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Unterbringung in der Katzenpension: Das ist zu beachten

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Katzenpension

Einmal im Jahr einen schönen Urlaub unternehmen, sich entspannt auf einer Liege am Meer räkeln oder einfach eine neue Kultur kennenlernen – davon träumen auch Katzenbesitzer. Nur was tun mit dem verschmusten Stubentiger? Wenn in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis keine Zeit für einen regelmäßigen Besuch zum Füttern, Klo-säubern und Spielen ist, dann sieht es schlecht aus mit dem Verreisen. Da Katzen stark reviergebunden sind, ist das Mitnehmen zu einem unbekannten Ort keine gute Idee. Zum Glück gibt es Katzenpensionen, die sich deiner Hauskatze annehmen. Neben der Pflege, wenn die Familie ein anderes Land besucht, kann eine Katzenpension auch das Tier aufnehmen, falls dem Besitzer etwas zugestoßen ist und er kurzfristig ins Krankenhaus muss.

Was ist eine Katzenpension?

Eine Katzenpension oder Tierpension sollte nicht mit dem Tierheim verwechselt werden. Letzteres kümmert sich um ausgesetzte, verwahrloste oder verlassene Tiere und vermittelt diese an neue Halter. Die Katzenpension hingegen bietet die professionelle und artgerechte Pflege des Haustieres für einen bestimmten Zeitraum an. Es gibt unterschiedliche Pensionsarten. Es können zum Beispiel verschiedene Haustierarten gehalten werden oder das Gewerbe ist eine Kombination aus Tierheim und -pension.

Worauf muss ich bei der Auswahl achten?

Eines der wichtigsten Kriterien ist die nachweisliche Überprüfung der Katzenpension durch einen Vertreter des Veterinäramtes. Dieser stellt sicher, das alle Aspekte des Tierschutzgesetzes eingehalten werden und eine artgerechte Haltung ermöglicht wird. Zudem sollte die Pension für Notfälle Kontakt zu einem Tierarzt vorweisen können. Auch auf die Ausbildung der Mitarbeiter kannst du achten. Sind diese geschulte Tierpfleger und -arzthelfer, ist dein Stubentiger in guten Händen.

Es sollte für eine angenehme Umgebung für deine Katze oder deinen Kater gesorgt sein. Diese beinhaltet genügend Platz für den Freilauf und Privatsphäre, wenn sich dein Schmusetier zurückziehen möchte. Auch die Anzahl der Tiere in der Pension solltest du im Auge behalten. Ungefähr 10 bis 15 Katzen pro Betreuer sind angemessen. Ist es möglich, eine Gruppen- oder Einzelhaltung zu gewährleisten? Natürlich spielt die Hygiene der Katzenpension auch eine wichtige Rolle. Besichtige die Örtlichkeiten, bevor du dich entscheidest und schaue dir die Schlafplätze, das Freigehege und die Räume genau an. Wirf einen Blick auf die Futternäpfe und Wasserschalen. Sind diese gefüllt und sauber?

Dabei sollten dir die Mitarbeiter Fragen über das Futter und das Verhalten deiner Katze stellen. Falls dein Haustier keine gesonderte Diät benötigt, informiere dich über das Futter und die Fütterungszeiten in der Pension. Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Liebling das Futter mag, lass dir etwas mitgeben und teste es zu Hause. Auch die Suche nach Kommentaren und Erfahrungsberichten im Internet kann Aufschluss geben, ob es deinem Tier in der Pension gut gehen wird. Wenn du dich für eine Unterkunft entschieden hast, kannst du auch bei deinem Tierarzt oder dem örtlichen Tierschutzverband Informationen einholen.

Wann darf ich mein Tier in die Pension bringen?

Es gibt in gut geführten Katzenpensionen einige Voraussetzungen zu beachten, unter denen du dein Tier einmieten kannst. Es sollte ein gültiger und gut geführter Impfausweis vorhanden sein, der Impfnachweise gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche enthält. Ist dies nicht der Fall, sollten die notwendigen Injektionen vor dem Aufenthalt in der Pension durchgeführt werden. Besonders für die Freigänger unter den Stubentigern ist eine regelmäßige Entwurmung Pflicht. Auch sollte deine Katze keine Probleme haben, auf Artgenossen zu treffen und von fremden Menschen betreut zu werden. Die Kastration ist für Kater in den meisten Pensionen vorgeschrieben. Eine Behandlung gegen Flöhe vor dem Aufenthalt ist ratsam. Zudem sollte dein Haustier keine Krankheiten haben.

Wie gewöhne ich meine Katze ein?

Im besten Fall hast du dein Schmusetier schon im Jungtieralter an die Pension gewöhnt, indem du es zu regelmäßigen Probeaufenthalten gebracht hast. Aber auch für ungelernte Katzen kann der Besuch angenehm gestaltet werden. Bei einigen Katzenpensionen ist das Mitbringen des Tieres zum ersten Termin gewünscht. So kann sie direkt einen Eindruck von den Örtlichkeiten bekommen. Zudem kannst du beobachten, ob ihr die Pension gefällt. Allerdings kann so ein Besuch auch stressig werden und ist daher nicht für jede Katze geeignet. Falls ihr euch für die Pension entscheidet, vereinbart eine Probeübernachtung. Ganz wichtig ist, dass deine Katze etwas aus ihrer gewohnten Umgebung am neuen Ort vorfindet. Das sind zum Beispiel die Schmusedecke, ein Spielzeug oder das Bettchen. Auch ein Kleidungsstück mit dem Geruch des Halters gibt dem Tier mehr Vertrauen und es lässt sich schneller am neuen Ort eingewöhnen.

Tipps zur richtigen Wahl

Melde den Aufenthalt deiner Katze rechtzeitig an. Viele Pensionen sind gerade in der Urlaubszeit schon früh ausgebucht, da diese oft von Stammkunden besucht werden. Zudem solltest du so bald wie möglich zusammen mit deinem Haustier die Pension besuchen, um einen Eindruck zu gewinnen. Dabei sollten Fragen zur Nahrung, notwendige Medikamentengabe und dem Verhalten des Tieres geklärt werden. Informiere dich, ob die Katzenpension eine spezielle Diät für dein Haustier anbietet und ob die Mitarbeiter geschult im Verabreichen von Medikamenten sind. Achte überdies auf große Räumlichkeiten mit Spielzeug, Kratzbäumen und Verstecken für die Tiere. Letztendlich solltest du dich auf dein Bauchgefühl und die Reaktion deiner Schmusekatze verlassen. Fühlt ihr euch unwohl, dann sucht lieber einen anderen Ort. Scheue dich dabei nicht, einen längeren Weg mit dem Auto auf dich zu nehmen, denn es geht um dein Haustier.

Unterbringung in der Katzenpension – Tipps auf einen Blick

Checkliste Katzenpension:

  • hygienisch
  • vom Veterinäramt überprüft
  • Arzt für Notfälle
  • geschultes Personal
  • gutes Betreuungsverhältnis
  • Sonderwünsche des Tieres werden respektiert
  • Informationen beim Tierarzt und Tierschutzbund einholen

Checkliste Voraussetzungen des Tieres:

  • allgemein guter Gesundheitszustand
  • Impfausweis vorhanden und vollständig
  • entwurmt
  • keine Flöhe
  • kastriert

Reisegepäck des Stubentigers:

  • kleine Decke oder Bettchen
  • Lieblingsspielzeug
  • Kleidungsstück des Besitzers
  • Impfausweis
  • Diätplan und Medikamente
  • eventuell Transportbox

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Beate Laube sagt:

    Hi, wir haben eine Katzenpension und ich finde die Tips im großen und ganzen recht gut. Wobei ich nicht dazu rate die Katze zum Besichtigungstermin mitzunehmen. Für die meisten ist die Autofahrt an sich schon sehr viel Stress und das würde ich meinen nicht antun wollen. Wichtiger ist doch, es selber in Augenschein zu nehmen, sich mit dem Betreuer auszutauschen und zu sehen wie es den anderen „Urlaubern“ dort geht 🙂
    Meiner Meinung nach, merkt man doch selber schnell wenn es der Katze nicht gefallen wird. Und am Ende gibt es doch auch Katzen die sich nicht wohl fühlen…die dann besser von einem Tiersitter zuhause betreut werden sollten. Da ist jede Katze individuell..zum Glück 🙂
    vg DAS-Katzenhotel.com

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Beate,

      wir haben unseren Beitrag etwas angepasst. 🙂

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

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