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Bindung zur Katze aufbauen – so klappt es!

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Bindung zur Katze aufbauenKatzen sind in deutschen Haushalten beliebter denn je. Die Freuden darüber, einen flauschigen Vierbeiner an der Seite zu haben, sind mannigfach und jeder Katzenbesitzer erlebt die Freundschaft zu seiner Mieze auf eine ganz individuelle Art und Weise. Allen Verhältnissen liegen jedoch gegenseitige Liebe und Vertrauen inne und diese Eigenschaften sind es, die vor allem die Liebhaber kleiner Stubentiger so begeistern. Das gemeinsame Leben und der Alltag entstehen aus einem gegenseitigen Gefühl der Zuneigung und des Respekts vor dem Anderen. Doch nicht immer läuft die Beziehung von Anfang an rund und manchmal können sogar richtig gestörte Verhältnisse entstehen. Damit bei dir und deiner Samtpfote alles gut läuft, gibt es hier ein paar Tipps, auf die du achten kannst, wenn du einen neuen Kater im Haus hast oder auch wenn eventuelle Probleme erst später entstehen sollten.

Auf die Katze kommt es an

Ob man es glaubt oder nicht, aber nicht nur jede Katze hat einen ganz eigenen Charakter, sondern man kann auch jeder Art eigene grundlegende Wesensmerkmale zuschreiben. Über diese solltest du dich ausführlich informieren, bevor du dir eine Katze nach Hause holst. Denn für das Gelingen euerer Beziehung sind natürlich auch das passende Temperament und die spezifischen Bedürfnisse der Mieze ausschlaggebend. Diese sollten mit dir, deinem Lebensstil und auch den Bedingungen bei dir zu Hause unbedingt korrespondieren, denn eine Katze, die sich wohlfühlt, ist auch deutlich einfacher im Umgang.

Wenn du zum Beispiel keinen Garten und oder zumindest ausreichende Klettermöglichkeiten in deiner Wohnung hast, dann könnte die Wahl einer Norwegischen Waldkatze eventuell Probleme mit sich bringen. Diese Tiere sind noch sehr nah an ihrer ursprünglichen Wildform und besitzen daher einen stark ausgebildeten Jagdtrieb. Wenn dein Kater allerdings weder eine Möglichkeit zum Jagen noch zum Klettern hat, kann das bei ihm Stress auslösen und dieser wiederum wird eure Beziehung stark negativ beeinflussen.

Ein anderes Beispiel sind Siamkatzen. Diese höchst sozialen Samtpfoten leben normalerweise immer in Gruppen zusammen, sind sehr kommunikativ, sozial und anhänglich. Allerdings überkommt sie schnell ein Gefühl der Vereinsamung, wenn die Siamkatzen keine Artgenossen um sich haben. Auch dadurch entstehen wieder Stress und eine schlechte Ausgangsbasis für euer Verhältnis.

Absolute Entspannungstiere sind hingegen Perserkatzen. Sie lieben es, einfach für sich zu sein und zu faulenzen – was aber nicht bedeutet, dass sie alleine gehalten werden sollten. Darüber hinaus kommen sie mit Menschen im Allgemeinen sehr gut zurecht. Allerdings benötigen diese doch sehr flauschigen Exemplare eine tägliche Fellpflege, um Knoten und Verzottelungen zu vermeiden. Dies kann eine sehr gute Möglichkeit sein, Vertrauen aufzubauen und eine starke Bindung an dich zu erzeugen. Solltest du die Fellpflege allerdings vernachlässigen, wird das den Stubentiger hingegen alles andere als zufrieden und gut auf dich zu sprechen machen.

Also informiere dich immer so ausführlich wie möglich über die gewünschte Katzenrasse und sprich auch mit Freunden und Bekannten, welche Erfahrungen sie mit diesen Tieren haben. Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, das gewünschte Exemplar ausführlich kennenzulernen, bevor die Katze bei dir einzieht. Besonders bei Miezen aus dem Tierheim ist das sehr wichtig, denn diese haben manchmal traumatische Erfahrungen mit Menschen gemacht und haben es daher schwer, neues Vertrauen zu gewinnen. Dafür sind sie aber auch bereit, unendliche Liebe zu geben, sollten sie erst mal ein zuneigungsvolles Verhältnis zu dir haben.

Ein liebevoller Halter und das richtige Zuhause

Wie schon erwähnt, ist es immer essenziell, dass die gegebenen Umstände auch den Bedürfnissen der Tiere entsprechen. Gerade bei Katzen kann das über den Erfolg oder das Scheitern eurer Beziehung mit entscheiden. Auch solltest du darauf achten, eine Mieze zu wählen, die zu deinem Lifestyle passt, also zum Beispiel oft alleine sein kann oder durch laute Musik nicht verstört wird. Außerdem ist es enorm wichtig, dass du dein Zuhause katzenfreundlich gestaltest.

Das heißt, dass du für ausreichend Spiel- und Versteckmöglichkeiten sorgst und deiner Samtpfote genügend Orte zum Rückzug bietest. Im Idealfall holst du dir gleich zwei Samtpfoten, damit keine Langeweile und Einsamkeit aufkommt. Denn eine entspannte Katze und ein liebevoller Halter sind der Grundstock zum Aufbauen einer festen, gesunden Bindung. Gib der Kleinen einen festen Schlafplatz und feste Orte für das Futter und auch eine Toilette, die im besten Fall sogar ein bisschen Privatsphäre bietet. Ist für alles gesorgt, hast du einen wichtigen Teil schon geschafft, denn ab jetzt begreift die Katze dich als ihren Versorger und sich selbst als wichtigen Teil der Gemeinschaft bei dir zu Hause. Der kleine Stubentiger fühlt sich wertgeschätzt und respektiert.

Die Liebe geht vom Menschen aus

Wie bei allen sozialen Beziehungen, egal ob zum Mensch oder Tier, liegt die Basis im Vertrauen. Nun solltest du nur noch ein paar wichtige Verhaltensweisen beachten und zuallererst akzeptieren, dass die Zuneigung immer erst vom Menschen kommen muss. Erst danach antwortet die Katze mit Liebe, diese allerdings ist oft umwerfend und von einem tiefen Vertrauen geprägt. Um dieses auch auf Dauer zu erhalten, solltest du deiner Mieze vor allem eine Sache schenken – und das ist Zeit. Genügend Aufmerksamkeit und Interaktion, nicht nur beim Kuscheln, sondern auch beim Spielen und Jagen durchs Haus, garantieren eine dauerhaft tiefe Bindung und die Wahrnehmung als Freund und Weggefährten. Auch das gemeinsame Schlafen kann helfen, obwohl Menschen da unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben.

Du solltest deiner Katze auch nötige Auszeiten gönnen, wenn sie gestresst oder aggressiv reagiert, denn oft machst du es mit gut gemeinten Kuscheleinheiten nicht besser, sondern bedrängst sie dadurch nur. Eine andere Sache, die absolute Wichtigkeit hat, ist die Geduld, denn nicht nur kleine Minikätzchen, auch große Stubentiger haben kein Verhältnis zu materiellen Werten. Also bitte reagiere mit Geduld und nicht mit Zorn, wenn dein Kater den Inhalt der Kaffeetasse über deiner Tastatur verteilt oder Ähnlichem. Das Falscheste wäre es, ihn dafür zu schlagen und mit Aggressivität zu reagieren. Wenn du mit einem Tier zusammenleben möchtest, dann musst du leider manchmal Dinge akzeptieren und ein bisschen achtsamer mit deinen Sachen sein, dann funktioniert es auch mit deinem tapsigen Freund.

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Britenbärchen sagt:

    Ich finde es überaus kritisch, generell die Einzelhaltung von Persern als okay einzustufen.
    Es ist zwar korrekt, dass Perser vergleichsweise ruhig sind und, im Vergleich zu etwa Waldkatzenarten, einen geringeren Bewegungsdrang haben, dennoch verbirgt sich unter dem Fell eine fühlende, denkende und soziale Katze, die genau so gerne mit ihresgleichen agiert, kuschelt und kommuniziert, wie die gesprächige Siamkatze. Perser und Briten leiden auch unter Einsamkeit – sie leiden oftmals nur in stiller Depression und Resignation, statt ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen.

    Wer unbedingt nur eine Katze halten möchte, sollte sein Einzeltier nicht nach Rasse auswählen, sondern im Tierschutz nach einem felinen Freund suchen, der bereits zum Einzelgänger gemacht wurde oder als Freigänger zumindest außerhalb des Hauses Kontakte zu Artgenossen knüpfen kann.

    Bitte ermutigt mit so einem Mist doch nicht Leute dazu, eine Katze alleine auf dem Sofa versauern zu lassen!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Britenbärchen,

      danke für deinen Hinweis. Gemeint war eigentlich nicht, dass Perserkatzen alleine gehalten werden sollen, sondern dass sie gerne auch mal Zeit für sich (ohne ihren Menschen) haben. Du hast aber Recht damit, dass man das falsch verstehen kann und deshalb haben wir den Text nochmal etwas angepasst.
      Falls dir noch mehr auffällt, gib uns gerne Bescheid – wir freuen uns immer über Feedback 🙂

      Viele Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

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