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25 Jahre Erfahrung

Puggle im Rasseportrait

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Puggle

Herkunft und Rassegeschichte

Der Puggle ist die Kreuzung aus einem reinrassigen Mops und einem reinrassigen Beagle. Der erste Teil seines Namens stammt daher vom Mops, englisch „Pug“, der zweite Teil „gle“ vom Beagle. Hinter dem Interesse an solchen Kreuzungen steht meist der Wunsch, dass man das liebe Wesen eines Mopses in einem gesunden Körper haben will. Tatsächlich ist es so, dass der Mops, ein idealer Familienhund für die heutige Zeit und ein knuffeliger, äußert charmanter Begleiter, fast flächendeckend an Überzüchtung leidet. In den letzten Jahren entstand ein Markt für gezielte Mischlinge auf Basis eines Mopses, auch Designer-Dog genannt. Eine Variante ist der Puggle. Hier wird der Beagle zur Kreuzung mit einem Mops hergenommen.

Der Beagle ist ein ausgemachter Jagdhund aus der Gruppe der Lauf- und Schweißhunde. Er hetzt in der Meute ausdauernd und schnell bei einer Treibjagd hinter Fuchs und Wildschwein. Er folgt der Fährte, in der Jägersprache dem Schweiß eines angeschossenen Rehs. Das sind die Aufgaben eines Beagles, auf die er über hunderte Jahre hinweg züchterisch optimiert wurde. Man sieht ihn heute noch beim Wandern durch die Natur fast immer nur mit der Nase am Boden. Nasenarbeit ist seine Passion. Das kann man vom Mops nicht gerade behaupten. Der Mops kann zwar sehr gut riechen, was eine Studie erst 2017 bestätigt. Aber Nasenarbeit ist nicht seine Passion, was jedes Mops-Frauchen und Herrchen ebenso bestätigen würde. Ganz im Gegenteil, der Mops ist ein seit Jahrhunderten (wahrscheinlich ist er seit über 2000 Jahren am chinesischen Kaiserhof) als charmanter Begleiter gezüchteter Vierbeiner. Er ist ein gelerntes Schoßhündchen. Heute kommt noch die Deformation seines Körpers hinzu, die ihm die Zucht der letzten Jahrzehnte dazugegeben hat. Was passiert, wenn Jagdtrieb und Arbeitswille eines Beagles im Körper eines Mopses zusammen kommen? Das ist aus zuchtgenetischer und zoologischer Sicht ein durchaus realistisches Szenario.

Eine solche Kreuzung ist daher ein Risiko für das Wohl der so produzierten Welpen. Dieses Problem wird von den Anbietern des Puggles allerdings kaum an die große Glocke gehängt. Doch leider ist es Realität. Der Erfinder des Designer-Dogs, der Australier Wally Conrons, 1980 Zuchtleiter der Royal Guide Dog Association, hat genau wegen solcher Kombinationen seine Initiative, durch die Kreuzung von Pudel und Labrador einen idealen Assistenzhund für Allergiker zu schaffen, öffentlich bereut. Die Züchter versprechen immer, dass ihre Kreaturen „nur die besten Eigenschaften von beiden Elternteilen erben“ würden. Das ist schlicht ein Marketingargument. Mit derselben Wahrscheinlichkeit kann es genau umgekehrt sein und beim Puggle ist das sogar sehr wahrscheinlich. Zudem stellt sich immer die Frage: Warum soll man den mehr als 360 anerkannten Hunderassen nun noch weitere, zumal solche Mischlinge hinzufügen? Oder sollte man nicht besser dafür sorgen, dass durch Vorschriften oder Gesetze züchterische Auswüchse auf Kosten der Gesundheit der Hunde, wie beim heutigen Mops, schlicht unterbunden werden? Designer-Dogs wie Labradoodle oder Puggle werden von der FCI oder einem anderen bedeutenden Hundeverband daher weltweit nicht anerkannt.

Beschreibung

Der Puggle ist ein kleiner Hund. Sein Fell ist in der Regel kurz und glatt anliegend. Seine Fellfarbe ist meist beige mit schwarzer Maske, aber auch schwarz oder schokobraun. Sie kann aber auch ganz anders sein. Er bringt ausgewachsen nach Angaben seiner Anbieter zwischen sieben und zwanzig Kilogramm auf die Waage. Und dabei sind diese Werte ohne Über- oder Unterfütterung zu sehen. Das heißt also, man weiß nie was aus einer solchen Kreuzung herauskommt. Und das gilt bereits für die erste Generation, die F1. Verpaart man nun zwei Hunde einer solchen F1 Generation, dann nennt man diese nachfolgende Generation F2. Auch F2 werden von Puggle-„Züchtern“ angeboten.

Wenn es dann auf der Anbieterseite solcher Kreationen heißt: „Jeder Puggle ist ein kleines Überraschungspaket“ so ist das zum einen realistisch. Zum anderen weisen solche Aussagen ungewollt auf das hohe Risiko, ja, die Verantwortungslosigkeit solcher Kreuzungen hin. Im durchaus realistischen Extremfall kann in dem kurzatmigen Körper eines Mopses die ganze Energie eines Beagles, wohlgemerkt eines gelernten Lauf- und Schweißhundes, stecken. Solche Kreuzungen sind schlicht Tierquälerei. Rein theoretisch, nach dem Schulbuch der Genetik, sollten zumindest in der F1 Generation Hunde entstehen, die von Gestalt und Wesen her einigermaßen voraussagbar sind. In der Praxis scheint das aber nicht der Fall zu sein.

Charakter und Wesen

Charakter und Wesen eines Puggles im Voraus zu bestimmen, ist nicht so einfach möglich. Das gleicht gerade beim Puggle schlicht einem Lotteriespiel. Anders als bei gefestigten Hunderassen, ist die Streuung extrem groß und sogar gegensätzlich. Es hat etwas von genetischem Roulette, zumal wenn die beiden Ausgangsrassen wie beim Puggle von ihrem Wesen her nicht zueinander passen. Der Beagle ist ein ausgemachter Jagdhund. Der Mops ein gelernter Begleiter, der sich selbst in der kleinsten Hütte wohl fühlt, dem die Liebe von Herrchen oder Frauchen vollkommen reicht, um glücklich zu sein. So kann aus demselben Wurf der eine Hund extrem starke Jagdpassion zeigen, während ein anderer in der Natur problemlos von der Leine gelassen werden kann, um nur ein Beispiel zu nennen.

Haltung

Der Puggle ist im Großen und Ganzen problemlos in der Haltung. So ist es zumindest im Durchschnitt zu erwarten.

Erziehung

Die Anforderungen an die Erziehung eines Puggles sind nicht im Voraus und nicht ohne genaue Kenntnis des einzelnen Hundes bestimmbar. Hierzu sind die Gegensätze der Ausgangsrassen und die Spannbreite der Kreuzungsergebnisse einfach zu groß.

Pflege und Gesundheit

Fellpflege

Der Puggle sollte vom Fell her pflegeleicht sein.

Rassetypische Krankheiten

Daten über typische Krankheiten eines Puggles sind nicht vorhanden. Durch eine Kreuzung verschwinden die gesundheitlichen Probleme der Ausgangsrassen nur bedingt. Lediglich bei seltenen Erbkrankheiten, die beide Elterntiere als Carrier voraussetzen, ist mit einer Verringerung des Risikos zu rechnen. Es muss allerdings davon ausgegangen werden, dass aufgrund der Gegensätze der Ausgangsrassen, die gesundheitlichen Probleme eher zu- als abnehmen.

Ernährung/Futter

Der Puggle sollte in seiner Ernährung problemlos sein. Beide Ausgangsrassen neigen allerdings zu übermäßigem Appetit und entsprechend zu Übergewicht. In diesen Fällen kann ein Diät- bzw. Lightfutter Abhilfe schaffen.

Lebenserwartung

Ein Puggle aus gesunden Ausgangslinien kann rein theoretisch durchaus ein hohes Alter erreichen. Belastbare Daten gibt es aber nicht.

Puggle kaufen

Solltest du an einem Puggle interessiert sein, so solltest du dich in Tierheimen umschauen. Die Chance ist groß, dass du dort einen einsamen Hund findest, der genau die Eigenschaften verkörpert, die du von einem Puggle erwartest und das sogar mit einer sehr viel größeren Wahrscheinlichkeit und Sicherheit.

 


Christoph JungChristoph Jung Seit seiner Kindheit gehören Hunde zu den besten Freunden des Hundeforschers. Die Beziehung Mensch – Hund ist für ihn ein faszinierendes Thema, das ihn täglich beschäftigt und für das er sich auch öffentlich engagiert. Aus seiner täglichen Forschung entstand das Buch „Tierisch beste Freunde“. Jung lebt mit seiner Familie und seinen Hunden in der Nähe von Halle.


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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Chris sagt:

    Da hat einer nicht viel Ahnung aber umso mehr Hass..

  2. Vicky Erfurt sagt:

    Sehr geehrtes Zoo-Royal, bevor Ihr einen derart unproffessionellen Hass-Artikel auf Eurer Seite veröffentlicht, solltet Ihr Euch mehr mit der Rasse des Puggles befassen und eventuell auch mal bei Züchtern informieren. Ich habe vor meinem Puggle zwei Berner Sennenhunde meine Begleiter nennen dürfen und beide hatten mehr Krankheiten, als mein Puggle jetzt. Und dies liegt nicht an den Kreuzungen sogenannter „Designer-Dogs“, sondern an Überzüchtungen an jeder Rasse. Und wie man an meinem Puggle sieht, wurden rassetypische Krankheiten (von Mops und Beagle) durch Züchtung einer Kreuzrasse relativiert. Beste Grüße

  3. Janina Johannsen sagt:

    Sehr geehrter Herr Jung,

    ich würde Sie gerne, wenn Sie das möchten, zu mir einladen um sich ein vernünftiges Bild vom Puggle zu machen. Wir sind mittlerweile schon in der F3 Generation. Die oben beschriebenen Merkmale treffen bei den meisten Puggle´s überhaupt nicht zu.
    Mein Kommentar ist überhaupt nicht ironisch gemeint, im Gegenteil. Vielleicht wissen Sie es einfach nicht besser oder Ihre Informationen bezüglich des Puggle´s stammen aus einer unseriösen Quelle !?
    Es würde mich freuen mit diversen Vorurteilen aufräumen zu können und wenn Sie Interesse daran haben , sich mit mir auszutauschen. Von mir aus auch gerne per email etc.
    Selber bin ich in der Hundezucht groß geworden (Früher waren es Möpse und Bulldogs) und habe sehr viele Erfahrungen damit (international). Auch mit Einkreuzungen, Linienzucht, offener Rudelhaltung usw. Auf eine Antwort freue ich mich sehr… 🙂

  4. ZooRoyal sagt:

    Hallo liebe Hundefreunde,

    wir finden es toll, dass ihr mit viel Herz bei der Sache seid und euch für Puggle einsetzt.
    Natürlich ist es weder unsere Absicht noch die des Autors, einen Hass gegen den Puggle zu schüren oder jemandem die Freude an dieser Rasse nehmen. Die Informationen und besonders die Risiken in unserem Beitrag beziehen sich hauptsächlich auf den züchterischen Aspekt. Bei einem Hybriden ist es bewiesenermaßen nicht immer so, dass nur die guten Eigenschaften beider Rassen übernommen werden und die Krankheiten wegfallen. Im Vorfeld kann man bei dem einzelnen Tier nie vorhersagen, in welchem Verhältnis sich die Wesenszüge und Gene der Vorfahren verteilen. Auch unter Puggle-Liebhabern spricht man dies offen an, beispielsweise hier:

    „Gesundheit und Wesen :
    Da der Puggle ein Mischling mit 50% Mops und 50% Beagle ist kann er auch von beiden Rassen die Krankheiten und Eigenschaften haben. Deshalb sollte man sich wenn man sich einen Puggle anschaffen möchte auch über beide Rassen informieren.
    Manche Züchter geben leider an, das nur die Guten Eigenschaften vererbt werden, das stimmt so aber nicht.
    Man kann bei einem Mix nie vorhersagen was mehr oder weniger vererbt wird.
    So haben zum Beispiel die einen gar keinen Jagdtrieb und andere kann man fast nicht von der Leine lassen.
    Der Puggle ist freundlich und sehr intelligent deshalb sollte man auch täglich etwas Kopfarbeit mit ihm machen damit er nicht so sehr auf dumme Gedanken kommt.
    Der Puggle ist kein reiner Schoßhund sondern ist sehr aktiv und auch lauffreudig. Sie brauchen von Anfang an eine klare Linie in der Erziehung und eine konsequente Hand.
    Jeder Puggle ist ein kleines Überraschungspaket“
    Quelle: http://www.puggle-seite.de/was-ist-ein-puggle/

    Mit unseren Rasseportraits möchten wir unserer Leserschaft eine realistische Einschätzung geben. Daher sehen wir uns in der Pflicht, auch auf Probleme hinzuweisen, die natürlich nicht immer eintreffen müssen, wie von euch geschildert.

    Liebe Grüße,
    Euer ZooRoyal Team

  5. Martina sagt:

    Der Puggle ist ein idealer Familienhund!
    Er ist ausgeglichen, fröhlich, lebhaft, unkompliziert und intelligent. Aggressives Verhalten ist untypisch. Er harmoniert sehr gut mit anderen Haustieren und ist ein sanfter, treuer Begleiter. Aufgrund der Summe der positiven Charaktereigenschaften ist er der perfekte Familienhund!

    Meine zwei Puggle 4 und 1 Jahr alt sind kerngesund und sind außer zum Impfen noch nie beim Tierarzt gewesen.

    Unsere Hunde werden seit Jahren im Rahmen der Kinderbetreuung in der Tiergestützten Pädagogik eingesetzt! Dafür sind die Puggle bestens geeignet.

  6. Pugglefreund sagt:

    Also ich kann persönlich auch nur gutes von dieser Rasse berichten! Evtl. ist es wohl auch so, dass man Glück oder Pech mit der Gesundheit und Wesensart seines Hundes haben kann.

  7. Annelie sagt:

    Wir haben auch einen Puggle und sind sehr glücklich mit ihm. Er ist immer gut gelaunt, nicht aggressiv und besonders kinderfreundlich. Die Zucht ist eine gute Entscheidung, denn wenn man einen Mops atmen hört, weiß man warum die Kreuzung entstanden ist. Die armen Möpse sind eine totale Überzüchtung und eine Qualzucht. Darüber sollte man sich Gedanken machen!

  8. Beate sagt:

    Ich kann nichts negatives zu ein Puggle sagen . Er ist ein ausgeglichener Begleiter er hat kein Jagdinstinkt ich kann ihn ohne Leine laufen lassen und das wichtigste er kann frei atmen was ich von unseren Mops nicht sagen kann. Unser Puggle ist genauso im Wesen wie unser Mops. Gesundheitlich und vom Gewicht ist er top. Ich möchte ihn nicht mehr missen. Super Familienhund und ein sehr guter Bewacher.

  9. Bonnie aus MUC sagt:

    Lieber Herr Jung,

    Sorry, aber so einen Unsinn kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben seit über neuen Jahren einen Puggle F1. Gesund, robust, ausdauernd und manchmal ein bisschen dickköpfig. Dass sich bei einer Kreuzung die gesundheitlichen Probleme von beiden Elternteilen in einem Hund weiderfinden können, ist sicher möglich – kommt ja auch bei Menschen vor.

    Aber alle Puggles (bis auf eine Ausnahme, die Probleme hatte) die ich kenne, sein dmehr oder weniger ähnlich robust und gesund, wie unser kleiner Hund. Aus theoretisch möglichen gesundheitlichen Probemen gleich so eine Argumetation zu basteln und so gegen die Kreuzung und pro „Rassehunde“ zu argumentieren, lässt bei mir eher den Verdacht aufkommen, dass hier mal wieder einer der Rassehundezüchter alles, was anders ist schlecht machen will. Sind Sie etwas Züchter von „Rassehunden“?

    Ich musss Ihnen sicher nicht erzählen, dass auch alle aktuellen Rassen einmal eine Generation F1 hatten. un dob Puggles mal eine Rasse in dem Sinn werden interessiert mich (und die meisten Puggelherrchen und -frauchen) nicht im geringsten. Ich bin froh, einen gesunden, robusten Hund zu haben, der auch lange Wanderungen ohne Probleme mitmachten kann.
    Zum Anbschluss noch eine Frage:

    Ich jedenfalls kann Ihre Argumentation nicht im geringsten nachvollziehen und halte sie für ausgemachten Unsinn.

    1. Christoph Jung sagt:

      Hallo Bonnie,

      ich bin kein Züchter noch habe ich da irgendwelche Verpflichtungen. Ich freue mich im Gegenteil sehr, dass Zooroyal es ermöglicht, da wo angebracht, auch kritische Anmerkungen zu den einzelnen Hunderassen aufzuschreiben. Das betrifft bei weitem nicht nur den Puggle, vielmehr auch etliche etablierte Hunderassen. Schau dich mal hier im Portal um!

      Ich bin der Meinung, dass es nur im Interesse der Hundefreunde wie auch der Hunde selbst ist, Licht und Schatten in Bezug auf eine Rasse zu benennen.

      Ein Designer-Dog soll ja per Definition keine neue Rasse etablieren, vielmehr eine Kreuzung aus zwei Hunderassen sein. Die allermeisten heutigen Hunderassen wurden aus alt eingesessenen Arbeitshunderasse entwickelt. Die hatten einen über viele Generationen gefestigten, ganz speziellen für ihre Aufgaben optimierten Charakter.

      Der Unterschied zwischen den Rassen ist im Wesen noch viel größer als im Aussehen. Das sieht man gerade an Mops und Beagle, den Ausgangsrassen des Puggle. Deren Wesen ist diametral anders, wie ich es im Porträt auch dargelegt habe. Hinzu kommt, dass der Mops heute durch Fehlentwicklungen der Hundezucht zumeist in dem Körper eines Behinderten steckt. Käme das Wesen des Beagles im gehandicapten Körper eines Mopses zum Tragen, so wäre das eine Katastrophe.

      Du hast Glück, dass es bei deinem Puggle gut geklappt hat. Das ist aber nach den Gesetzen der Genetik und auch nach den praktischen Erfahrungen reine Glückssache. Darauf MUSS man hinweisen, will man ein ehrliches Rasseporträt veröffentlichen. (s. auch oben in anderen Kommentaren)

      Wir haben über 350 von der FCI anerkannte Hunderassen. Da finden sich etliche, die sich als Begleit- und Familienhund ganz hervorragend eignen und zugleich züchterisch voll gesund sind. Wir brauchen meiner Meinung nach keine neuen Hunderassen. Ich finde die Vielfalt der Hunderassen gut, da so jeder den passenden Hunde zur passenden Lebenslage und den eigenen Vorstellungen finden kann. Nur sollte es in der Hundezucht eine Wende zu höheren Standards im Interesse der Gesundheit und des Wohls der Hunde geben. Ich hoffe, hier sind wir uns einig.

      Viele Grüße
      Christoph

  10. Josiii sagt:

    Ich bin zwar eine Pugglebesitzerin und kann meinen Vorrednern nur zu stimmen, alle beschriebenen Merkmale treffen nicht zu. Ein Puggle ist ein perfekter Familienhund. In der Wohnung ist er eher ruhig und passt sich perfekt an. Geht man raus und spielt mit ihm, gibt es kein Ende mehr. Ein Puggle hat Power ohne Ende und er ist unheimlich intelligent. Es macht Spaß ihm etwas beizubringen.
    Zum Thema Überraschungspacket, vor der Geburt eines Kindes weiß man auch nicht ob es ein Schreikind wird oder nicht. Ich bin der Meinung jeder Hund, egal welcher Rasse ist ein Wunschpaket, wobei ein guter Züchter bereits im jungen Alter die ersten Wesenszüge kennt. Ich habe mir einige Rasseprofile hier angeschaut und im Grunde genommen ist alles eine reine Erziehungssache. Das Problem liegt immer am anderen Ende der Leine. Ich kann ebenso einen kleinen Hund scharf abrichten, genau so wie einen Stafford. Die Beißkraft ist der einzige Unterschied.
    Ich kenne mittlerweile viele Pugglebesitzer und auf keinen der Puggles treffen diese hier dargestellten Merkmale zu. Meiner Meinung nach gibt es auch keine „Anfängerhunde“, es gibt nur Hunde, wo es leichter ist Erziehungsfehler zu überspielen. (Beispiel: Leinenführigkeit: ein Dackel zieht an der Leine nicht so schlimm wie ein Schäferhund, dem man dies nicht erlauben würde)

    Fakt ist: Egal für welchen Hund man sich entscheidet, jeder Hund benötigt Zeit, Durchsetzungsvermögen, Geduld und Liebe.

  11. Hund sagt:

    Hallo und ein Dankeschön an alle Puggle Freunde
    Ich selber Züchte Puggle und lebe mit meinen Damen in einem Zuhause sprich wir gehen gemeinsam Schlafen und stehen gemeinsam auf.
    Ich besitze Oma,Tochter,Enkel und Uhrenkel und gehe ohne Leine mit meinen Rudel Spazieren.
    Der Puggle ist gerade für Familien mit Kinder ganz egal wie klein die noch sind der ideale Hundepartner.
    Ein Puggle ist verspielt bis ins hohe Alter,aber auch verschmust fast wie eine Katze, Ihn bringt nichts aus der Ruhe im gegenteil Ich selbst habe die Erfahrung gemacht das er die Streitlust manch anderer Hunde mit seiner ruhigen gelassenheit kuriert.
    Das was Josii hier geschrieben hat dem stimme Ich voll zu da Ich selber 45 Jahre Erfahrung mit Hunden und vielen anderen Tierarten habe wovon 27 Jahre in einem Tierheim was mir immer wieder gezeigt hat das wenn man egal welches Tier es nicht mit Liebe und respekt behandelt man aus einer Maus eine Bestie machen kann.
    Nicht zu vergessen von was der Hund einmal abstammt ist nicht jeder Hund ein Mischling ?

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