wie der Name schon sagt in einer schokobraunen bis olivgrünen Farbe. Sie gedeiht am besten in Wassertemperaturen zwischen 20 und 28°C. Genau wie die Alternanthera reineckii bevorzugt sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz.

Rotala rotundifolia: Bei der Aquarienhaltung bildet Rotala rotundifolia längliche, dünne Blätter. Im Gegensatz zu anderen Rotala-Arten ist sie relativ anspruchslos, obwohl sie viel Licht benötigt, um rote Blätter zu bilden. Sie entwickelt sehr bereitwillig Seitentriebe und erlangt somit schnell eine dichte, buschige Form. Dadurch gelangt das Licht nur schwer zu den unteren Blättern, weshalb die Pflanze muss häufig beschnitten werden muss. Sie bevorzugt sehr warme Temperaturen ab 30°C und eignet sich daher beispielsweise für Amazonasaquarien.

Aquarienpflanzen im Vordergrund

Echinodorus tenellus: Diese kleine Aquarienpflanzen-Art bildet ein dichtes Rasenpolster auf dem Aquariengrund. Bei einer starken Lichteinwirkung kann die Pflanze eine rötliche Färbung annehmen. Aufgrund ihrer geringen Wuchshöhe eignet sie sich gut für den Einsatz im Vordergrund. Bei einer Temperatur zwischen 18 und 26°C wächst sie am besten. Wegen ihrer Unkompliziertheit ist diese Aquarienpflanze auch für Einsteiger geeignet.

Eleocharis parvula: Diese Pflanze ist mit ihren kurzen Blättern, dem luftigen Wuchs und den zahllosen Ausläufern eine der besten teppichbildenden Vordergrundpflanzen. Sie ist pflegeleicht und anspruchslos. Sie wird in kleinen Büscheln auf der zu bedeckenden Fläche gepflanzt und wächst bei guten Lichtverhältnissen schnell zu einem dichten, üppigen “Rasen” zusammen. Sie bevorzugt warmes Wasser ab 28°C und lässt sich einfach runterschneiden, wenn der „Rasen“ zu hoch wird.

Komplette Pflanzenlandschaften

Wenn du noch relativ unerfahren bist und/ oder bei der Pflanzenauswahl nichts falsch machen willst, solltest du dich mit Pflanzenlandschaften beschäftigen: Einige Firmen bieten bereits fertige Pflanzenlandschaften an, die durch den mitgelieferten Plan ganz einfach richtig zu platzieren sind. Durch die verschiedenen Sets in verschiedenen Größen findet jeder die perfekte Zusammenstellung für sein Aquarium und kann auch nach Belieben eine andere Gestaltung des Aquariums vornehmen, indem man ein anderes Set einsetzt.

Tipps für das Einsetzen

Viele Pflanzen wurden beim Züchter oder Händler gedüngt und mit Giftstoffen vor Ungeziefer geschützt. Damit diese Giftstoffe nicht in dein eigenes Aquarium kommen, wo sie Pflanzen und Tieren schaden könnten, solltest du die Pflanzen nach dem Kauf vom Substrat an den Wurzeln befreien und sie anschließend für kurze Zeit in ein Mineralwasserbad setzen. Die Kohlensäure tötet Ungeziefer, was im Becken für hohe Verluste sorgen könnte (Libellenlarven z.B. fressen gern Garnelen und können die Zahl im Aquarium stark einschränken oder gar ausrotten).

Danach kommen die Pflanzen für eine längere Zeit (wenn man sichergehen will für bis zu 2 Wochen) in einen großen Eimer mit Wasser. Wenn das Wasser mehrmals gewechselt und die Pflanze damit abgespült wird, kann man davon ausgehen, dass alle Giftstoffe weggewaschen wurden.

Dann geht’s endlich ins Becken mit den Pflanzen. Und keine Angst, wenn die Pflanzen erst mal ihre Blätter abwerfen: Sie gehen nicht ein, sondern stoßen nur ihre alten Blätter ab, um dann neue Blätter zu bilden. Also nicht sofort eine vermeintlich „eingehende“ Pflanze aus dem Aquarium entfernen, sondern erst mal abwarten.

Die Vorteile von Aquarienpflanzen


Quelle Artikelbild: dmitrimaruta / Fotolia.com

 
War der Artikel hilfreich?
17
1

Eine Meinung von “Pflanzenlandschaften im Aquarium”

  1. […] Aquarienpflanzen sind die grünen Lungen des Aquariums und tragen zu einem Großteil zu einer guten Wasserqualität bei. Ein ausreichender Besatz an schnellwachsenden Pflanzen, wie Wasserpest, Vallisneria und Cabomba, verbessert die Wasserqualität und mindert den Verbrauch an Wasserzusätzen und Pflegemitteln enorm. Faustregel: zwei bis drei Pflanzen je 10 Liter Wasser. […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.