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Fünf Mythen rund um die Zahngesundheit von Katzen

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Kann meine Katze Zahnschmerzen haben? Muss ich ihr die Zähne putzen? Und wie kann ich sonst die Zahngesundheit meiner Katze aufrecht erhalten? Um dieses Thema drehen sich zahlreiche Mythen – die fünf wichtigsten Irrtümer zur Zahn- und Zahnbettgesundheit von Katzen klären wir heute auf.

Hätte meine Katze eine Zahn- oder Zahnbetterkrankung, würde ich das doch merken!

Die meisten Katzenhalter glauben, dass die Samtpfote beim Fressen Schmerzen zeigt, wenn sie an einer Zahn- oder Zahnbetterkrankung leiden würde. Katzen leiden jedoch still: Sie fressen, solange sie können – auch mit großen Schmerzen. Was viele nicht wissen: Mehr als die Hälfte alle Katzen ist von Plaque und Zahnstein sowie FORL (Feline odontoklastische resorptive Läsionen; eine echte Zahnerkrankung) betroffen – von der Zahnfleischentzündung bis hin zur ausgeprägten Zahnbetterkrankung, von einem kleinen Loch bis hin zum abgebrochenen Zahn. Gegen Plaque und Zahnstein kann man was tun, FORL dagegen ist nicht zu bekämpfen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle beim Tierarzt so wichtig!

Zucker macht Karies – ist doch bei der Katze genauso oder nicht?

Auch das ist nur ein Mythos, denn Karies spielt bei der Katze gar keine Rolle – zumal in den meisten Katzenfuttermitteln Zucker (besser: Rohrzucker) nur in sehr geringen Mengen vorhanden ist. Es ist die schmerzhafte Erkrankung FORL, die die Zähne zerstört. Sie wird von Laien manchmal mit Karies verwechselt, weshalb FORL früher fälschlicherweise als „Katzenkaries“ bezeichnet wurde. Der Tierarzt kann durch eine intensive Untersuchung – meist nur in Narkose – aber gut erkennen, ob FORL vorliegt.

Zähneputzen?! Wie soll das denn bei der Katze gehen?

Bei der Katze ist tatsächlich viel Geduld und Ausdauer nötig, aber wenn du schon im frühen Katzenalter mit den ersten Übungen anfängst, kann es dauerhaft klappen. Und es lohnt sich! Zähneputzen ist die effektivste Art, Zahnbelag zu vermeiden und somit Zahnstein vorzubeugen. Wichtig ist, dass du immer für die Katze geeignete Zahnpaste und Zahnbürste verwendest.

Bei der jährlichen Impfung wird der Tierarzt doch merken, wenn die Zahngesundheit in Gefahr ist.

Leider ist das selbst für den Tierarzt schwierig, denn Katzen sind sehr geschickt darin, Probleme insbesondere im Maul zu „verheimlichen“. Eine regelmäßige intensive Maulkontrolle kann bei der Katze nur in Narkose stattfinden. Die Mitarbeit des Katzenhalters ist dabei sehr wichtig, um schon früh Mundhöhlen- sowie Zahn- und Zahnbetterkrankungen festzustellen. Daher solltest du auch nur geringe Veränderungen beim Fressen oder auch im allgemeinen Verhalten der Katze unbedingt dem Tierarzt mitteilen.

Wenn Katzen 7 Leben haben – dann verkraften sie doch locker Probleme an den Zähnen?

Wie erwähnt, ist FORL eine der schmerzhaftesten Erkrankungen, die eine Katze haben kann. Das sollten Katzenhalter nicht tolerieren. Intensive Kontrollen durch den Tierarzt können mögliche Probleme schon früh aufdecken. Darüber hinaus können Keime im Maul schwerwiegende Organschäden zur Folge haben – das sollte man in jedem Fall versuchen zu verhindern. Beobachte deine Katze also ganz genau, um mögliche Zahn- oder Zahnbetterkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

 
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Eine Meinung von “Fünf Mythen rund um die Zahngesundheit von Katzen”

  1. U.Langbein sagt:

    Ich habe den Kommentar mit großer Interesse gelesen.Ich fand ihn sehr interessant.Habe selbst 3 Katzen ,mit denen ich regelmäßig zum Tierarzt gehe um Impfungen durchzuführen und nach dem Zahnstein zu schauen. Trotz daß sie WohnungsKatzen sind.

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