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Frühling: Fit in die Teichsaison

Frühling_Fit in die Teichsaison_Fotolia_23670347_S_Blog_neu KopieDie ersten warmen Sonnenstrahlen haben bereits Frühlingsboten wie Krokusse und Schneeglöckchen hervorgebracht und auch der Gartenteich erwacht wieder zum Leben. Wie du deinen Teich aus der Winterstarre befreist und ihn fit machst für den Frühling, das erfährst du hier.

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Raus aus dem Winterschlaf

Teichbesitzer können es kaum abwarten den eignen Gartenteich nach der langen Winterpause auf Vordermann zu bringen um die hauseigene Gartenoase wieder genießen zu können. Doch bevor der Teich wieder im alten Glanz erstrahlt, müssen einige Vorkehrungen getroffen und wichtige Punkte beachtet werden.

Frühling_Fit in die Teichsaison_Fotolia_29397610_Subscription_XXL_Blog_neuWichtig ist vor allem, den Teich nicht zu früh wieder ans Laufen zu bringen. Denn bei den niedrigen Wassertemperaturen sind die über die Wintermonate geschwächten Tiere noch sehr störungsempfindlich. Teichpumpen und Bachläufe sollten bei Temperaturen zwischen dem Gefrierpunkt und + 10°C nicht eingeschaltet werden. Durch die Wasserbewegung würden die unterschiedlichen Temperaturschichten durchmischt werden und das ohnehin noch sehr kalte Teichwasser würde noch weiter abkühlen.

Außerdem können die Teichbewohner bei den niedrigen Temperaturen gut gemeinte Futtergaben noch nicht richtig verwerten. Besonders in der Anfangszeit eines jeden Jahres sollte man zunächst auf leicht verdauliche Nahrung zurückgreifen. Während der kalten Monate hat sich der Stoffwechsel deiner Fische herunter gefahren. Der Verdauungsapparat muss also ganz langsam wieder in Fahrt kommen und sich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Aber sogar leicht verdauliche Nahrung, wie zum Beispiel Weizenkeimfutter, sollte bei Temperaturen unter 10°C, wenn überhaupt, dann nur sehr spärlich gefüttert werden. Besondere Fischfuttersorten, die speziell für die Fütterung bei niedrigen Temperaturen geeignet sind, erleichtern dir das Anfüttern deiner Fische nach der Winterpause.

Die magische Grenze: + 10°C

Nach der Winterzeit stellt sich nicht nur die Frage nach der richtigen Fütterung deiner Fische, sondern auch der Teich selber muss aus dem Winterschlaf geweckt werden. Solange eine geschlossene Eisdecke den Teich bedeckt, solltest du den Teich noch ruhen lassen. Ein Aufhacken des Eises würde die überwinternden Organismen stören. Erst wenn die Temperaturen dauerhaft über 10°C klettern ist es endlich so weit, pflegend einzuschreiten. Nach der langen Zeit von Frost und Eis gilt es zunächst die Teichumrandung zu überprüfen. Eis dehnt sich aus und kann deshalb Schäden an der Teichumrandung verursachen. Außerdem müssen die Teichpumpe und der Teichfilter überprüft werden. Es empfiehlt sich beide Geräte nach der langen Pause gründlich zu reinigen und eventuell beschädigtes Filtermaterial im Teichfilter zu ersetzen. Hast du ein UVC-Gerät in deinem Filtersystem integriert, dann solltest du auch unbedingt die UVC-Lampe austauschen, um eine volle Funktionsfähigkeit zu erreichen. Überprüfe zudem auch alle anderen Teichtechnikkomponenten auf eine einwandfreie Funktionalität.

Schlammbeseitigung ist die halbe Miete

Über die Winterzeit haben sich durch Herbstlaub und abgestorbene Pflanzenreste Mulm und Teichschlamm am Teichgrund gebildet. Werden diese mit Hilfe eines Schlammsaugers entfernt, dann ist dies bereits die halbe Miete, um zukünftigen lästigen Algenplagen wirkungsvoll entgegenzutreten. Durch das Absaugen wird ein Überangebot an Nährstoffen im Wasser entfernt, die bei steigenden Temperaturen das Wachstum von unschönen Algen fördern würden. Um den ungeliebten grünen Plagegeistern zusätzlich noch die Nahrungsgrundlage zu entziehen, ist nun auch der ideale Zeitpunkt, um Neupflanzungen vorzunehmen. Denn alle Unterwasser- oder Schwimmpflanzen verbrauchen Nährstoffe, die den Algen dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Aber auch Laub, das an der Oberfläche schwimmt, sollte mit Hilfe eines Keschers abgeschöpft werden.

Haben die Temperaturen die 10°C-Marke geknackt, dann kannst du außerdem deinen Filter mit Spezialbakterien starten. Eine Überprüfung der Wasserwerte stellt zu diesem Zeitpunkt rechtzeitig sicher, ob die Wasserqualität in Ordnung ist oder einige Werte durch entsprechende Wasserpflegemittel optimiert werden sollten. Die biologische Wasserreinigung und Teichschlammentfernung, kombiniert mit Phosphat-Nährstoffbindern und leistungsfähigen Wasseraufbereitern, bilden den Grundstein für die pure Freude an kristallklarem Wasser über das ganze Jahr. Eine Anhebung der Karbonathärte verhindert gefährliche pH-Schwankungen und hilft mit, ganzjährig stabile Wasserqualität zu gewährleisten. So behältst du alle Zeit einen klaren Durchblick in deinem Gartenteich.

Maßnahmen an den ersten vorsommerlichen Tagen

Frühling_Fit in die Teichsaison_Fotolia_24457937_Subscription_XXL_neuSobald sich die Sonne endgültig durchgesetzt hat und den Winter mit dauerhaften Temperaturen von +15°C bis hin zu +20°C ablöst, dann solltest du regelmäßig Wassertests durchführen. Notiere dir die Werte, um später eventuell darauf zurückgreifen zu können. Dies hilft dir, im Nachhinein nachvollziehen zu können, welche Maßnahmen eventuell zu den Schwankungen geführt haben könnten. Wenn du Fische in deinem Teich beherbergst, dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um vorbeugende Maßnahmen gegen Fischkrankheiten zu ergreifen. Hier gibt es zahlreiche Wasserzusätze, die deine Fische effektiv vor Krankheiten wie Pilzbefall schützen.

Nachdem alle Pflanzen und Tiere im Teich versorgt sind, können auch die Wasserspiele wieder eingesetzt werden, die über die Wintermonate eingemottet wurden. Hierzuzählen Springbrunnen, Teichnebler, Wasserbeleuchtung und Co. Nun steht entspannten Stunden am frisch renovierten Gartenteich in den ersten warmen Sonnstrahlen nichts mehr im Wege.

Weitere Tipps zur Teichpflege im Frühling

Quelle Artikelbild: kalafoto / Fotolia.com

 
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