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Wüstenterrarium: Tipps zur Gestaltung und Pflege

wüstenterrarium

Wüstenterrarien sind für viele Reptilien genau die richtige Wahl. Denn in freier Wildbahn leben diese häufig in der Wüste und benötigen hohe Temperaturen sowie Sand und Steine. Lies hier, was es alles bei der Gestaltung zu beachten gibt und welches Equipment du für die Instandhaltung benötigst.

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Die Terrarieneinrichtung

Wenn du dich dazu entschieden hast, einen neuen tierischen Mitbewohner bei dir einziehen zu lassen, dann ist die Wahl eines geeigneten Terrariums natürlich das A und O. Wenn du dich für ein Wüstenterrarium entschieden hast, solltest du vorrangig auf Modelle aus Glas zurückgreifen. Diese sind besonders robust und es kann weder Wärme nach außen noch Kälte nach innen gelangen. Wenn du das für dich und dein Reptil perfekte Terrarium ausgesucht hast, kommt der schöne Teil – das Einrichten!
Eine Wüstenlandschaft ist meist karg, viel ist in ihr nicht aufzufinden. Um das Wüstenterrarium so naturgemäß wie möglich herzurichten, eignen sich besonders verschiedene Steine und Höhlen sehr gut, hier können sich die Bewohner verstecken und entspannen. Einige Pflanzen wie beispielsweise echte oder künstliche Kakteen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Pflanzen werten das Terrarium nicht nur optisch auf, sondern machen es auch für die Reptilien interessanter. Solltest du dich für echte Kakteen entscheiden, achte bitte unbedingt darauf, dass diese keine zu spitzen Stacheln haben, da sich deine Tiere sonst verletzen können. Künstliche Pflanzen empfehlen sich besonders bei Tieren, die gerne die Dekoration umwerfen – so haben die Pflanzen eine längere Lebensdauer. Worauf du allerdings auf gar keinen Fall verzichten solltest, ist eine Wasserschale. Wähle im optimalen Fall eine Schale aus Stein aus. Diese integriert sich perfekt in das Erscheinungsbild deines Wüstenterrariums und verstärkt das Wüstenfeeling. Nicht unbedingt nötig, aber ein weiteres optisches Highlight, ist eine Rückwand in einer Stein- oder Wüstenoptik.

Geeigneter Bodengrund

Je nachdem welche Tierart einziehen soll, solltest du einen passenden Bodengrund in dein Wüstenterrarium geben. Die meisten Tiere sind mit normalem Sand wunschlos glücklich, andere Tierarten hingegen – wie beispielsweise Leopardgeckos – bevorzugen jedoch eher einen feineren oder einen lehmigeren Untergrund. Informiere dich also im Vorfeld gut über dein Wunschtier, damit du ihm die Eingewöhnung in sein neues Zuhause so angenehm wie möglich gestalten kannst.

Auf das Klima kommt es an

Was in einer kleinen Wüste natürlich nicht fehlen darf, ist ein heißes, trockenes Klima. Tagsüber kann die Temperatur in einer echten Wüste bis zu 60°C erreichen. Um das perfekte Klima für deinen neuen Mitbewohner zu gewährleisten, solltest du vor allem Wärmelampen im Terrarium anbringen. Nachts fallen die Temperaturen in einer Wüste allerdings schnell auf kühle 15°C. Diese Temperaturschwankungen solltest du also unbedingt beachten. Am besten geht das mit einem Thermostat, an dem du präzise verschiedene Temperaturen einstellen und überprüfen kannst. Um den Bewohnern den Übergang von Nacht zu Tag zu vereinfachen, kannst du den Boden und die Pflanzen morgens mit etwas Wasser besprühen – so empfindest du wunderbar Morgentau nach, welchen deine Lieblinge sicher genießen werden. Bei steigenden Temperaturen ist dieser schnell wieder getrocknet, bietet den Bewohnern jedoch ein wenig Erfrischung.

Wohlfühlen mit der richtigen Technik

Für ein angenehmes Leben im Wüstenterrarium ist eine gute Technikausrüstung unverzichtbar. Im Fachhandel erhältst du zahlreiche Produkte, die das Leben deines neuen Bewohners noch angenehmer gestalten. Die wichtigste Technik ist wohl die Wärmetechnik wie Heizmatten, Heizsteine oder Wärmespots. Auch wenn in einem Wüstenterrarium allgemein hohe Temperaturen herrschen sollten, lieben viele Reptilien Orte, an denen sie noch zusätzlich Wärme tanken können. Hierfür kannst du natürlich spezielle UV-Spots aufstellen, mit denen ein angenehmes Tageslicht simuliert wird. Um dein Wüstenterrarium optimal zu beleuchten eignen sich besonders Leuchtstoffröhren. Diese werden oft im Deckel des Terrariums angebracht und nehmen so nicht unnötig Platz weg.

Der Speiseplan

Ganz weit oben auf dem Speiseplan – wie bei nahezu allen Reptilen – stehen die verschiedensten Insekten. Ob Heimchen, Grillen, Mehlwürmer oder Heuschrecken – allesamt sind wohlschmeckende Tagessnacks. Um die Nährstoffaufnahme zu unterstützen, kannst du die Futtertiere mit speziellen Vitaminpräparaten bestäuben. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Ernährung ist die ausreichende Versorgung mit Kalzium. Hierfür kannst du deinen Tieren einen eigenen Napf mit Sepia-Schalen zur Verfügung stellen. Ab und zu kann außerdem eine Schale mit verschiedenen Ergänzungsfuttermitteln nicht schaden. Je nachdem, welches Reptil dein Terrarium bezogen hat, kannst du auch ein- oder zweimal in der Woche frische Gräser oder Früchte reichen. Jedoch solltest du es hiermit nicht zu weit treiben, da es in der Natur eher seltener vorkommt, dass die Tiere Früchte oder Gräser in der Wüste finden.

Rundum perfekt

Du siehst: Um ein rundum perfektes Wüstenterrarium einrichten zu können, solltest du natürlich wissen, welches Reptil bei dir einziehen soll und welche ganz speziellen Bedürfnisse dieses hat. Jede Tierart benötigt andere Voraussetzungen für ein gesundes und glückliches Leben und so können Temperatur, Klima oder Einrichtung schon mal schnell voneinander abweichen. Beachtest du jedoch alle angesprochenen Punkte und richtest dein Wüstenterrarium mit viel Wissen und Liebe ein, kannst du das Wüstenterrarium für deinen tierischen Mitbewohner in eine tolle kleine Wohlfühloase verwandeln.

Weitere Tipps zur Einrichtung eines Wüstenterrariums

Quelle Artikelbild: kefca / Fotolia.com

 
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2 Meinungen von “Wüstenterrarium: Tipps zur Gestaltung und Pflege”

  1. […] kommt es auf die Einrichtung an. Aufgrund ihrer Herkunft benötigen die Reptilien ein trockenes Wüstenterrarium. Dieses sollte viel Sand und einen bis zwei große Steine enthalten. Auch ein passender […]

  2. Nico Panella sagt:

    Hi,
    super Beitrag von euch 🙂
    Ich bin selbst auch gerade am umgestalten meines Bartagamen Terrariums.
    Wirklich ein toller Text und grade für Anfänger sehr nützlich und wissenswert.
    Viele Grüße Nico

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