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Tierschutz – jeder kann etwas beitragen!

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TierschutzTierschutz ist ein wichtiges Thema. Als Verbraucher hat man noch gerne das Bild von der glücklichen Kuh auf der Weide vor Augen, wenn man morgens seine Milch trinkt oder mit Freunden einen Grillabend veranstaltet. Doch stimmt das wirklich? Die Wahrheit ist leider meist viel grausamer, als sich das viele Menschen vorstellen. Und tatsächlich leiden und sterben Tiere jeden Tag zu Millionen, um verschiedenste Bedürfnisse des Menschen zu erfüllen. Dazu kommen noch die wilden Tiere, welche durch eine zunehmende Zerstörung ihres Lebensraums, Wilderei und auch durch den illegalen Handel stark in Bedrängnis geraten. Die Wahrheit ist, dass die Menschheit heute für das vierte große Artensterben auf der Erde – das letzte war das Aussterben der Dinosaurier – verantwortlich ist und es liegt an jedem Einzelnen, zu handeln.

Überall auf der Welt setzen sich Tierschutzvereine und immer strengere Tierschutzgesetze für einen Wandel ein und auch viele Menschen scheinen langsam umzudenken. Es wurden bereits große Erfolge erzielt und verschiedene Entwicklungen in den letzten Jahren, wie zum Beispiel die Wiederansiedlung von Wölfen in Deutschland, geben Grund zur Hoffnung. Nun ist es wichtig, am Ball zu bleiben und sich konsequent für einen nachhaltigen Tierschutz einzusetzen. Dabei geht es nicht nur um das eigene Umfeld oder Zuhause, sondern um die Unterstützung und Solidarität für Tierschutzvereine weltweit.

Bei sich selbst anfangen

Damit du etwas für den Tierschutz tun kannst, ist es erst einmal wichtig, dass du dir über deine eigenen Gewohnheiten und die Auswirkungen deines Handelns klar wirst. Dieser erste Schritt ist meist der schwerste und beinhaltet eine Menge Selbstkritik, doch das muss dich nicht zum Verzagen bringen. Es ist mutig und wichtig, sich über seine eigenen Fehler bewusst zu werden. Der Welt und besonders den Tieren wäre schon viel geholfen, wenn die Menschen anfangen würden, kritischer zu konsumieren und auch die Konzerne zu hinterfragen. Bestimmte Industrien, wie zum Beispiel die Textilbranche, setzen mit der Verwendung von Echtfellen jedes Jahr Milliarden Euros um und nehmen dabei eine unglaubliche Tortur von Tieren in Kauf. Besonders schlimm ist der Tod jedes Tieres für sein Fell, da der Rest des Körpers nach der Schlachtung in den Sondermüll kommt, anstatt weiter genutzt zu werden.

Und genau hier kannst du ansetzen. Durch einen konsequenten Boykott von Echtfellen in deiner Kleidung, egal wie weich oder schön sie auch sein mögen, ist bereits ein aktiver Verdienst für den Tierschutz getan. Denn am Ende bestimmt nur die Nachfrage die Produktion der Felle und damit die Anzahl der geschlachteten Tiere. Auch bei deinen Essgewohnheiten solltest du auf jeden Fall genau hinsehen, denn die konventionelle Tierhaltung für den Fleischkonsum oder die Produktion von Milch und Eiern wird seit Jahren von verschiedenen Tierschutzvereinen, auch in Deutschland, angeprangert. Natürlich musst du jetzt nicht sofort Veganer werden und nicht jeder hat das Geld, um ausschließlich Bio-Tierprodukte zu kaufen, aber mit einem Verzicht von unnötigem Fleischkonsum und dem effektiven Verwerten aller Tierbestandteile, nicht nur des Filets, ist schon viel gewonnen. Zum Beispiel müssten alleine in der Bundesrepublik circa 140 Millionen Tiere weniger geschlachtet werden, wenn jeder Bürger einen Tag in der Woche auf Fleisch verzichten würde. Wenn du denkst, dass man ja so nicht überleben kann, dann frag mal deine Großeltern. Bis in die 50er Jahre hinein war es in Deutschland durchaus normal, nur am Sonntag und an Feiertagen Fleisch zu essen.

In der Haltung

Gerade für Kinder ist es das Allergrößte, zusammen mit einem Tier aufzuwachsen und auch im Erwachsenenalter leben wir gerne mit Tieren zusammen. Sie geben bedingungslose Liebe, sind beste Freunde und helfen den Menschen in ihrem Alltag. Wenn auch du schon ein freudiger Haustierbesitzer bist oder noch einer werden willst, dann ist es nicht nur essenziell, dass du dich mit den hiesigen Tierschutzgesetzen vertraut machst, sondern schon vor der Anschaffung bestens über deinen neuen Mitbewohner und seine Bedürfnisse informierst. Oft genug kommt es nämlich dazu, dass die Halter nach einer kurzen Zeit mit dem Tier heillos überfordert sind und sich nicht richtig um dieses kümmern können.

Damit Tiere bei verantwortungslosen oder gar bösartigen Haltern nicht zu sehr leiden müssen, gibt es zahlreiche Tierschutzvereine, welche sich für das Wohl aller Haustiere einsetzen. Falls eklatante Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorliegen, kann ein Tier auch in ein Heim gerettet werden und hier beginnt dann ein langer Prozess der Verarbeitung von Traumata und eventuellen Verhaltensstörungen. Daher könnte es für dich als ambitionierten Tierschützer vielleicht auch eine Möglichkeit sein, einem so belasteten Tier eine neue Heimat zu bieten und das Vertrauen zum Menschen wieder herzustellen. Das Wichtigste ist es nämlich, seinem Tier immer genug Liebe und Aufmerksamkeit entgegenzubringen und ihm so viel Zeit wie möglich zu widmen. Auch Tiere fühlen sich wohler, wenn sie das Gefühl haben, geliebt zu werden.

Sich aktiv für den Tierschutz einsetzen

Um sich wirklich nachhaltig für das Wohl von Tieren einzusetzen, gibt es wahrscheinlich so viele Wege, wie es Menschen gibt und jeder wird seine individuelle Art und Weise finden. Generell kann man aber sagen, dass alle Ansätze etwas bewirken. Es ist egal, ob du dich dafür entscheidest, einen Teil deines Geldes in regelmäßigen Beiträgen an seriöse Tierschutzorganisationen zu spenden, die Menschen in deinem Umfeld aufklärst und beobachteten Tiermissbrauch sofort meldest oder dich mit vollem Einsatz in das große Abenteuer des Tierschutzes wirfst – deine Anstrengungen lohnen sich immer. Du kannst zum Beispiel freiwillig in einem Tierheim helfen oder dieses auch nur finanziell unterstützen, denn die artgerechte Haltung von Tieren ist auch sehr teuer. Außerdem hast du auch die Möglichkeit, dich in großen Tierschutzvereinen wie dem NABU, Greenpeace, PETA oder dem WWF aktiv zu engagieren und mit deinen Freunden die Welt für die Tiere ein bisschen besser zu machen.

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