Ein Unternehmen der REWE
 Kostenloser Versand in Deutschland ab 19€
 Wir sind für Sie da 0221/1773-1000
 25 Jahre Erfahrung im Bereich Heimtierbedarf
Sie sind hier:

Amazonenpapageien: Quirlige Federfreunde

Amazonenpapagei

Amazonenpapageien sind bunte und faszinierende, aber auch ziemlich laute Zeitgenossen. Welche Arten du wegen ihrer Lautstärke besser in Mehrfamilienhäusern meiden solltest, welche Gründe das Geschrei haben kann und wie du damit am besten umgehst, erfährst du hier.

Zum Vogel Shop

Allgemeines zum Amazonenpapagei

Mit 31 Arten bilden die Amazonenpapageien die größte Gattung der „Eigentlichen Papageien“.
Sie bewohnen sowohl Regenwälder als auch Savannen- und Halbwüstengebiete, aride Trockenwälder und bewaldete Sumpfgebiete. Aufgrund großflächiger Lebensraumzerstörungen und Fang sind aktuell 16 Arten vom Aussterben bedroht.

Kleine „Schreihälse“

Viele Papageien fallen bei den Nachbarn durch ihre unangenehme Lautstärke auf. Dies trifft insbesondere in den Morgen- und Abendstunden zu. Nicht selten stellen diese Beschwerden einen Abgabegrund der Papageien dar. Die Amazonenpapageien zählen zusammen mit den südamerikanischen Sittichen, den Kakadus und den Edelpapageien zu den besonders lautstarken Vertretern. Sofern du kein eigenes Haus besitzt oder keine entspannten Nachbarn hast, solltest du diese Papageienarten lieber meiden.

Gründe für die Lautstärke

Ein Papagei sollte nicht alleine gehalten werden. Nicht selten entwickeln sich vereinsamte Papageien zu Dauerschreiern. Die zusätzliche Abwesenheit der menschlichen Bezugsperson wirkt sich ebenfalls negativ auf das Verhalten des Tieres aus.

Grundsätzlich solltest du darauf achten, in welchen Situationen die Papageien anfangen zu schreien. Möglicherweise ist das Geschrei einfach nur mangelnder Aufmerksamkeit geschuldet. Generell gilt: Verhält sich der Papagei wie gewünscht, dann sollte er regelmäßig belohnt werden. Auf das Schreien sollte keinerlei menschliche Reaktion erfolgen. In diesem Fall solltest du den Vogel gekonnt ignorieren! In der Anfangszeit eignet sich zu Belohnungszwecken vor allem ein Leckerli. Vorher musst du aber herausfinden, was das Herz deines Lieblings höher schlagen lässt. Dieses spezielle Appetithäppchen sollte fortan nur noch als Belohnung für vorbildliches Verhalten eingesetzt werden.

Flug- und Nagebedürfnis

Papageien benötigen regelmäßig frische Äste und Holzspielzeug. Denn ihr Nagebedürfnis ist sehr ausgeprägt. Häufig toben sie sich in der geliebten Freiflugzeit an Möbeln und Türen aus. Um derartigen Aktivitäten präventiv entgegenzuwirken, solltest du das Nagebedürfnis ausreichend stillen.

Ausgeprägte Persönlichkeit

Vor allem Amazonen haben eine sehr ausgeprägte Persönlichkeit. Während sie mit vielen Menschen sehr gut klar kommen, lehnen sie andere wiederum ab. Der „Hass“ geht teilweise sogar so weit, dass sie sich aggressiv verhalten und zum Angriff übergehen.

Hunger

Du solltest deinen Papagei generell immer zu festen Zeiten füttern. Hin und wieder kannst du ihm auch zwischendurch etwas Futter reichen. Das Geschrei deines gefiederten Tieres kann auch eine Forderung nach Futter sein. Papageien sind clever und merken schnell, dass sie mit ihrer Lautstärke ihr Ziel, mehr Leckereien zu bekommen, erreichen können.

Verschmutztes Gehege

Schlechte Lebensbedingungen können ebenfalls der Grund für das Geschrei sein, das in diesem Fall als Ablassventil für den Frust dient. Bedenke stets: Ein ungepflegter Käfig sorgt für unangenehme Gerüche und mindert somit das Wohlbefinden von dir und deinem Papageien.

In der Ruhe liegt die Kraft

Papageien neigen bei unzureichender Nachtruhe dazu, nervös zu werden. Abends solltest du den Käfig der Papageien mit einem Tuch abdecken. Steht dieser ohne Abdeckung im Wohnzimmer, dann wühlt sie beispielsweise das TV-Programm unnötig auf.

Angemessene Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit im Raum sollte mindestens 50-60% betragen. Zudem solltest du deine Papageien mindestens 1x pro Woche baden. Auf diese Weise kannst du das Wohlbefinden der Tiere deutlich verbessern.

Beschäftigung und Abwechslung

Du solltest deinem Papagei im Käfig ausreichend Spielzeug zur Verfügung stellen. Natürlich darf die kleine Behausung dabei nicht überladen werden. Sinnvoll ist es, das Spielzeug in regelmäßigen Abständen auszutauschen. Dein tierischer Freund benötigt reichlich Beschäftigung und vor allem Abwechslung. Selbiges gilt auch für Spielzeuge wie einfache Äste. Auch diese sollten in gewissen Abständen ausgetauscht werden.

Fazit: aufgeweckt und pflegeintensiv

Wie du siehst, kann die Haltung eines Amazonenpapageis aufgrund seines Temperaments sehr pflegeintensiv sein und sollte daher gut überlegt werden. Solltest du dich für einen solch lauten Vetreter entscheiden, können dir unsere Tipps dabei helfen, den Ansprüchen der lautstarken Mitbewohner gerecht zu werden und Auseinandersetzungen mit der Nachbarschaft zu vermeiden. Wichtig ist, dass du dabei ausreichend Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringst.

Wissenswertes zu Amazonenpapageien

Quelle Artikelbild: racamani/fotolia.com

 
War der Artikel hilfreich?
10
0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.